Genesis 12-50: Von Abraham bis Josef

Gottesdienste zum Ursprung Israels in den Erzelterngeschichten. Hier finden Sie Gottesdienste, die sich thematisch mit Erzählungen aus der Ursprungszeit des Volkes Israel im 1. Buch Mose – Genesis beschäftigen. Es geht um Abraham und Sara, Lot und seine Töchter, Isaak und Rebekka, Jakob, Laban, Rahel und Lea und schließlich um Josef, seine Brüder und seine Söhne.

Weiterlesen

Mit Gottes Engeln auf dem (Schul-)Weg

Bei der Vorbereitung der ersten interreligiösen Segensfeier im Saal der Evangelischen Paulusgemeinde Gießen wurde unter anderem darüber diskutiert, wie man das unterschiedliche Verständnis von der Bitte um Segen im Islam und der segnenden Handauflegung im Christentum zur Geltung bringen kann, ohne die Kinder bereits am ersten Schultag voneinander zu trennen. Hier kann man einen Eindruck gewinnen, wie das gelungen ist.

Weiterlesen

Jakob segnet seine Enkel über Kreuz

Josef lässt sich am Ende doch die Überkreuzsegnung seiner Söhne gefallen. Ephraim wird Manasse vorgezogen, aber sprichwörtlich soll in Israel gerade der reiche Segen für beide gemeinsam werden. Es wäre schön, wenn Menschen, die unterschiedlichen Segen empfangen haben, die zum Beispiel als Geschwister sehr verschieden begabt sind, sich ebenfalls gemeinsam von Gott gesegnet fühlen könnten, ohne neidisch aufeinander zu sein.

Weiterlesen

„Unser Gott ist ein verzehrendes Feuer“

Silas, wie ich den Schreiber des Hebräerbriefs heute einmal nennen möchte, hatte dazu aufgerufen, Gottes Gnade nicht zu versäumen und Jesus nicht abzuweisen, wenn er zu uns redet. Und er will, dass wir dankbar leben und Gott ohne Angst, aber mit einem heiligen Respekt, dienen. Mir wird klar, dass Gott ein verzehrendes Feuer ist, eben weil er die Liebe ist.

Weiterlesen

Jakob und die Engel Gottes

Gott kann auf krummen Linien gerade schreiben. Trotz Betrugs und Diebstahls, trotz schwerer Familienkonflikte und eines drohenden Stammeskrieges ist alles noch einmal friedlich ausgegangen. Im Rückblick wird Jakob bewusst, dass ein ganzes Heerlager von Gottes Engeln ihm beigestanden hat, damit es nicht zum Krieg mit seinem Onkel Laban kommt und er ihm die Früchte seiner Arbeit lässt.

Weiterlesen

Treppe zum Himmel

Wir erreichen den Himmel nicht, indem wir uns über die Wolken hinaus in die Nähe Gottes hinwegträumen, sondern Gott lässt auf der Himmelsleiter seine Engelmächte zu uns hinuntersteigen, um uns beizustehen und uns Botschaften zu übermitteln, und ebenso steigen Engel zu ihm hinauf und treten für uns ein, indem sie unsere Anliegen vor ihn bringen.

Weiterlesen

Was für ein Gott ist unser Gott?

Gott will mit den Menschen nicht nach Lust und Laune machen, was er will. Er will unsere Angst beruhigen. Seine Größe und Allmacht ist eine erlösende Macht; sie gibt uns Halt wie ein Fels in der Brandung. Wer sich an diesem Felsen festmacht, kann aufrecht durchs Leben gehen und in der Verantwortung vor Gott und den Mitmenschen sein Leben führen.

Weiterlesen

Pontifex – ein Brückenbauer

Die katholische Kirche hat in diesem Jahr einen neuen Papst oder Pontifex – auf Deutsch „Brückenbauer“ – gewählt. Ursprünglich wurden mit diesem Titel die Priester im Römischen Weltreich bezeichnet. In der Bibel erfährt Jakob, nachdem er seinen Bruder Esau um den Segen des Vaters betrogen hat, eine ganz besondere Art des Brückenschlages zwischen Himmel und Erde.

Weiterlesen

Rebekka: familienbewusst und emanzipiert

Rebekka tut, wozu ihre Liebe als Mutter zu Jakob sie treibt: sie will das Beste für ihren Lieblingssohn Jakob. Sie bietet zur Erreichung dieses Ziels alle Mittel auf, die ihr damals als Frau zur Verfügung stehen. Gutgeheißen werden diese Mittel in der Bibel nicht, aber Rebekka wird auch nicht verurteilt. So kommt auf verschlungenen Wegen Gottes Wille zum Ziel.

Weiterlesen

Anti-Depri-Glaube

Depri-Stimmung, no future, Gott ist tot oder jedenfalls nicht zu sprechen. Dagegen setzt der Prophet Jesaja seinen Anti-Depri-Glauben. „Der ewige Gott, der die Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt.“ Gott schafft, arbeitet, ruht sich am siebten Tag aus von seiner M’lachah, das ist buchstäblich unser Wort Maloche. Aber nie wird er so müde, dass er am Ende ist.

Weiterlesen
1 2