Lichtschwerter in vorgerückter Nacht

Paulus fordert uns nicht auf, wörtlich genommen mit blauen oder grünen Lichtschwertern gegen die roten Lichtschwerter des Bösen vorzugehen. Er fordert schlicht, dass wir „dem Nächsten Böses NICHT antun“. Alle Bestimmungen der heiligen Wegweisung Gottes sind für Paulus erfüllt, wenn wir nur das Böse, unter dem unser Nächster leidet, NICHT bewerkstelligen. Doch was tun wir an Bösem: unbewusst und unabsichtlich?

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Zwei Juden im rabbinischen Dialog: Jesus und der Schriftgelehrte

Ich las den heutigen Predigttext und dachte: Ist dies nicht ein schönes Beispiel eines interreligiösen Gesprächs? Ein Christ spricht auf Augenhöhe mit einem Juden! Und dann fiel mir auf: Nein. Hier sprechen zwei Juden miteinander. Der Jude Jesus als auch von Gegnern anerkannter Lehrer der Heiligen Schrift und ein weiterer jüdischer Schriftgelehrter tauschen sich über Mose und die Propheten aus.

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„Ich mache das Höckerige zur Ebene“

Bild: Helmut Schütz

In seiner Feldrede fragt Jesus: „Kann denn ein Blinder einem Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die Grube fallen?“ Eine blinde Frau fragt zurück: „Verstehst du nicht, dass diese Worte einen blinden Menschen verletzen müssen?“ Im Gespräch erzählt Jesus, was er von seinem blinden Jünger John gelernt hat. In puncto Barmherzigkeit hören wir niemals auf, dazuzulernen.

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Berufung auf den radikalen Weg der Liebe

Nachdem Frank-Tilo Becher am 28. Oktober 2018 als Direktkandidat der SPD in den Hessischen Landtag gewählt und von seinen Pflichten im kirchlichen Dienst entbunden wurde, gab er in seiner Abschiedspredigt als Dekan des Evangelisches Dekanats Gießen eine spannende Antwort auf die Frage, ob er damit seiner Berufung zum Pfarrer untreu werde oder einer neuen Berufung folge.

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Gehorsam der Liebe

Auch für Jesus war es nicht leicht, an der Liebe festzuhalten, als Menschen auf seine Liebe mit Hass und Gewalt antworteten und er nicht mit Gewalt zurückschlagen wollte. Aber nicht einmal ein so schrecklicher Tod, wie ihn Jesus am Kreuz erlitten hat, konnte seine Liebe aufhören lassen. Denn in Jesus war die Liebe von Gott selbst lebendig, Gottes heiliger Geist.

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Infusion für unser Herz: Gottes Liebe

Paulus lässt sich auf eine Hoffnung ein, die niemals stirbt. Mit Liebe von Gott im Herzen kann Paulus geduldig sein, für den Glauben eine Haft absitzen, sogar für den Glauben sterben. Ob er noch weiteren Völkern von Jesus erzählen konnte, vielleicht bis hin nach Spanien? Liebe trägt uns hier im Leben, und sie geht nicht verloren, wenn wir sterben.

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Diakonie

Diakonie heißt „Dienen“. Im Gottesdienst machen wir uns klar, wie Gott mit seiner Liebe für uns da ist. Und hier leitet Gott uns dazu an, Liebe im Alltag weiterzugeben. So einfach ist das. So schwer ist das. Konfis haben zum Thema Diakonie „Elfchen“ gedichtet. Am häufigsten kamen in den Gedichten Gefühle der Traurigkeit, des Verlusts und der Verzweiflung vor.

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„Du bist meines Lebens Leben“

Jesus zu haben, bedeutet: Ich bin in seinem Besitz. In Jesus zu sein, das meint: Ich bin ein Teil seiner Gemeinde. Aber wer nicht in diesem Sinne „in Jesus“ ist, kann trotzdem Liebe von Gott in sich haben. Auch unsere christlichen Gedanken über Gott sind kleiner als Gott selbst. Menschen anderer Religion stehen auf ihre Weise in Beziehung zu Gott.

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