Am Karfreitag erleidet Jesus den Tod am Kreuz. Menschlich gesehen ein Justizmord, von Gott her gesehen der Sieg über Sünde und Hass, Tod und Teufel. Was Menschen als Strafe für ihre Unmenschlichkeit verdient hätten, lässt sich Gott in Jesus selber antun – und er vergibt ihnen! In dieser Kategorie sind Gottesdienste von Pfarrer Helmut Schütz versammelt, die er am Karfreitag gehalten hat.

„Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“

Gott ist unser Freund; darin sind Bibel und Koran einig. Im Neuen Testament wird darüber hinaus betont: In besonderer Weise ist Jesus unser Freund, indem er als Heiland unsere Seele heil macht und uns Frieden gibt. Nicht wir, sondern Gott selbst blutet in Jesus für unsere Sünden; so werden die unfassbaren Folgen der Auflehnung von Menschen gegen Gott anschaulich sichtbar.

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„Die Strafe liegt auf ihm“

Nicht die Ehre eines zutiefst gekränkten, beleidigten Patriarchen muss der Sohn Gottes durch seinen Tod wiederherstellen. Was ist das für eine Strafe, die auf ihm liegt, obwohl wir sie verdienen? Gemeint sind die tödlichen Folgen der Sünde. Wo Menschen nicht in Liebe füreinander da sind, entstehen Hass, Gewalt und Tod schon mitten im Leben statt eines wirklich erfüllten Lebens.

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„O Haupt voll Blut und Wunden“

Das Lied lädt ein, Jesus als liebstem Freund zu danken, dass er treu zu uns steht, indem er sogar eine unverdiente fürchterliche Todesstrafe auf sich nimmt. Wenn uns die Wärme des Lebens verlässt, soll die Kälte des Todes nicht das Letzte sein, das über unser Leben zu sagen ist; die Verbindung zur Liebe Jesu reißt auch im Tode nicht ab.

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„Christi teures Blut“

Jesus zahlt unsere Schuld mit seinem „teuren Blut“. Das kann nicht wörtlich gemeint sein, denn Vergebung ist mit nichts zu bezahlen, sie ist ein reines Geschenk Gottes. Wir sind „bei Gott in Gnaden“, und diese Gnade ist eine Liebe, die darum so teuer und kostbar ist, weil sie so groß und so hoch und so weit ist wie Gott selber.

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Jesu Opfer hebt die Sünde auf

Eine von vielen Deutungen des Todes Jesu. Nach dem Hebräerbrief ist es unnötig, Sündenböcke mit Schuld zu beladen, weder andere Menschen noch sich selber. Jesus hat genug für uns getan. Selber büßen zu wollen, kann ein Zeichen von falschem Stolz sein, sich nichts schenken lassen zu wollen. Aber so verpasst man die Dinge, für die man wirklich verantwortlich ist.

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Sünde macht uns krank

„Wenn meine Sünd‛ mich kränken…“, so beginnt das Lied 82. Nicht einen beleidigten Gott müssen wir besänftigen, wir Menschen haben Versöhnung nötig. Sünde macht uns krank, wenn wir uns ab-sondern von Gott und handeln, als seien wir des Teufels Ebenbild. Aber Jesu „teures Blut“ wird zum Symbol dafür, dass Gott den zerstörten Bund mit Israel und Menschen aller Völker erneuert.

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Ostern in Bildern nacherzählt

In einem linken Bild stellt das Mädchen den Konsumterror an Ostern dar (So sieht Ostern bei vielen aus!): mit Osternest, Geschenken und Geldscheinen. Rechts erscheinen Jesu Kreuz, der Auferstandene und die Worte "Leben, Freude, Hoffnung" durchgestrichen.

Schülerinnen und Schüler malen im Religionsunterricht die Geschichte vom Karfreitag bis zur Auferstehung. Vor Ostern findet der Karfreitag statt. Ohne Karfreitag kein Ostern. Diese Schülerin stellt den Tod Jesu am Kreuz blutig und schmerzhaft dar. Trotzdem gibt es Hoffnung – Jesus sagt, dass es weitergehen wird, und zwar nicht ohne ihn.

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Licht für das „Land der Finsternis“

Hiob und Jesus – beide erfahren unverdientes Leid. Hiob darf scharfe Anklagen an Gott richten, und Gott wendet sein Leid. Der Gottessohn nimmt sein Schicksal auf sich, auch nicht klaglos, er schreit verzweifelt und legt in letztem Vertrauen sein Leben in die Hand des Vaters zurück. Wer unter uns unschuldig leidet, darf wissen, dass Jesus dieses Leid nicht fremd ist.

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„Damit die Schrift erfüllt würde“

Was kann das Kreuz Jesu Christi uns sagen? Johannes beschönigt nichts, aber er malt auch nicht die Schmerzen Jesu aus. Er will weder, dass wir empört andere als die Schuldigen erkennen, noch dass wir der Faszination des Grauens erliegen wie Mel Gibson. Er will, dass wir uns wiedererkennen in den handelnden Personen. Und an jedem Kreuz dieser Welt ist Gott.

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