Gleichnisse Jesu nach Markus, Matthäus und Lukas

Gottesdienste zur Lehre Jesu in bildhaften Erzählungen vom Reich Gottes. Jesus hat seine Lehre oft und gern in der Form von Gleichnissen vorgetragen. Trotz ihrer Anschaulichkeit sind sie oft nicht leicht zu verstehen; schon die Jünger Jesu erbaten hin und wieder von ihm eine nähere Erläuterung. Gleichnisse stehen allerdings nur in den drei ersten Evangelien, nicht im Evangelium nach Johannes.

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Reindrängeln ins Reich Gottes

Larazus braucht unsere Barmherzigkeit. Wir dürfen uns in Gottes Reich hineindrängeln – aber wirklich drin sind und bleiben wir nur, wenn wir uns an die Regeln halten. Und die haben sich seit Mose und den Propheten nicht geändert: Gott liebt alle Menschen, auch uns, und von uns fordert er, dass wir auch für die Menschen da sind, die uns brauchen.

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Hallo, Paulus-Kirchturm!

Der Kirchturmkuchen von Olga Bagrij als Luftbildaufnahme von hinten...

Jesus ist kein Architekt oder Bauherr im wortwörtlichen Sinn; er erzählt ein Gleichnis. Er meint, dass die Entscheidung, ihm nachzufolgen, genau so nüchtern kalkuliert sein muss wie der Bau oder die Sanierung eines Kirchturms, und fährt mit diesem Satz fort: „So auch jeder unter euch, der sich nicht lossagt von allem, was er hat, der kann nicht mein Jünger sein.“

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Der Pharisäer Simon und die Hure Salome

Jesus ergreift Partei für eine liebende Sünderin. Diese Frau hat sich verändert, denkt der Pharisäer. Ihr kann niemand etwas anhaben in dieser Männerrunde. Und da ist nichts von einer Hure in ihrem Verhalten. Sie scheint diesem Jesus wirklich ihre ganze Liebe zu schenken, eine reine Liebe, voller Achtung und Respekt. Ich bin verwirrt – sollte Jesus doch ein Prophet sein?

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Gelassenheit und Verlässlichkeit

Gelassenheit geht vom Gleichnis Jesu aus – ein Aufatmen – die Erlaubnis, auszuruhen, sich zurückzulehnen, wenn das Menschenmögliche getan ist. Der Bauer muss keine schlaflosen Nächte verbringen, um sich Gedanken darüber zu machen, ob seine Saat auch wirklich aufgehen wird. Er muss sich nicht aus lauter Sorge um die Zukunft den ganzen Tag im Bett verkriechen.

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„Gott, sei mir Sünder gnädig!“

Jesus verurteilt nicht das gute Verhalten des Pharisäers. Er verurteilt den bösen Seitenblick des guten Menschen auf andere: Wer gut sein will, bleibt nur gut, wenn er sein Gutsein nicht zur Waffe gegen die in seinen Augen Bösen macht. Der Pharisäer hätte Gott bitten können: „…hilf auch dem armen Schwein da hinten, diesem Zöllner, dass er aus seinem Elend herauskommt.“

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Nicht im eigenen Saft schmoren

Am Tag der Kirchenvorstandswahl sollten wir das Gleichnis nicht als Jammervorlage nutzen nach dem Motto: „Die Leute kommen nicht mehr in die Kirche, die Wahlbeteiligung bei der Kirchenvorstandswahl wird auch immer niedriger, ist es nicht schrecklich!“ Jesus macht uns vielmehr einen Vorschlag, um neuen Mut zu gewinnen: „Bleibt offen und werdet noch offener!“

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„Du, lass dich nicht verhärten“

Hortus Deliciarum, Das Gleichnis vom Sämann, circa 1180. By Herrad von Landsberg (Hortus Deliciarum) [Public domain] (via Wikimedia Commons) Dieses Foto wurde von Dnalor_01 erstellt und unter nachfolgend aufgeführter Lizenz veröffentlicht. Das Bild kann frei verwendet werden, solange der Urheber, die Quelle (Wikimedia Commons) und die Lizenz (CC-BY-SA 3.0) unmittelbar beim Bild genannt wird.

Jesu Gleichnis vom vierfachen Ackerboden. Jesus macht mit seinem Gleichnis Mut. Fühlen wir uns wie der Sämann, sagt er uns: „Es gibt noch genug guten Boden, der Früchte hervorbringt.“ Und wenn wir uns im Ackerfeld wiedererkennen: „Manchmal kommt ihr euch vor wie ein zertrampeltes Feld oder wie ein Dornengestrüpp. Aber irgendwann entdeckt ihr auch in euch wieder den guten Ackerboden.“

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Wozu einen Maulbeerbaum ins Meer verpflanzen?

Wenn das Meer für den Tod steht, für Todesmächte, die uns bedrohen, dann steht der Maulbeerbaum für das Leben, das Jesus schenkt, indem er uns in seine Nachfolge ruft. Und der Maulbeerbaum wurzelt sich ein, mitten im Meer des Todes, und verwandelt dieses Meer, so dass es zu einer Quelle der Liebe wird.

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„Neuer Wein in neue Schläuche“

Ich muss kein alter Weinschlauch bleiben, den es zerreißt, wenn er sich abmüht, den Sinn seines Lebens auf eigene Faust zu finden. Ich darf „in Christus“ die Liebe leben, als Mensch mit aufrechtem Gang in der Verantwortung vor Gott. Und als Gemeinde überwinden wir unsere Zerrissenheiten und wirken mit, dass die Zerrissenheit unserer Menschenwelt geheilt wird.

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