„Ich war‛s!“

Eine Geschichte voller Ausreden: die Erzählung von Adam und Eva und der Schlange.

Psalm 38: Gott, sei mir nicht böse! Ich habe zu nichts Lust. Meine Freunde gehen mir aus dem Weg. Andere Leute tun mir weh. Ich kann mich nicht wehren. Aber du, mein Gott, hörst auf mich. Ich sage ja: Ich war‛s, ich habe etwas Schlimmes getan. Amen.

Familiengottesdienst am Sonntag Judika, 10. April 2011, um 16.00 Uhr in der evangelischen Pauluskirche Gießen
Die Dekoration im Familiengottesdienst für das szenische Spiel über Adam und Eva

Hier wurde die Geschichte von Adam und Eva und der Schlange gespielt

Klaviervorspiel

Guten Tag, liebe Gemeinde!

Ich begrüße alle herzlich in der Pauluskirche zu einem Familiengottesdienst mit dem Thema: „Ich war‛s!“

Auf die Idee zu diesem Thema kam das Kita-Team mit Pfarrer Schütz durch die diesjährige Fastenaktion der evangelischen Kirche, an der sich auch die Paulusgemeinde mit drei Passionsandachten beteiligt: „Ich war‛s! Sieben Wochen ohne Ausreden“.

Eine Geschichte voller Ausreden ist die Erzählung von Adam und Eva und der Schlange. Kinder der Paulus-Kita werden sie uns gleich vorspielen.

Pfarrer Schütz begleitet ein Lied zur Gitarre

Pfarrer Schütz begleitet ein Lied zur Gitarre

Danach treten auch die Handpuppen Lutz und Gabi und die Schildkröte Zappi in Aktion mit der Geschichte: „Nein, ich war‛s nicht – oder war ich‛s doch?“ Auch Schulkinder aus der Georg-Büchner- und Sandfeldschule sind an der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligt. Auch euch und euren Lehrerinnen vielen Dank!

Zuerst singen wir ein gemeinsames Lied, das die Kinder aus der Paulus-Kita schon gut kennen:

Sonntag mittags, das ist doch klar…

… singen unsere Lieder und hören dann wieder
von Adam und Eva und der Schlange im Baum.

… sehn die Schildkröte Zappi, den Lutz und auch die Gabi,
die spielen uns Geschichten im Puppenspiel vor.

Wir feiern Familiengottesdienst im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Wir beten mit einem Gebet aus der Bibel, mit Psalm 38 (eigene vereinfachte Übersetzung in Anlehnung an die Lutherbibel 1984). Da hat ein Mensch etwas Schlimmes gemacht, wir wissen nicht was, und er betet zu Gott:

2 Gott, straf mich nicht, sei mir nicht böse!

3 Mir tut alles weh, als ob Pfeile in mir stecken, als ob du mich zu Boden drückst mit deiner Hand.

4 Lässt du mich krank werden, weil ich böse war?

5 Etwas sehr Schlimmes habe ich getan; das liegt wie eine schwere Last auf mir.

7 Ich gehe krumm und sehr gebückt; den ganzen Tag gehe ich traurig einher.

9 Ich habe zu nichts Lust und bin sehr unruhig.

10 Gott, du weißt, was ich will, du siehst, wie schlecht es mir geht.

11 Ich habe gar keine Kraft mehr.

12 Meine Freunde gehen mir aus dem Weg.

13 Andere Leute tun mir weh.

15 Ich kann mich nicht wehren.

16 Aber ich warte auf dich, Gott. Du, mein Gott, hörst auf mich.

19 Ich sage ja: Ich war‛s, ich habe etwas Schlimmes getan. Und es tut mir leid.

22 Geh nicht weg, mein Gott, lass mich nicht allein!

23 Hilf mir, alles wieder gut zu machen, du mein Gott! Amen.

In diesem alten Gebet traut sich einer zu sagen: „Ich war‛s!“ Er fühlt sich gar nicht gut dabei, aber er sagt es Gott. Und Gott wird ihm helfen, lässt ihn nicht allein. Aber es ist gar nicht so leicht zu sagen: „Ich war‛s!“ Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse der Sandfeldschule werden uns zeigen, wie schwer das ist.

Redensarten: „Warst du’s?“ „Wer, ich?“ „Ja, du?“ „Nein, ich war’s nicht!“ „Wer war’s denn dann?“ usw.

Als wir die Kinder im Kindergarten im Stuhlkreis gefragt haben, ob sie schon mal etwas gemacht haben, was sie nicht sollten, was verboten war, etwas Böses, da meinten manche: „Noch nie!“ Hat denn die Mama noch nie geschimpft? „Nein“, war die Antwort. Ob man das glauben kann? Gibt es Kinder, bei denen die Mama oder der Papa niemals schimpfen muss? Ein Junge hat gesagt: „Ich habe heimlich Süßigkeiten gegessen. Vor dem Essen darf ich das nicht.“ Ein Mädchen sagte: „Ich habe mein Spielzeug kaputtgemacht. Aber aus Versehen.“ Ein anderes Mädchen sagte: „Mein kleiner Bruder hat die Lampe kaputtgemacht.“ Und bei einem anderen Kind war es der Hund, der etwas kaputtgemacht hat. Ein Mädchen hat einmal Suppe beim Essen verschüttet, aber das war auch nicht absichtlich. An so richtig schlimme Sachen hat sich keiner erinnert. Dabei kommt es doch auch mal vor, dass ein Kind ein anderes haut oder böse Wörter sagt.

Und bei den Großen gibt es manchmal noch bösere Sachen: Stehlen, Betrügen, Totschlagen. Wir singen das Lied „Hier und da“ vom Bösen, das in eine gute Welt kommt, und vom guten Gott, der das Böse am Ende besiegt:

Einmal wurd es am Himmel hell, hier und da

Und jetzt sind Kinder unserer Paulus-Kita dran. Sie erzählen uns die Geschichte von Adam und Eva und der Schlange nach (in Anlehnung an die Nacherzählung in der Kinderbibel „Meine allererste Bibel” von Christiane Heinen, S. 20-27).

Spiel: Die Geschichte von Adam und Eva und der Schlange
  1. Bild vom Garten
  2. Adam und Eva freuen sich
  3. Beide lächeln sich an!
  4. Beide gehen im Garten hin und her und nehmen sich Obst aus dem Korb.
  5. Eva geht um den Baum herum, schaut und greift langsam nach der Frucht, senkt den Arm.
  6. Eva pflückt den Apfel und isst.
  7. Adam kommt zum Baum, schüttelt den Kopf: Nein!
  8. Eva reicht Adam einen Apfel.
  9. Beide verstecken sich.
  10. Adam schaut auf den Boden.
  11. Beide schauen verlegen, schämen sich.
  12. Beide gehen mit gesenktem, traurigen Blick davon.

In dieser Geschichte tun Adam und Eva etwas, was sie nicht dürfen, und dann will es keiner gewesen sein. Und am Ende müssen sie raus aus dem schönen Garten. Sie können nicht sagen: „Ich war‛s!“ Sie wollen sich vor Gott verstecken und so tun, als hätten sie nichts gemacht. „Die Eva ist schuld!“ „Die Schlange ist schuld!“ Und womöglich denken sie noch: „Gott ist selber schuld, warum muss er uns auch alles verbieten! Er will ja bloß, dass wir das nicht schaffen; vielleicht macht ihm das sogar Spaß, uns zu bestrafen.“

Damit haben sie nicht Recht, aber viele Menschen denken trotzdem so. Immer soll ich schuld sein. Immer passiert mir was. Immer krieg ich Schimpfe. Immer ich, immer ich. Davon singen uns die Schulkinder der Georg-Büchner-Schule ein Lied, unsere Kita-Kinder kennen es auch, und wir alle können auf jeden Fall den Kehrvers mitsingen:

Immer ich, immer, immer ich, immer, immer ich
Handpuppendialog mit Lutz und Gabi und Zappi
Das kleine Teufelchen Lutz lässt Bonbonpapiere fallen

Lutz lässt Bonbonpapiere fallen

Lutz: (isst Bonbons und lässt dabei das Bonbonpapier einfach runterfallen) Hm, das schmeckt guuuut. Ich mag diese leckeren Bonbons. Hmmmmm! Das ist mit Kirschgeschmack. Lecker! Und das mit Himbeer. Leeeecker! Was habe ich denn hier? Karamell – hmmmmm! Und wie schmeckt das? – Böööaah, was war das denn?

Da liegt überall Papier auf dem Boden

Da liegt überall Papier auf dem Boden

Chili-Pfeffer-Geschmack, das war aber viel zu scharf. Gut, dass ich noch ein letztes Schoko-Bonbon habe. Hmmmmm! So, jetzt sind alle Bonbons alle. Leeeecker! Oh, da kommt Gabi. Gut, dass alle Bonbons alle sind, da muss ich keine abgeben.

Gabi kuckt um die Ecke

Gabi kuckt um die Ecke

Gabi: Hallo Lutz!

Lutz: Hallo! He, Gabi, hast du das eigentlich eben gehört?

Gabi: Was denn, Lutz?

Lutz: Na, das Lied eben. Das fand ich toll. „Immer ich, immer immer ich!“

Gabi: Das kann ich mir denken. Du denkst ja immer, jeder will dich ausschimpfen.

Lutz: Stimmt ja auch. Das machst du doch dauernd.

Gabi: Aber du machst ja auch dauernd irgendwelche Dummheiten.

Lutz: Mach ich gar nicht!

Gabi: Machst du doch.

Lutz: Mach ich nicht.

Gabi: Machst du wohl.

Lutz: Nei-ein!

Gabi: Do-och!

Lutz (schubst Gabi): Immer soll ich schuld sein!

Gabi: Au! Bist du ja auch. Du tust mir schon wieder weh!

Lutz: Und was soll ich noch getan haben?

Gabi: Kuck mal, da hinten. (zeigt nach rechts)

Lutz: (kuckt nach links) Ich seh nichts.

Gabi: Lu-hutz. Nicht da. Auf der anderen Seite. (dreht ihn um)

Lutz: Was ist denn da?

Gabi: Da hast du einfach Bonbonpapier hingeschmissen.

Lutz meint, er hat kein Papier da hingeschmissen

Lutz meint, er hat kein Papier da hingeschmissen

Lutz: Ich war das nicht, ich war das nicht. Das warst du bestimmt selber.

Gabi: Ich hab aber gesehen, dass du das warst.

Lutz: Du kannst mich aber gar nicht gesehen haben. Als ich Bonbons gegessen habe, warst du noch gar nicht da.

Gabi: Jetzt hast du dich verraten, Lutz, du hast also doch Bonbons gegessen.

Lutz: Aber das Papier, das ist von ganz allein runtergefallen.

Lutz hebt Bonbonpapier auf

Lutz hebt Bonbonpapier auf

Gabi: Und du hast es nicht aufgehoben.

Lutz: Wieso soll ich das Papier aufheben, wenn es doch von selber runterfällt?

Gabi: Damit nicht alles überall so unordentlich aussieht.

Lutz: Hm, na ja, eigentlich hast du Recht. Es ist wirklich schlimm, was die Leute alles auf den Bürgersteig schmeißen. Papier und Abfall, sogar Zigarettenstummel und gekaute Kaugummis.

Gabi: Jetzt lenk nicht ab. Das Bonbonpapier hast du da liegen lassen.

Ein Junge hilft Lutz, Papier aufzuheben

Ein Junge hilft Lutz, Papier aufzuheben

Lutz: Stimmt, Gabi, ich war‛s. Ich will ja auch, dass es hier ordentlich aussieht. Ich heb‛s auch wieder auf. (krabbelt unter dem Tuch hindurch und hebt das Papier auf) Aber das eine kriege ich nicht von hier aus. Hallo (ruft einen Jungen mit Namen), kannst du bitte das Bonbonpapier da aufheben und mir geben? Danke schön!

Gabi: Da muss ich dich ja richtig loben, lieber Lutz! Da kriegst du einen dicken Kuss von mir! (schmatzt ihn ab)

Lutz: Aber Gabi, doch nicht hier vor all den Leuten.

Gabi: Wieso nicht? Darf doch jeder sehen, dass wir Freunde sind, oder?

Lutz: Aber dann meinen alle, dass wir ein Liebespaar sind.

Gabi: Och, mach dir mal keine Hoffnungen, so weit ist es noch nicht. Einfach Freunde, das reicht doch.

Lutz: Stimmt, dafür muss man sich nicht schämen.

Gabi: Genau.

Lutz lässt sich von Gabi überzeugen, einen Fehler zuzugeben

Lutz hat sich von Gabi überzeugen lassen, einen Fehler zuzugeben

Lutz: Aber zum Schämen, da fällt mir noch was ein.

Gabi: Was denn?

Lutz: Ich hab da vorhin die Geschichte von Adam und Eva gehört. Weißt du, was da komisch war?

Gabi: Nee, da war ich ja noch gar nicht hier.

Lutz: Erst waren sie nackig und haben sich nicht geschämt. Und am Ende haben sie sich doch geschämt und haben sich versteckt. Das verstehe ich nicht.

Gabi: Hm, das finde ich auch komisch. Ich hab eine Idee, wir fragen einfach die Zappi. Die ist so alt, die weiß immer alles.

Lutz: Ja, das machen wir. Kinder, ruft doch mal alle die Zappi, die kennt ihr doch, die Schildkröte.

Kinder: (rufen) Zappi!!! Zappi!!!

Zappi: Hallo Kinder, was macht ihr denn für einen Krach? Ich habe so schön geschlafen.

Gabi: Die Kinder haben dich gerufen, weil wir dich was fragen wollen.

Zappi: Na, dann los, was wollt ihr denn wissen?

Lutz fragt Zappi, wie das mit Adam und Eva und dem Schämen war

Lutz fragt Zappi, wie das mit Adam und Eva und dem Schämen war

Lutz: Ich habe vorhin die Geschichte von Adam und Eva gehört. Und da war was komisch.

Zappi: So, so, Adam und Eva, meine allerältesten Freunde aus der Bibel. Und was war bei denen komisch?

Lutz: Die waren am Anfang ganz nackig. Aber trotzdem haben sie sich nicht geschämt. Und am Ende haben sie sich doch geschämt und haben sich versteckt. Das ist komisch.

Zappi: Stimmt, bei den Menschen ist das wirklich ein bisschen komisch. Bei Puppen und Tieren ist das ganz einfach. Man hat ein Fell oder Federn oder einen Panzer…

Gabi: …oder man ist aus Stoff, und man sieht gar nicht richtig nackig aus.

Zappi: Stimmt. Aber die Menschen! Ich glaube, die haben Angst, dass man sie auslacht, wenn man sie so sieht, wie sie sind.

Lutz: Aber am Anfang noch nicht.

Zappi: Ja, und ich weiß auch, warum.

Gabi: Warum denn?

Zappi: Weil Adam und Eva da noch gar nicht wussten, was Auslachen ist.

Lutz: Echt nicht?

Zappi: Nein, die haben sich nur zusammen gefreut und zusammen gelacht. Und mit dem lieben Gott haben sie sich auch sehr gut verstanden. Sie wussten, dass er ihnen alles schenkt. Alles, was gut für sie ist.

Lutz: Nur die eine Frucht nicht von dem einen Baum. Die hat er ihnen verboten.

Zappi: Weil Gott wusste, dass diese Frucht nicht gut für sie ist.

Lutz: Und dann haben sie doch davon gegessen. Und nachher wollten sie es nicht einmal zugeben.

Gabi: Genau wie du eben mit dem Papier?

Lutz: Ja. Adam hat gesagt: Das war die Eva! Eva hat gesagt: Das war die Schlange!

Zappi: Verstehst du jetzt, warum die beiden sich am Ende schämen?

Lutz: Ach so, weil sie etwas Schlimmes gemacht haben, was Gott verboten hat, stimmt‛s?

Zappi: Genau! Sie wissen, das war nicht richtig, aber sie haben es nun einmal gemacht, und jetzt wollen sie sich verstecken. So wollen sie nicht gesehen werden.

Lutz: Als ob das, was sie gemacht haben, wie ein schwarzer Fleck an ihnen dran klebt?

Gabi: Quatsch, Lutz, was man macht, klebt doch nicht an einem dran!

Zappi: Stimmt, aber Lutz hat trotzdem nicht ganz Unrecht. Innen drin weiß man ja, was man gemacht hat. Und auf einmal kommt es einem so vor, als ob alle das sehen können!

Gabi: Hm, das stimmt. Das nennt man, glaube ich, ein schlechtes Gewissen.

Gabi meint, Lutz ist richtig klug

Gabi meint, dass Lutz richtig klug ist

Zappi: Und dann schämt man sich für alles: Was man gemacht hat. Wie man aussieht. Dass man nackt ist.

Lutz: Und was haben die dann gemacht?

Zappi: Sie haben sich was angezogen. Erst haben sie Blätter vom Feigenbaum genommen. Dann hat Gott ihnen Tierfelle gegeben.

Lutz: Aber was anziehen, das hilft doch nicht gegen das Schämen innen drin.

Gabi: Mensch, Lutz, du bist ja richtig klug.

Zappi: Ja, Lutz, du hast etwas Wichtiges verstanden. Das Schämen innen drin geht nicht weg, wenn man sich versteckt oder wenn man etwas anzieht.

Lutz: Dafür muss man merken, was man falsch gemacht hat, und es dann anders machen! So wie ich es vorhin gemacht habe!

Gabi: Ja, Lutz, aber gibst du jetzt nicht ein bisschen an? Vorhin hast du schon einige Zeit gebraucht, um zu sagen: „Ich war‛s!“

Lutz: Stimmt. Und du hast mir dabei geholfen. Denn du hast mir zugetraut, dass ich zugeben kann, was ich gemacht habe, und dass ich mich bessern kann. Das finde ich ganz toll von dir, liebe Gabi!

Gabi: Danke, Lutz, und darum bist du ja auch mein Freund! (beide fallen sich um den Hals und küssen sich)

Pfarrer Schütz hat einen schweren Arm, nachdem er Lutz beim Puppenspiel die ganze Zeit hochgehalten hat

Pfarrer Schütz hat einen schweren Arm, nachdem er Lutz beim Puppenspiel die ganze Zeit hochgehalten hat

Pfarrer: Meine Güte, ist der Lutz schwer! Da tut mir ja richtig der Arm und die Schulter weh!

Wir singen das nächste Lied:

Ich gebe dir die Hände und schau dir ins Gesicht

Und jetzt werden wir noch einmal richtig still und beten. Wer es kann, steht dazu auf.

Lieber Gott, wir danken dir, dass du uns lieb hast, dass wir eine Familie und Freunde haben. Hilf uns, dass wir uns helfen, wenn einer den anderen braucht.

Und wenn wir uns einmal streiten, dann hilf uns, dass wir uns wieder vertragen. Dass wir auch einmal sagen: „Es tut mir leid. Sei mir bitte wieder gut!“

Wir danken dir auch, dass du uns zeigst, was gut und was böse ist. Hilf uns, Gutes zu tun, das Richtige zu machen.

Danke, dass du uns auch dann noch lieb hast, wenn wir etwas falsch gemacht haben. Wir müssen uns nicht vor dir verstecken. Wir können sagen: „Ich war‛s. Vergib mir. Hilf mir, es beim nächsten Mal gut zu machen.“

Heute denken wir auch an die Menschen in Japan, die in Not geraten sind durch das Erdbeben und die Atomkatastrophe. Und wir hoffen, dass die Großen überall auf der Welt lernen, was man besser machen kann und wie man helfen kann. Amen.

Jetzt werden wir noch einmal ganz leise, und innen drin in unseren Gedanken sagen wir Gott, was wir ihm selber noch sagen möchten.

Stille und Vater unser

Wir singen das nächste Lied. Es besteht eigentlich nur aus einem Kehrvers, den wir gemeinsam singen. Dazwischen rufen wir immer einige Kinder beim Namen, und alle wiederholen ihn. Dann folgt wieder der Kehrvers.

Ja, Gott hat alle Kinder lieb
Abkündigungen

Empfangt Segen von Gott:
Gott behüte dich mit seinem Segen. Jesus sei bei dir mit seiner Liebe. Gott sei in dir und gebe dir Trost und Mut und Hoffnung. Amen.

Klaviernachspiel
Kirchencafé

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