An Gründonnerstag, dem Vorabend seines Todes am Kreuz, feiert Jesus das Passafest mit denen, die ihm nachfolgen, und deutet Brot und Wein als künftige Vergegenwärtigung seines Sterbens zum Heil der Menschen. In dieser Kategorie sind die Tischabendmahlsfeiern versammelt, die von 2000 bis 2016 in der Paulusgemeinde Gießen gefeiert wurden.

Gründonnerstag und Abendmahl

Tischabendmahlsfeiern in der Pauluskirche mit anschließendem Grüne-Soße-Essen. Die folgenden Tischabendmahlsfeiern wurden an Gründonnerstag in der Pauluskirche in Gießen von Pfarrer Helmut Schütz gemeinsam mit anderen Gemeindemitgliedern gestaltet – einige Jahre zusammen mit dem „Team halb 6“, zuletzt gemeinsam mit Prädikantin Gaby Engel. Außerdem habe ich in diese Rubrik auch eine besondere Abendmahlsfeier eingeordnet.

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„Hilf, dass wir würd‘ge Gäste sein“

Seit der Apostel Paulus davon gesprochen hat, dass man das Abendmahl auch „unwürdig“ feiern kann, haben sich Christen immer wieder gefragt, worin denn die Würdigkeit beim Abendmahl besteht. „Wir halten uns oftmals nicht für würdig, vor dich zu treten, und doch lädst du uns immer wieder ein. Wenn wir nur deinem Wort vertrauen, dann sind wir in deinen Augen würdig.“

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„Verborgen im Brot so klein…“

Aufpassen müssen wir Evangelischen, dass wir nicht aus dem Glauben ein neues Gesetz machen. Wir können nicht auf Gott und Jesus vertrauen aus eigener Kraft, als seien wir besser als Ungläubige oder Menschen anderer Konfession oder Religion. Wenn wir glauben, dann ist auch dieser Glaube ein Geschenk Gottes an uns.

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Geschwister im Gottvertrauen

Was kümmert uns das Schicksal von Israel, Syrien und Juda vor 2750 Jahren? Heute leiden wieder Menschen in Syrien, Israel und Palästina; und der Hebräerbrief erinnert daran, dass in diese Welt mit ihren unentwirrbaren Widersprüchen Jesus hereingekommen ist, um uns – die er sich nicht schämt, Geschwister zu nennen – Befreiung und Heil zu bringen.

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Übersprungen!

Pessach: Unterschrift mit Blut als Bekenntnis zum befreienden Gott. Beim Exodus geht es nicht um eine ethnische Parteinahme Gottes, sondern um die soziale Frage, ob man Menschen das Lebensrecht in Freiheit gönnt. Mit den Israeliten zogen auch Fremdlinge weg. „Übersprungen“ werden auch im Abendmahl alle Grenzen nationaler, religiöser und sozialer Art, indem der zerbrochene Leib Jesu Christi wieder zusammengefügt wird.

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Satt werden bei Gott

Ernst Moritz Arndt ist Meister im Erfinden religiös-romantischer Wortverbindungen: Liebesweg, Himmelslust, Gottesspeise. Der Liebesweg ist ein Weg, der uns zum Nächsten führt. Himmelslust erfahren wir in Dankbarkeit und Freude über das, was Gott uns schenkt. Gottesspeise, nicht zu verwechseln mit dem Wackelpudding, den wir Götterspeise nennen, erquickt und weckt unsere Lebensgeister.

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Verrat oder Vertrauen?

Konflikte kann es sogar in einer Abendmahls­gemeinschaft geben, die so eng mit Jesus vertraut war wie damals die Jünger. Jesus brach das Brot und teilte den Kelch mit den Mutigen und Ängstlichen, dem Verleugner und sogar dem Verrräter. Er überwand Verrat und Tod, indem er beides ertrug; er schenkte uns das Leben, damit auch wir Verrat und Todesmächte überwinden.

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Den Leib Christi heilen

Paulus sagt zu Johanna und Chloë in Korinth: Rechtschaffen seid ihr, wenn ihr euch Recht schaffen lasst von Jesus. Und wenn ich „euch“ sage, dann meine ich nicht euch Reiche oder euch Arme, sondern euch alle in dem einen Leib Christi. Wenn ihr es schafft, euch zu ertragen und zu unterstützen, dann seid ihr eine recht­schaffene – recht geschaffene Gemeinschaft.

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Mahl – Zeit

Was wir heute im Gottesdienst tun, ist ein Angebot, um zur Ruhe zu kommen oder sich heilsam beunruhigen zu lassen. Man kann hier Gemeinschaft erleben oder auch im Rahmen der schützenden Gemeinschaft als Einzelner vor Gott stehen. Gott zwingt uns nicht: er lädt uns ein. Er nimmt sich für uns Zeit, Zeit für ein Mahl mit uns, für eine Mahl-Zeit.

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Fest der Befreiung

Gott will Freiheit für Israel. Er duldet die Zustände im ägyptischen Sklavenhaus nicht mehr, wo menschliche Herrscher im Namen grausamer Götter andere Menschen unterdrücken. Jesus ruft auf zum aktiven Widerstand der Liebe gegen den Hass. Frei sind wir, wenn wir befreit werden von dem, was in uns selber böse ist, und frei werden zu Taten der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.

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