Bilder aus dem Religionsunterricht

Ein gezeichnetes Schüler-Portrait von Pfarrer Helmut SchützBis zum Jahr 2010 war ich als Gemeindepfarrer nicht nur in der Gemeinde selbst, sondern auch für einige Stunden im Religionsunterricht eingesetzt.

Hin und wieder haben mir Schülerinnen und Schüler erlaubt, einige ihrer Bilder, die sie im Unterricht gemalt haben und die ich besonders eindrucksvoll fand, auf meiner Homepage zu veröffentlichen.

Einmal wurde ich dabei portraitiert – von welcher Schülerin oder welchem Schüler, weiß ich nicht mehr.

Auf der Bibelwelt stehen Bildergalerien aus dem Religionsunterricht zu folgenden Themen:

Warum gibt es die Welt?

Himmel und Hölle

Hieroglyphen zu alttestamentlichen Geschichten von Abraham bis David

Ostern. Oder: Vom Karfreitag bis zur Auferstehung

Einmal formulierte eine 5. Klasse in Reli Gebete für den Gottesdienst:

Schülergebete

Hier sind noch ein paar einzelne Bilder zu sehen, die mich beeindruckt haben:

Ein Junge stellt eine Beerdigung dar, an der auch der Geist des Verstorbenen teilnimmt.

Ein Junge stellt eine Beerdigung dar, an der auch der Geist des Verstorbenen teilnimmt.

Bild eines Mädchens zur Geschichte vom Goldenen Kalb

Ein Mädchen malt Mose auf dem Berg der Zehn Gebote und den Tanz des Volkes Israel um das Goldene Kalb.

Das Bild zeigt eine schwarze hohe Stadtmauer, in der schon ein Loch ist, während die Israeliten mit Posaunenklang um die Stadt herumziehen.

Ein Mädchen malt ein Bild zur Eroberung von Jericho im Buch der Richter.

Das Bild zeigt links Israeliten, die sich vor den Riesen im Land Kanaan fürchten, und rechts die Umrundung der Stadt Jericho mit Posaunen.

Ein anderes Mädchen stellt die Eroberung Jerichos als Bildergeschichte dar.

Als ich bei einem Unterrichtsbesuch in der Pauluskirche einmal auf die (bis auf eine Ausnahme) einfarbigen Paramente hinwies, die am Altar, am Lesepult und an der Kanzel hängen und mit ihrer jeweiligen Farbe auf die unterschiedlichen Zeiten im Kirchenjahr hinweisen, entwarf jemand aus der Reli-Klasse ein Parament für die Passionszeit:

Das Parament zeigt Jesus mit leidendem Gesicht am Kreuz, das die Fläche des Bildes in vier Teile teilt. Links oben eine rote Sonne, rechts oben eine blaue Fläche, links unten ein blauer Himmel mit Mond und Sternen in rot, rechts unten lachender Mensch auf grüner Wiese mit Bäumen und einem Berg.

Der Entwurf eines Altarbehangs für die Passionszeit aus der Schülerschaft im Religionsunterricht.

Zum Schluss noch ein heiteres Streiflicht zur Rechtschreibung im Religionsunterricht. Die Orthographie war zwar nie ein Maßstab, der in meine Notengebung in diesem Fach einfloss. Auf wie viele verschiedene Arten und Weisen zwei biblische Wörter in einem Reli-Test falsch geschrieben werden konnten (ich glaube, das war noch in einer dritten oder vierten Grundschulklasse in der Wetterau gewesen), habe ich hier aber doch einmal dokumentiert.

Pfarrer Helmut Schütz

Wie Schüler im Religionsunterricht den Riesen Goliath schreiben: Goliad, Goliat, Goljat, Gloiat, Golihat, Koliad, Golahd, Golliat, Gohliat, Goliart.

Zehn Schreibweisen für den Riesen Goliath

Wie Schüler im Religionsunterricht das Wort Prophet schreiben: Profhet, Profet, Propeht, Popet, Profed, Brofed, Propfet, Profeht, Brofeht, Profit, Brufeht.

Elf Arten, Prophet falsch zu schreiben

 

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