Religion und Weltanschauung: In dieser Kategorie der Bibelwelt sind Beiträge zusammengefasst, die grundsätzlich mit allen Formen religiöser und nicht-religiöser Weltanschauung zu tun haben, mit Ökumene und interreligiösem Dialog.

Wie plausibel war „Toleranz“ im 16. Jahrhundert?

Zum Artikel „Von der Duldung zum Schutz des Gewissens“ im Hessischen Pfarrblatt vom April 2019. Dr. Hendrik Stössel schreibt: „Für die Reformation und ihre Epoche lag der moderne Toleranzgedanke genauso außerhalb des Plausibilitätshorizonts wie das Telefon, die Glühbirne oder der Computer. Staatliche Toleranzpolitik hat eigentlich erst im 18. Jahrhundert begonnen.“

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Markusbrief: „Vom Glauben als Vertrauen“

Eine Einladung von Markus an Demas, den befreienden Gott der Bibel kennenzulernen. Auf einen fiktiven Demasbrief, den ein am christlichen Glauben zweifelnder Freund an den Apostel Paulus schrieb, antworte ich mit einem Markusbrief. Ich gehe auf die Zweifel des Demas ein, indem ich meine Gedanken aus der Situation des Evangelisten Markus heraus (so, wie ich sie mir vorstelle) formuliere.

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Demasbrief: „Vom Glauben zum Schauen“

Ein Abschiedsbrief von Demas an Paulus. Einen Demasbrief enthält die Bibel nicht. Aber ein Freund, der an der Bibel, am eigenen Glauben und an seinen christlichen Glaubensbrüdern zweifelte, versetzte sich um das Jahr 2000 in die Lage von Demas, einem ehemaligen Mitarbeiter des Apostels Paulus, um in seinem Namen zu erläutern, warum er vom christlichen Glauben Abschied genommen hatte.

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Biblisch-koranisch erzählen mit Handpuppen

Ein Workshop beim Don-Bosco-Tag 2019 in Limburg zum Thema: „Mission impossible?“ Der Leiter des Amtes für katholische Religionspädagogik im Bistum Limburg hatte mich eingeladen, beim heutigen Fortbildungstag zur Theorie und Praxis des Religionsunterrichts („konfessionell, gemischt, kooperativ, interreligiös, interkulturell?“ über meine interreligiösen Erfahrungen im evangelischen Kindergarten einer Gießener Stadtrandgemeinde zu berichten. Vier Erzieherinnen und eine Grundschullehrerin beteiligten sich an meinem Workshop

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Kain und Abel in drei heiligen Büchern

Am Beispiel der Geschichte von Kain und Abel kann man sehr gut sehen, wie eine Überlieferung der jüdischen Religion im ersten Buch der Bibel in zwei Büchern des christlichen Neuen Testaments und in mehreren Suren des Koran in fruchtbarer Weise kommentiert wird. Am Ende schließt sich der Kreis, indem eine Koransure auf ein jüdisches Sprichwort aus dem Talmud verweist.

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Paulus streitet für den Frieden im Land der Kelten

Mitten in Anatolien haben sich seit 300 v. Chr. Kelten angesiedelt. Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. kann in der römischen Provinz der Kelten die Predigt des Paulus vom friedlichen Zusammenleben zwischen Juden und Heiden im Leib des Messias Jesus Fuß fassen. Als Fanatiker diesen Frieden in Galatien bedrohen, schreibt Paulus in einer heftigen Streitschrift beiden Seiten ins Gewissen.

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Die Bibel als Tagebuch der Menschheit

Vorstellung eines Buches von Carel van Schaik und Kai Michel. Sie nennen die Bibel „ein verdammt gutes Buch“ und betrachten sie aus evolutionsbiologischer und kulturhistorischer Perspektive. Ich habe am Montag, 5. März 2018, im Ruheständlerkreis des Evangelischen Dekanats Gießen einen Vortrag darüber gehalten. Und auch hier möchte ich neugierig darauf machen, das Buch selber zu lesen.

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