Mündige Kinder

Die Bibel will uns nicht entmündigen, sondern Anleitung zum Wachstum im Glauben und in der Liebe geben. Als Erwachsene sind wir selbst verantwortlich für unser Verhalten, für unseren Glauben, ja sogar für unsere Gefühle. Aber dieses Wachstum bedeutet nicht, dass wir dann anderen etwas voraus haben im Sinne von „größer oder besser sein“.

Kleines Kind, das sich einen Hut ins Gesicht zieht

Was bedeutet es, wie ein Kind zu werden? (Foto: pixabay.com)

direkt-predigtGottesdienst mit Taufen am Christkindlmarkt, den 1. Adventssonntag, 30. November 1986, um 13.30 Uhr in Reichelsheim (9.30 Uhr in Weckesheim; am 2. Advent, 7. Dezember 1986, um 9.30 in Beienheim und um 10.30 Uhr in Heuchelheim)

Ich begrüße Sie und Euch alle herzlich im Gottesdienst am 1. Advent, im Gottesdienst zum Auftakt unseres Christkindlmarktes in Reichelsheim, den wir nun schon zum achten Male feiern! Insbesondere begrüße ich unsere drei Taufkinder mit ihren Familien: … . Kinder haben zum Christkind ja eine besondere Beziehung; und dass Gott als Kind auf die Welt gekommen ist, woran wir schon am Christkindlmarkt im Vorblick auf Weihnachten denken, ist eine so erstaunliche und wunderschöne Sache, dass ich in den Texten dieses Gottesdienstes ausführlich darauf eingehen möchte. Vielleicht ist das auch mit ein Grund, weshalb gerade am Christkindlmarktsonntag fast immer auch Tauftag ist.

Und nun lasst uns die Tore und Türen unserer Herzen weit aufmachen, damit wir offen werden für Gott, der uns mit seiner Liebe, mit seiner Kraft, mit seiner Hoffnung erfüllen will – der zu uns kommt als ein König von ganz anderer Art als die Mächtigen dieser Welt. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit – für den König, der in der Bedürftigkeit eines Kindes armer Leute zu uns kommt!

Wir singen das Lied EKG 6, 1-3 (EG 1): Macht hoch die Tür!

1. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit; es kommt der Herr der Herrlichkeit, ein König aller Königreich, ein Heiland aller Welt zugleich, der Heil und Leben mit sich bringt; derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Schöpfer reich von Rat.

2. Er ist gerecht, ein Helfer wert; Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, sein Königskron ist Heiligkeit, sein Zepter ist Barmherzigkeit; all unsre Not zum End er bringt, derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Heiland groß von Tat.

3. O wohl dem Land, o wohl der Stadt, so diesen König bei sich hat. Wohl allen Herzen insgemein, da dieser König ziehet ein. Er ist die rechte Freudensonn, bringt mit sich lauter Freud und Wonn. Gelobet sei mein Gott, mein Tröster früh und spat.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. „Amen.“

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer! (Sacharja 9, 9b)

Kommt, lasst uns anbeten! „Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem heiligen Geiste, wie es war von Anfang, jetzt und immerdar, und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“

Großer Gott, unser Verstand kann dich nicht fassen. Du passt nicht in unsere Maßeinheiten von Zeit und Raum. Nur in Bildern können wir von dir sprechen, nur in Vorstellungen, die wir von dem abgeleitet haben, was wir kennen.

So nennen wir dich Vater, weil du für uns da bist, wie ein guter Vater für seine Kinder da ist, und weil ohne dich unsere Welt gar nicht da wäre. Aber das Bild, das viele von dir haben, von einem alten Mann mit langem Bart, der auf seinem Thron im Himmel sitzt, ist nur ein Sinnbild, ein Symbol; du bist nicht Vater wie unsere menschlichen Väter, du bist nicht ein ins riesenhafte vergrößerter Mensch, du übersteigst alle unsere Vorstellungsmöglichkeiten.

Wir nennen dich auch König, weil deine Liebe Macht gewinnt in Menschenherzen, in Gemeinden, und am Ende der Zeit in der ganzen Schöpfung. Aber unsere Bilder von dir als König führen in die Irre, wenn wir dich nur als menschlichen König vor uns sehen, äußerlich mächtig und prächtig, regierend mit Zwang und Gewalt. Dein Reich ist nicht so, ist nicht von dieser Welt.

Du bist nicht ein zum Gott erhobener Mensch, du bist die Kraft, die dem ganzen Universum zugrundeliegt. Und doch können wir zu dir sprechen, und doch hörst du uns, und doch hat es dir gefallen, dich uns in deinem Wesen zu offenbaren. Dazu hast du dir einen Menschen auserwählt, Jesus von Nazareth, durch dessen ganzes Leben hindurch scheinen sollte, wie du, Gott, unser Vater, in Ewigkeit bist. In Jesus, in diesem Menschenkind, kamst du zur Welt; wir danken dir, dass du dich uns geschenkt hast in Jesus Christus, unserem Herrn. „Amen.“

Das Unbegreifliche, dass der ewige Gott in einem sterblichen Menschen zur Welt kommen sollte, haben die frühen Christen im Symbol von der Jungfrauengeburt auszudrücken versucht. Wir hören diese Erzählung in der Form, wie sie uns der Evangelist Lukas überliefert (1, 26-38).

26 Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth,

27 zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria.

28 Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir!

29 Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das?

30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden.

31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben.

32 Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben,

33 und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.

34 Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann weiß?

35 Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.

36 Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch schwanger mit einem Sohn, in ihrem Alter, und ist jetzt im sechsten Monat, von der man sagt, daß sie unfruchtbar sei.

37 Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.

38 Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.

Selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren. Halleluja! „Halleluja, Halleluja, Halleluja!“

Lied EKG 1, 1-5 (EG 4):

1. Nun komm, der Heiden Heiland, der Jungfrauen Kind erkannt, dass sich wunder alle Welt, Gott solch Geburt ihm bestellt.

2. Er ging aus der Kammer sein, dem königlichen Saal so rein, Gott von Art und Mensch, ein Held; sein’ Weg er zu laufen eilt.

3. Sein Lauf kam vom Vater her und kehrt wieder zum Vater, fuhr hinunter zu der Höll und wieder zu Gottes Stuhl.

4. Dein Krippen glänzt hell und klar, die Nacht gibt ein neu Licht dar. Dunkel muss nicht kommen drein, der Glaub bleib immer im Schein.

5. Lob sei Gott dem Vater g’tan; Lob sei Gott seim ein’gen Sohn, Lob sei Gott dem Heilgen Geist immer und in Ewigkeit.

Taufen
Lied EKG 403, 1+2 (EG 468, 1-2):

1. Ach lieber Herre Jesu Christ, weil du ein Kind gewesen bist, so gib auch diesem Kindelein dein Gnad und auch den Segen dein. Ach Jesu, Herre mein, behüt dies Kindelein!

2. Dein Engelschar, die steh ihm bei, es schlaf, es wach und wo es sei. Dein Kreuz behüt es, Gottes Sohn, dass es erlang der Heilgen Kron. Ach Jesu, Herre mein, behüt dies Kindelein!

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

Zur Predigt hören wir einen Satz (Matthäus 18, 1-3), den Jesus gesagt hat, als er gefragt wurde:

„Wer ist doch der Größte im Himmelreich?“ Jesus rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie und sprach: „Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“

Amen.

Liebe Gemeinde!

Wo wir Kinder übersehen, nicht ernstnehmen wollen, wo sie uns stören, da müssen wir es uns gesagt sein lassen von Jesus – sie sind vor Gott nicht kleiner als wir, wir haben ihnen nichts voraus, wenn es um den Glauben geht. Ja, wir sollen sogar werden wie sie. Wie meint Jesus das?

Teilweise habe ich diese Frage ja schon beantwortet: Jesus will sagen, dass wir uns Gottes Liebe nicht verdienen können, dass jeder Mensch darauf angewiesen ist, dass er geliebt wird. Bei einem Kind sieht man das nur deutlicher als bei uns Erwachsenen. Erwachsene, die sich selbständig in der Welt behaupten müssen, sind nicht mehr so abhängig von bestimmten Personen ihrer Umgebung, die ihnen Zuwendung und Anleitung geben.

Damit wir nun aber das „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder“ nicht missverstehen, müssen wir eine Unterscheidung treffen. In einem bestimmten Sinn sollen wir bleiben oder wieder werden wie die Kinder. In einem andern Sinn sollen wir erwachsen werden, einen Weg gehen, der Fortschritte einschließt, innerlich reifer werden und wachsen.

Zum ersten: Wir bleiben zeitlebens wie die Kinder, insofern als wir Liebe brauchen, bedürftig sind nach Zuwendung von anderen Menschen und von Gott. Wie Kinder brauchen wir manchmal einen geschützten Raum, in dem wir unsere Gefühle ausdrücken können, ohne uns einer Zurückweisung oder Verletzung auszusetzen. Wie Kinder brauchen wir manchmal auch jemanden, der uns auf unsere Grenzen oder Fehler aufmerksam macht.

Das war auch bei Gott so, als er in dem Christuskind Gestalt annahm. Er war nicht ein starker Held im Sinne eines Supermannes, der sich von nichts innerlich berühren lässt. Er ließ sich als 12-Jähriger von seinen Eltern Grenzen setzen; er brauchte Trost und Zuspruch im Gebet vor seiner Gefangennahme in Gethsemane, um nur einige Beispiele zu nennen.

Auf der anderen Seite aber sollen wir nicht Kind bleiben im Sinn einer Entmündigung. So wurde und wird ja von vielen die Kirche missverstanden, als ob sie im Auftrag Gottes die Menschen abhängig und klein halten soll, damit sie sich besser irgendwelchen Erfordernissen anpassen. Nein, im Unterschied zu den Kindern sind wir als Erwachsene selbst verantwortlich für unser Verhalten, für unseren Glauben, ja sogar für unsere Gefühle. Wir haben gelernt, wie zwischen Gut und Böse zu unterscheiden ist, wir sind in der Lage, die Folgen unseres Verhaltens einzuschätzen, wir können Ja oder Nein sagen zu Gott und zum Glauben. Und wir können uns sogar Hilfe bei Menschen unseres Vertrauens suchen, wenn es uns schlecht geht, so dass wir auch unseren belastenden Gefühlen nicht völlig hilflos ausgeliefert sind. Zum erwachsenen Glauben gehört, dass wir uns mit der Bibel und ihren Glaubenszeugnissen auseinandersetzen, dass wir von anderen Christen und ihrem Beispiel lernen, dass wir unseren Glauben im Alltagshandeln bewähren. Wir können z. B. unseren Verstand einsetzen und herausfinden, wie die symbolischen Erzählungen der Bibel für unseren Glauben fruchtbar werden können. Wir können unser Herz anrühren lassen von Worten der Bibel und ein Stück Ermutigung oder Trost gewinnen, vielleicht auch ein Stück mehr Freiheit oder Liebe zum Nächsten. Die Bibel will uns nicht entmündigen, sondern Anleitung zum Wachstum im Glauben und in der Liebe geben.

Aber wie gesagt: dieses Wachstum bedeutet nicht, dass wir dann anderen etwas voraus haben im Sinne von „größer oder besser sein“. Jeder steht sozusagen an seinem Platz, in seinem Lebensalter, nach seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten unmittelbar Gott gegenüber und bleibt ihm gegenüber der Empfangende, der Dankende, der auf Liebe Angewiesene.

Wenn Menschen meinen, sie dürften als Heranwachsende oder Erwachsene keine Gefühle mehr haben oder zeigen, dann werden sie krank. Es gibt viele, die in ihrem Leben schon sehr früh so starke seelische Verletzungen erlitten haben, dass sie damit kaum mehr fertig werden. Oft wagen sie es auch nicht, sich damit anderen Menschen anzuvertrauen, weil sie Angst haben, zurückgestoßen oder enttäuscht zu werden. Wenn ich sage, es gibt viele solche Menschen, dann meine ich, dass wir alle, auch ich, solche seelischen Probleme kennen; nur spürt sie der eine mehr, der andere weniger. Wenn wir das Kind in uns verleugnen, das Liebe braucht, das sich ausruhen muss, das Anleitungen braucht, das Gelegenheit braucht, um sich entfalten zu könne, das geliebt sein muss, um selber lieben zu können, das empfangen muss, um selber geben zu könne – wenn wir von diesem Kind in uns nichts wissen wollen, dann werden wir entweder abstumpfen, oder wir werden unmenschlich hart, oder wir werden seelisch leiden oder gar zerbrechen. Es ist kein Zufall, dass Jesus nicht nur die Kinder in ihrer Bedürftigkeit nach Liebe so ernstgenommen und in die Mitte gestellt hat, sondern dass er auch gesagt hat (Matthäus 11, 28):

„Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken!“

Reifer werden, seelisch wachsen, das heißt für uns Erwachsene manchmal auch: sich seelischer Entbehrungen bewusst werden, Menschen suchen, bei denen man sich aussprechen kann, seelisch auftanken kann. Auch glauben und für andere da sein, das können wir nur, wenn wir uns immer wieder neu von Gott mit Kraft und Liebe erfüllen lassen.

Unser Christkindlmarkt heute ist ja wieder gedacht als ein Ort, wo man sich begegnet, wo man ins Gespräch kommt, wo die einen zum Kauf anbieten, was sie mit viel Liebe und Mühe gebastelt haben, wo die anderen neugierig herumschauen, was es an schönen Sachen gibt und womit man vielleicht einen lieben Menschen erfreuen könnte. Und der Erlös des Festes geht heute an die „Knospe“, an einen Gemeindeclub in Friedberg, der offen ist für Menschen in der Wetterau, die sich mit seelischen Belastungen abplagen und oft nicht wissen, wohin sie sich damit wenden sollen. Mit unserem Christkindlmarkt wollen wir also ein paar kleine Schritte tun auf dem Weg der Nachfolge Jesu. Er hat uns darauf aufmerksam gemacht, was das Kind in uns braucht: Freude, Liebe, Hoffnung, seelische Nahrung. Er hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass wir als Mühselige und Beladene aufeinander angewiesen sind und dass wir uns auch gegenseitig viel geben können. Gerade wenn wir uns nicht stärker erscheinen lassen wollen, als wir sind, gerade wenn wir werden wie die Kinder, die Liebe brauchen und annehmen können, dann können wir auch anderen seelisch aufhelfen. So einer war Jesus, und deshalb rührt es uns wohl jedes Jahr wieder neu an, wenn wir hören, dass der große Gott als ein armes, schwaches, bedürftiges Kind zu uns gekommen ist. Er erwies sich als der König und Herr aller Welt, gerade indem er seine Menschlichkeit annehmen konnte, so wie sie war: die Menschlichkeit eines Kindes, das auch im Erwachsen- und Mündigwerden immer auf Liebe angewiesen bleibt. Amen.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.
Lied EKG 12, 1+2+6 (EG 14):

1. Dein König kommt in niedern Hüllen, ihn trägt der lastbarn Es’lin Füllen, empfang ihn froh, Jerusalem! Trag ihm entgegen Friedenspalmen, bestreu den Pfad mit grünen Halmen; so ist’s dem Herren angenehm.

2. O mächt’ger Herrscher ohne Heere, gewalt’ger Kämpfer ohne Speere, o Friedefürst von großer Macht! Es wollen dir der Erde Herren den Weg zu deinem Throne sperren, doch du gewinnst ihn ohne Schlacht.

6. O lass dein Licht auf Erden siegen, die Macht der Finsternis erliegen und lösch der Zwietracht Glimmen aus, dass wir, die Völker und die Thronen, vereint als Brüder wieder wohnen in deines großen Vaters Haus.

Lasst uns beten!

Gott, wir bitten dich um besinnliche Stunden in dieser Advents- und Weihnachtszeit, um Menschen, denen wir uns anvertrauen können, um wache Augen für die Menschen, die uns brauchen. Wir bitten dich für alle, die nicht glauben können, dass du ihre Herzen doch noch für den Glauben öffnest in deiner sanften, menschlichen, werbenden Art. Wir bitten dich für die Kinder, die uns anvertraut sind, dass wir ihnen die Zuwendung geben, die sie brauchen, dass wir in der Erziehung konsequent, aber nicht hart sind, dass wir ihnen Vorbilder im Glauben sein können und dass wir, wenn wir uns überfordert fühlen, den Mut gewinnen, uns bei anderen Menschen Hilfe zu suchen. Um Frieden und Gerechtigkeit bitten wir dich für unsere Welt, um Menschen, die sich von deiner Art, König zu sein, leiten lassen: vor allem mache du uns, Gott, zu Werkzeugen deines Friedens.

Was wir auf dem Herzen haben, bringen wir in der Stille vor dich, o Herr.

Gebetsstille und Vater unser
Lied EKG 8, 8+9:

8. Der König will bedenken die, welch er herzlich liebt, mit köstlichen Geschenken, als der sich selbst uns gibt durch seine Gnad und Wort. Ja, König hoch erhoben, wir alle wollen loben dich freudig hier und dort.

9. Nun, Herr, du gibst uns reichlich, wirst selbst doch arm und schwach; du liebest unvergleichlich, du jagst den Sündern nach; drum wolln wir all in ein die Stimmen hoch erschwingen, dir Hosianna singen und ewig dankbar sein.

Abkündigungen und Segen

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