Das Prophetenbuch Jesaja umfasst die Worte dreier Propheten, die vor, während und nach der Deportation großer Teile des Volkes Israel nach Babylon gesammelt und aufgeschrieben wurden.

Jesaja 56-66: Die kommende Heilszeit

Gottesdienste zu Worten des so genannten dritten Jesaja. Die Kapitel 56 bis 66 des Buches Jesaja werden auf einen oder mehrere Propheten zurückgeführt, die etwa in den Jahren zwischen 521-510 v. Chr. wirkten, also nach der Heimkehr des Volkes Israel aus dem Babylonischen Exil und dem Neubau des Tempels in Jerusalem. Man spricht häufig vom dritten Jesaja oder Tritojesaja.

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Jesaja 1-39: Ankündigung von Gottes Gericht

Gottesdienste zur Berufung und zu Worten des Propheten Jesaja. Im Buch Jesaja wurden ziemlich sicher die Worte mehrerer Propheten zusammengefasst. Die Kapitel 1 bis 39 gehen zum größten Teil auf den Propheten Jesaja zurück, der in den Jahren 740-701 v. Chr. im Südreich Juda wirkte. Das Prophetenbuch Jesaja ist im christlichen Alten Testament das erste der „Großen Propheten“.

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„Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“

Gott ist unser Freund; darin sind Bibel und Koran einig. Im Neuen Testament wird darüber hinaus betont: In besonderer Weise ist Jesus unser Freund, indem er als Heiland unsere Seele heil macht und uns Frieden gibt. Nicht wir, sondern Gott selbst blutet in Jesus für unsere Sünden; so werden die unfassbaren Folgen der Auflehnung von Menschen gegen Gott anschaulich sichtbar.

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Muttertrost von Gott

All die mütterlichen Bilder, mit denen der Prophet die Rückkehr der Verbannten beschrieben hat, das Sattwerden einer großen Volksmenge und das Wachsen des Friedens zwischen fremden Völkern, sie bauen darauf auf, dass Gott selber mütterlich ist. Gott lässt uns schwanger werden mit Gedanken und Taten des Friedens, er ist Schöpfer, Befreier und Versöhner aller Menschen.

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Perfekt wie Gott im Himmel?

Jesus ruft zum faustlosen Widerstand auf. „OK, du  willst, dass ich dir dein Zeug eine Meile weit trage? Ist wohl zu schwer für dich. Komm her, ich geh mit dir sogar zwei Meilen weit.“ Behandle also den, der dich zwingt, so, als hätte er dich um Hilfe gebeten. So zu handeln, kommt mir stärker vor, als wenn man einfach zurückschlägt.

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Lazarus, der Freund Jesu

Das ist das eigentliche Wunder: Dass die Menschen im Volk Gottes wieder an Gott glauben. Johannes erzählt uns diese unglaubliche Geschichte, damit heute wir Christen zum Glauben finden. Denn wo wir nicht an Gottes Liebe glauben, wo uns Gott und seine Gebote egal sind, da sind wir tot wie Lazarus, da müssen auch wir aufgeweckt werden vom Tod der Sünde.

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Jona im Wal und Daniel in der Löwengrube

Was für ein „großer Fisch“ hätte den Jona verschlingen können, ohne ihm sämtliche Knochen im Leibe zu zerbrechen? War Jona vielleicht nicht im Magen, sondern in der Maulhöhle eines Pottwals? Wie konnte Daniel mit seinem unerschütterlichen Gottvertrauen in der Löwengrube überleben? Beide Errettungen im Vertrauen auf Gott bleiben wunderbar, auch wenn man sie auf natürliche Weise erklären kann.

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Adler und Taube

Vitus B. Dröscher erklärt, warum nicht ein Rabe, sondern die Taube zum Symbol des Friedens wurde, den Gott mit den Nachkommen Noahs zum Neustart der Menschengeschichte schloss. Und warum die Bibel mit sehr gutem Grund das mütterliche Verhalten von Steinadler-Eltern als Bild für Gottes Weg mit seinem Volk Israel aus der Sklaverei in die Freiheit wählt.

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Erinnern und Loslassen

Erinnerung spielt eine zentrale Rolle in unseren Trauerfeiern. Wir gedenken der Verstorbenen, wir rufen uns ihre Einmaligkeit und Unverwechselbarkeit ins Gedächtnis, wir betonen, dass wir sie, die wir geliebt haben, nicht vergessen werden. Der Liederdichter Andreas Gryphius meinte: Nur dieser Augenblick gehört uns, dann ist unsere Zeit schon wieder verflogen. Aber im Vertrauen auf Gott vergehen wir nie.

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