Glauben in Freiheit

Jeder Mensch reagiert anders auf ein Bild wie das vom Guten Hirten. Jesus will uns einladen, Gott zu vertrauen, nicht wie Sklaven, sondern wie Kinder. Nicht in blindem Kadavergehorsam, sondern in freier Entscheidung aufgrund eigenen Nachdenkens über sinnvolle Gebote. Wir sollen uns von Gott geführt wissen, aber nicht wie an Marionettenfäden gezogen, sondern begleitet, wie von einem lieben Freund.

Ausschnitt aus dem höheren Bild vom Guten Hirten, das weiter unten zu sehen ist: Jesus hält ein Schaf auf seinem Arm

Jesus, auf einem Kirchenfenster dargestellt als der Gute Hirte (Bild: pixabay.com)

#predigtGottesdienst mit Taufe am Sonntag Misericordias Domini, 13. April 1986, um 10.30 in Heuchelheim

Ich heiße Sie herzlich willkommen im Gottesdienst am Sonntag Misericordias Domini. Der Name dieses Sonntag bedeutet übersetzt: „Barmherzigkeit des Herrn“ und an diesem Sonntag, dem zweiten Sonntag nach Ostern, denken wir gern über das Bild des „Guten Hirten“ nach: Gott als unser Guter Hirte. Heute begrüße ich besonders herzlich Familie …, deren kleine Tochter … wir heute im Gottesdienst taufen wollen.

Nun singen wir das erste Lied, ein Lied der Freude über das, was an Ostern für uns geschehen ist:
Lied EKG 84, 1-3 (EG 107):

1. Wir danken dir, Herr Jesu Christ, dass du vom Tod erstanden bist und hast dem Tod zerstört sein Macht und uns zum Leben wiederbracht. Halleluja.

2. Wir bitten dich durch deine Gnad: Nimm von uns unsre Missetat und hilf uns durch die Güte dein, dass wir dein treuen Diener sein. Halleluja.

3. Gott Vater in dem höchsten Thron samt seinem eingebornen Sohn, dem Heilgen Geist in gleicher Weis in Ewigkeit sei Lob und Preis! Halleluja.

Im Namen Gottes, des Vater und des Sohnes und des heiligen Geistes. „Amen.“

Jesus wirbt um uns mit den Worten (Johannes 10, 11.27-28):

Ich bin der gute Hirte! Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben.

Kommt, lasst uns anbeten! „Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem heiligen Geiste, wie es war von Anfang, jetzt und immerdar, und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“

Barmherziger Gott, auf dieser Welt gibt es viel Unheil. Menschen bedrohen und vernichten tagtäglich Leben. Aber du kümmerst dich um diese Welt, wie sich ein Hirte um die Herde kümmert. Hilf uns, Leben zu achten und unseren Nächsten zu lieben. Hilf besonders den Menschen, die Gefahr und Vernichtung ausgesetzt sind. Lass uns denen ein Vorbild sein, die dir nicht vertrauen. Hilf uns jetzt, dein Wort zu verstehen. Bitte, rede mit uns allen durch Jesus Christus, unseren Herrn. „Amen.“

Wir hören als Lesung aus dem Alten Testament den Psalm 23:

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch imAngesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren. Halleluja! „Halleluja, Halleluja, Halleluja!“

Lied EKG 178, 1-5 (EG 274):

1. Der Herr ist mein getreuer Hirt, hält mich in seiner Hute, darin mir gar nicht mangeln wird jemals an einem Gute. Er weidet mich ohn Unterlass, da aufwächst das wohlschmeckend Gras seines heilsamen Wortes.

2. Zum reinen Wasser er mich weist, das mich erquickt so gute, das ist sein werter Heilger Geist, der mich macht wohlgemute; er führet mich auf rechter Straß in seim Gebot ohn Unterlass um seines Namens willen.

3. Ob ich wandert im finstern Tal, fürcht ich doch kein Unglücke in Leid, Verfolgung und Trübsal, in dieser Welte Tücke: Denn du bist bei mir stetiglich, dein Stab und Stecken trösten mich, auf dein Wort ich mich lasse.

4. Du b’reitest vor mir einen Tisch vor mein’ Feind’ allenthalben, machst mein Herz unverzaget frisch; mein Haupt tust du mir salben mit deinem Geist, der Freuden Öl, und schenkest voll ein meiner Seel deiner geistlichen Freuden.

5. Gutes und viel Barmherzigkeit folgen mir nach im Leben, und ich werd bleiben allezeit im Haus des Herren eben auf Erd in der christlichen G’mein, und nach dem Tode werd ich sein bei Christus, meinem Herren.

Gnade und Friede sei mit uns allen von Gott, unserem Vater, und Jesus Christus, unserem Herrn. Amen.

Den Text zur Predigt hören wir aus Johannes 10, 11-15.27-30. Dort sagt Jesus von sich selbst:

Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht – und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie -, denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe. Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt, und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe.

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind eins.

Jesus als der Gute Hirte - ein Lamm hat er auf dem Arm, ein Schaf steht an seiner Hand

Jesus, der Gute Hirte

Liebe Gemeinde!

Wir kennen sicher alle Darstellungen von Jesus, dem Guten Hirten, wie er ein Schaf, das sich verlaufen hat, auf seinem starken Arm und in seinem weiten Mantel trägt und hält. Und wir erinnern uns an die Geschichte aus den Evangelien, wo der gute Hirte 99 Schafe in der Sicherheit des Stalles zurücklässt, um dem einen Schaf in die Dunkelheit und Gefahr nachzugehen, das weggelaufen ist.

Aber welche Gedanken und Gefühle kommen uns, wenn wir uns dieses Bild vor Augen führen? Haken wir es ab als ein Bild nur für Kinder oder für Menschen, die unmündig geblieben sind? Geht dieses Bild nicht davon aus, dass wir uns zeitlebens von Gott gängeln und beaufsichtigen lassen müssen?

Das Bild von Guten Hirten wird missbraucht, wenn man daraus ableitet, dass Menschen unter ständiger Kontrolle leben müssten und nicht selbständig entscheiden dürften. Es wird richtig verstanden als Hinweis darauf, dass Menschen auf Beziehungen angewiesen sind, in denen sie Geborgenheit erleben und Liebe erfahren können.

Manche haben als Kinder bei ihren Eltern Geborgenheit erfahren und zehren ihr Leben lang davon, auch wenn sie später sich oft allein durchschlagen und viel Leid erfahren mussten.

Erst kürzlich hörte ich eine über 80-jährige Frau im Krankenhaus in einer solchen Zufriedenheit über ihr Leben reden, als ob sie immer nur Sonnenschein erlebt hätte. Aber dem war nicht so. Sie erinnerte sich aber immer wieder gern an den Tisch im Elternhaus, um den die ganze Familie einträchtig gesessen hätte und der in ihr als ein Bild für Geborgenheit und sich-Verstehen lebendig blieb. Für sie war es auch leicht gewesen, dieses Gefühl und dieses Bild von Geborgenheit auf Gott als guten Vater im Himmel zu übertragen.

Kinder müssen ja irgendwann einmal lernen, dass die Eltern zwar Geborgenheit vermitteln können, aber eben selber auch nicht allmächtig sind, selber auch als Erwachsene ebenfalls auf Liebe angewiesen bleiben, auf das Getragensein durch einen Mächtigeren, der Kraft geben kann. Das Bild vom Guten Hirten weist auf den Gott hin, der uns in der Gestalt Jesu bekannt geworden ist, der Kindern und Erwachsenen in der Weise, wie jeder es braucht, einen Halt geben kann.

Manche haben aber auch als Kinder wenig Geborgenheit erfahren können, wenig Urvertrauen entwickeln können. Oder die Erfahrung von Geborgenheit war für sie mit einem zu hohen Preis verbunden, nämlich mit der Aufgabe jeder Selbständigkeit. Elterliche Liebe und Fürsorge kann so vereinnahmend und einengend sein, dass Kinder beim Heranwachsen nur zwei Möglichkeiten sehen: entweder abhängig bleiben, sich anpassen und unterordnen, oder sich gewaltsam von den Eltern lösen, eine bleibende Trotzhaltung entwickeln und so zu tun, als bräuchten sie die Liebe der Eltern überhaupt nicht.

Tröstlich ist, dass solche Prägungen in der Kindheit nicht das ganze weitere Leben bestimmen müssen. Mancher erfährt später von anderen Menschen, z. B. von Freunden oder vom Ehepartner oder in einer Therapiegruppe, dass man geliebt werden und Liebe annehmen kann und zugleich frei bleiben kann. Es ist ein oft schmerzlicher Prozess, zu spüren, was man in der Kindheit entbehren musste, und zugleich ein hoffnungsvoller Weg, auf dem man erfahren kann, dass Geborgenheit und Selbstständigkeit keine Gegensätze sein müssen.

Ich weise auf diese seelischen Grunderfahrungen hin, weil jeder Mensch sicher aufgrund seiner eigenen Prägungen verschieden auf solch ein Bild wie das vom Guten Hirten reagiert. Und nach allem, was ich von Jesus weiß, will er uns einladen, Gott zu vertrauen, nicht wie Sklaven, sondern wie Kinder. Nicht in blindem Kadavergehorsam, sondern in freier Entscheidung aufgrund eigenen Nachdenkens über sinnvolle Gebote. Wir sollen uns von Gott geführt wissen, aber nicht wie an Marionettenfäden gezogen, sondern begleitet, wie von einem lieben Freund.

Diese Freiheit, in der Gott uns leben lässt, hat auch zwei Gesichter.

Einerseits möchten wir gern frei sein, nicht gegängelt werden.

Andererseits beklagen wir uns, dass Gott so viel menschliche Bosheit zulässt, und wünschen uns, dass er noch ganz anders eingreift in der Welt, wo Menschen unverschuldet leiden müssen.

Gott hat sich für die Freiheit seiner Geschöpfe entschieden; d. h. auch, dass er die Naturgesetze seiner Schöpfung nicht außer Kraft setzt, um uns von allen Übeln zu befreien.

Andererseits hat er sich dazu entschlossen, uns trotzdem nicht allein zu lassen, sondern uns so zu helfen, so bei uns zu sein, wie ein anderer Mensch uns beistehen kann.

Im Alten Testament heißt es schon: Gott tröstet so, wie eine Mutter tröstet. Oder: „Du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.“

Und im Neuen Testament wird davon erzählt, wie Gott als Mensch geboren wird, heranwächst wie wir alle, und wie er lebt als das große Vorbild für wahres Menschsein: in Jesus von Nazareth.

In der Leidensgeschichte Jesu erkennen wir, wie wir Menschen mit dem umgehen, der nur aus der Liebe lebt, und wir erkennen zugleich, dass dieser Jesus uns andere Menschen trotzdem nicht aufgibt. Er leidet unter denen, die ihn loswerden wollen, denen er unbequem ist, die Angst davor haben, für ihn einzutreten; aber er vergibt ihnen allen. „Der gute Hirte leidet für die Schafe“, heißt es in einem Passionslied.

Und in der Ostergeschichte erfahren dann Menschen, dass das Leiden nicht das letzte Wort geblieben ist, das über die Beziehung der Menschen zu Gott zu sagen ist. Gott erweckt Jesus zu neuem Leben; Jesus, der eins ist mit dem Vater im Himmel, kann nun allen Menschen aller Zeiten nahe sein und sie begleiten. So kann Jesus, der mit dem Vater eins ist, auch uns als Guter Hirte begegnen, als einer, der größer ist als alles, was uns bedroht, größer als Krankheit und Tod, größer als unsere Schwachheit und als unsere Schuld.

Viele Fragen könnten wir noch stellen an den Bibeltext vom Guten Hirten; aber so viele Fragen und Antworten passen nicht in eine Predigt hinein.

Auf eins will ich aber noch hinweisen. Im Bild vom Hirten und von den Schafen geht es auch darum, dass die Herde nicht zerstreut werden soll. Wer an Gott glaubt, wer Christus vertraut, soll und muss kein Einzelkämpfer bleiben. Zerstreut würde die Herde nur, im Bild gesprochen, wenn nicht der Hirte, sondern ein gemieteter Knecht die Herde führen würde, und wenn dieser dann die Herde bei einer Gefahr sofort im Stich lassen würde. Jesus aber betont: er lässt uns nicht im Stich, er gibt sein Leben für uns, er kennt uns alle, er verspricht uns ewiges Leben, und niemand kann uns aus seiner Hand reißen. Niemand kann uns also auch auseinanderreißen, auch wenn wir ganz verschiedene Menschen sind und unsere Konflikte miteinander auszutragen haben. Es kommt nur darauf an, dass wir uns selber nicht loslösen vom Guten Hirten.

Die Kirche heute bietet nach außen hin das Bild einer zerstreuten Herde. Viele zahlen ihre Kirchensteuer und nehmen die Amtshandlungen der Kirche in Anspruch und leben in ihrem Alltag ohne den ständigen Kontakt zum Gottesdienst oder zu anderen Gruppen der Gemeinde. Vielen gibt der Gottesdienst nichts; sie langweilen sich hier oder ärgern sich, dass sie hier nur zuhören müssen. Die Formen unseres Gottesdienstes sind auch nicht an jedem Sonntag auf den Geschmack jedes einzelnen ausgerichtet. Wir sind es nicht gewohnt, dass die Teilnehmer am Gottesdienst selbst wichtige Erlebnisse oder Gebetswünsche einbringen, wie das in der Urchristenheit der Fall war, oder wie es heute in afrikanischen Kirchen selbstverständlich praktiziert wird. Man spürt auch häufig nicht viel davon, dass wir hier als Gottesdienst Gemeinschaft zusammengehören, und dass jeder einfach dazukommen kann und aufgenommen wird, auch wenn er nicht jeden Sonntag kommen möchte.

Ein Fehler von uns Pfarrern oder von Menschen, die häufig in die Kirche gehen, ist es nun, dass wir über die klagen, die nicht zur Kirche kommen. Nein, Gottesdienstbesuch ist keine Pflicht, die man von Zeit zu Zeit ableisten muss.

Aber wir sollten uns überlegen, was wir tun können, um den Kontakt untereinander als Gemeinde zu halten, in einer Art, die jedem entgegenkommt. Vielleicht ist manchem ein Gesprächskreis oder ein Bibelkreis eine größere Hilfe, um im Glauben weiterzukommen, als der Gottesdienst am Sonntag. Vielleicht sollten wir auch im Alltag mehr auf unsere Mitmenschen zugehen und – da wo wir Vertrauen zueinander haben – mehr von dem reden, worauf es im Leben ankommt.

Nicht zuletzt sollten wir uns aber auch immer wieder freundlich einladen zu unseren Gottesdiensten hier in der Kirche. Denn so unvollkommen diese Feier auch ist, und so wenige wir hier auch sein mögen, wir können hier doch immer wieder neue Anstöße zum Glauben und zum Zusammenhalt in der Gemeinschaft der Christen bekommen. Ich bin dankbar und freue mich über jeden, der sich die Zeit für den Gottesdienst nimmt, denn wir brauchen uns auch gegenseitig und können uns gegenseitig Mut machen, als Christen zu leben.

Uns kann niemand aus Gottes Hand reißen und voneinander trennen – diese Gemeinschaft soll aber auch sichtbar werden in der Art, wie wir am Sonntag oder am Alltag miteinander umgehen. Amen.

Und der Friede Gottes, der höher ist als unsere Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen.
Lied EKG 272, 6-8 (EG 393):

6. Kommt, Kinder, lasst uns gehen, der Vater gehet mit; er selbst will bei uns stehen bei jedem sauren Tritt; er will uns machen Mut, mit süßen Sonnenblicken uns locken und erquicken; ach ja, wir haben’s gut, ach ja, wir haben’s gut.

7. Kommt, Kinder, lasst uns wandern, wir gehen Hand in Hand; eins freuet sich am andern in diesem wilden Land. Kommt, lasst uns kindlich sein, uns auf dem Weg nicht streiten; die Engel selbst begleiten als Brüder unsre Reihn, als Brüder unsre Reihn.

8. Sollt wo ein Schwacher fallen, so greif der Stärkre zu; man trag, man helfe allen, man pflanze Lieb und Ruh. Kommt, bindet fester an; ein jeder sei der Kleinste, doch auch wohl gern der Reinste auf unsrer Liebesbahn, auf unsrer Liebesbahn.

Taufe
Lied Beiheft 823, 1-6 (EG 408): Meinem Gott gehört die Welt

Lasst uns beten mit einem Gebet für Kinder von Jörg Zink nach der Vorlage des 139. Psalms:

Lieber Vater im Himmel, ich weiß, dass du ganz nahe bist, und das ist gut…

In der Stille denken wir vor Gott an die Menschen, die uns am Herzen liegen.

Stille

Alles, was uns jetzt bewegt, schließen wir zusammen in dem Gebet, das Jesus uns gelehrt hat:

Vater unser
Lied EKG 279, 1+4 (EG 406):

1. Bei dir, Jesu, will ich bleiben, stets in deinem Dienste stehn; nichts soll mich von dir vertreiben, will auf deinen Wegen gehn. Du bist meines Lebens Leben, meiner Seele Trieb und Kraft, wie der Weinstock seinen Reben zuströmt Kraft und Lebenssaft.

4. Ja, Herr Jesu, bei dir bleib ich so in Freude wie in Leid; bei dir bleib ich, dir verschreib ich mich für Zeit und Ewigkeit. Deines Winks bin ich gewärtig, auch des Rufs aus dieser Welt; denn der ist zum Sterben fertig, der sich lebend zu dir hält.

Abkündigungen und Segen

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