Kraft, Liebe, Besonnenheit

Gott sieht unsere Angst und Verzagtheit, unsere Unsicherheit, unsere schwachen Kräfte, sogar unsere Feigheit, und er gibt uns einen neuen Geist, der Verzagtheit überwindet, der uns mutig sein lässt. Denn mutig ist nicht, wer überhaupt keine Angst kennt, sondern der trotz seiner Angst mutig handelt. Das Gegenteil der Feigheit beschreibt der Apostel mit den Worten Kraft, Liebe, Besonnenheit.

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Petrus – Augenzeuge einer Stimme vom Himmel

Nach dem 2. Petrusbrief ist es nicht entscheidend, was Petrus auf dem Berg der Verklärung sehen kann. Im modernen Sinn ist er gar kein Augenzeuge. Vielmehr hört er eine Stimme vom Himmel her. Durch sie empfängt Jesus Herrlichkeit – vom dem Gott, der stark ist, ohne zu verletzen, der unendlich groß ist und sich zugleich ins kleinste Lebewesen einfühlen kann.

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„Stärk in mir den schwachen Glauben!“

Wie wird unser schwacher Glaube stark? Indem Gott selbst uns sein Wort vorhält, das wie ein Samenkorn in uns aufgehen soll. Gott spricht uns an, sein Wort ist Anspruch und Zuspruch zugleich; es ist ein Leitstern, an dem wir uns orientieren können, und zugleich lässt dieses Wort in unseren Herzen Trost heranwachsen wie einen grünen Baum: Ermutigung, Getrostheit, innere Kraft.

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Drei schöne Namen Gottes

„Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil“. Jesaja war überzeugt: Gott ist nicht schwach, weil uns die Babylonier in die Verbannung geführt haben. Wo Ausbeutung und Unfrieden im Gottesvolk um sich greifen, bleiben böse Folgen nicht aus. Aber Gott kündigt seinem Volk die Treue nicht auf; er straft es, damit es umkehrt, sich ändert.

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Power-Glaube

Obwohl Jesus sauer ist auf seine Jünger, sendet er sie in die Welt hinaus. Er traut ihnen etwas zu, obwohl sie bisher versagt haben. Sie sollen die Frohe Botschaft verkünden, dass das Leben über den Tod gesiegt hat. Und diese Botschaft gilt der ganzen Schöpfung. Wo Menschen anfangen, auf Gott zu vertrauen, können die Menschen samt ihrer ganzen Umwelt aufatmen.

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Zufriedenheit im Gottvertrauen

„Was langsam schleicht, fasst man gewisser, und was verzieht, ist desto süßer.“ Eins der Bilder, die uns Paul Gerhardt vor Augen malt, ist lustig: Gottes Hilfe schleicht wie eine Schnecke, so dass wir fast die Geduld verlieren. So haben wir Zeit, uns auf sie einzustellen, uns auf sie einzustellen und mit Gewissheit anzunehmen. Vorfreude versüßt ja auch schon die Wartezeit.

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„Gib dich zufrieden und sei stille“

Um Zufriedenheit geht es, der wir uns öffnen oder verschließen können. „Gib dich!“, das ist eine Aufforderung, loszulassen, etwas wegzugeben, Kontrolle aufzugeben. „Sich zufrieden geben“ ist mehr als „man muss zufrieden sein“, weil es nicht anders geht. Nein, das ist ein Ausdruck der Dankbarkeit, denn Gott ist der Gott meines Lebens, in ihm „ruht aller Freuden Fülle“ – echte Lebenserfüllung.

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„Er führt durch Dunkel uns zum Licht“

Gott ist nicht selber ein Herrscher der Finsternis, sondern er will, dass wir nicht aufhören, uns nach dem Licht zu sehnen. Dieses Licht ist Liebe, die uns frei macht: von Ängsten, von falschem Stolz, von Zerrissenheiten. Wir dürfen aufatmen, das wenige tun, das in unseren Kräften liegt, und darauf von Herzen stolz sein. Wir dürfen unsere leeren Hände füllen lassen.

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„Er deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit“

David will im Haus Gottes bleiben. Hier kann er auftanken, indem er in aller Ruhe schaut, was Gott ihm schenkt. „Denn er deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit, er birgt mich im Schutz seines Zeltes.“ Davids Tempel ist kein prunkvolles Gebäude. Eine Hütte oder ein Zelt oder auch hier das Bistro im Ensemble-Pflegeheim genügt, um Gottesdienst zu feiern.

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Heilung eines stolzen Mannes

Warum hatte Elisa den mächtigen Mann so kurz abgefertigt? Wollte er ihm zeigen, dass er mit seiner Stärke nicht überall weiterkommt? Ist Naaman vielleicht sogar krank geworden, weil er keine Schwäche zeigen durfte? Ein Hautausschlag kann eine Geheimbotschaft unserer Seele sein: Hallo, ich halte das nicht aus! Ich gehe kaputt, wenn ich niemals zeigen darf, wie dreckig es mir geht!

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