„Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“

Gott ist unser Freund; darin sind Bibel und Koran einig. Im Neuen Testament wird darüber hinaus betont: In besonderer Weise ist Jesus unser Freund, indem er als Heiland unsere Seele heil macht und uns Frieden gibt. Nicht wir, sondern Gott selbst blutet in Jesus für unsere Sünden; so werden die unfassbaren Folgen der Auflehnung von Menschen gegen Gott anschaulich sichtbar.

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Gott „hackt“ mich nicht gegen meinen Willen

Der heilige Geist ist kein Geist der Manipulation. Mit seiner Liebe durchdringt er mich nur dann, wenn in mir ein Teil ist, der das auch will, der offen ist für Liebe. Die Mächte des Bösen gehen anders vor. Die machen es wie die Hacker, die ungebeten in meinen PC eindringen, wenn ich ihnen leichtsinnig, ohne es zu wollen, Hintertüren öffne.

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Empfang für Jesus Christus

Im Adventslied „Wie soll ich dich empfangen“ nimmt der Liederdichter Paul Gerhardt ein ganzes Heer von belasteten Menschen in den Blick. Sie dürfen es sich ins Herz schreiben, dass sie nicht verzagen, ihre Hoffnung nicht aufgeben müssen. Hilfe steht vor der Tür, Jesus ist schon da und kann ihre Herzen trösten und laben, sie erfrischen und ihnen neue Stärke geben.

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„O Haupt voll Blut und Wunden“

Das Lied lädt ein, Jesus als liebstem Freund zu danken, dass er treu zu uns steht, indem er sogar eine unverdiente fürchterliche Todesstrafe auf sich nimmt. Wenn uns die Wärme des Lebens verlässt, soll die Kälte des Todes nicht das Letzte sein, das über unser Leben zu sagen ist; die Verbindung zur Liebe Jesu reißt auch im Tode nicht ab.

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Zufriedenheit im Gottvertrauen

„Was langsam schleicht, fasst man gewisser, und was verzieht, ist desto süßer.“ Eins der Bilder, die uns Paul Gerhardt vor Augen malt, ist lustig: Gottes Hilfe schleicht wie eine Schnecke, so dass wir fast die Geduld verlieren. So haben wir Zeit, uns auf sie einzustellen, uns auf sie einzustellen und mit Gewissheit anzunehmen. Vorfreude versüßt ja auch schon die Wartezeit.

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„Gib dich zufrieden und sei stille“

Um Zufriedenheit geht es, der wir uns öffnen oder verschließen können. „Gib dich!“, das ist eine Aufforderung, loszulassen, etwas wegzugeben, Kontrolle aufzugeben. „Sich zufrieden geben“ ist mehr als „man muss zufrieden sein“, weil es nicht anders geht. Nein, das ist ein Ausdruck der Dankbarkeit, denn Gott ist der Gott meines Lebens, in ihm „ruht aller Freuden Fülle“ – echte Lebenserfüllung.

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„Fröhlich soll mein Herze springen!“

Christus ist geboren! Da tanzt unser Herz vor Freude. Es ist, wie wenn unsere kleine Enkelin von ihrem Papa hoch in die Luft geworfen und sicher aufgefangen wird und vor Freude juchzt! So ein Kind war auch der kleine Jesus. Als der „Christus“ – „der Gesalbte“ – holt er Frieden auf die Erde. Und als „Christkind“ bringt er Kindern Geschenke.

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„Freuet euch in dem Herrn!“

Meistens geht es bei uns eher ruhig und ernst zu im Gottesdienst. Trotzdem ist in der Kirche Platz für Humor, Heiterkeit und Freude. Der Ernst eines evangelischen Gottesdienstes ist nämlich kein verbissener, verkniffener Ernst; Heiterkeit und Humor gehören zum Leben dazu, wenn es lebenswert sein soll. Menschen, die auf Gott vertrauen, haben viel Grund zu einer gelassenen und fröhlichen Grundstimmung.

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Trost der Pflanzen

Nicht die Pflanzen selbst können uns angesichts des Todes trösten. Aber ihr symbolischer Gehalt ist groß. Die von uns ausgesuchten Pflanzen haben alle auch eine biblische Bedeutung, darüber wollen wir mit Ihnen heute nachdenken, und den Trost erkennen, den die Glaubens­zeugnisse der Bibel uns im Bild der Pflanzen geben.

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Heitere Gelassenheit für Menschen der Neuzeit

Zum 400. Geburtstag des Liederdichters Paul Gerhardt. Zu guter Letzt … erinnere ich im Sommer 2007 an den bedeutendsten deutschen evangelischen Liederdichter: Paul Gerhardt. Bereits am 12. März hätten wir seinen 400. Geburtstag feiern können. Über 130 seiner Lieder sind erhalten, 26 davon stehen in unserem „Evangelischen Gesangbuch“, 12 im katholischen „Gotteslob“.

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