Neue Erlaubnisse im Gottvertrauen

Es gibt feindliche Stimmen um uns herum und auch in uns drin: „Du bist nichts wert, wenn du schwach bist! Reiß dich zusammen, sonst musst du dich schämen!“ Neue Erlaubnisse müssen her: „Lass dich fühlen, was du fühlst! Nimm dich, wie du bist! Trau dich, um Hilfe zu bitten! Du bist ein kostbarer Mensch, denn Gott hat dich unendlich lieb!“

Daumen rauf mit Lächel-Smilie, Daumen runter mit traurigem Smilie

Lassen wir uns runtermachen oder von positiven Stimmen aufbauen? (Bild: pixabay.com)

#predigtGottesdienst am Sonntag Laetare, den 21. März 1993, um 9.30 Uhr in der Kapelle der Landesnervenklinik Alzey

Herzlich willkommen im Gottesdienst am Sonntag „Laetare“, das heißt auf deutsch: „Freut euch!“ Mitten in der Passionszeit, mitten in der Kirchenjahreszeit, in der wir an das Leiden Jesu denken, steht dieser Freudensonntag. Kann das denn sein, dass es Freude gibt mitten im Leid? In den Texten und Gedanken dieses Gottesdienstes geht es um die Frage, ob Gott unsere Bitten um Hilfe erhört, und wenn ja, wie denn Hilfe aussehen kann.

Morgenlied 350, 1-5:

Mein erst Gefühl sei Preis und Dank, erheb ihn, meine Seele! Der Herr hört deinen Lobgesang, lobsing ihm, meine Seele!

Mich selbst zu schützen ohne Macht lag ich und schlief in Frieden. Wer schafft die Sicherheit der Nacht und Ruhe für die Müden?

Du bist es, Herr und Gott der Welt, und dein ist unser Leben; du bist es, der es uns erhält und mirs jetzt neu gegeben.

Gelobet seist du, Gott der Macht, gelobt sei deine Treue, dass ich nach einer sanften Nacht mich dieses Tags erfreue.

Lass deinen Segen auf mir ruhn, mich deine Wege wallen und lehre du mich selber tun nach deinem Wohlgefallen.

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. „Amen.“

Lasst uns beten mit Worten des Psalms 84:

6 Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten / und von Herzen dir nachwandeln!

7 Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, wird es ihnen zum Quellgrund, / und Frühregen hüllt es in Segen.

8 Sie gehen von einer Kraft zur andern / und schauen den wahren Gott in Zion.

9 HERR, Gott Zebaoth, höre mein Gebet; / vernimm es, Gott Jakobs!

Kommt, lasst uns anbeten! „Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar, und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“

Viele Menschen glauben nicht, dass du, Gott, Gebete erhörst. Viele können es nicht mehr glauben. Warum, o Gott, lässt du Menschen so große Enttäuschungen erfahren? Gott, sei nahe auch denen, die verzweifelt sind, denen, die kaum noch genug Kraft haben zum Beten! Zeige dich, Gott, so wie du wirklich bist, weise deinen guten Weg uns allen, damit wir nicht in die Irre gehen! Das erbitten wir von dir im Namen Jesu Christi, unseres Herrn. „Amen.“

Wir hören als Lesung aus dem Paulus-Brief 2. Korinther 1, 3-7:

3 Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes,

4 der uns tröstet in aller unserer Trübsal, damit wir auch trösten können, die in allerlei Trübsal sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott.

5 Denn wie die Leiden Christi reichlich über uns kommen, so werden wir auch reichlich getröstet durch Christus.

6 Haben wir aber Trübsal, so geschieht es euch zu Trost und Heil. Haben wir Trost, so geschieht es zu eurem Trost, der sich wirksam erweist, wenn ihr mit Geduld dieselben Leiden ertragt, die auch wir leiden.

7 Und unsre Hoffnung steht fest für euch, weil wir wissen: wie ihr an den Leiden teilhabt, so werdet ihr auch am Trost teilhaben.

Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren. Halleluja! „Halleluja, Halleluja, Halleluja!“

Lied 394, 1+6+8+9:

Herr, höre, Herr, erhöre, breit deines Namens Ehre an allen Orten aus; behüte alle Stände durch deiner Allmacht Hände, schütz Kirche, Obrigkeit und Haus.

Gib uns den lieben Frieden, mach alle Feind ermüden, verleih gesunde Luft, lass keine teuren Zeiten auf unsre Grenzen schreiten, da man nach Brot vergebens ruft.

Sei allen Kindern Vater, den Müttern sei Berater, den Kleinen gib Gedeihn; zieh unsre zarte Jugend zur Frömmigkeit und Tugend, dass sich die Eltern ihrer freun.

Komm als ein Arzt der Kranken, und die im Glauben wanken, lass nicht zugrunde gehn. Die Alten heb und trage, auf dass sie ihre Plage geduldig mögen überstehn.

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus. Amen.

Zur Predigt hören wir heute einige Verse aus einem Psalm Davids, aus dem Psalm 27. Da ruft einer zu Gott, da sucht einer den lebendigen Gott, er bekniet ihn geradezu um seine Hilfe:

7 HERR, höre meine Stimme, wenn ich rufe; / sei mir gnädig und erhöre mich!

8 Mein Herz hält dir vor dein Wort: »Ihr sollt mein Antlitz suchen.« / Darum suche ich auch, HERR, dein Antlitz.

9 Verbirg dein Antlitz nicht vor mir, / verstoße nicht im Zorn deinen Knecht! Denn du bist meine Hilfe; verlass mich nicht/ und tu die Hand nicht von mir ab, Gott, mein Heil!

10 Denn mein Vater und meine Mutter verlassen mich, / aber der HERR nimmt mich auf.

11 HERR, weise mir deinen Weg / und leite mich auf ebener Bahn um meiner Feinde willen.

12 Gib mich nicht preis dem Willen meiner Feinde! / Denn es stehen falsche Zeugen wider mich auf und tun mir Unrecht ohne Scheu.

13 Ich glaube aber doch, dass ich sehen werde / die Güte des HERRN im Lande der Lebendigen.

14 Harre des HERRN! / Sei getrost und unverzagt und harre des HERRN!

Liebe Gemeinde!

Erhört Gott unsere Gebete? Erhört er sie immer oder nie oder manchmal?

Ich kenne die Geschichte vom kleinen Fritzchen, der sich so sehr auf einen Ausflug mit seinem Vater gefreut hat. Jeden abend betet er in seinem Bett: „Lieber Gott, lass am Sonntag das Wetter schön werden, damit wir unseren Ausflug machen können!“ Die große Schwester zieht ihren kleinen Bruder schon damit auf: „Gott hört dir doch sowieso nicht zu.“ „Abwarten“, denkt Fritzchen.

Der Sonntag kommt, und – es regnet in Strömen. Fritzchen ist furchtbar enttäuscht. Der Ausflug fällt ins Wasser. Und seine Schwester meint: „Siehst du, Gott hat dich nicht gehört.“ Aber da sagt Fritzchen: „Doch, Gott hat wohl gehört. Er hat mein Gebet gehört. Aber“ – und dabei muss er noch etwas schlucken – „er hat Nein gesagt.“

Gott kann auch „Nein“ sagen. Er hört alle Gebete, aber er erfüllt nicht immer alle Wünsche. Das ist wichtig für uns, weil wir uns Gottes Allmacht oft so vorstellen, als ob er jeden unserer Wünsche erfüllen müsse. Wenn Gott nicht Nein sagen könnte, wäre er von uns abhängig, ein ausgedachter, falscher Gott. Wenn er nicht Nein sagen könnte, wäre er nicht der allmächtige Gott, sondern ein Automat zur Erfüllung von Wünschen.

Aber kann man von Gott so menschlich reden? Nein sagen, Ja sagen, Gefühle empfinden, Antworten geben – sind das Dinge, die wir von Gott aussagen können? Ja, denn Gott hat uns nach seinem eigenen Bild geschaffen, als Mann und Frau, wie es im Schöpfungsbericht heißt. Wenn wir also, nicht als einzelne, sondern in unserer Gemeinschaft als verschiedenartige Menschen, Gottes Ebenbilder sind, dann können wir auch von Gott am besten in menschlichen Bildern sprechen. Wir müssen nur wissen, wenn wir das tun, dass wir niemals das Bild und Gott selbst verwechseln. Sonst würden wir uns selbst zu Gott machen oder versuchen, ihn unter unsere Kontrolle zu bringen.

Stattdessen dürfen wir von Gott reden wie von einem Menschen, den wir lieben. Und wir wissen genau, gerade jemand, der uns liebt, nimmt uns so ernst, dass er uns nicht nach dem Munde redet. Der sagt uns auch mal die Meinung oder weist auf einen wunden Punkt hin.

Aber umgekehrt dürfen wir ihm auch offen unsere Meinung sagen. Wir können zu ihm rufen und schreien, wir können ihm Dinge vorhalten, die er selbst gesagt hat, z. B. „sein Wort: »Ihr sollt mein Antlitz suchen.«“ Wir können ihn voller Ungeduld bedrängen und müssen nichts vor ihm verbergen, was wir denken oder empfinden. „Verbirg dein Antlitz nicht vor mir, verstoße nicht im Zorn deinen Knecht!“ so hartnäckig betet der Psalmdichter zu seinem Gott, „denn du bist meine Hilfe; verlass mich nicht und tu die Hand nicht von mir ab, Gott, mein Heil!“

Wenn wir mit Gott immer wieder Kontakt aufnehmen, dann leben wir mit ihm wie mit einem guten väterlichen Freund. Der 27. Psalm vergleicht die Beziehung zu Gott sogar ganz ausdrücklich mit der Beziehung zu den eigenen Eltern: „Denn mein Vater und meine Mutter verlassen mich, aber der HERR nimmt mich auf.“ Gute menschliche Eltern können für ihre Kinder da sein, so lange die Kinder sie brauchen, so lange die Eltern leben und so lange die Kräfte der Eltern ausreichen. Aber selbst wenn menschliche Eltern versagen, wenn die Kräfte menschlicher Väter oder Mütter begrenzt sind, wenn Kinder ihre Eltern schon früh verlieren – Gott hört nie auf, unser himmlischer Vater zu sein – er kennt Wege, für uns zu sorgen, die für unsere Augen verborgen sein mögen, auf die wir aber dennoch voll Vertrauen immer wieder hoffen können.

Von diesen verborgenen Wegen, für uns zu sorgen, singen wir nun ein altes Lied:
Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl

Aber wie, liebe Gemeinde, kann dieses Sorgen Gottes für uns denn aussehen? Ich glaube, dass Gott immer wieder ganz menschliche Wege geht, um uns zu helfen, dass er uns z. B. hilfreiche Menschen über den Weg schickt, die ein Gespräch mit uns führen oder denen wir uns in einer längeren Therapie anvertrauen. Ein Kind, dessen Eltern mit der Erziehung hoffnungslos überfordert waren, findet vielleicht gute Pflegeeltern. Ein verzweifelter Mensch, der sich wertlos vorkommt, weil er nicht mehr arbeiten kann, muss noch einmal sozusagen neu in die Lebens-Schule gehen und um-lernen bei Menschen, die ihn einfach so annehmen, wie er ist. Er darf es verlernen, sich immer zusammenzureißen und immer stark sein zu wollen. Er darf es lernen, seine Schwachheit anzunehmen und mit seinen kleinen Kräften sehr gut hauszuhalten. Auf diese Weise kann es geschehen, dass die Bitte zu Gott erfüllt wird, wie sie im Psalm ausgesprochen wird: „HERR, weise mir deinen Weg und leite mich auf ebener Bahn…!“

Merkwürdigerweise endet dieser Vers übrigens mit der Redewendung: „um meiner Feinde willen.“ Und der nächste Vers spricht wieder von den Feinden: „Gib mich nicht preis dem Willen meiner Feinde! Denn es stehen falsche Zeugen wider mich auf und tun mir Unrecht ohne Scheu.“ Ich scheue mich nicht, diese Sätze in einen Zusammenhang zu bringen mit dem, was ich eben sagte: Denn es gibt genug feindliche Stimmen um uns herum und oft genug auch in uns drin, die uns bedrängen und niedermachen wollen, indem sie sagen: „Du bist nichts wert, wenn du schwach bist! Reiß dich zusammen, sonst musst du dich schämen! Du darfst dich nicht gehen lassen, das gehört sich nicht!“ Der Psalmdichter weiß: Solche Stimmen tun uns Unrecht! Wir wissen doch genau, wie sehr wir es immer versuchen, stark zu sein und uns zusammenzunehmen. Und es gibt Zeiten im Leben, wo trotz aller Bemühung einfach nichts mehr geht. Die alten Rezepte helfen nun einfach nicht mehr.

Neue Erlaubnisse müssen her: „Lass deine Schwachheit zu! Lass dich fühlen, was du fühlst! Nimm dich, wie du bist! Vertraue dich jemandem an mit all deinen Problemen! Trau dich, um Hilfe zu bitten! Es ist keine Schande, krank zu sein und nicht mehr arbeiten zu können. Du musst dich nicht schämen, wenn deine Kräfte versagen. Dein Leben hat einen Sinn, auch wenn du nicht mehr für andere da sein kannst. Du bist ein wichtiger, ein kostbarer, ein wertvoller Mensch, denn Gott hat dich unendlich lieb!“

Der Psalm drückt das auf seine Weise in etwas anderen Worten aus: „Ich glaube aber doch, dass ich sehen werde die Güte des HERRN im Lande der Lebendigen. Harre des HERRN! Sei getrost und unverzagt und harre des HERRN!“

An dieser Stelle unterbrechen wir noch einmal die Predigt und singen das Lied 228 im Liederheft:
Alle Knospen springen auf, fangen an zu blühen

Zum Schluss der Predigt, liebe Gemeinde, möchte ich Ihnen noch einmal eine Geschichte erzählen. Wieder ist es eine Geschichte von zwei Geschwistern, einer Schwester und einem Bruder, und ich sehe diese Geschichte als ein Beispiel dafür, wie in einer verfahrenen Situation durch eine gute Idee doch geholfen werden und wie aus Traurigkeit wieder Freude werden kann (Erzählbuch zum Glauben „Das Glaubensbekenntnis“ für Religionsunterricht, Familiengottesdienst und Familie, Seite 101):

„Die Wanderstöcke“

Uwe … fängt an zu weinen, als er seine Schwester schnitzen sieht. Er weiß, dass er es nicht kann und nicht darf. „Uwe, du wirst einen Stock schnitzen können, wenn du größer bist“, tröstet Britta. „Übe ein bisschen mit Knet.“ Uwe schüttelt den Kopf und schluchzt: „Mein Messer schneidet nicht.“ „Knet schneidet es, schau, Uwe.“ Britta schneidet mit dem stumpfen Messer ein Stückchen Knet ab, rollt es rund zwischen den Händen und kerbt es zu einem Brötchen. Uwe macht es nach. Er kann es auch. Ganz glücklich formt Uwe viele Brötchen…

Das war die Geschichte von den „Wanderstöcken“, erzählt von Ursula Rave. Ist sie nicht ein gutes Beispiel dafür, dass Hilfe manchmal ganz anders möglich ist, als man sie sich zunächst vorstellt? Auch wenn wir Menschen nicht alle die gleichen Fähigkeiten haben, wir können doch Möglichkeiten herausfinden, damit wir alle, jeder auf seine eigene Weise, glücklich werden können.

Ja, ich glaube es auch, wie der Dichter des Psalms, „dass wir sehen werden die Güte des HERRN im Lande der Lebendigen. Harret des HERRN! Seid getrost und unverzagt und harret des HERRN!“ Amen.

Und der Friede Gottes, der höher ist als all unsere Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen.
Lied 288, 1-2:

1) In dir ist Freude in allem Leide, o du süßer Jesu Christ! Durch dich wir haben himmlische Gaben, du der wahre Heiland bist. Hilfest von Schanden, rettest von Banden. Wer dir vertrauet, hat wohl gebauet, wird ewig bleiben. Halleluja! Zu deiner Güte steht unser Gmüte, an dir wir kleben im Tod und Leben, nichts kann uns scheiden. Halleluja!

2) Wenn wir dich haben, kann uns nicht schaden Teufel, Welt, Sünd oder Tod; du hasts in Händen, kannst alles wenden, wie nur heißen mag die Not. Drum wir dich ehren, dein Lob vermehren mit hellem Schalle, freuen uns alle zu dieser Stunde. Halleluja! Wir jubilieren und triumphieren, lieben und loben dein Macht dort droben mit Herz und Munde. Halleluja!

Gott, unser guter Vater und unsere gute Mutter! Du leitest uns mit deiner Stimme, die wir in der Bibel hören, wenn wir unsere Ohren nicht verschließen. Du begegnest uns in den Menschen, die nach deinem Willen leben und uns ein Vorbild geben. Du trittst uns auch vor die Augen in anderen Menschen, die in Not sind, auf uns angewiesen sind. Oder umgekehrt bist du auch da für uns in Menschen, die uns ihre Hilfe anbieten. Schenke uns Augen, die dich erkennen, wo wir dir begegnen. Schenke uns Ohren, die dich nicht überhören, wo du zu uns sprichst. Schenke uns die Einsicht, dass manchmal das Gegenteil von dem wahr ist, was man so für Wahrheit hält: deine Kraft wird in Schwachen mächtig; Kontrolle ist manchmal gut, aber Vertrauen viel besser, und der Glaube an Gott ist viel mehr als eine Vermutung und ein ungenaues Wissen: Wenn wir glauben, setzen wir unsere ganze Zuversicht auf dich! Wir dürfen dankbar leben, auch wenn wir jeden Tag viel Grund haben zu klagen. Amen.

Alles, was uns heute bewegt, schließen wir im Gebet Jesu zusammen:

Vater unser
Liederheft 232: Schalom, schalom, wo die Liebe wohnt, da wohnt auch Gott
Segen

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