Das Buch Josua ist in der hebräischen Bibel das erste Buch der Vorderen Propheten. Es enthält die Schilderung, wie dem Volk Israel von Gott das Land gegeben wird, in dem es nach der Wegweisung der Freiheit leben soll.

Von Josua bis zum König David

Gottesdienste zu Texten aus den ersten drei Büchern der Vorderen Propheten. Die Bücher Josua und Richter sowie das 1. und 2. Buch Samuel erzählen aus der Zeit vom Einzug ins Gelobte Land bis zum Königtum Davids, wie Gottes Wegweisung im Leben des Volkes Israel im Land Kanaan Fuß fasst und ob sich auch die Könige den Maßstäben dieser Tora unterwerfen.

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„Gott ist ein schützendes Dach“

Gott, wenn wir in der Bibel hören, dass du ein schützendes Dach bist, dann erkennen wir, dass ein Dach auch ein Bild ist, das uns vielleicht viel zu sagen hat. Bilder sind oft vielschichtig, haben verschiedene Seiten. Lass uns in diesem Gottesdienst über Geschichten der Bibel nachdenken, in denen Dächer vorkommen, lass uns durch diese Geschichten dich besser verstehen.

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Ein Tor für die Tora

Gottes Wegweisung findet einen Ort in einer menschenfeindlichen Welt. Warum stehen die Priester mit der Bundeslade die ganze Zeit „still im Trockenen mitten im Jordan“, während das Volk dieses offene Tor zum Gelobten Land durchquert? Ich sehe darin ein großartiges Bild für die Kraft der Gebote Gottes. Sie verhindern, dass das Volk in einer Flut von Ungerechtigkeit und Unfrieden untergeht.

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Schwachmacht

Stärke gewinnt Josua, indem Gott ihm etwas zutraut, indem er sich unablässig an die Worte Gottes hält, indem Gott ihn nicht allein lässt. Für Paulus ist Jesu zärtliche Liebe genug. Er weiß sich angenommen: „Du darfst schwach sein. Du musst nicht immer der große, immer perfekte, redegewandte Völkerapostel sein. Gerade so, wie du bist, bist du den Menschen ein Vorbild.“

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„Eins in Christus Jesus“

Laufen wir in Jesu Fußstapfen und bemühen uns, seine Haltung zu übernehmen? Im Grunde ist es umgekehrt. Jesus geht in unseren Fußstapfen, durchdringt mit seinem guten Geist unser Leben, gibt uns Worte ein, auf die wir von selber nicht kommen würden, gibt uns Kraft, wenn wir unsere Angst und Schwachheit spüren. Jesus selbst hilft uns, gemäß der Jahreslosung zu leben.

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Mit ungeteiltem Herzen

Vollkommen sein heißt nicht, perfekt und ohne Fehler zu sein. Das würde uns überfordern. Jesus meint mit „vollkommen“ das Gleiche wie „thammim“ oder „schalem“ im Alten Testament: Wir sind als Person „ganz“ und dürfen „im Frieden“ leben, nicht zerrissen zwischen egoistischen Wünschen und fremden Ansprüchen. Aufrecht dürfen wir gehen auf Gottes Wegen, denn Gott traut uns zu, barmherzig zu sein.

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„O Jesu, Gnadensonne!“

Wo Christus, das Gotteslamm, unsere Stadt hell macht, da gibt es keine Nacht mehr – jedenfalls nicht mehr die Nacht des Bösen, des Leides, der Schuld, des Unrechts, des Todes, der Hölle. Christus ist die Gnadensonne – im Licht dieser Sonne sind Sünde und Tod überwunden: uns ist das Leben geschenkt, ein Leben in Würde als geliebte Kinder Gottes.

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Abschied und Neubeginn

Wie der Prophet Elisa die Nachfolge seines großen Lehrmeisters Elia antritt. Wer die Nachfolge einer erfahrenen Person antritt, die ein Amt lange und zur besten Zufriedenheit aller ausgeübt hat, käme ins Stolpern beim Versuch, ganz genau in die Fußstapfen einer Vorgängerin zu treten. Einen guten Weg kann man nur in eigenen Schuhen und mit eigener Gangart gut und zuverlässig fortsetzen.

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Beschneidung des Herzens

Vom Blutbräutigam zum Glauben, der durch Liebe tätig ist. Unsere Taufe ist die christliche Form der Beschneidung; als Getaufte gehören wir zu Jesus Christus, legen wir das fleischliche Wesen ab, wird abgeschnitten, was uns von Gott trennt. Ein Rosenbusch oder eine Weinrebe müssen beschnitten werden, um neue Blüten oder Früchte hervorzubringen. Auch der Christ ist bleibend auf Vergebung angewiesen.

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