Wiedersehen

„Ich will euch wiedersehen“, das ist das große tröstliche Versprechen, das Jesus all denen gibt, die auf ihn vertrauen. Die Hoffnung, einen Verstorbenen wiederzusehen, bedeutet aber eine Freude mitten im Leid. Die Traurigkeit wird nicht einfach beseitigt, Tränen werden dennoch geweint, die Klage um einen geliebten Menschen behält ihr Recht, die Trauer muss durchgestanden und bewältigt werden.

Der Bläserkreis in der Osterandacht am Steinkreuz 2013 unter der Leitung von Alfred Joswig

Der Bläserkreis in der Osterandacht am Steinkreuz 2013 unter der Leitung von Alfred Joswig

Osterandacht am Steinkreuz am Ostersonntag, 31. März 2013, 8.00 Uhr am Steinkreuz auf dem Neuen Friedhof Gießen
Bläservorspiel

„Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!“ So grüßen wir uns mit dem Ostergruß.

Ein anderer Gruß soll heute im Mittelpunkt der Osterandacht hier auf dem Neuen Friedhof im Jahr 2013 stehen, nämlich der Abschiedsgruß: „Wiedersehen!“ Dieses Wort stand auf der Post, die die evangelischen Haushalte unserer Landeskirche jetzt in der Passionszeit von Kirchenpräsident Volker Jung bekommen haben. „Wiedersehen“ als Stichwort, um den Sinn und inneren Zusammenhang der Feiertage Karfreitag und Ostern anzudeuten.

Im Übrigen bin ich dankbar, dass ein kleiner Bläserkreis unter der Leitung von Herrn Alfred Joswig unsere Andacht musikalisch umrahmt und unseren Gesang begleitet. Ihnen allen sage ich einen herzlichen Dank!

Und nun beginnen wir unsere Osterfeier im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Wir singen einige Strophen aus dem Lied 105 und begleiten die Frauen, die als erste von der Auferstehung Jesu Christi erfahren und sich nach Galiläa aufmachen, um ihn dort wiederzusehen:

4. Drei Frauen gehn des Morgens früh; Halleluja, Halleluja, den Herrn zu salben kommen sie. Halleluja, Halleluja.

5. Sie suchen den Herrn Jesus Christ, Halleluja, Halleluja, der an dem Kreuz gestorben ist. Halleluja, Halleluja.

8. Erschrecket nicht! Was weinet ihr? Halleluja, Halleluja. Der, den ihr sucht, der ist nicht hier. Halleluja, Halleluja.

9. Du lieber Engel, sag uns an, Halleluja, Halleluja, wo habt ihr ihn denn hingetan? Halleluja, Halleluja.

10. Er ist erstanden aus dem Grab, Halleluja, Halleluja, heut an dem heilgen Ostertag. Halleluja, Halleluja.

13. Wir sehen’s wohl, das Grab ist leer. Halleluja, Halleluja. Wo aber ist denn unser Herr? Halleluja, Halleluja.

14. Ihr sollt nach Galiläa gehn; Halleluja, Halleluja, dort werdet ihr den Heiland sehn. Halleluja, Halleluja.

15. Du lieber Engel, Dank sei dir. Halleluja, Halleluja. Getröstet gehen wir von hier. Halleluja, Halleluja.

Teilnehmende an der Osterandacht am Steinkreuz 2013 auf dem Friedberg am Rodtberg in Gießen

Teilnehmende an der Osterandacht am Steinkreuz 2013 auf dem Friedberg am Rodtberg in Gießen

Liebe Ostergemeinde hier am Steinkreuz, in Galiläa sollen die mit Jesus befreundeten Frauen ihren Freund wiedersehen, nachdem er am Kreuz gestorben ist. So sagt es ihnen der Engel, so sollen sie es auch den Männern weitersagen, die in der Nacht zum Karfreitag ihren Freund und Meister Jesus einfach im Stich gelassen hatten. Die Frauen hatten ihn einbalsamieren, ihm die letzte Ehre erweisen wollen. Nun werden sie auf einen neuen Weg verwiesen, der vom Grab wegführt, hin zu einem Wiedersehen. Denn Jesus ist auferstanden, er will sich den Frauen und Männern, die ihm gefolgt waren, als Lebendiger zeigen.

Nach einem Wiedersehen mit geliebten Menschen, die einem durch den Tod genommen wurden, sehnen sich auch viele von uns heute. In der Ehe versprechen wir einander die Treue, bis der Tod uns scheidet, aber viele fühlen sich ihrem verstorbenen Ehepartner auch über den Tod hinaus so eng verbunden und vermissen ihn so schmerzlich, dass sie sich von Herzen wünschen, ihn in der Ewigkeit wiedersehen zu dürfen. Ähnlich geht es Eltern, die eine Tochter oder einen Sohn hergeben mussten und diesen Verlust nie wirklich verwinden können. Tief empfundene Liebe gehört zu den Dingen, die auch der Tod nicht auslöschen kann, wie der Apostel Paulus sagt (1. Korinther 13, 13):

„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“

In der Bibel suchen wir allerdings vergeblich nach Stellen, die ausdrücklich von einem solchen Wiedersehen mit den vor uns Verstorbenen reden. Die Bibel malt sich den Himmel nicht in einer solchen Weise konkret aus. Im Gegenteil, als Jesus einmal konkret danach gefragt wird, zu wem eine Frau denn im Reich Gottes gehören wird, die nacheinander mit mehreren Männern verheiratet war, antwortet er (Markus 12, 25):

„Wenn sie von den Toten auferstehen werden, so werden sie weder heiraten noch sich heiraten lassen, sondern sie sind wie die Engel im Himmel.“

Er lehnt es also ab, sich Vorstellungen vom Himmel zu machen, die dem uns vertrauten irdischen Leben entsprechen.

Ausdrücklich kommt das Wort „Wiedersehen“ nur an drei Stellen der Bibel vor, zum ersten Mal in der Geschichte vom Auszug der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten, im 2. Buch Mose – Exodus 14, 10-14:

10 Und als der Pharao nahe herankam, hoben die Israeliten ihre Augen auf, und siehe, die Ägypter zogen hinter ihnen her. Und sie fürchteten sich sehr und schrien zu dem HERRN

11 und sprachen zu Mose: Waren nicht Gräber in Ägypten, dass du uns wegführen musstest, damit wir in der Wüste sterben? Warum hast du uns das angetan, dass du uns aus Ägypten geführt hast?

12 Haben wir’s dir nicht schon in Ägypten gesagt: Lass uns in Ruhe, wir wollen den Ägyptern dienen? Es wäre besser für uns, den Ägyptern zu dienen, als in der Wüste zu sterben.

13 Da sprach Mose zum Volk: Fürchtet euch nicht, stehet fest und sehet zu, was für ein Heil der HERR heute an euch tun wird. Denn wie ihr die Ägypter heute seht, werdet ihr sie niemals wiedersehen.

14 Der HERR wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein.

Hier geht es um das Gegenteil der Sehnsucht nach einem Wiedersehen. Die Israeliten fürchten das Wiedersehen des Pharao mit seiner Streitmacht so sehr, dass sie sich in ihrer Angst, in der Wüste niedergemetzelt zu werden, sogar nach den Gräbern in Ägypten zurücksehnen. Aber Mose beruhigt die ihm anvertrauten Menschen, indem er ihnen verspricht, dass Gott für sie kämpfen wird. Gott wird dafür sorgen, dass die grausamen Unterdrücker für immer aus dem Leben der Israeliten verschwinden, auf „Nimmerwiedersehen“, wie wir sagen.

Auch das Ostergeschehen kann man als einen Kampf Jesu gegen die grausamen Mächte des Todes und der Hölle betrachten. So wie Mose die Israeliten durch das Rote Meer hindurch in die Freiheit führte, so führt Jesus die dem Tod und der Hölle verfallenen Menschen durch Vergebung und Auferweckung in den Himmel.

Von Bläsern begleiteter Gesang gehört zur Osterandacht am Steinkreuz einfach dazu

Von Bläsern begleiteter Gesang gehört zur Osterandacht am Steinkreuz einfach dazu

Wir singen aus dem Osterlied 100 die ersten drei Strophen; in der dritten geht es um unsere Erlösung vom ewigen Tod:

1. Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit; denn unser Heil hat Gott bereit‘. Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, gelobt sei Christus, Marien Sohn.

2. Es ist erstanden Jesus Christ, der an dem Kreuz gestorben ist, dem sei Lob, Ehr zu aller Frist. Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, gelobt sei Christus, Marien Sohn.

3. Er hat zerstört der Höllen Pfort, die Seinen all herausgeführt und uns erlöst vom ewgen Tod. Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, gelobt sei Christus, Marien Sohn.

Eine zweite Stelle zum Thema „Wiedersehen“ steht im Prophetenbuch Jeremia 22, 10:

10 Weinet nicht über den Toten und grämt euch nicht um ihn; weint aber über den, der fortgezogen ist; denn er wird nicht mehr wiederkommen und sein Vaterland nicht wiedersehen.

In diesem Vers geht es um König Josia und seinen Sohn, den König Schallum. Josia handelte gemäß dem Willen Gottes, war aber früh im Krieg gefallen. Schallum hielt sich nicht an Gottes Willen, zahlte zum Beispiel seinen Arbeitern keinen gerechten Lohn; ihm wird vom Propheten Jeremia als Strafe angekündigt, dass er auf Nimmerwiedersehen in die Verbannung nach Babylon geführt werden wird. Indirekt sagt dieser Vers im Umkehrschluss, dass derjenige, der im Einklang mit dem Willen Gottes gelebt hat und gestorben ist, eben nicht auf Nimmerwiedersehen verschwunden und verloren ist. Denn Gott ist auch nach der Einschätzung der Glaubenden im Alten Testament nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden.

Ausdrücklich spricht nur ein einziger Bibeltext vom Wiedersehen mit einem, der gestorben ist. Es ist Jesus, der in den Abschiedsreden vor seinem Tod die eigenen Freunde auf diese Weise trösten will. Ich lese aus dem Evangelium nach Johannes 16, 16-22, wo Jesus spricht:

16 Noch eine kleine Weile, dann werdet ihr mich nicht mehr sehen; und abermals eine kleine Weile, dann werdet ihr mich sehen.

17 Da sprachen einige seiner Jünger untereinander: Was bedeutet das, was er zu uns sagt: Noch eine kleine Weile, dann werdet ihr mich nicht sehen; und abermals eine kleine Weile, dann werdet ihr mich sehen; und: Ich gehe zum Vater?

18 Da sprachen sie: Was bedeutet das, was er sagt: Noch eine kleine Weile? Wir wissen nicht, was er redet.

19 Da merkte Jesus, dass sie ihn fragen wollten, und sprach zu ihnen: Danach fragt ihr euch untereinander, dass ich gesagt habe: Noch eine kleine Weile, dann werdet ihr mich nicht sehen; und abermals eine kleine Weile, dann werdet ihr mich sehen?

20 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet traurig sein, doch eure Traurigkeit soll in Freude verwandelt werden.

21 Eine Frau, wenn sie gebiert, so hat sie Schmerzen, denn ihre Stunde ist gekommen. Wenn sie aber das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an die Angst um der Freude willen, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist.

22 Und auch ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.

„Ich will euch wiedersehen“, das ist das große tröstliche Versprechen, das Jesus all denen gibt, die auf ihn vertrauen. Wenn wir den Zusammenhang beachten, wird deutlich: Die Hoffnung, einen Verstorbenen wiederzusehen, löst zwar Freude aus, aber es ist eine Freude mitten im Leid. Die Traurigkeit wird nicht einfach beseitigt, Tränen werden dennoch geweint, die Klage um einen geliebten Menschen behält ihr Recht, die Trauer muss durchgestanden und bewältigt werden. „Ihr werdet weinen und klagen“, sagt Jesus ganz realistisch, doch zum Realismus des Glaubens gehört auch sein Zuspruch: „doch eure Traurigkeit soll in Freude verwandelt werden.“

Das Licht der Ostersonne bricht durch dunkle Wolken hindurch

Das Licht der Ostersonne bricht durch dunkle Wolken hindurch

Was die Freunde Jesu nicht verstehen, ist seine Rede von „der kleinen Weile“. Es dauert nur noch „eine kleine Weile“, dann werden ihn die Freunde nicht mehr sehen, das ist im Nachhinein nicht schwer zu begreifen: Immerhin ist Jesus wenige Tage nach diesen Reden getötet worden. Aber was meint Jesus damit, dass es nur „abermals eine kleine Weile“ dauern wird, bis sie ihn wiedersehen werden?

Im Evangelium nach Matthäus 28, 5-10, lesen wir, was wir vorhin bereits im ersten Lied gesungen haben, wie Jesus seine Freundinnen und Freunde nach Galiläa schickt; dort werden sie ihn sehen:

5 Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht.

6 Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, wo er gelegen hat;

7 und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern, dass er auferstanden ist von den Toten. Und siehe, er wird vor euch hingehen nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt.

8 Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen.

9 Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Und sie traten zu ihm und umfassten seine Füße und fielen vor ihm nieder.

10 Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen: dort werden sie mich sehen.

Als sie ihn dann sehen, ist es allerdings kein Wiedersehen für immer. Jesus begegnet ihnen in Visionen, sie sehen ihn, erhalten von ihm Trost und neue Kraft, werden in die Welt gesandt, um die Frohe Botschaft von Jesus zu verkünden. Als Apostel bleiben die Jünger hier auf der Erde, aber Jesus entzieht sich ihren Blicken. Er lebt unsichtbar bei Gott im Himmel und verspricht denen, die an ihn glauben (Matthäus 28, 20) :

„Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“

– aber eben unsichtbar, im Heiligen Geist, nicht von Angesicht zu Angesicht.

Was bedeutet das nun für die Sehnsucht, einen geliebten Verstorbenen in der Ewigkeit wiedersehen zu dürfen? Ich denke, auch wenn darüber ausdrücklich nichts in der Bibel steht, ist es durchaus in Ordnung, sich die Hoffnung auf die Auferstehung der Toten so auszumalen, dass es ein fröhliches Wiedersehen mit denen gibt, von denen wir einmal schmerzlich haben Abschied nehmen müssen. Jesus hat nichts anderes getan, als er als Sterbender dem Mann, der neben ihm gekreuzigt wurde, das Versprechen gab, wie es Lukas 23, 43 in seinem Evangelium berichtet:

43 Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.

Und wie wir darauf vertrauen dürfen, dass Jesus uns, wenn wir sterben, mit Ehren in seinem himmlischen Reich aufnimmt und liebevoll in seine Arme schließt, so dürfen wir auch zuversichtlich sein, dass wir mit denen neu in Liebe vereinigt sein werden, die wir hier auf Erden geliebt haben.

Klänge von Osterliedern vor dem Kreuz des Karfreitags

Klänge von Osterliedern vor dem Kreuz des Karfreitags

Passend zu einem Wiedersehen in diesem Sinne singen wir ein Lied, das Nikolaus Ludwig von Zinzendorf in Anlehnung an Jesu Abschiedsreden als Liebeslied für Jesus gedichtet hat. Zwar ist im Text des Liedes nicht direkt vom Wiedersehen die Rede, dieses Stichwort kommt gar nicht im Gesangbuch vor. Aber das Lied erlaubt uns einen Blick in das Herz Gottes, der uns mit unendlicher Liebe liebt, und es besingt die Liebe Gottes, die unsere toten Geister mit neuem Leben erfüllt. Wir singen aus dem Lied 251 die Strophen 1, 4, 6 und 7:

1. Herz und Herz vereint zusammen sucht in Gottes Herzen Ruh. Lasset eure Liebesflammen lodern auf den Heiland zu. Er das Haupt, wir seine Glieder, er das Licht und wir der Schein, er der Meister, wir die Brüder, er ist unser, wir sind sein.

4. Halleluja, welche Höhen, welche Tiefen reicher Gnad, dass wir dem ins Herze sehen, der uns so geliebet hat; dass der Vater aller Geister, der der Wunder Abgrund ist, dass du, unsichtbarer Meister, uns so fühlbar nahe bist.

6. Liebe, hast du es geboten, dass man Liebe üben soll, o so mache doch die toten, trägen Geister lebensvoll. Zünde an die Liebesflamme, dass ein jeder sehen kann: wir, als die von einem Stamme, stehen auch für einen Mann.

7. Lass uns so vereinigt werden, wie du mit dem Vater bist, bis schon hier auf dieser Erden kein getrenntes Glied mehr ist, und allein von deinem Brennen nehme unser Licht den Schein; also wird die Welt erkennen, dass wir deine Jünger sein.

Herr Jesus Christus, du hast denen, die dir vertrauen, ein Wiedersehen versprochen. „Ich will euch wiedersehen“, hast du gesagt, und damit anerkannt, dass wir mit denen, die wir lieben, für immer verbunden bleiben wollen, auch wenn sie oder wir sterben. Schenke uns die Gewissheit, dass der Tod für den Vater im Himmel keine unüberwindliche Grenze darstellt, denn so wie er dich von den Toten auferweckt hat, so gibst du auch uns die Hoffnung auf ein ewiges erfülltes Leben in deinem himmlischen Reich.

Lass uns fröhlich Ostern feiern, auch wenn uns manche Angst und Traurigkeit umtreibt, denn du hast uns versprochen, dass unser Herz sich freuen soll und dass niemand unsere Freude von uns nehmen darf.

Gemeinsam beten wir mit deinen Worten um das Kommen von Gottes Reich:

Vater unser

Zum Schluss singen wir das Lied 107:

1. Wir danken dir, Herr Jesu Christ, dass du vom Tod erstanden bist und hast dem Tod zerstört sein Macht und uns zum Leben wiederbracht. Halleluja.

2. Wir bitten dich durch deine Gnad: nimm von uns unsre Missetat und hilf uns durch die Güte dein, dass wir dein treuen Diener sein. Halleluja.

3. Gott Vater in dem höchsten Thron samt seinem eingebornen Sohn, dem Heilgen Geist in gleicher Weis in Ewigkeit sei Lob und Preis! Halleluja.

Geht mit Gottes Segen:

Der Herr segne euch und behüte euch. Er lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig. Er erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch seinen Frieden. Amen.

Bläsernachspiel

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