Jesus wird 18

Ihr Konfirmanden habt vorhin einen Jesus gespielt, der ziemlich frech zu seinen Eltern gesagt hat: „Ich feiere meinen Geburtstag nicht mit euch und mit den Leuten, die euch wichtig sind! Ich gehe lieber mit meinen Freunden aus.“ Ein Jesus, der Widerworte gibt, wie ein aufmüpfiger Jugendlicher eben. Es gibt in der Bibel eine Geschichte, die ist eurem Anspiel ganz ähnlich.

Kopf einer jungen Person, daneben die Zahl 18

Die Konfis haben eine Spielszene ausgedacht, in der Jesus seinen 18. Geburtstag feiert (Grafik: pixabay.com)

direkt-predigtGottesdienst am 4. Sonntag im Advent, den 19. Dezember 1999, um 10.00 Uhr in der Pauluskirche Gießen

Und hier geht es direkt zur Spielszene „Jesus wird 18“

Guten Morgen, liebe Gemeinde!

Ein etwas anderer Adventsgottesdienst ist das heute am 4. Advent, denn ein paar von uns Konfirmanden gestalten ihn mit. Darum machen wir heute auch die Begrüßung. Wir begrüßen also Sie und Euch alle mit dem Bibelvers, den die evangelische Kirche für die kommende Woche als Wochenspruch ausgesucht hat. Er steht im Brief des Paulus an die Philipper 4, 4-5:

Freuet euch in dem Herrn allewege; und abermals sage ich: Freuet euch! … Der Herr ist nahe!

Vielleicht sind Sie neugierig auf das kleine Spielstück der Konfirmanden: „Jesus feiert Geburtstag“. Und lassen Sie sich überraschen, wie Herr Pfarrer Schütz in der Predigt darauf eingehen wird.

Wir singen jetzt das Adventslied 8, Strophen 1 bis 4:

1) Es kommt ein Schiff geladen bis an sein‘ höchsten Bord, trägt Gottes Sohn voll Gnaden, des Vaters ewigs Wort.

2) Das Schiff geht still im Triebe, es trägt ein teure Last; das Segel ist die Liebe, der Heilig Geist der Mast.

3) Der Anker haft‘ auf Erden, da ist das Schiff am Land. Das Wort will Fleisch uns werden, der Sohn ist uns gesandt.

4) Zu Bethlehem geboren im Stall ein Kindelein, gibt sich für uns verloren; gelobet muss es sein.

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen.

Gottes Sohn kommt an in der Welt, Jesus wird im Stall geboren, es weihnachtet sehr. Im Adventsgottesdienst fragen wir uns, wie wir den Geburtstag Jesu heute feiern können – den Geburtstag des Gottessohnes.

Kommt, lasst uns anbeten! „Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar, und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“

Weihnachten zwischen Kirche und Kommerz, zwischen Familienfest und Verlogenheit, zwischen froher Besinnlichkeit und Einsamkeit – wo ist das wahre Weihnachten? Wir beten:

Herr, erbarme dich! „Herr, erbarme dich, Christe, erbarme dich, Herr, erbarm dich über uns!“

Warum feiern wir fröhliche Weihnachten? Die Bibel sagt: „Freut euch, der Herr ist nahe!“ Weihnachten hat mit Jesus zu tun, mit ihm, der zur Welt kommt als Gottes Sohn, der uns seine Liebe und Nähe schenkt.

Lasst uns Gott lobsingen! „Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Fried, den Menschen ein Wohlgefallen. Allein Gott in der Höh sei Ehr und Dank für seine Gnade, darum dass nun und nimmermehr uns rühren kann kein Schade. Ein Wohlgefalln Gott an uns hat; nun ist groß Fried ohn Unterlass, all Fehd hat nun ein Ende“.

Der Herr sei mit euch „und mit deinem Geist.“

Gott, wir bitten dich um wahre Weihnachten, durch all die Äußerlichkeiten hindurch, trotz aller bisher enttäuschten Hoffnungen.

Schenke uns neues Vertrauen auf dich, echte Zuneigung in den Familien und wahre Freunde, die zu uns halten. Darum bitten wir dich im Namen Jesu Christi, unseres Herrn. „Amen.“

An dieser Stelle führen die Konfirmanden ihr kleines Anspiel „Jesus wird 18“ auf. Wenn die Kinder es noch mitbekommen möchten, können sie noch hierbleiben, sonst sagen wir euch Tschüss, und ihr geht mit der Kindergottesdienst-Kerze nach unten!
JESUS WIRD ACHTZEHN

Jackie: Hi, kuckt mal, ich habe von meiner Mutter die Kamera. Jetzt könnten wir doch eigentlich mal einen Film drehen!

Ramona: Ja klar, wir drehen jetzt einen Film, wenn’s mehr nicht ist!

Jackie: Ja, warum denn nicht? Also, hört mir mal zu, es geht doch so auf Weihnacht zu!

Ramona: Du meinst doch hoffentlich nicht sowas Langweiliges, wie man es jedes Jahr in der Kirche sieht?

Jackie: Nein, sowas doch nicht. Wir drehen sowas wie eine Geburtstagsfeier. Jesus wird 18. Und alle, die bei seiner Geburt dabei waren, kommen heute auch wieder. Allerdings führe ich Regie. Und die Ramona ist der Kameramann. Lass sie aber nicht fallen. So, wen brauchen wir noch?

Maria: Ich will die Maria sein!

Josef: Ich bin Josef!

Engel: Oh bitte, darf ich der Engel sein?

Jesus: Ganz klar, ich bin Jesus!

Hirte1: Ich bin der Hirte.

Hirte2: Ich will auch ein Hirte sein.

Baltasar: Ok, ich bin Baltasar.

Melchior: Ich bin Melchior.

Baltasar: Und wer ist Kaspar? Keiner? Na gut, dann ist der eben krank und kann nicht kommen.

Jackie: Gut, jeder weiß, wen er zu spielen hat. Macht so, wie ihr es meint. Und wenn mir was nicht gefällt, schrei ich!

NACH AUFBAU:

Jackie: ACTION!!!

Maria: Alles Gute; mein Junge.

Josef: Ja, von mir auch, mein Sohn. Wie fühlt man sich denn als Mann?

Jesus: Geschenkt! Nicht anderster als sonst. Ich mach‘ nichts. Ich geh‘ heut‘ Abend mit meinen Freunden weg!

ES KLOPFT.

Jesus: Ich geh schon. (macht die Tür auf) Wer ist das denn?

Maria: Gabriel, schön, dass du es geschafft hast!

Engel: Ja, ich muss sagen, du siehst wie immer gut aus.

Jesus: Hallo! Ich würde gern wissen, wer das ist!

Maria: Das ist der Engel Gabriel. Er hat mich während der Schwangerschaft mit dir begleitet.

Jesus: (lacht) Ein Engel, ja, Mutter.

ES KLOPFT.

Josef: Ich geh. (macht die Tür auf) Melchior, Baltasar, schön, euch zu sehen! Wo ist denn Kaspar?

Melchior: Dem tut es sehr leid, aber er hat sich das Bein gebrochen.

Baltasar: Ja, immer dasselbe, er hat uns aber was mitgegeben.

Melchior: Wir sind doch immerhin die Paten.

Baltasar: Wir werden uns doch ein solches Fest nicht entgehen lassen.

Melchior: Herzlichen Glückwunsch.

ES KLOPFT ERNEUT.

Maria: Jetzt geh ich. (macht die Tür auf) Sandro, Nico, ihr seid‘s! Mit euch hätte ich jetzt aber nicht gerechnet. Hütet ihr immer noch die Schafe auf dem Feld?

Hirte1: Ja, wir sind immer noch Hirten. Und wir wollten nur gratulieren.

Hirte2: Genau, alles Gute zum Geburtstag!

Jesus: Schön, dass ihr euch alle so gut kennt, viel Spaß noch, ich verschwinde jetzt.

Josef: Das kannst du nicht machen! Sie sind alle von sehr weit hergekommen, nur wegen dir.

Jesus: Und ob ich das kann. (geht zur Tür raus) Und Tschüss!

Melchior: Lasst ihn doch, er ist doch noch jung.

Jackie: Halt. Wartet mal. Ähm, Ramona, was zum Geier machst du da?

Ramona: Nun, weißt du. Ich komm mit der Kamera nicht so ganz klar.

Josef: Das ist nicht dein Emst, oder etwa doch?

Ramona: Weißt du, ich habe noch nie eine Kamera bedient.

Maria: Hättest du das nicht eher sagen können?

Ramona: Tut mir echt leid, aber ich dachte, ich krieg das noch hin.

Jackie: Weißt du es jetzt wenigstens?

Ramona: Ja, die letzten zwei Sätze habe ich ja drauf.

Jackie: Alles von vorne, bis auf die letzten zwei Sätze!

Engel: Also ich habe keine Lust mehr.

Maria: Ich bin dafür, wir gehen jetzt heim, es wird schon dunkel.

Josef: Ja genau.

Ramona: Es tut mir echt leid.

ALLE VERBEUGEN SICH.

Soweit das Stück: „Jesus wird 18“. So stellen sich Konfirmanden ein modernes Krippenspiel mit einem modernen Jesus vor, der seinen 18. Geburtstag ohne Eltern und Paten, ohne Verwandtschaft und Bekanntschaft der Eltern mit seinen Kumpels feiern will.

Ist es respektlos, Jesus so darzustellen? Wir werden sehen. Hören wir erst einmal, was der Apostel Paulus einmal über Jesus geschrieben hat, im heutigen Predigttext zum 4. Advent.

Wir hören die Lesung aus einem Brief des Paulus, 2. Korinther 1, 19-20:

19 Denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der unter euch durch uns gepredigt worden ist, durch mich und Silvanus und Timotheus, der war nicht Ja und Nein, sondern es war Ja in ihm.

20 Denn auf alle Gottesverheißungen ist in ihm das Ja; darum sprechen wir auch durch ihn das Amen, Gott zum Lobe.

Herr, dein Wort ist unseres Fußes Leuchte und ein Licht auf unserem Wege. Halleluja. „Halleluja, Halleluja, Halleluja!“

Glaubensbekenntnis

Wir singen das Lied 573 nach einer Melodie, die aus Israel stammt:

Lobt den Herrn, lobt den Herrn, unter uns erblüht sein Stern
Gott gebe uns ein Herz für sein Wort und Worte für unser Herz. Amen.

Liebe Gemeinde! Ihr Konfirmanden habt vorhin einen Jesus gespielt, der ziemlich frech zu seinen Eltern gesagt hat: „Ich feiere meinen Geburtstag nicht mit euch und mit den Leuten, die euch wichtig sind! Ich gehe lieber mit meinen Freunden aus.“ Ein Jesus, der Nein sagt, der Widerworte gibt, wie ein aufmüpfiger Jugendlicher eben. Im Predigttext haben wir dann gehört, wie Paulus von Jesus sagt: „Es war Ja in ihm.“ In Jesus ist nicht Ja und Nein gleichzeitig, in ihm ist ganz und gar das Ja verwirklicht. In Jesus sagt Gott Ja zu allem, was er jemals den Menschen versprochen hat. Wie passt das zusammen? Kann Jesus das große Ja sein und gleichzeitig auch Nein sagen?

Es gibt in der Bibel eine Geschichte, die gibt darauf eine gute Antwort (Markus 3, 20-21 und 31-35).

Sie ist dem Anspiel der Konfirmanden ganz ähnlich. Ich habe diese Geschichte auch in ein kleines Spiel umgeschrieben, und die Konfirmanden spielen es uns vor.

Diese Szene spielt zwölf Jahre später, Jesus ist jetzt 30. Er hat Zimmermann gelernt wie sein Vater und nach Josefs Tod als der älteste Sohn den elterlichen Betrieb übernommen.

Aber mit 30 geht Jesus von zu Hause weg. Maria, die Mutter Jesu, ist davon nicht begeistert, und spricht mit ihren anderen Söhnen Jakob und Simon.

Simon: Hallo, Mutter, hallo, Jakob, habt ihr schon das Neueste von unserem Bruder Jesus gehört?

Jakob: Was denn, Simon?

Maria: Ist er endlich nach Hause zurückgekommen, hierher nach Nazareth?

Simon: Nein, er ist Wanderprediger geworden und zieht mit zwölf Freunden von Dorf zu Dorf.

Maria: Naja, die meisten von den Zwölfen sind wenigstens ehrbare Fischer.

Jakob: Aber wenn die einfach so ihre Netze liegen lassen und Jesus nachfolgen – das ist doch nicht normal!

Simon: Und das ist noch nicht alles. Ihr wisst ja gar nicht, mit wem er sich sonst noch einlässt.

Maria: Meint er denn immer noch, dass er all diese Leute heilen muss, die von Gott mit schrecklichen Krankheiten gestraft sind?

Simon: Ja, sogar Leprakranke, denen die Haut abfault!

Jakob: Hat er auch mit diesen Zöllnern zu tun, die für die römischen Besatzer unser eigenes Volk ausbeuten?

Simon: Genau das. Außerdem sitzt er mit Huren zusammen, mit denen kein ehrbarer Mann reden würde! Er will sie bekehren, sagt er.

Jakob: Der ist doch wirklich verrückt geworden.

Maria: Wir müssen ihn zurückholen, sonst verhaftet ihn noch die Synagogenpolizei.

Simon: Ja. Gerade hat er drüben im Nachbardorf eine große Versammlung. Kommt mit, wir holen ihn! (Sie gehen auf die andere Seite, wo Jesus mit vielen anderen zusammensitzt.) Da gehen wir aber nicht rein.

Maria: Komm, Jakob, lass Jesus herausrufen!

Jakob: He, Leute, schickt doch mal Jesus nach draußen!

Zöllner: Wer seid ihr denn? Kommt ihr von den Pharisäern?

Maria: Nein, sag Jesus, seine Mutter und seine Brüder sind draußen.

Simon: Du kannst ihm auch gleich sagen, dass wir seine verrückten Touren nicht weiter dulden werden.

Jakob: Und dass er gefälligst sofort mit uns nach Hause kommen soll!

Zöllner: Ich werd‘s ihm ausrichten. (er geht hinein) Du, Jesus, da sind drei Leute draußen, die halten dich für verrückt und wollen dich mit nach Hause nehmen.

Jesus: Wer bitte ist draußen?

Zöllner: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und fragen nach dir.

Jesus: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?

Zöllner: Äh, ja, ich dachte, sie stehen draußen und warten auf dich.

Jesus: (zeigt mit dem Finger auf die, die im Kreis um ihn herumsitzen) Das hier sind meine Mutter und meine Brüder. Wer den Willen Gottes erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.

Danke schön für euer Spiel!

Damit hört die Geschichte auf. Maria und ihre Söhne mussten ohne Jesus nach Hause gehen. Sie konnten es nicht ändern, was sich Jesus in den Kopf gesetzt hatte.

Aber jetzt frage ich noch einmal: Wie passt das zusammen? Jesus hat wirklich seiner Familie gegenüber Nein gesagt, ganz ähnlich wie in eurer erfundenen Geburtstagsszene von vorhin. Er ließ sich nicht als verrückt abstempeln, ist nicht wieder nach Hause gegangen.

Trotzdem sagt Paulus: „Jesus ist nicht als Ja und Nein zugleich gekommen; in ihm ist das Ja verwirklicht. Er ist das Ja zu allem, was Gott verheißen hat.“

Vielleicht besteht da gar kein Widerspruch. Vielleicht musste Jesus Nein sagen zur Mutter und seinen Brüdern, gerade weil er ein viel größeres Ja sagen wollte.

Er hat ja nicht seine Familie völlig abgelehnt. Er konnte ihnen nur nicht gehorchen, als sie ihn von seiner Aufgabe abbringen wollten. Seine Lebensaufgabe war nicht das Zimmermannshandwerk, sondern seine Bestimmung – von Gott – war es, den Menschen zu sagen, zu zeigen, vorzuleben, wie Gott wirklich ist.

Und wie ist Gott wirklich? Er sagt Ja zu allen Menschen. Nicht nur zu den Gewinnern, sondern auch zu den Verlierern. Nicht nur zu den Menschen in normalen Verhältnissen. Nicht nur zu den Menschen, die ein harmonisches Familienleben haben, sondern auch zu den Verwitweten und Geschiedenen, zu den hin- und hergeschobenen Kindern, zu den Einsamen und Depressiven.

Jesus hat sich tatsächlich bewusst mit Menschen eingelassen, die von seiner eigenen Familie verachtet wurden: Huren, Ausländer, Zolleintreiber, Leute mit ansteckenden Krankheiten. Und sie spürten: Jesus ekelt sich nicht vor uns, Jesus straft uns nicht mit Verachtung, Jesus behandelt uns als normale Menschen. Er gab ihnen das Gefühl, dass Gott Ja zu ihnen sagt. Sie durften sich zum ersten Mal in ihrem Leben als geliebte Kinder Gottes empfinden.

Und das gilt für alle. Das ist die große Ja, das Gott an Weihnachten zu allen sagt. Niemand ist wertlos, alle haben das Recht zu leben, jeder darf sich etwas zutrauen. Darum mutet Gott uns auch zu, dass wir Frieden schaffen – weil alle Menschen seine Kinder sind, egal welcher Nation oder Rasse oder Religion sie angehören.

Die eigene Familie von Jesus hat das später auch noch kapiert, aber erst, nachdem Jesus hingerichtet worden war. Da schenkte ihnen Gott den Glauben an Jesu Auferstehung. Und da verstanden sie die große Aufgabe, die Jesus für die Welt zu erfüllen hatte. Er wollte Juden und Heiden die Liebe Gottes bringen, allen Menschen in der Welt. Maria gehörte dann zur ersten Gemeinde der Christen. Und Jesu Bruder Jakob oder Jakobus ist später sogar Pfarrer der Gemeinde in Jerusalem geworden.

Zusammenfassung: Weihnachten ist nicht nur ein Familienfest. Sondern wir feiern den Gott, der zu allen Menschen Ja sagt, auch zu denen ohne Familie und ohne Hoffnung. Weihnachten ist nicht nur die große Geburtstagsfete für Jesus. Sondern wir dürfen feiern – dass wir selber wichtig sind, dass Gott zu jedem von uns Ja sagt. Amen.

Der Gott der Hoffnung erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben. Amen.

Wir singen das Lied 18:

Seht, die gute Zeit ist nah, Gott kommt auf die Erde
Abkündigungen

Gott, ob wir an dich glauben oder Schwierigkeiten mit dem Glauben haben – du bist für uns alle auf die Welt gekommen. Gott, ob wir selbstbewusst und stark sind oder uns eher klein und unbedeutend fühlen, du hältst uns alle für wichtige Leute. Gott, ob uns das Lernen leicht oder schwer fällt, ob wir leicht eine Arbeit finden oder ob wir arbeitslos sind, du gibst keinen von uns auf. Gott, ob wir eine gute Familie haben oder einsam sind, für dich gehören wir alle in diese Welt hinein, wir sind dir willkommen. Hilf uns, Gott, dass wir uns selber annehmen können. Hilf uns, Gott, dass wir Respekt für andere haben, auch wenn sie uns fremd sind. Hilf uns, Gott, dass wir um Verzeihung bitten können, wenn wir jemandem weh getan haben. Schenk uns frohe Weihnachten! – In der Stille bringen wir vor dich, Gott, was wir auf dem Herzen haben.

Gebetsstille und Vater unser

Zum Schluss singen wir noch das Lied 542:

Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg

Und nun geht mit Gottes Segen – wer möchte, ist im Anschluss noch herzlich zum Beisammensein mit Kaffee oder Tee im Gemeindesaal eingeladen.

Der Herr segne euch und er behüte euch. Er lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig. Er erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch seinen Frieden. „Amen, Amen, Amen!“

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