Was mir wertvoll ist

In einem vielfältigen Gottesdienst treten Konfis als Jünger und Jüngerinnen Jesu auf, die darüber diskutieren, warum sie Jesus hinterherlaufen, und was das größte Wunder ist, das Jesus getan hat. Capoeirista singen den Song „Trügerische Welt“, spielen Capoeira in einer Roda und erklären, was ihnen an Capoeira wertvoll ist. Zu guter Letzt werden drei Konfirmanden und die Schwester eines Konfirmanden getauft.

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Unser Glaube

Thomas: Jesus, wenn du stirbst, ist dann nicht alles aus? Johanna: Geschehen dann keine Wunder mehr? Jesus: Doch. Ihr könnt genau so Wunder tun wie ich. Wenn ihr füreinander da seid, dann passieren Wunder. Dann fängt Frieden an. Dann macht Konfi Spaß. Dann ist in der Kirche was los. Dann lassen sich Leute in den Kirchenvorstand wählen und übernehmen Verantwortung.

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Aufstehen – unmöglich?

Die Menschenmenge ist für den Gelähmten eine zusätzliche Behinderung. Sie könnten ihn durchlassen. Tun sie aber nicht. Jeder will den vordersten Platz. Je größer eine Menschenmenge, je anonymer eine Gesellschaft, um so verlorener kann sich ein Einzelner in ihr vorkommen. Aber gegen diese Verlorenheit ist ein Kraut gewachsen: Phantasie und Zivilcourage. Die vier Helfer des Gelähmten betätigen sich als Dachabdecker.

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Logische Milch für lebendige Steine

Wir brauchen, so die Lutherbibel, „vernünftige, lautere Milch“. Wörtlich aus dem Griechischen übersetzt steht da: „logische Milch“. Petrus denkt an das Wort „Wort“, denn „logos“ heißt „Wort“. Und zwar denkt er an ein für uns Christen lebensnotwendiges Wort: das Wort Gottes. „Logische Milch“ ist also „Wort-Gottes-Milch“, Kraftnahrung von Gott für unsere Seele, für unsere Gedanken, für den Aufbau der Gemeinde.

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Geschenk von oben

Jesus kam, Jesus sah – wer besiegelt seine Liebe? In die Geschichte mit Jesus werden wir mit hineingenommen. Wir setzen unser Siegel, heute würden wir sagen: unsere Unterschrift, unter das, was uns Jesus bezeugt hat: Wir verbürgen Gottes Wahrheit. Jeder Mensch, der Vertrauen zu Jesus fasst, ist ein lebendiges Siegel für die Wahrheit Gottes.

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Fischfang im Morgengrauen

Wie Jesus Bauchzweifel überwindet, die schwerwiegender sind als Kopfzweifel. Gut, dass die Evangelisten so mutig waren, uns unterschiedliche Ostererzählungen zu überliefern. Sie bogen nicht zurecht, was widersprüchlich schien. Sie überlassen uns, den Lesern, den Hörerinnen, unser eigenes Urteil. Denn für jede und jeden von uns kann es auf andere Art Ostern werden, genau wie damals für die Jüngerinnen und Jünger.

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„Fasst mich an und seht!“

Ich ahne, was Lukas sagen will. Auferstehung ist mehr als ein blutleeres Weiterleben der menschlichen Seele. Jesus bittet seine Freunde, mit ihm gebratenen Fisch zu teilen; da wissen sie, mit wem sie es zu tun haben: er hat ihren Hunger gestillt und kennt ihre Sehnsucht nach Liebe. Gott weckt auch uns auf mit der Geschichte, die unsere ureigene Geschichte ist.

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Offen für Verantwortung

Offener Himmel und offene Ohren. Wenn ich taub für Gott bin, dann steht vielleicht meine Bibel im Schrank, ich kriege aber nicht mit, dass im dicken Buch Worte drinstehen, die mich ansprechen und herausfordern könnten. Oder ich sitze im Gottesdienst und höre von vorn irgendwelches Blabla, ohne zu merken, was der Mann in Schwarz vielleicht mir persönlich sagen will.

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„Ich glaube nur, was ich sehe!“

Vom ungläubigen zum sehenden Thomas. In der Bibel heißt es nicht: Friss, Vogel, oder stirb! Man kann das, was man glaubt, einem Außenstehenden nicht beweisen. Aber jedes Glauben beruht auf einem Sehen mit den Augen des Glaubens. Thomas hat keinen medizinischen Beweis geführt, dass die Auferstehung wahr ist. Er hat die Erlaubnis gespürt, dass er zweifeln durfte.

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