In dieser Kategorie stehen Andachten zu verschiedenen Anlässen, zum Beispiel im Kirchenvorstand oder auf Dekanatskonferenzen.

Regenwasser-Küken

Gottes Liebe ist für uns da wie frisches Regenwasser. Nicht alles hängt von unserer Tatkraft ab, aber auch unsere Tatkraft ist ein wertvolles Geschenk Gottes. Und wenn wir manchmal denken, dass unsere Kirche zu wenige aktive Mitglieder hat, dann sagt uns Jesus: „Ich bin es doch, der euch versammelt, wie es eine Hennenmutter mit ihren Küken macht.“

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Meinungen

Dem Apostel Paulus geht es nicht um ein und dieselbe Meinung im Blick auf jede beliebige Streitfrage. Es geht ihm um Einigkeit in dem, was zentral dem Willen und Befehl Gottes entspricht. Nicht um Rechthaberei, nicht um eine Einheitsmeinung geht es, sondern darum, der Liebe und dem Frieden nachzujagen, auch im Miteinander der Konfessionen.

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Stammbäume

Die beiden Stammbäume des Todes und des Lebens in Genesis 4 und 5 stellen uns vor eine Wahl: Sehen wir uns als Teil einer menschlichen Geschichte, in der Menschen nicht anders können, als sich selbst rücksichtslos gegen andere zu behaupten? Oder nutzen wir innerhalb dieser menschlichen Geschichte die uns von Gott geschenkte Chance, im Segen Gottes zu leben?

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Mariä Himmelfahrt: „Sie hat sich verduftet“

Mein Denkanstoß heute ist ein Lied zu einer Legende von Mariens Tod. Ich gebe zu, dass ich nicht weiß, welchen Sinn die Himmelfahrt Marias für einen katholischen Christen haben mag. Aber vor Jahrzehnten hörte ich das Lied, geschrieben von Wilhelm Willms, vertont von Peter Janssens, und es sprach mich an in seiner schlichten Symbolhaftigkeit.

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Das weggeborgene Kind

Das Leben und Sterben Jesu scheint in der Offenbarung so gut wie keine Rolle zu spielen, meint Kleijs Kroon. Der Seher der Offenbarung legt „den vollen Akzent auf [Jesu] Himmelfahrt“, die tröstlich ist: „Unser Leben ist mit dem Messias verborgen bei Gott, bei Gott weggeborgen, verwahrt! Und wenn [ER] erscheint, … dann werden auch wir mit IHM erscheinen im Glanz.“

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Tamar: Opfer von Doppelmoral

Beiden Tamars wurde übel mitgespielt. Die eine befreit sich aus ihrer Opferrolle, die andere schafft das nicht. Indem die Bibel von beiden erzählt, würdigt sie beide als Menschen, denen von angesehenen Mitgliedern einer patriarchalisch geprägten Gesellschaft Unrecht angetan wurde. Es spricht viel dafür, einem Raum den Namen Tamar zu geben, in dem sich Menschen etwas von der Seele reden können.

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Unter der Debora-Palme

Der Name „Mutter in Israel“, so sagt die jüdische Theologieprofessorin Pnina Navè Levinson, unterstreicht ihre „integrative Bedeutung“. Debora hat keine eigenen Kinder, sie ist Mutter im übertragenen Sinn. Unter ihrer Führung wirken Männer und Frauen aus Israel und anderen Völkern zusammen, beenden Unrecht und schaffen Frieden. Ich finde, das ist Grund genug, unseren Familienzentrumsraum nach ihr zu benennen.

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Lydia: Purpurfärberin und Gemeindeleiterin

Lydia nötigt Paulus und seine Leute, bei ihr zu bleiben. Sie wird als selbstbewusste Frau geschildert, die sich Paulus gegenüber auf ihren Glauben an Jesus beruft und als Gesprächspartnerin auf gleicher Augenhöhe auftritt. Wer außer ihr sollte hier in Philippi die erste Christengemeinde geleitet haben? Lydia war die Leiterin, obwohl es auch Brüder in ihrer kleinen Gemeinde gab.

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Eine Satzung für das Meer

Weisheit ist notwendig, um vernünftige Entscheidungen zu treffen. Von Martin Luther haben wir gehört, wie Gott dem Meer seine   G r e n z e   setzt. Nach der katholischen Einheitsübersetzung war die Weisheit dabei, näher am hebräischen Urtext, als Gott dem Meer seine   S a t z u n g   gab. Es ist gut, wenn sie auch dabei ist, wenn wir uns in unseren Beratungen eine neue Satzung geben.

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