Der Prophet Hesekiel oder Ezechiel ist der dritte der Großen Propheten der christlichen bzw. der Hinteren Propheten der jüdischen Bibel. Er verkündet einen gewaltigen, erhabenen Gott – jedoch ist dieser Gott nicht unerforschlich; ihn anzubeten, heißt umzukehren zur Tora der Gerechtigkeit, zur heilsamen Wegweisung Gottes.

Hesekiel und das Zwölfprophetenbuch

Gottesdienste zu einem Großen und mehreren Kleinen Propheten. Hesekiel oder Ezechiel ist der dritte „Große Prophet“ im christlichen Alten Testament bzw. „Hintere Prophet“ in der jüdischen Bibel. Er wirkte während des babylonischen Exils von 600-560 v. Chr. Amos, Micha und Sacharja gehören im AT zu den „Kleinen Propheten“, in der hebräischen Bibel zum Zwölfprophetenbuch, dem Vierten der „Hinteren Propheten“.

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Weltgeschichte und Gottesgeschichte

In der Lebensgeschichte Jesu von Nazareth nimmt Gottes Wort an unserer menschlichen Geschichte teil. Der Höchste durchlebt das Menschsein, wie es einer ganz unten erlebt, und er verändert es auf seine Weise. Denn auch als Mensch bleibt er das Wort des Höchsten. Das ist die Rede, das Wort, die Geschichte, die hier zu sehen ist im Kind in der Krippe.

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Osterei und Herz aus Stein

Es ist, als ob wir mit unserer ganzen Welt in einer riesengroßen Eierschale drinstecken. Und wenn wir sterben, erwachen wir mit neuen Augen in einer für uns neuen Welt – so wie es ein Küken empfinden muss, das aus der Eierschale schlüpft. So stelle ich mir Auferstehung vor, Auferstehung in die Welt Gottes hinein, die unsere irdische Welt unsichtbar umgibt.

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Finden und Gefundenwerden

Jesus findet Philippus. Philippus findet Nathanael und sagt dem, dass er Jesus gefunden habe, obwohl doch Jesus ihn gefunden hat. Sind das belanglose Wortspielereien? Geht es vielleicht um das Problem, wie wir überhaupt Gott finden können? Haben nicht viele moderne Menschen die Suche nach Gott sogar aufgegeben, weil er, wenn es ihn gäbe, sich doch mehr um uns kümmern müsste?

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Gott des Friedens und Jesus, der große Hirte

Wenn wir von Menschen des Friedens reden, dann denken wir meist an Menschen wie Mahatma Gandhi oder Martin Luther King. Aber jeder von uns kann ein Mensch des Friedens werden, den Gott dazu tüchtig macht. Jeder von uns kennt Menschen, die ihm heute Vorbild auf diesem Weg sein können. Ich möchte heute an ein solches Vorbild aus unserer Paulusgemeinde erinnern.

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Lebendige Kirche – Umkehr zum Leben

Jesus Christus spricht: „Ich lebe und ihr sollt auch leben“. Wir leben nur wirklich, wenn wir „die Taten des Fleisches töten“: die böse Lästerzunge, die private Bereicherung an öffentlichem Eigentum, das hochmütige Herabsehen auf Schwächere, die Vernachlässigung derer, die in Not sind. Aus eigener Kraft werden wir nicht Herr über diese Schwächen unseres Fleisches, aber der Geist macht es möglich.

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Politikverdrossenheit und die Ehebrecherin

Die außen stehen, wollen die Frau in der Mitte zur Außenseiterin machen und aus ihrer Mitte ausstoßen. Sind diejenigen, die einen anderen zum Außenseiter machen, die wahren Außenseiter? Jesus sagt – als Lehrer Israels und der Kirche: Nur „der Sündlose unter euch“, der dürfte den ersten Stein werfen. Aber würde er wirklich jemanden treffen, der sündiger wäre als er selbst?

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Ostern überwindet die Furcht

Wie ein zweiter Markus das Markusevangelium zu Ende schrieb. Die Jünger Jesu lassen sich aus ihrer Lähmung befreien. Aus Lehrlingen werden sie zu Gesellen ihres Meisters und verkünden überall die Frohe Botschaft vom Vertrauen auf Jesus. Dabei ist Jesus selbst „ihr Mitarbeiter“. Das ist auch uns versprochen. Wir dürfen zuversichtlich leben, in Liebe handeln, und Jesus arbeitet dabei mit.

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Die Suche nach dem Garten Eden

Die Erzählung vom Paradies stellt nach Karl Barth „den inneren Grund des Bundes“ dar. Gott hat Adam zwar aus Staub gemacht, aber mit Lebensgeist von sich selbst ausgestattet und ihm Heimat im Garten Gottes gegeben; der Mensch mag vergessen, dass ihm diese Würde verliehen wurde, aber Gott vergisst sein Geschöpf nie.

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Unser Erlöser – Löwe oder Lamm?

Der Löwe aus dem Stamm Juda löst die Weltprobleme nicht mit Gewalt. Er ist das Lamm Gottes, das am Kreuz gehangen hat. Der natürliche Kreislauf von Fressen und Gefressenwerden soll in der Menschenwelt überwunden werden. Menschen sind nicht einfach Material oder Futter für andere, dürfen nicht Mittel zum Zweck sein, sondern jeder Mensch ist kostbar, einmalig, ein liebenswertes Geschöpf Gottes.

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