Bild: Helmut Schütz

Ein Flüchtlingskind

Zu guter Letzt …

… wie alle Jahre wieder wird es Weihnachten.

Eine sehr durchwachsene Zeit: In leuchtenden Kinderaugen spiegeln sich Weihnachtskerzen. Jugendliche rechnen sich den Wert ihrer Geschenke in Euro und Cent aus. Erwachsene beklagen vorweihnachtliche Hektik und das Hickhack um Lichterketten im Seltersweg. Viele ertragen Weihnachten nur schwer, weil dieses Fest auch unerfüllte Sehnsucht ins Bewusstsein ruft.…

Mamma mia – Muttertag!

Markus hatte von Maria erzählt, dass sie draußen vor der Tür stehen bleibt, weil sie ihren Sohn Jesus nicht loslassen will. Johannes zeichnet das Bild einer Mutter, die ihren Sohn seinen eigenen Weg gehen lässt, mit mütterlichem Stolz und mütterlicher Wehmut. Viel lieber würde sie den Sohn vor allen Gefahren bewahren, aber dazu hat sie kein Recht und keine Macht.

Josef – Vater wider Willen

Der Engel stellt Josef gegenüber unmissverständlich klar: Mit Gott kann man keine Doppelmoral rechtfertigen, die den Männern erlaubt, sich die Hörner abzustoßen, dem gehörnten Ehemann aber das Recht gibt, Frauen und Kinder dafür büßen zu lassen. Das Kind, das in Maria entsteht, ist ein Kind vom Heiligen Geist, ganz gleich, wer wirklich der leibliche Vater ist.