Epiphanias ist das Erscheinungsfest des Sterns von Bethlehem am 6. Januar, landläufig auch das Fest der Heiligen Drei Könige genannt. An den Sonntagen nach Epiphanias geht es um Jesu Taufe und immer wieder um das Symbol des Lichts.

Der schöne Stern in uns: Gottes Wort der Liebe

Der Stern, der über dem Stall von Bethlehem geleuchtet hat, kann auch in unseren Herzen leuchten. Wie geht das? Indem Gott sein Wort in uns anzündet, sein Wort der Liebe. Wo ich weiß: Gott hat mich lieb, da kann ich ein liebe-voller Mensch werden, wie ein Kind, das seinen lieben Eltern vertraut und sein Glück mit anderen Menschen teilen mag.

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Jesus, der helle Morgenstern

So beschreibt Philipp Nicolai den Morgenstern Jesus: „lieblich, freundlich, schön und herrlich, groß und ehrlich, reich an Gaben, hoch und sehr prächtig erhaben“! So ist Jesus für uns da: ehrlich, ohne jede Lüge, hoch und erhaben, gerade indem er einer von uns wird und Trost, Vergebung, Hoffnung schenkt. Dieser Morgenstern lässt es hell werden in uns. Er lässt uns aufatmen.

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Tribut für Jesus

Geschenke für den König in der Krippe. Die Welt wird von Königen wie Herodes, Kaisern wie Augustus und Statthaltern wie Pilatus regiert. Trotzdem sollten Könige, Ministerpräsidenten, Kanzlerinnen ein bisschen so sein wie die Heiligen Drei Könige. Wer herrschen will, muss dem Volk, den Völkern, der Gerechtigkeit, dem Frieden, dem Wohlergehen der Kinder dienen wollen und sozusagen Jesus Tribut leisten.

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Weisheit, Gerechtigkeit, Heiligung, Erlösung

Vier gewichtige Worte – Jesus Christus wird mit all dem gleichgesetzt. Es gibt viele weise Menschen – Jesus ist die Weisheit in Person. Wir verzweifeln an der Herstellung von Gerechtigkeit – Jesus ist die Gerechtigkeit. Jesus verkörpert alles, was man zum Heiligwerden braucht. Und wenn wir Erlösung suchen, vom Bösen, vom Leiden, von Schuld: Jesus ist unsere Erlösung.

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„Mache dich auf und werde licht; denn dein Licht kommt!“

Die sternkundigen Männer werden „licht“, indem sie das Licht suchen. Sie brechen auf aus allem, was sie wussten. Ihr Weg führt durch Durststrecken hindurch, über Stolpersteine hinweg, an Abgründen und der Dunkelheit des Herodes vorbei. Und wir? Auch wir finden Vertrauen mitten in Angst, Trost in der Trauer, Hoffnung in Verzweiflung, Reife inmitten innerer Zerrissenheit, Ruhe in unserer Alltagshektik.

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Sternenkönige

„Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut“. Die Heiligen Drei Könige, ist das unsere Geschichte? Nach außen hin reich verzehren sie sich innerlich in Sehnsucht. Einen weiten Weg gehen sie, um ein Kind anzubeten. Und dieses Kind – es ist einfach nur ein Kind in seinen Windeln, lacht, wenn es sich freut, und weint, wenn es Aua hat.

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Lamm und Taube

Die Zeugenaussage Johannes des Täufers über Jesus: „Dieser ist Gottes Sohn!“ Es ist eigentümlich, sich ein Lamm vorzustellen, das die Herde der Menschen weidet und zum Wasser des Lebens führt. Und ein Tauben-gleicher Geist – weiß der wie eine Brieftaube, wo er landen muss und wem er eine himmlische Botschaft zu überbringen hat? Oder fliegt auf Jesus eine Friedenstaube herab?

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Naftali und Sebulon

Jesus bringt Licht in die finsterste Finsternis. Menschen, die ihr Gottvertrauen verloren haben, sehen über sich nur einen finsteren, verschlossenen Himmel. Aber es bleibt nicht so. Gott hat es zwar zugelassen, dass die Stämme Sebulon und Naftali ausradiert wurden von der Landkarte. Doch gerade dort, wo Verzweifelte nicht mehr aus noch ein wissen, wo Hoffnungslosigkeit herrscht, beginnt neue Hoffnung.

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Gott auf der Erde

Jesu Taufe als Durchgang zu seinem Leben als Sohn Gottes. Jesus erfährt bei seiner Taufe, dass Gott wahrhaftig in ihm und bei ihm sein will und in herzlicher Liebe zu ihm steht wie ein guter Vater, der an seinem Sohn nichts als Freude hat. Auch Jesus brauchte die Stärkung von oben, um tun zu können, was seine besondere Aufgabe war.

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