Wer ist das Christkind?

Wieso sagen manche Kinder, das Christkind ist ein Mädchen? Ganz so dumm ist das gar nicht. Das Christkind straft nicht, höchstens dadurch, dass es nicht so viel schenkt. Und so hat man es sich vielleicht wie eine liebe Schwester vorgestellt. Jesus war ein Junge, wurde später ein Mann. Allerdings ein sanfter Mann. Jesus war ganz stark im Liebhaben und Mutmachen.

direkt-predigtGottesdienst zum Christkindlmarkt mit Tauferinnerungsfeier am 1. Adventssonntag, den 27. November 1988, um 13.30 Uhr in der Reichelsheimer Kirche

Am 1. Advent begrüße ich alle herzlich in der Reichelsheimer Kirche! Wir feiern zum Beginn unseres 10. Christkindlmarkts einen Familiengottesdienst, und ich sehe, dass auch eine ganze Reihe Kinder mit ihren Eltern da sind, die mitfeiern wollen!

Heute wollen wir hier etwas Besonderes tun: Wir erinnern uns gemeinsam an unsere Taufe und an die Taufe unserer Kinder! Und wir überlegen zusammen, warum sind wir eigentlich getauft und warum taufen wir Kinder?

Die Idee, diesen Gottesdienst so zu feiern, hatten wir im Kindergottesdiensthelferkreis, und ich freue mich, dass so viele der Einladung gefolgt sind! (Wenn jemand keine besondere Einladung bekommen hat, dann liegt das einfach daran, dass ich nur die Eltern von Kindern unterhalb des Konfirmandenalters angeschrieben habe, die hier getauft worden sind und noch hier wohnen. Ausnahmen bestätigen wie üblich die Regel.)

Am Anfang singen wir ein ganz bekanntes Adventslied (8, 1-5): „Es kommt ein Schiff, geladen“. Was ist denn das für ein Schiff? „Advent“ heißt Ankunft, da kommt jemand an, da will jemand bei uns ankommen. Es ist so, als ob Gott zu uns gefahren kommt mit einem Schiff, das vollgeladen ist bis oben hin, vollgeladen mit Liebe.

1. Es kommt ein Schiff, geladen bis an sein’ höchsten Bord, trägt Gottes Sohn voll Gnaden, des Vaters ewigs Wort.

2. Das Schiff geht still im Triebe, es trägt ein teure Last; das Segel ist die Liebe, der Heilig Geist der Mast.

3. Der Anker haft’ auf Erden, da ist das Schiff am Land. Das Wort will Fleisch uns werden, der Sohn ist uns gesandt.

4. Zu Bethlehem geboren im Stall ein Kindelein, gibt sich für uns verloren; gelobet muss es sein.

5. Und wer dies Kind mit Freuden umfangen, küssen will, muss vorher mit ihm leiden groß Pein und Marter viel.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. „Amen.“

Gott ist groß. Und doch wurde Gott klein wie ein Kind. Er wurde als Baby geboren.

Gott ist unsichtbar. Und doch wurde er sichtbar in dem Kind Jesus, er wuchs auf unter den Menschen und lebte unter uns als ein Mensch.

Gott hält die ganze Welt in seiner Hand. Doch als er ein Kind war, musste er selbst getragen werden. Er brauchte Menschen, die ihn lieb hatten.

Kommt, lasst uns anbeten! „Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem heiligen Geiste, wie es war von Anfang, jetzt und immerdar, und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“

Du bist ein merkwürdiger Gott! Viele Menschen verstehen dich nicht! Du bist groß und klein zugleich. Du gibst Liebe und du brauchst Liebe. Du trägst die Welt und musst selbst getragen werden.

Aber vielleicht liegt darin dein Geheimnis. Das Geheimnis, warum bis heute so viele Menschen an dich glauben, auf deinen Namen getauft sind. Wir brauchen keinen Gott, der uns unterdrückt und klein hält. Wir freuen uns, dass du ein Gott bist, der selber klein sein konnte, einer, der uns versteht, der nicht nur weit weg im Himmel ist.

Hilf uns dabei, dass wir dich verstehen! Lass uns deine Liebe spüren! So bitten wir durch Jesus Christus, unsern Herrn. „Amen.“

Wir hören eine kleine Geschichte aus der Bibel, aus dem Evangelium nach Lukas 1, 39-56. Es ist die Geschichte von zwei kleinen Kindern, die noch nicht einmal geboren sind, die noch im Bauch ihrer Mütter sind, aber die sich trotzdem schon begrüßen können. Hört einmal zu:

39 Maria… machte sich auf… und ging eilends in das Gebirge zu einer Stadt in Juda

40 und kam in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth.

41 Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth wusste plötzlich Dinge, die ihr nur Gott selbst gesagt haben konnte,

42 und rief laut: „Du bist eine ganz besondere Frau, Maria, Gott schenkt dir ein ganz besonderes Kind…

44 Denn siehe, als ich die Stimme deines Grußes hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe…“

46 Und Maria sprach: „…Siehe, von nun an werden mich überglücklich preisen alle Kindeskinder.

49 Denn Gott hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und dessen Name heilig ist.

50 Und seine Barmherzigkeit hört niemals auf bei denen, die auf ihn achten…

52 Er stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen.

53 Die Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer ausgehen…“

56 Und Maria blieb bei ihr etwa drei Monate; danach kehrte sie wieder heim.

Selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren. Halleluja! „Halleluja, Halleluja, Halleluja!“

Nun singen wir ein Lied, das ihr sicher alle kennt:

Alle Jahre wieder kommt das Christuskind auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind,

kehrt mit seinem Segen ein in jedes Haus, geht auf allen Wegen mit uns ein und aus,

ist auch mir zur Seite, still und unerkannt, dass es treu mich leite an der lieben Hand.

Ja, liebe Kinder und liebe Erwachsene, und auch Ihr dazwischen!

Heute ist Christkindlmarkt, und gerade haben wir vom Christkind gesungen. Wisst Ihr Kinder denn, wer das Christkind ist?…

Ja, Christkind und Jesus, manche bringen das gar nicht so leicht zusammen. Das Kind im Bauch der Maria, als sie Elisabeth besuchte, ist Jesus. Das Kind in der Krippe ist Jesus. Hier vorn an der Wand ist ein großes Bild von Maria mit ihrem Kind, wo sie Besuch haben von den Heiligen Drei Königen. Das Baby, das dort vor mehreren hundert Jahren an die Wand gemalt worden ist, ist Jesus.

Wandmalerei der Heiligen Drei Könige in der Reichelsheimer Kirche (mit Maria und dem Jesuskind)

Wandmalerei der Heiligen Drei Könige in der Reichelsheimer Kirche

Der ist natürlich nicht immer klein geblieben. Der ist gewachsen und groß geworden, erst so wie die Krabbelkinder, dann so wie die Kindergartenkinder und die Schulkinder, wie die Konfirmanden, wie die Jugendlichen, und schließlich ist er ein Mann geworden.

Und dieser Jesus ist für alle Christen ein ganz besonderer Mann. Er hat sich immer ganz fest auf Gott verlassen, auch wenn andere Menschen böse und hässlich zu ihm waren. Er hat immer getan, was Gott von den Menschen wollte, weil er wusste: Gott hat die Menschen lieb. In Jesus kam sozusagen Gott selber zur Welt, Jesus hat uns Menschen gezeigt, wie Gott selber ist, wie Gott für uns da ist.

Aber wieso sagen dann manche Kinder, das Christkind sei ein Mädchen? Jesus ist doch ein Junge gewesen! Aber passt auf, ganz so dumm ist das gar nicht, wenn manche sich das Christkind als Mädchen vorstellen.

Dazu müsst Ihr wissen: Viele Menschen haben Jesus ganz falsch verstanden. Sie haben gemeint, Jesus wäre so etwas wie ein Zauberer, der Wunder tut, und man muss an alle diese Wunder glauben. Sie haben auch gemeint, dass Jesus die Menschen strafen würde, die nicht an ihn glauben oder die etwas Böses tun. Jesus war für viele so etwas wie ein Supermann, vor dem man ein bisschen Angst hatte.

So ähnlich hat man sich ja auch den Weihnachtsmann vorgestellt: Er bringt Geschenke, aber auch die Rute.

Das Christkind bringt nur Geschenke. Es straft nicht, höchstens dadurch, dass es nicht so viel schenkt. Und so hat man sich das Christkind wohl eher wie eine Mutter vorgestellt oder wie eine liebe Schwester und nicht wie einen Mann oder einen frechen Buben, so wie man früher oft gedacht hat: Männer sind hart und streng und verlangen viel, Frauen sind sanfter, sie helfen und trösten eher. Aber trotzdem: Jesus war ein Junge, wurde später ein Mann. Allerdings ein sanfter Mann, ein Mann, der anders stark war als die Männer, die nur Muskeln haben. Jesus war ganz stark im Liebhaben, im Helfen, im Trösten, im Mutmachen.

Und vor allem: Jesus hat nie etwas gegen Mädchen oder gegen Frauen gehabt. Er ist auch ganz bestimmt nicht böse, wenn sich Kinder denken, dass das Christkind ein Mädchen ist.

Als Jesus dann später gestorben war, waren seine Freundinnen und Freunde zwar erst sehr traurig, aber bald wussten sie es einfach: Jesus war nun im Himmel bei Gott, und dieser Himmel ist nicht nur oben, sondern auch unten, er ist überall und umfasst die ganze Welt, er ist uns manchmal ganz nah, und so kann Jesus auch unsichtbar hier bei uns sein.

So ist das auch gemeint, in dem Lied mit dem Christuskind, nicht nur, dass wir uns vorstellen, dass das Christkind an Weihnachten Geschenke bringt, sondern: Der Jesus, der nun im Himmel ist, dieses Christuskind „ist auch mir zur Seite, still und unerkannt, dass es treu mich leite an der lieben Hand.“

Vor und an Weihnachten singen wir viele Lieder von diesem Jesus, von diesem Christus-Kind. Heute will ich mit Euch und mit Ihnen auch ein paar neue weihnachtliche Lieder singen. Eins steht im Menschenskinderliederbuch, Lied 124, 1-3:
Es ist für uns eine Zeit angekommen, die bringt uns eine große Freud

Noch einmal wende ich mich an Sie und an Euch. Ich möchte nämlich noch eine Geschichte vom Christkind erzählen, die wohl nicht genau so passiert ist, die aber trotzdem wahr ist.

Wandmalerei des Heiligen Christophorus in der evangelischen Kirche zu Reichelsheim in der Wetterau

Wandmalerei des Heiligen Christophorus in der evangelischen Kirche zu Reichelsheim in der Wetterau

Dazu schaut erst noch einmal hier nach vorne, diesmal an die andere Seitenwand. Da ist noch ein Bild zu sehen, und auch da ist das Christkind drauf! Wer entdeckt es?… Ja, da oben, auf dem Arm des großen, riesengroßen Mannes, da ist das Christkind. Der Riese trägt es auf seinen starken Armen. Von diesem großen, starken Mann will ich erzählen.

Dieser Mann war so groß und so stark, dass viele Leute Angst vor ihm hatten. Dabei wollte er niemandem etwas Böses tun. Aber oft wusste er gar nicht wohin mit seiner Kraft.

Da fand er eines Tages eine Arbeit, die ihm gefiel. Er kam an einen gefährlichen, breiten Fluss, über den keine Fähre fahren konnte und über den es keine Brücke gab. Hier blieb er, denn er hatte keine Angst, durch den Fluss zu gehen und alle Leute, die hinüber wollten, auf seinen starken Schultern über den Fluss zu tragen. Endlich konnte er etwas Gutes tun mit seiner Riesenstärke! Und ihm fiel diese Arbeit gar nicht schwer!

Wer Geld oder etwas zu essen hatte, gab ihm etwas davon, aber manchmal kamen auch arme Leute, die ihm nichts geben konnten. Er trug trotzdem auch sie hinüber.

Eines Tages ruhte sich der Riese gerade in seiner Hütte aus. Da hörte er ein Kind rufen: „Komm heraus und bring mich über den Fluss!“ Der Mann stand auf und lief hinaus, er sah dort aber niemanden und ging wieder in die Hütte. Da hörte er die Stimme noch einmal. Er ging wieder hinaus und fand niemanden. Er wollte schon ärgerlich werden, als er wieder hineingegangen war und er ein drittes Mal ein Kind rufen hörte. „Wer spielt mir da einen Streich?“ wollte der Riese aufbrausen, aber als er diesmal nach draußen kam, sah er am Ufer ein Kind, das bat ihn sehr, dass er es hinübertrage. „Das wird meine leichteste Last, das ist ja nur ein Federgewicht“, dachte der Riese. Er nahm das Kind auf seine Schulter, ergriff seine Stange wie einen Spazierstock und ging ins Wasser.

Aber was war das? Es ging ja gar nicht so leicht, wie er gedacht hatte. Das Wasser wuchs höher und höher, und das Kind wurde so schwer wie Blei. Das war ihm noch nie passiert, nicht bei dem schwersten Mann, den er zu tragen gehabt hatte. Je weiter er in den Fluss hineinging, desto höher stieg das Wasser, desto schwerer wurde ihm das Kind auf seinen Schultern. Zum erstenmal in seinem Leben spürte der Riese Angst; das Gewicht des kleinen Kindes drückte ihn fast unter Wasser. Weiter, nur weiter, dachte er, wann ist denn endlich das andere Ufer erreicht? Lange halte ich es nicht mehr aus! Und dann muss ich ertrinken, und auch das Kind ist verloren!

Aber da war er endlich am anderen Ufer angelangt! Geschafft! Der Riese musste sich erst einmal hinsetzen vor lauter Erschöpfung, er war völlig außer Puste.

Als er wieder sprechen konnte, sagte er zu dem Kind: „Du hast mich in große Gefahr gebracht, Kind, wieso bist du mir so schwer geworden? Hätte ich die ganze Welt auf meinen Schultern getragen, es wäre nicht schwerer gewesen.“ Da antwortete das Kind: „Darüber brauchst du dich nicht zu wundern. Weißt du, wer ich bin? Ich bin das Christkind; ich bin Christus und lebe eigentlich im Himmel; als du mich getragen hast, hast du Gott selbst getragen; und Gott hält, wie du weißt, die ganze Welt in seiner Hand; und ich trage, obwohl ich als ein kleines Kind in die Welt kam, die Last der ganzen Welt auf meinen Schultern.“

Von da an nannte sich der Riese „Christophorus“, d. h. „Christusträger“. Wir würden ihn Christoph nennen. Und immer wenn er nun jemanden durch den Fluss trug, dachte er daran, dass er damit auch etwas für das Christkind tat.

Von dieser Geschichte gibt es auch ein Lied im Menschenskinderliederbuch – 88, 1-3:
Kennt ihr die Legende von Christophorus

Es ist eine geheimnisvolle Sache mit dem Christkind, liebe Kinder, liebe Leute. Jedes Jahr zu Weihnachten denken wir an Jesus, wie er ein Kind gewesen ist. Der große Gott wird ein kleines Kind, das ist eine wunderbare Sache. So lieb hat er uns, dass er sich so klein macht. Dadurch macht er uns groß und wichtig, ohne dass wir uns deshalb wichtig machen müssten. Und in der Geschichte vom Christophorus haben wir gesehen, dass die Großen, auch vielleicht die Erwachsenen, die von Natur aus stärker als die Kinder sind, manchmal ihre ganze Kraft brauchen, um einem Kind zu helfen und wirklich für das Kind da zu sein.

Was hat all das, was ich heute erzählt habe, denn mit der Taufe zu tun? Dies sollte doch ein Tauferinnerungsgottesdienst sein! Ganz einfach: Alle, die getauft sind oder die noch getauft werden, sind auf den Namen von Jesus Christus getauft. Sie gehören zu Jesus, zum Christus-Kind. Sie gehören zu Gott, der alle Menschen lieb hat, die Großen und ganz besonders die Kleinen.

Es ist gut, dass wir uns von Zeit zu Zeit daran erinnern, dass wir getauft sind. Denn ich glaube, wir brauchen alle diesen Gott, der uns lieb hat. Wenn wir nicht mehr zu Gott Vertrauen haben, werden wir leicht einsam oder hart im Herzen. Wir denken nur noch an uns selbst, aber wir freuen uns dabei gar nicht mehr so oft. Wir wollen immer Recht behalten, aber dadurch gibt es dauernd Streit.

Jesus hat damals ganz anders mit den Menschen zusammengelebt. Bei ihm hatte es keiner nötig, besser zu sein als der andere. In seiner Gemeinde nehmen sich Menschen gegenseitig an, auch wenn sie sich eigentlich gar nicht so gut verstehen. Sie versuchen es eben doch immer wieder miteinander. Eine christliche Gemeinde ist nicht vollkommen. Aber wir brauchen sie, um von Christus zu hören und Gottes Willen zu verstehen, um zu helfen und geholfen zu bekommen, und vieles mehr. Darum gibt es einen Christkindlmarkt und darum gibt es Gottesdienste, darum treffen wir uns in Gruppen und Kreisen, im Kindertreff, in Kinderclub und im Kindergottesdienst. Wenn Ihr Lust habt, macht doch einfach bei uns mit! Wenn Sie Lust haben, schauen Sie doch auch sonst einmal herein in der Gemeinde! Sich an seine Taufe erinnern heißt: sich an Jesus und seine Gemeinde erinnern. Amen.

Nun singen wir noch ein ausgesprochenes Tauferinnerungslied – aus dem normalen Gesangbuch Nr. 200, 1-2:

1. Ich bin getauft auf deinen Namen, Gott Vater, Sohn und Heilger Geist; ich bin gezählt zu deinem Samen, zum Volk, das dir geheiligt heißt. Ich bin in Christus eingesenkt, ich bin mit seinem Geist beschenkt.

2. Du hast zu deinem Kind und Erben, mein lieber Vater, mich erklärt; du hast die Frucht von deinem Sterben, mein treuer Heiland, mir gewährt; du willst in aller Not und Pein, o guter Geist, mein Tröster sein.

Wir beten zu Gott.

Gott, du bist groß und stark, aber anders, als wenn ein Mensch stark ist. Du bist stark im Vertrauen, im Lieben, im Helfen, und du möchtest, dass wir in deine Lehre gehen, damit wir es lernen, uns selber lieb zu haben und auch für die anderen da zu sein, wenn sie uns wirklich brauchen.

Bald feiern wir Weihnachten, wir warten aufs Christkind. Wir feiern den Geburtstag des Christus-Kindes, deines Sohnes Jesus. Und weil du uns mit Liebe beschenkst, beschenken auch wir uns an Weihnachten. Jedes Geschenk, das wir geben, jedes Geschenk, das wir bekommen, soll ein Zeichen der Liebe sein, deiner Liebe zu uns, und unserer Liebe zueinander. Amen.

Gemeinsam beten wir mit den alten Worten, die uns Jesus zu beten gelehrt hat:

Vater unser
Lied EG 17, 1-4: Wir sagen euch an den lieben Advent

So, jetzt ist der Gottesdienst gleich zu Ende, und der Christkindlmarkt beginnt draußen an den Ständen und drüben im Gemeindesälchen. Im Jugendraum ist Kinderbetreuung, da werden einige Helfer mit euch kleine Sachen basteln, wenn ihr Lust habt und wenn eure Eltern mal ohne euch über den Markt gehen wollen. Um 16.00 Uhr ist hier in der Kirche ein Vorweihnachtliches Konzert des Gesangvereins „Liederkranz“; und um 17.00 Uhr wird der Musikverein wieder vom Turm herab Adventslieder blasen. Noch was zur kommenden Woche: Konfirmandenunterricht ist wie gewohnt am Dienstag um 16.30 Uhr, einige müssen bis dahin dringend noch ein paar auswendig zu lernende Sachen üben! Die Frauenhilfe trifft sich am Donnerstag um 14.30 Uhr. Am Freitag ist Kindertreff um 15.00 Uhr. Der Kinderclub hat sich in letzter Zeit ziemlich aufgelöst bis auf die Mädchen, die ein Weihnachtsspiel für Heiligabend aufführen. Also: wenn Kinder zwischen 10 und 13 Jahren im neuen Jahr wieder Lust haben…

Segen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.