Gerufen zum Durchblick – Jesu blinder Jünger Bartimäus

Bild: Helmut Schütz

Jesus bleibt stehen, auf der Durchreise durch Jericho nach Jerusalem, wo er über den Jordan seines Leidens gehen muss: So ernst nimmt er den erblindeten, verelendeten Bar-Timäus. Aber warum hilft er nicht sofort, spricht ihn nicht an, geht nicht auf ihn zu? Warum lässt er ihn, der zwei Mal zu ihm als dem Davids-Sohn geschrieen hat, erst zu sich rufen?

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„Ich mache das Höckerige zur Ebene“

Bild: Helmut Schütz

In seiner Feldrede fragt Jesus: „Kann denn ein Blinder einem Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die Grube fallen?“ Eine blinde Frau fragt zurück: „Verstehst du nicht, dass diese Worte einen blinden Menschen verletzen müssen?“ Im Gespräch erzählt Jesus, was er von seinem blinden Jünger John gelernt hat. In puncto Barmherzigkeit hören wir niemals auf, dazuzulernen.

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Gastautorinnen und -autoren auf der Bibelwelt

Bild: Bernard

Sehr verschiedene Menschen sind es, die mir gestattet haben, einige von ihnen verfasste Texte oder von ihnen gestaltete Bilder auf der Bibelwelt zu veröffentlichen: Frank-Tilo Becher Markus Bernard Walther Brünger Gabriele Dietzel Margarete Drebes Dr. Hans-Ulrich Hauschild Ruth Höll John M. Hull Miriam Lißmann Prof. Dr. Odo Marquard Anne Shirley McKennett Helen Percy Ralph Ruthe Michael Schüßler Pfarrer i. R. […]

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John M. Hull: Religionspädagoge mit interreligiösem Weitblick

Bild: Buchcover John M. Hull

Während meines Studienurlaubs im Jahr 2011, den ich zur Auseinandersetzung mit interreligiösen Themen nutzte, kam ich durch die engagierte Religionswissenschaftlerin Christa Dommel in Kontakt mit den faszinierenden Schriften von John M. Hull. Ich ließ mich von ihm dazu ermutigen, Kinder verschiedener Religionszugehörigkeit im evangelischen Kindergarten unserer Kirchengemeinde gemeinsam religiös zu begleiten (siehe mein Text Geschichtenteilen)

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Mischmasch. Was ist so ekelhaft an Religionsvermischung?

Bild: Buchcover John M. Hull

Eine Studie über sprachliche Bilder am Beispiel einer Debatte über den Religionsunterricht im multikulturellen Großbritannien. Deutsche Übersetzung von Helmut Schütz, hier zuerst veröffentlicht am 8. März 2014. Originaltitel: Mishmash. Religious Education in Multi-Cultural Britain. A Study in Metaphor, Birmingham 1991

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Blinder Jünger Jesu

„Sehende Augen für die Blinden?“ John Hull sagt zu Jesus: „Ich lebe immer im Dunkeln. Aber wer im Dunkeln lebt, ist für dich der Inbegriff des Bösen. Auch ich will Kind des Lichts sein, wenn mit diesem Licht Gottes Liebe gemeint ist! Du musst mich nicht heilen, aber würdest du mich als deinen Jünger annehmen, auch wenn ich blind bleibe?“

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Blind Disciple of Jesus

John Hull argues with Jesus: “I always live in the dark. But for you, people who live in the dark are the evil incarnate. Me too, I want to feel as a child of light, if this light means God’s love! You need not heal me, but would you accept me as your disciple even if I remain being blind?”

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Kapitel 6: Interreligion und Identität

Geschichten teilen – Inklusive Religions-Bildung im multireligiösen Kindergarten. Im sechsten Kapitel des Buches bewegt sich Pfarrer Helmut Schütz im Raum der Interreligion, in dem man nicht seine religiöse Identität verliert, sondern Wärme, innere Kraft und Einfühlsamkeit gewinnt. Er setzt sich mit religiösen Zugängen zum Fremden auseinander, mit empirischer Forschung und Konzeptionen von religiöser Pluralität und evangelischem Profil im Kindergarten.

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Kapitel 3: Interkultur und Inklusion

Geschichten teilen – Inklusive Religions-Bildung im multireligiösen Kindergarten. Im zweiten Kapitel des Buches stellt Pfarrer Helmut Schütz die Frage nach dem, was Mark Terkessidis Interkultur und Paul Mecheril Migrations­pädagogik nennt. Was sind überhaupt Kulturen, was gehört zur interkulturellen Kompetenz und zur vorurteilsbewussten Erziehung? Und was bedeutet Inklusion?

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