Evangelium heißt Frohe Botschaft. Die vier Bücher, die so heißen, sind verfasst worden, um nach der Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 über das Vertrauen auf Jesus angesichts dieser Katastrophe neu nachzudenken. Lukas beschreibt in seinem Evangelium, wie Jesus von Galiläa nach Jerusalem geht, um dort als Messias Israels zu sterben und aufzuerstehen. In seiner Apostelgeschichte geht es ihm dann darum, wie der Messias Israels allen Völkern verkündet wird – von Jerusalem bis Rom.

Zwei Juden im rabbinischen Dialog: Jesus und der Schriftgelehrte

Ich las den heutigen Predigttext und dachte: Ist dies nicht ein schönes Beispiel eines interreligiösen Gesprächs? Ein Christ spricht auf Augenhöhe mit einem Juden! Und dann fiel mir auf: Nein. Hier sprechen zwei Juden miteinander. Der Jude Jesus als auch von Gegnern anerkannter Lehrer der Heiligen Schrift und ein weiterer jüdischer Schriftgelehrter tauschen sich über Mose und die Propheten aus.

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Zufriedenheit im Gottvertrauen

„Was langsam schleicht, fasst man gewisser, und was verzieht, ist desto süßer.“ Eins der Bilder, die uns Paul Gerhardt vor Augen malt, ist lustig: Gottes Hilfe schleicht wie eine Schnecke, so dass wir fast die Geduld verlieren. So haben wir Zeit, uns auf sie einzustellen, uns auf sie einzustellen und mit Gewissheit anzunehmen. Vorfreude versüßt ja auch schon die Wartezeit.

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„Ich mache das Höckerige zur Ebene“

In seiner Feldrede fragt Jesus: „Kann denn ein Blinder einem Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die Grube fallen?“ Eine blinde Frau fragt zurück: „Verstehst du nicht, dass diese Worte einen blinden Menschen verletzen müssen?“ Im Gespräch erzählt Jesus, was er von seinem blinden Jünger John gelernt hat. In puncto Barmherzigkeit hören wir niemals auf, dazuzulernen.

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Als Gott mit Sophia spielte…

Ein anderes Schöpfungslied der Bibel. Jeder kennt die beiden Schöpfungserzählungen der Bibel vom „Sieben-Tage-Werk Gottes“ und von „Adam und Eva“, die häufig mit naturwissenschaftlichen Abhandlungen verwechselt werden, aber lobpreisende Lieder der wunderbaren Schöpfung Gottes sind. In diesem Gottesdienst betrachte ich einige andere Schöpfungslieder etwas genauer, die auch in der Bibel stehen – in den Psalmen und im Buch der Sprüche.

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Gleichnisse Jesu nach Markus, Matthäus und Lukas

Gottesdienste zur Lehre Jesu in bildhaften Erzählungen vom Reich Gottes. Jesus hat seine Lehre oft und gern in der Form von Gleichnissen vorgetragen. Trotz ihrer Anschaulichkeit sind sie oft nicht leicht zu verstehen; schon die Jünger Jesu erbaten hin und wieder von ihm eine nähere Erläuterung. Gleichnisse stehen allerdings nur in den drei ersten Evangelien, nicht im Evangelium nach Johannes.

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Jesu Wundertaten

Gottesdienste zu den Wundergeschichten der vier Evangelien. Die Bibel handelt von der wunderbaren Verwandlung des menschlichen Lebens unter dem Einfluss von Gottvertrauen, Liebe und Hoffnung.  In den folgenden Gottesdiensten geht es um Geschichten, in denen Taten Jesu geschildert werden, die man in besonderer Weise als „Wunder“ bezeichnet und die in der Regel damit zu tun haben, dass Menschen heil werden.

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Jesu Auferstehung nach Matthäus und Lukas

Gottesdienste zu den Oster- und Sendungsgeschichten des 1. und 3. Evangelisten. Matthäus und Lukas erzählen anders als Markus von Engeln im Grab Jesu und von Erscheinungen des auferstandenen Jesus selbst. Matthäus beendet sein Evangelium mit dem Auftrag, die Menschen zu lehren und zu taufen, Lukas mit seiner ersten Geschichte von der Himmelfahrt Christi.

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Das letzte Abendmahl und Jesu Leiden und Sterben

Gottesdienste zur Passionsgeschichte Jesu in den Evangelien. Bereits in Jesu Lehre spielte das Thema des Leidens eine große Rolle. In der Karwoche spitzen sich die Ereignisse zu. Jesus wird von einer Frau gesalbt, er feiert mit seinen Jüngern zum letzten Mal das Fest der Befreiung, dann wird er verraten und gefangen genommen, verlassen und verleugnet, gefoltert und gekreuzigt.

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Jesu Versuchung, erste Jünger, erstes Wirken

Gottesdienste zum Beginn des öffentlichen Auftretens Jesu. Bevor Jesus als Wanderprediger in die Öffentlichkeit geht, muss er der Versuchung widerstehen, ein Messias des Teufels zu werden. Von der ersten Wirksamkeit Jesu und der Berufung seiner ersten Jünger erzählen die vier Evangelisten auf unterschiedliche Weise.

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