Muss ein Christ wortwörtlich an die Bibel glauben?

Ein alter Freund, der Malermeister Simon Poppe aus Bremen, der jedem historisch-kritischen Bibelverständnis ablehnend gegenübersteht, fragte mich, ob wir nicht einmal per Internet einen Dialog über unsere Streitfragen führen sollten. Dabei sollte es weniger um den Versuch gehen, den jeweils anderen vom eigenen Standpunkt zu überzeugen, sondern eher darum, ein besseres Verständnis für die Position des anderen zu gewinnen.

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Hallo – wir stellen uns vor!

Bild: Werkstattkirche Gießen

„Grüßen, das ist nicht nur einfach Hallo sagen“, sagt Pfarrer Tim Fink in der Predigt zur Vorstellung der Konfirmanden. „Es ist viel mehr. Ein Gruß ist eine Möglichkeit, sich auf ein Abenteuer einzulassen. Es ist die Chance, dass Fremde Freunde werden. Ein Gruß ist die Möglichkeit, die Welt zu verändern im ganz Kleinen, immer mehr und hoffentlich immer zum Guten.“

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Welche Politik unterstützen wir als Christen?

Jesus, der sich selbst erniedrigt hat, will nicht, dass andere erniedrigt und gedemütigt werden. Jesus, der Gottes Namen der Befreiung trägt, will nicht, dass Menschen ungerecht behandelt werden. Er will keinen Rassismus und keine abwertende Unterordnung der Frauen unter die Männer oder der Kinder unter die Erwachsenen. Was das im einzelnen bedeutet, darüber muss jede und jeder selber gründlich nachdenken.

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Bunte Vielfalt statt Prunken mit Farbe

Bild: Helmut Schütz

Taufgottesdienst mit einer Psalmpredigt über Gott, den vergebenden Rächer. Durch das Banner bekommt die Pauluskirche auch außen mehr Farbe. Eine bunte Vielfalt hat im Pauluszentrum ihren Platz: Kindergartenkinder und ihre Eltern, Konfis und Senioren; es wird Theater und Capoeira gespielt, Musik gemacht und gesungen. Manchmal finden interreligiöse Feiern statt, denn unsere Kita besuchen Kinder sehr verschiedener Herkunft und unterschiedlicher Religion.

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Meinungen

Dem Apostel Paulus geht es nicht um ein und dieselbe Meinung im Blick auf jede beliebige Streitfrage. Es geht ihm um Einigkeit in dem, was zentral dem Willen und Befehl Gottes entspricht. Nicht um Rechthaberei, nicht um eine Einheitsmeinung geht es, sondern darum, der Liebe und dem Frieden nachzujagen, auch im Miteinander der Konfessionen.

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Meinungsvielfalt im Miteinander der Konfessionen

Heute gibt es Meinungsverschiedenheiten, durch die neue Spaltungen zwischen den Konfessionen heraufbeschworen werden. Ich denke an die Haltung gegenüber homosexuell lebenden Christinnen und Christen, die sich in ihrer Partnerschaft als von Gott gesegnet erleben und diesen Segen auch von Repräsentanten ihrer Kirche empfangen möchten. Können wir es in Liebe aushalten, dass wir in solchen Fragen sehr unterschiedliche Haltungen vertreten?

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Zwei volle Tassen

Hin und wieder diskutiere ich gerne mit Atheisten. Einen solchen freundschaftlichen, doch in der Sache unversöhnlichen Emailaustausch unterbrach mein Gesprächspartner, indem er mich an eine fernöstliche Weisheit erinnerte: Was tun zwei Menschen, die sich gegenseitig von der eigenen Erkenntnis überzeugen wollen? Beide haben eine volle Tasse vor sich stehen, jeder ein anderes Getränk

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Freiheit als Balance von Einheit und Vielheit

Bild: Helmut Schütz

Odo Marquard auf dem Weg zu einer determinationspluralistischen Freiheitsthese. Was mag eine determinationspluralistische Freiheitsthese sein? In den folgenden Zitaten wird angedeutet, worauf die skeptische Philosophie Odo Marquards hinausläuft. Genauer ist alles nachzulesen in seinen Vorträgen und Aufsätzen und Essys, die vor allem in kleinen Reclam-Heften gesammelt sind.

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In Eintracht und Demut und ohne Egoismus

Paulus wehrt Egoismus ab. Und es ist interessant, wie realistisch er das macht. „Ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient“. Indem wir etwas für andere tun, tun wir damit indirekt immer auch etwas für uns selbst. Die Gemeinde bietet ein großartiges Aufgabenfeld, um sich zu entfalten, für die unterschiedlichsten Fähigkeiten.

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Neu in Paulus? Herzlich willkommen!

Unsere Erzählung endet mit Schweigen und Loben. Was Petrus erlebt hat und was Petrus von Kornelius zu berichten weiß, überzeugt sie davon, dass es mehr gibt, als vorher in ihren religiösen Vorstellungen Platz gefunden hat. Ihre Vorwürfe verstummen, und sie können nur noch dankbar Gott loben. Nicht nur Juden, sondern alle Menschen können durch Jesus Christus zum Leben umkehren.

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