Jakob segnet seine Enkel über Kreuz

Josef lässt sich am Ende doch die Überkreuzsegnung seiner Söhne gefallen. Ephraim wird Manasse vorgezogen, aber sprichwörtlich soll in Israel gerade der reiche Segen für beide gemeinsam werden. Es wäre schön, wenn Menschen, die unterschiedlichen Segen empfangen haben, die zum Beispiel als Geschwister sehr verschieden begabt sind, sich ebenfalls gemeinsam von Gott gesegnet fühlen könnten, ohne neidisch aufeinander zu sein.

Weiterlesen

Brunnen des Streits und Brunnen des Friedens

Am Schwur-Brunnen Isaaks in Beerscheba werden Menschen in dreifacher Weise gesegnet: erstens mit einem Frieden, auf den sie sich verpflichtet haben, zweitens mit lebendigem Wasser aus der Tiefe und drittens, indem sie neidlos mit sehenden Augen sehen, wie Gott auch fremde Menschen segnet. Wer fremde Menschen als von Gott gesegnet betrachten kann, dem bleiben sie nicht länger fremd.

Weiterlesen

Treppe zum Himmel

Wir erreichen den Himmel nicht, indem wir uns über die Wolken hinaus in die Nähe Gottes hinwegträumen, sondern Gott lässt auf der Himmelsleiter seine Engelmächte zu uns hinuntersteigen, um uns beizustehen und uns Botschaften zu übermitteln, und ebenso steigen Engel zu ihm hinauf und treten für uns ein, indem sie unsere Anliegen vor ihn bringen.

Weiterlesen

Ströme lebendigen Wassers

Wer nüchtern eingestellt ist, sagt vielleicht: „Eine so persönliche Liebe zu Jesus empfinde ich nicht. Kann ich trotzdem ein guter Christ sein?“ Ich sage Ja! Jesus gibt uns sozusagen die Liebe selbst zu trinken. Liebe ist keine Illusion, Liebe ist nicht unerreichbar, Liebe ist ein immerwährend fließendes lebendiges Wasser, das von Gott her zu uns Menschen fließt.

Weiterlesen

Der wachsende Bau

Ein Dankgottesdienst für den Fortgang der Arbeiten auf unserer Baustelle für das Familienzentrum. Wir bauen unter der Pauluskirche Räume für ein Familienzentrum, wo Menschen einander begegnen können, die sich sonst wenig begegnen. Auch Menschen, die nicht unserer Religion angehören. Gottes Wohnung ist nicht nur hier oben, sondern überall, wo sich Menschen im Geist des Friedens begegnen.

Weiterlesen

Dankbar für Gottes Wunder

Die Frommen, das sind wir, wenn wir alles dankbar aus Gottes Hand empfangen und nach seinen Geboten leben. Wörtlich steht im Hebräischen: die „Geraden“, Menschen, die in Gottes Augen „gerade“ sind, aufrechte Menschen mit aufrechtem Gang. Wir dürfen uns freuen, wenn der Bosheit das Maul gestopft wird. Weise sind wir, wenn wir wahrnehmen, welche Wunder Gott in unserem Leben tut.

Weiterlesen

Der Prophet Elisa und die reiche Frau

Fast wie ein Übergriff wirkt es, dass Elisa sich mit Mund, Augen, Händen über den Jungen breitet. Aber der Prophet handelt wirklich im Dienste des Lebens. Auch in der Seelsorge kann es notwendig sein, jemanden in den Arm zu nehmen, um zu trösten. Dabei muss man achtgeben, in welcher Weise man das tut, um nicht Schaden anzurichten, statt zu helfen.

Weiterlesen

Um Himmels willen!

Jesus geht weg. Seine Füße verschwinden im Himmel, und wir können nicht einmal genau sagen, wo der ist. Über uns und um die Erde herum ist das Weltall; Jesus geht in einen unsichtbaren Himmel. Wir können ihn nicht mehr sehen, nicht anfassen. Wird er unwirklich, ein Phantom, ein Gespenst? Wie kann Jesus bei uns sein, wenn er im Himmel ist?

Weiterlesen

Macht Jesus keine Schande!

Fünf Wörter im Predigttext aus dem 1. Petrus­brief laden zu Missverständnissen ein. Zum Beispiel: Die Übersetzung „brüderlich“ für das griechische Wort „philadelphos“ schließt die Schwestern aus, obwohl das Griechisch-Lexikon auch die Bedeutung „geschwisterlich“ zulässt. Geschwister müssen miteinander leben, trotz Eifersucht und Konflikten, und dieses Familiensetting ist für Petrus Vorbild auch für das Zusammenleben der Christen, auch im Aushalten von Unterschieden.

Weiterlesen

Ein Zettel in der Kirche

Zu guter Letzt… ging die 50-jährige Frau doch wieder einmal in eine Kirche. Seit vielen Jahren hatte sie keine Kirche mehr von innen gesehen, verletzt durch bittere Erfahrungen in der Gemeinde, zu der sie gehört hatte. Dann begegnete sie einer Christin, die anders war, nüchtern und warmherzig. Ihre Worte berührten sie so sehr, dass sie in eine leere Kirche ging

Weiterlesen
1 2