Der Jakobusbrief wird dem Bruder Jesu zugeschrieben. Anders als der Apostel Paulus legt Jakobus mehr Wert darauf, dass die Wegweisung Gottes tatsächlich befolgt wird, dass der Glaube auf jeden Fall Früchte in Form von Taten der Liebe hervorbringen muss.

Ein Brief im Namen des Herrenbruders Jakobus

Gottesdienste zu einer Schrift, in der Taten des Glaubens gefordert werden. Der Jakobusbrief ist Ende des 1. Jahrhunderts von einem hellenistisch gebildeten Christen jüdischer Herkunft geschrieben worden; als Verfasser nahm die Alte Kirche den ältesten der jüngeren Brüder Jesu an, der die Urgemeinde in Jerusalem geleitet hat. Theologisch legt Jakobus im Gegensatz zu Paulus den Akzent auf Taten des Glaubens.

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Kinder der Gier? Nein: Kinder Gottes!

Im Kampf gegen Versuchung und Anfechtung. Hat der noch eine Lebenschance, der sich von eigenen Begierden hat in Versuchung führen lassen, der egoistisch um sein Ich kreist, der Ängste aussteht, er könne zu kurz kommen, wenn er nicht die attraktive andere Frau kriegt? Ist alles verloren, wenn wir zu feige sind, auch angesichts von Gefahr unseren Glauben mutig zu bekennen?

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Frau Weisheit lädt ein zu einem Fest

Man muss nicht das Abitur gemacht oder studiert haben, um im biblischen Sinne weise zu sein. Lauterkeit, also ein reines Herz, Friedfertigkeit, Güte und Barmherzigkeit sind Säulen, die dem Lebensgebäude jedes Menschen Halt verleihen; jeder Mensch sollte sich hin und wieder etwas sagen lassen, sollte in seinen Taten gute Früchte bringen und nicht nur so tun als ob.

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Versuchung kommt nicht von Gott

Wer Gott aus seinem Herzen ausquartiert, der kann im Leben nur danebentreffen. „Verfehlung“ ist die wörtliche Übersetzung des griechischen Wortes, das wir üblicherweise mit „Sünde“ ins Deutsche übertragen. Es bedeutet beim Bogenschießen: mit dem Pfeil danebentreffen. Und wenn die Sünde kein Kind mehr ist, bringt sie als ihr eigenes Kind den Tod hervor. Wir verlieren die Erfüllung unseres Lebens.

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Ostern überwindet die Furcht

Wie ein zweiter Markus das Markusevangelium zu Ende schrieb. Die Jünger Jesu lassen sich aus ihrer Lähmung befreien. Aus Lehrlingen werden sie zu Gesellen ihres Meisters und verkünden überall die Frohe Botschaft vom Vertrauen auf Jesus. Dabei ist Jesus selbst „ihr Mitarbeiter“. Das ist auch uns versprochen. Wir dürfen zuversichtlich leben, in Liebe handeln, und Jesus arbeitet dabei mit.

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Gesundbeten?

„Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen.“ Wer „Warum“ fragt, muss nicht immer eine Antwort bekommen, aber es ist gut, diese Frage an Gott zu richten. Schon dieser Kontakt zu Gott, dem Allmächtigen, kann eine Gebetserhörung sein: nämlich zu spüren, wer mich trägt, wer die Hand über mich hält, egal wie es mir geht.

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Kostbarer Rauch

„So Gott will und wir leben“. Ja, wir sind ein Rauch, der eine kleine Zeit bleibt und dann verschwindet – und trotzdem sind wir wichtig und kostbar für Gott. Gott gibt uns die große Erlaubnis: Du hast es nicht nötig, ein Sünder zu sein. Nimm dich, wie du bist – und dann werde, der du werden kannst!

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Klinikum Bibel

Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe in Gießen, die sich mit starken Themen aus der Bibel beschäftigte, wurden in der evangelischen Pauluskirche biblische Texte zum Thema Krankheit und Heilung gelesen. Im „Klinikum Bibel“ schaute man sich insbesondere auf der Psychiatrie, der Leprastation und der Sucht-Abteilung um.

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Das königliche Gesetz der Barmherzigkeit

Es gibt keinen Gegensatz zwischen Pflicht und Freiheit – denn es ist ja das Gebot der Nächstenliebe, das mich frei dazu macht, mich auch selbst liebzuhaben. Es gibt keinen Gegensatz mehr zwischen Barmherzigkeit und Gerechtigkeit. Denn gerade, wenn ich mein Herz sprechen lasse, mein Mitgefühl, dann werde ich Menschen gerechter, als wenn ich nach dem starren Buchstaben eines Gesetzes handele.

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Jesus kommt uns zu Hilfe

Es ist verständlich, wenn wir Jesu Hilfe nicht in Anspruch nehmen wollen. Was denn, wenn wir anfangen würden, zu vertrauen – und dann käme wieder die große Enttäuschung? Oder würde Jesus uns an sich fesseln? Und was wäre, wenn Gott die große Illusion wäre, wenn man es sich nur vormachen würde, da gäbe es den, der uns vollkommen liebt?

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