Predigt in der Räuberhöhle

Ob Jeremia zu hart mit den Menschen damals umgeht? Er nennt sie Diebe, Mörder, Ehebrecher, Meineidige und Götzendiener. Mindestens die Hälfte aller Gebote übertreten sie. Jeremia klingt sehr modern. Denn heute hält sich doch kaum noch jemand an die Zehn Gebote. Der Ehrliche gilt als der Dumme, der Seitensprung als fast normal, und mit Steuerhinterziehung kommt manch einer durch.

Das Gasthaus Räberhoehle in Ravensburg

Ein Gasthaus mag man Räuberhöhle nennen – aber den Tempel von Jerusalem? (Bild: pixabay.com)

direkt-predigtÖkumenische Vesper am Sonntag, den 24. Februar 2008, um 17.00 Uhr in der evangelischen Pauluskirche Gießen
Orgelvorspiel und Einzug (Pfarrer Büttner, Kaplan Haas, Pfarrer Schütz)

Herzlich willkommen in der evangelischen Pauluskirche zur Ökumenischen Vesper der Kirchengemeinden St. Albertus, Michael, Stephanus und Paulus! Im Mittelpunkt unseres Gottesdienstes stehen zwei „Predigten in der Räuberhöhle“, die im Tempel von Jerusalem gehalten wurden, die erste vom Propheten Jeremia, die zweite von Jesus, als er den Tempel reinigte.

Zu Beginn danke ich allen Mitwirkenden in den drei Kirchenchören und auch denen, die nebenan einen Imbiss bereitgestellt haben, damit wir nachher, wenn wir durch den Saal die Kirche verlassen, noch eine Weile zusammen bleiben können. An der Vesperliturgie sind beteiligt: Pfarrer Kornelius Büttner aus der Stephanusgemeinde, Kaplan Heil von St. Albertus und Pfarrer Helmut Schütz aus der Paulusgemeinde.

Wir feiern diesen Gottesdienst in der Zeit, die wir die Passionszeit oder Fastenzeit nennen, in der wir an das Leiden Jesu Christi und seine Kreuzigung denken. Die Kritik, die Jeremia und Jesus am Gottesdienst im Tempel üben, hängt eng zusammen mit der Leidensgeschichte, die schon der Prophet und dann erst recht Jesus auf sich nehmen mussten. Wir hören vom Chor der Stephanusgemeinde ein Lied über das Kreuz Jesu:

Stephanuschor: Im Kreuz ist unsre Zuversicht
Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. „Amen“.
Psalm 84 – EG 734:

2 Wie lieb sind mir deine Wohnungen, HERR Zebaoth!

3 Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des HERRN; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott.

4 Der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen – deine Altäre, HERR Zebaoth, mein König und mein Gott.

5 Wohl denen, die in deinem Hause wohnen; die loben dich immerdar.

6 Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten und von Herzen dir nachwandeln!

7 Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, wird es ihnen zum Quellgrund, und Frühregen hüllt es in Segen.

8 Sie gehen von einer Kraft zur andern und schauen den wahren Gott in Zion.

9 HERR, Gott Zebaoth, höre mein Gebet; vernimm es, Gott Jakobs!

10 Gott, unser Schild, schaue doch; sieh doch an das Antlitz deines Gesalbten!

11 Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ich will lieber die Tür hüten in meines Gottes Hause als wohnen in der Gottlosen Hütten.

12 Denn Gott der HERR ist Sonne und Schild; der HERR gibt Gnade und Ehre. Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen.

13 HERR Zebaoth, wohl dem Menschen, der sich auf dich verlässt!

Himmlischer Vater, manchmal ist uns nach Singen gar nicht zumute. Aber wir spüren es: Unser Singen verändert etwas. Dich zu loben macht uns froh. Dir zu klagen erleichtert uns. Miteinander im Takt zu sein verbindet uns.

Wir wollen es uns selbst und einander zusingen: Auf dich verlassen wir uns. Du gibst uns Kraft, wenn wir schwach werden. Du lässt uns die Sonne scheinen, wenn unser Herz sich verdunkelt. Du stellst uns Menschen zur Seite, wenn wir einsam sind. Unser Vertrauen in deine Liebe ist jeden Tag bedroht, aber auf dich wollen wir uns verlassen.

Du schenkst uns die Gemeinschaft, in der wir leben können und du gibst uns die Musik. Dir wollen wir singen und unsere Herzen dir öffnen. Wir vertrauen darauf, dass du jetzt in unserer Mitte bist und bitten dich, segne unser Reden und Hören, segne unser Singen und Beten. Amen.

Lied 623, 1-3: Du bist da, wo Menschen leben, du bist da, wo Leben ist
Timo Haas: Lesung zu Predigt Jesu in der Räuberhöhle – Lukas 19, 45-48

(Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 1980 by Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart:)

45 Dann ging Jesus in den Tempel und begann, die Händler hinauszutreiben.

46 Er sagte zu ihnen: In der Schrift steht: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein. Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht.

47 Er lehrte täglich im Tempel. Die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und die übrigen Führer des Volkes aber suchten ihn umzubringen.

48 Sie wussten jedoch nicht, wie sie es machen sollten, denn das ganze Volk hing an ihm und hörte ihn gern.

Trifft uns dieser Text? Können wir uns beruhigen?

Selbst Jesus ist noch einmal davongekommen, das Volk hört ihn.

Müsste Jesus bei uns auch aufräumen?

Er lehrte – was mag er gelehrt haben?

Albertuschor (EG 171): Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott
Helmut Schütz und Kornelius Büttner: Ansprache mit Inszenierung
Jeremia 7, 1-11.15: Predigt Jeremias in der Räuberhöhle

Liebe Gemeinde, in unserer Kirche werden keine Opfertiere verkauft, keine Geldwechselgeschäfte abgewickelt, was sagt uns also Jesu Wort von der Räuberhöhle? Trifft es auch uns oder nur den damaligen Tempel in Jerusalem?

Es wäre interessant zu erfahren, was Jesus denn täglich im Tempel lehrte, wie wir es in der Lesung nur ganz knapp gehört haben.

Wenn wir genau hinhören, dann erfahren wir das auch. Jesus lehrt ja, indem er die Heilige Schrift auslegt. Und mit dem Stichwort „Räuberhöhle“ ruft er seinen Zuhörern ins Gedächtnis, was einst der Prophet Jeremia dem Volk Gottes ins Gewissen geredet hatte.

Ja, die Zeitgenossen Jesu wussten noch, was Jeremia in Gottes Auftrag zu sagen gehabt hatte. Wir sind nicht so bibelfest, wir müssen nachlesen, wo das mit der Räuberhöhle steht in dem dicksten aller biblischen Bücher. Ich schlage das siebte Kapitel auf und erfahre als erstes, dass Jeremia das Wort Gottes nicht einfach so hört, sondern es geschieht ihm, es überfällt ihn einfach, es stößt ihm zu:

1 Dies ist das Wort, das vom HERRN geschah zu Jeremia:

Als zweites höre ich, wo er seine Predigt halten soll: nicht im Innern des Tempels, sondern am Eingang:

2 Tritt ins Tor am Hause des HERRN und predige dort dies Wort und sprich!

Das Tor des Tempels war der Ort der Rechtsprechung, von dort aus spricht Jeremia in den Tempel hinein und aus dem Tempel heraus. Er spricht die an, die zum Beten hineingehen, und auch die, die ihren Alltag hinausgehen.

Stellen wir uns einmal vor, wir gehen in die Kirche zum Gottesdienst, wir singen unsere Lieder, hören die Predigt, beten unsere Gebete, und plötzlich platzt einer herein und unterbricht vom Eingang der Kirche her den Ablauf mit lauten Worten:

Höret des HERRN Wort, ihr alle von Juda, die ihr zu diesen Toren eingeht, den HERRN anzubeten!

3 So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Bessert euer Leben und euer Tun, so will ich bei euch wohnen an diesem Ort.

8 Aber nun verlasst ihr euch auf Lügenworte, die zu nichts nütze sind.

9 Ihr seid Diebe, Mörder, Ehebrecher und Meineidige und opfert dem Baal und lauft fremden Göttern nach, die ihr nicht kennt.

10 Und dann kommt ihr und tretet vor mich in diesem Hause, das nach meinem Namen genannt ist, und sprecht: Wir sind geborgen, – und tut weiter solche Greuel.

11 Haltet ihr denn dies Haus, das nach meinem Namen genannt ist, für eine Räuberhöhle? Siehe, ich sehe es wohl, spricht der HERR.

15 Ich will euch von meinem Angesicht verstoßen, wie ich verstoßen habe alle eure Brüder, das ganze Geschlecht Ephraim.

So hörte sich das damals an, als Jeremia am Tor des Tempels predigte. Sich im Haus Gottes geborgen fühlen wollen, das passt nicht zusammen mit der Übertretung der Gebote. Wer im Tempel zu dem Gott betet, der Israel aus Ägypten befreit hat, aber zu Hause dann doch auch die kleinen Götterstatuen in der Ecke stehen hat, weil es ja nichts schaden kann, sich überall abzusichern, der bekommt von Jeremia sein Fett weg.

Ob Jeremia zu hart mit den Menschen damals umgeht? Er nennt sie Diebe, Mörder, Ehebrecher, Meineidige und Götzendiener. Mindestens die Hälfte aller Gebote übertreten sie. In gewisser Weise klingt Jeremia sehr modern. Denn heute sagt man doch, dass sich kaum noch jemand an die Zehn Gebote hält. Der Ehrliche gilt als der Dumme, der Seitensprung als fast normal, und mit Steuerhinterziehung kommt manch einer durch, wenn nicht gerade ein mutiger Insider illegal, aber vielleicht doch im Sinne der Gerechtigkeit geheime Bankinformationen veröffentlicht.

Beim Bibelabend am letzten Montag fragten wir uns, was denn Jeremia wohl mit dem Götzendienst gemeint hat. Baal und andere fremde Götter, das waren nicht einfach andere Religionen, wie wir sie heute kennen. Was Jeremia empörend findet und angreift, ist am ehesten vergleichbar mit der hohen Wertschätzung von Macht und Geld in unserer modernen Kultur, vielleicht auch mit dem heutigen Kult der Gesundheit, Schönheit und Jugendlichkeit um jeden Preis. Wer um der Karriere willen über Leichen geht, wer um des Profits willen Tausende von Arbeitskräften „frei-setzt“, auf die Straße, auch der muss sich vor den harten Worten Gottes aus dem Munde des Jeremia verantworten.

Und auf diesen Jeremia, den harten Ankläger, beruft sich Jesus? Seine Lehre legt er im Tempel aus? Ist Jesus nicht die Verkörperung von Sanftmut, Liebe und Vergebung? Hören wir noch einmal hin: Wer ist es, der vor unserer Kirchentür steht und anklopft? Wer steht vor den Toren unserer modernen Städte, vor der Tür unserer Herzen? In der Offenbarung des Johannes, im Kapitel 3, höre ich ein Wort unseres Herrn Jesus Christus:

20 Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.

Michaelschor: Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an

Ja, liebe Gemeinde, Jesus klopft bei uns an, wartet auf Einlass, will mit uns das Abendmahl halten, das wir ökumenisch leider immer noch nicht unbefangen gemeinsam feiern können, und damit meint er, dass wir als die Gemeinschaft seines Leibes eins sein sollen. Wie unterschiedlich auch immer wir das Abendmahl verstehen, den Leib Christi bilden auf jeden Fall wir, indem wir auf ihn vertrauen, auf ihn bauen, uns von ihm zu einer Gemeinschaft zusammenschließen lassen.

Darum lehrt Jesus damals im Tempel die Worte des Jeremia, und er, als der Sohn Gottes, ruft sie uns heute in gleicher Weise zu (Jeremia 7):

4 Verlasst euch nicht auf Lügenworte, wenn sie sagen: Hier ist des HERRN Tempel, hier ist des HERRN Tempel, hier ist des HERRN Tempel!

5 Sondern bessert euer Leben und euer Tun, dass ihr recht handelt einer gegen den andern

6 und keine Gewalt übt gegen Fremdlinge, Waisen und Witwen und nicht unschuldiges Blut vergießt an diesem Ort und nicht andern Göttern nachlauft zu eurem eigenen Schaden,

7 so will ich immer und ewig bei euch wohnen an diesem Ort, in dem Lande, das ich euren Vätern gegeben habe.

Warum ist das Wort „Hier ist des Herrn Tempel“ ein Lügenwort? Wenn man damit sagen will: „Gott ist auf jeden Fall bei uns, egal was wir tun.“ Beide, Jeremia und Jesus, leben am Vorabend weltgeschichtlicher Ereignisse, die dazu führen, dass sowohl der erste als auch der zweite Tempel in Jerusalem dem Erdboden gleich gemacht werden. Beide sagen: „Gott wohnt nur dann mitten unter euch, wenn ihr recht handelt und dazu beitragt, dass keine Gewalt geschieht gegen Kinder, Frauen, Ausländer.“ Wenn wir zulassen, dass die geringsten Geschwister Jesu sterben, verhungern, gedemütigt werden, dann zerstören wir den Leib Christi und entweihen auch die Häuser, die wir Gottes Haus nennen.

Wo baut Gott unter uns sein Haus? Davon singen wir jetzt aus dem Lied 632 die Strophen 1, 2 und 5:

Lied 632, 1-2+5: Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht

Ein letzter Predigtgedankengang, liebe Gemeinde! Wozu halten Jeremia und Jesus ihre Predigten in der Räuberhöhle, wenn doch das Unheil der Tempelzerstörung in beiden Fällen nicht aufgehalten werden kann? Wozu bringen sich beide selbst in Lebensgefahr?

Beide müssen die Folgen ihrer offenen Worte tragen, in ihrer je eigenen Leidensgeschichte. Aber beide vertrauen dem Wort Gottes, das stärker ist als die Machenschaften der Menschen und alle falschen Götter.

Darum kündigt Jeremia seinem Volk nicht nur voller Ernst die unheilvollen Folgen falscher Wege an; denen, die verzweifelt keinen Ausweg mehr sehen, macht er Mut, auf Gottes Treue zu bauen.

Und wie ist es mit Jesus? Er wird am Ende getötet, er, der Sohn Gottes. So zerstören wir Menschen den wahren Tempel Gottes, den „Tempel seines Leibes“, heißt es in Johannes 2, 21. Das ist die letzte Konsequenz der Predigt des Jeremia und des Jesus im Tempel: Wo wir im Gotteshaus sitzen, als säßen wir in einer Räuberhöhle, als gehe uns das Elend der Welt nichts an, als trügen wir keine Verantwortung für die Glieder des Leibes Christi, da werden wir mitverantwortlich für den Tod Jesu.

Das Geheimnis der Passion Jesu, das wir in diesen Wochen feiern, besteht nun darin, dass das nicht das letzte Wort ist. Gottes Sohn stirbt am Kreuz, und wird auferweckt werden zu neuem Leben. Wir töten Jesus, und er vergibt uns. Wir brechen den Tempel seines Leibes ab, und Gott errichtet ihn neu, indem er aus Juden und Heiden, aus Menschen aller Völker den heiligen Leib Christi zusammenführt. Wir leben in einer in Götzendienst und Gewalt verstrickten Welt, und Jesus macht uns Mut, ihm trotzdem nachzufolgen. Wo wir am Ende unserer Möglichkeiten sind, schenkt Gott uns einen neuen Anfang.

Warum?

Weil Gott uns treu ist. Weil er uns Menschen in Liebe verbunden ist und bleibt. Weil er die Hoffnung nicht aufgibt und uns zutraut, dass wir unsere Gotteshäuser als Häuser zum Beten und zum Aufbau der Gemeinschaft des Leibes Christi nutzen.

Im Vertrauen auf Jesus sind wir als Gottes Kinder im Gotteshaus versammelt: Als Hörende auf sein Wort, die das Wort auch tun, weil wir uns verwandeln lassen durch seine Liebe.

Ich schließe mit einem Wort aus dem 1. Johannes 3.

Im Anschluss daran hören wir eine Vertonung dieses Verses von Norbert Kissel, gesungen von den vereinigten Chören der Albertus-, Stephanus- und Michaelsgemeinde.

1 Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch!

Amen.

Kanon: Sehet, welch eine Liebe
Timo Haas: Fürbitten

Gott, du bist unser Vater, denn du hast uns zu deinen Kindern gemacht. Deine Liebe schenkt uns Zuversicht, dass du Geduld hast mit unseren Fehlern und Halbherzigkeiten. Wir bringen dir mit unseren Anliegen auch uns selbst und bitten dich um deinen heilenden und heiligen Geist:

Wir beten für die Menschen, die in ihrem Glauben und in ihren Gemeinden nur noch unter sich bleiben wollen, die verschlossen sind für deinen aufrüttelnden Anruf, Zeige ihnen deine Überfülle und verlocke sie durch deine Liebe, sich wieder auf den Weg zu machen, ganz deine Kinder zu werden.

Wir beten für die Menschen, die sich in Angst mühen, vor dir als fehlerfreie Christen zu leben. Gewähre ihnen einen Blick in den Abgrund deines Erbarmens, befreie sie von ihrer Angst und führe sie in die Freiheit deiner geliebten Kinder.

Wir beten für die Menschen, die vor dir ihren Weg gehen, sich einsetzen für den Aufbau deines Leibes und dabei verzweifeln möchten vor den Hindernissen, den Widerständen und der eigenen Unvollkommenheit. Schenke ihnen die feste Zuversicht, dass du ihren Einsatz segnest und aus ihrem Mühen gute und bleibende Frucht wachsen lässt.

Wir beten für die Menschen, die nicht an das ewige Leben glauben, die nicht über den Tod hinaus hoffen und deren Leben sich erschöpft in den Dingen dieser Welt. Öffne ihnen das Herz, weite ihren Horizont und lege einen Funken deines Lichtes in ihr Herz, damit sie deine Ewigkeit erahnen können.

Wir beten für ein Mitglied der evangelischen Paulusgemeinde, Herrn …, der vor zwei Jahren im Alter von … Jahren gestorben ist und an den seine Familie zu seinem Todestag in besonderer Weise denkt. Wir bitten dich für ihn um erfülltes Leben in der Ewigkeit.

Wir beten für alle Verstorbenen aus unseren Gemeinden. Schau auf das Gute, das in ihrem Leben Platz hatte und getan wurde, und hab Nachsicht mit dem, was nicht gelungen war. Schenke du die ihnen die Vollendung, zu der wir alle auf dem Weg sind.

Gebetsstille

All das, was ausgesprochen wurde, und all das, was still auf unserem Herzen liegt, tragen wir vor Gott mit den Worten, die Jesus uns gelehrt hat:

Vater unser
Abkündigungen

Der Herr segne euch und er behüte euch. Er lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig. Er erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch seinen Frieden. „Amen, Amen, Amen!“

Chöre: Dona nobis pacem
Orgelnachspiel (Evelina Alles)
Kirchencafé im Gemeindesaal
Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung mit Bildern von Erich Dritsch: „Wie das Leben so strömt“

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