Irren ist biblisch. Doch auch Bibelkritiker können irren

Da die Bibel Gottes Wort in der Verpackung menschlicher Worte ist und kein historisches oder naturwissenschaftliches Fachbuch, enthält sie auch Irrtümer und Widersprüche. Das Buch „Lexikon der biblischen Irrtümer. Von A wie Auferstehung Christi bis Z wie Zeugen Jehovas“ von Walter-Jörg Langbein (2006 Berlin) versucht, theologische Laien darüber aufzuklären. Allerdings unterlaufen auch ihm dabei immer wieder Irrtümer und Fehleinschätzungen.

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Markusbrief: „Vom Glauben als Vertrauen“

Eine Einladung von Markus an Demas, den befreienden Gott der Bibel kennenzulernen. Auf einen fiktiven Demasbrief, den ein am christlichen Glauben zweifelnder Freund an den Apostel Paulus schrieb, antworte ich mit einem Markusbrief. Ich gehe auf die Zweifel des Demas ein, indem ich meine Gedanken aus der Situation des Evangelisten Markus heraus (so, wie ich sie mir vorstelle) formuliere.

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Gottes Ehre und die Erhöhung Jesu am Kreuz

Nicht einmal zehn göttliche Zeichen konnten den Ausbeuter und Sklavenhalter damals im Pharaonenreich in einen Befreier verwandeln. Verstockung ist die Verhärtung eines Herzens durch den vergeblichen Versuch, dieses Herz zu erweichen. Das wiederholt sich nun, meint Johannes. Wer lässt sich auf den Weg dieses Messias Jesus ein, der über Mose hinaus um die Befreiung aller gequälten und verzweifelten Menschen ringt?

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Jesu Geburt und die Pläne der Höllengeister

Im Konfi-Taufgottesdienst wird die Predigt bzw. Taufansprache durch zwei von den Konfis gespielte Szenen eingerahmt. Szene 1: Die Höllengeister planen, die Geburt Jesu zu verhindern. Szene 2: Wie Josef und Maria, von guten Engeln geimpft, die bösen Pläne vereiteln.

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Kain und Abel im Dialog der Religionen

Im christlichen Kommentar zu Kain beginnt der Teufel seine dunkle Existenz in uns zu fristen, wo wir finster unseren Blick senken und uns Gott und unserem Nächsten gegenüber verschließen. Im Koran zeigt Gott dem Kain durch einen Raben, dass er dem getöteten Bruder wenigstens die letzte Ehre erweisen und so den ersten Schritt auf dem Weg der Reue gehen kann.

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Gnadenpower

Der wahre Teufel will uns einreden, unser Leben sei nichts wert und Gottes Liebe gebe es in Wirklichkeit gar nicht. Ist der Teufel für mich nur ein Sinnbild für böse Mächte? Ja, das stimmt – fast. Das „nur“ stimmt nicht. Denn böse Mächte haben uns tatsächlich im Griff, wenn wir uns nicht dem starken Gott anvertrauen, der uns Gnade schenkt.

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Behütende Engel

Wenn Gottes Engel uns „auf allen unseren Wegen“ behüten, werden wir darauf achten, dass wir unsere Kinder nicht jeder Gefahr aussetzen, aber uns auch vor Überbehütung hüten. Denn Behütetsein und Freiheit schließen sich nicht aus. Wer von Engeln Gottes behütet ist, ist auf seinen Wegen nicht alleingelassen, auch wenn diese Wege nicht immer einfach zu bewältigen sind (aus der Taufansprache).

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Zwei Hohepriester mit dem Namen Jesus

Der Hohepriester Jeschua oder Jesus, von dem Sacharja erzählt, erfährt Vergebung von Gott. Unser Hoherpriester Jesus ist nach dem Hebräerbrief uns anderen Menschen gleich und doch auch nicht gleich: Jesus ist fähig zu leiden, insofern ist er schwach wie wir. Jesus gerät in Versuchung wie wir, aber er kann allen Versuchungen widerstehen. Im Gegensatz zu uns ist er ohne Sünde.

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Drei Versuchungen für Jesus: Hunger – Macht – Geborgenheit

Jesus sagt dem Teufel: Wahres Brot, das wirklich satt macht, finden wir Menschen auf einem Weg, den wir mit Gott gehen und der aus dem Land der Gier und der Sklaverei ins Land der Freiheit führt. Dieser Weg führt mitten durch die Wüste, die Entbehrung, damit wir Demut lernen. Sattwerden gelingt nur, wenn auch unser Nächster satt wird.

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Versuchung kommt nicht von Gott

Wer Gott aus seinem Herzen ausquartiert, der kann im Leben nur danebentreffen. „Verfehlung“ ist die wörtliche Übersetzung des griechischen Wortes, das wir üblicherweise mit „Sünde“ ins Deutsche übertragen. Es bedeutet beim Bogenschießen: mit dem Pfeil danebentreffen. Und wenn die Sünde kein Kind mehr ist, bringt sie als ihr eigenes Kind den Tod hervor. Wir verlieren die Erfüllung unseres Lebens.

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