Christi Himmelfahrt

Gottesdienste zum Fest der Aufnahme Jesu in den Himmel. Hier finden Sie Gottesdienste bzw. Predigten, die ich, Pfarrer Helmut Schütz, am Fest der Himmelfahrt Christi gehalten oder mitgestaltet habe, die meisten davon unter freiem Himmel – in neuerer Zeit als gemeinsamer Gottesdienst der Gießener Nordgemeinden auf dem Segelflugplatz in der Wieseck-Aue.

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Erinnern und Loslassen

Erinnerung spielt eine zentrale Rolle in unseren Trauerfeiern. Wir gedenken der Verstorbenen, wir rufen uns ihre Einmaligkeit und Unverwechselbarkeit ins Gedächtnis, wir betonen, dass wir sie, die wir geliebt haben, nicht vergessen werden. Der Liederdichter Andreas Gryphius meinte: Nur dieser Augenblick gehört uns, dann ist unsere Zeit schon wieder verflogen. Aber im Vertrauen auf Gott vergehen wir nie.

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Ist Jesus in den Himmel geflogen?

Zwar ist die irdische Biographie Jesu mit seiner Kreuzigung unwiderruflich beendet. Zugleich ist er durch Gottes Willen als Auferstandener mit Gott im Himmel eins. Durch den Heiligen Geist kann Jesus allen Menschen nahe sein – so nahe, wie es eben nur Gott als dem Heiligen Geist möglich ist, der uns von innen her erfüllt und mit anderen Menschen zusammenführt.

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„Gehet hinein, eins mit dem Kinde zu sein!“

Das Lied „Jauchzet, ihr Himmel“ des Dichters Gerhard Tersteegen will mit seinem Jubel hoch hinaus: Alle Himmel werden aufgefordert, in höchster Freude zu jauchzen. Denn Gott kehrt zu den Verlorenen um, und wir werden aufgefordert: „Gehet hinein, eins mit dem Kinde zu sein!“ In der Begegnung mit Jesus, mit seinen geringsten Geschwistern, begegnen wir dem Vater im Himmel.

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„Damit sie alle eins seien“

Jesus wünscht keine Einheitsreligion, sondern dass wir einander in unserer bunten Vielfalt annehmen – wir Christen in allen Konfessionen, darüber hinaus im friedlichen Dialog der Religionen und sogar mit Menschen ohne Religionsbindung, die Menschlichkeit auf anderen Wegen zu erreichen versuchen. Eins mit Gott, eins mit uns selbst, eins mit den Menschen werden wir dort, wo Gottes Liebe in uns lebt.

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Gnade – Flatrate für sinnvolles Leben

Jesus, der in die Hölle hinabsteigt und in den Himmel Gefangene hinaufbringt – er wird einmal alles erfüllen. Kann es da eine ganze Ewigkeit lang Verdammte ohne jede Hoffnung geben? Wo wir uns auf diesen Jesus einlassen, da sind wir nicht verloren. Er richtet uns auf, er macht uns Mut, er zeigt uns Wege für ein sinnvolles Leben.

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„Du Freund der Menschen“

Im Adventsgottesdienst wird der Text eines Liedes von Eugen Eckert ausgelegt – herzlichen Dank für die Erlaubnis, es hier zu veröffentlichen! Es stellt Fragen an Gott, die im Grunde selbstkritische Anfragen an uns Menschen sind: Du, Freund der Menschen, guter Hirt, verstehst du, dass wir unbeirrt den Weg ins eigne Unglück geh‛n und nicht dein Licht, dein Kommen sehn?

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Wo wohnt Gott?

Im Alten Testament ist der große Gott sich nicht zu schade, in der Nähe der Menschen, die er liebt, zu campieren. Der eine Gott, der vollkommen in Jesus gewohnt hat, will durch seinen Heiligen Geist auch in uns wohnen, indem er uns fest verwurzelt in seiner Liebe. So dürfen wir Himmelfahrt begreifen: Jesus will uns heute mit seinem Geist erfüllen.

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Zwischen Gottes Daumen und Zeigefinger

Gott bestimmt die Weite des Himmels mit seiner Spanne. Die Erde ist für ihn wie ein Sandkasten, in dem er mit einer Schaufel den Sand verteilt und das Gewicht der Berge mit einer Waage abwiegt. So beschreibt Jesaja in bildhafter Sprache die große, unendlich große Kraft und Macht, die die ganze Welt und auch unsere Erde mit ihrer Liebe umgibt.

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„Mit wem wollt ihr Gott vergleichen?“

Dass wir heute viel mehr messen und wissen können, bedeutet nicht, dass es für uns weniger zum Staunen gäbe. Der Prophet Jesaja redet in bildhafter Sprache: Gott ist ja nicht wirklich ein riesenhafter Gulliver, der mit der Erde Sandkastenspiele treibt. Aber es ist Gottes Macht, die hinter all den Prozessen steht, die das Weltall, unsere Erde, unser Leben hervorgebracht haben.

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