Reich durch Christi Armut

Der extrem kurze Predigttext wirft Fragen auf, die nicht leicht zu beantworten sind. Die erste Frage ist: Was meint Paulus mit Armut und Reichtum? Die zweite: Wie kann einer uns reich machen, indem er selber arm wird? Und als dritte Frage schließe ich an: Hat das konkret etwas damit zu tun, wie wir als Kirche mit unserem Geld umgehen sollen?

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DSDS: „Deutschland sucht den Supergott!“

Beitrag von Pfarrer Helmut Schütz als Pieter Dohlen zur Fastnacht von St. Albertus. Sehr geehrte Damen und Herren, ich begrüße Sie zur ersten Sendung von DSDS. Jetzt denken Sie sicher: Wieso zur ersten Sendung? DSDS gibt es doch schon lange. Und warum heißt der da vorne Pieter? Sonst lässt doch immer Dieter Bohlen bei DSDS seine lockeren Sprüche los.

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„Kommt her und kauft ohne Geld!“

Der Prophet ruft nicht zum Stehlen oder Faulenzen auf. Er hat die Vision vor Augen, dass es wieder sein könnte wie früher im Volk Israel. Jeder hat sein Stück Land und seinen Weinberg und seine Nutztiere, jeder kann mit dem arbeiten, was ihm von Gott geschenkt ist, kann seine Kühe melken und seine Ernte einbringen und sein Brot selber backen.

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Lob für einen Betrüger?

Warum erzählt Jesus den Kindern des Lichts eine Geschichte von den Kindern der Welt? Der entscheidende Grund liegt darin, dass Kinder des Lichts zugleich Kinder der Welt sind. Wenn wir ungerecht behandelt werden, sind auch wir in Versuchung, Unrecht mit Unrecht zu vergelten. Macht das nicht jeder? Jesus lebt uns eine Haltung vor, die nicht den Gesetzen des Geldes folgt.

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Gott – ein stilles Wasser

Reichtum – Weisheit – Erkenntnis sind in der Tiefe Gottes verborgen. Gott ist ein besonders tiefes stilles Wasser. Wir finden Reichtum im Vertrauen auf Gott, den Guten Hirten. Wir finden Weisheit in Jesus. Wo er blutig und geschunden am Kreuz hängt, beginnt der Sieg der Liebe. Wir finden Erkenntnis Gottes, soweit er sich erkennen lässt. Sein Geist glaubt in uns.

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„Du wirst arm und machst uns reich!“

Als Seelsorger in der psychiatrischen Klinik begegnete ich seelisch kranken Menschen, die davon überzeugt waren, Jesus zu sein und ihr bisschen Geld verschwenderisch wegschenkten. Hinter ihrer Wahnvorstellung steckte oft eine große Verletztheit und der Wunsch: eigentlich würde ich gern so großzügig beschenkt werden! Das wäre genau das Gegenteil von dem, was Paulus sagt: er, der reich war, wurde arm.

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Der Prophet Elisa und sein korrupter Diener

Drei Dinge sagt Elisa dem Gehasi. Erstens: Ich bin mit dir gegangen. Dein Weg ist mir nicht egal. Zweitens: Geld und Gut war dir wichtiger als mein Vertrauen. Das tut mir weh, aber ich neide es dir nicht, werde glücklich damit, wenn du kannst. Und drittens stellt Elisa fest: Du kannst nicht glücklich sein, wenn dein Glück auf Unrecht aufbaut.

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Hausfriedensbruch im Haus Gottes

Jesus stellt auch uns die Frage: Was bedeutet dir die Kirche? Ist sie nichts weiter als ein Dienstleistungsbetrieb für religiöse und soziale Zwecke? Was bedeutet dir die Religion? Ist sie für dich lediglich eine feierliche Einrahmung für bestimmte familiäre Anlässe? Mit dem Gott der Bibel, mit dem Gott der Mühseligen und Beladenen, hätten Kirche und Religion dann nichts zu tun.

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„Von ihrer Armut ihre ganze Habe“

Ein Arzt oder Seelsorger oder Sozialarbeiter mag stärker wirken als ein Patient. Dennoch können auch sie alle nur „von ihrer Armut“ geben. Sie müssen achtgeben, dass sie nicht selber leerbrennen und krank werden. Umgekehrt, was einer, der krank oder behindert ist, hier und da geben kann, „seine ganze Habe“, ist nicht weniger wert als das, was die berufsmäßigen Helfer leisten.

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Unser täglich Brot sichern?

Gegenüber der Kirche hängt ein Plakat des Bauernverbandes: „Unser täglich Brot sichern.“ Gott kommt in diesem Spruch nicht mehr ausdrücklich vor. Nicht um eine Bitte geht es, sondern um den Einsatz aller menschlichen Kräfte und Leistungsfähigkeit zur Sicherung unserer Ernährung. So ein Werbespruch kann gefährlich sein. Wenn er die Haltung ausdrückt, dass wir auf Gott heute nicht mehr angewiesen sind.

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