Besinnliches: In dieser Kategorie sind alle Texte gesammelt, die in kürzerer Form zum Nachdenken und Nachsinnen einladen und die zum Beispiel in Zeitungen oder Gemeindebriefen erschienen sind.

Ostern im Lockdown

Wird durch Ostern das jüdische Passahfest gar nicht himmelhoch überboten? Auch Juden glauben an Auferstehung. Ist Ostern das Fest der weltweiten Befreiung durch den Messias Jesus, die am „Tag eins“ der neuen Schöpfung bescheiden damit beginnt, dass er seine Jünger dazu auffordert, seinen „heiligen Geist“, die Inspiration der Heiligung, anzunehmen, um durch die Solidarität der agapē die Weltordnung zu überwinden?

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Eingeboren

Eine weihnachtliche Betrachtung zu einem Wort und einem Vers aus dem Johannesevangelium. Was bedeutet eigentlich das merkwürdige Wort „eingeboren“, wenn der Evangelist Johannes vom „eingeborenen Sohn des Vaters“ spricht? Wie kann „das Wort Fleisch werden“? Was ist die „Herrlichkeit“, die man dann zu sehen bekommt? Nach Ton Veerkamp sollten all diese christlichen Begriffe von ihrem jüdischen Ursprung her ausgelegt werden.

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Gott will eine Bleibe bei uns haben

Eine adventliche Besinnung zu einigen Versen aus dem Johannesevangelium. Wenn Jesus sagt: „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen“, meint er damit den Himmel, wo die Christen nach ihrem Tod hinkommen? Ein anderer Vers im Johannesevangelium legt nahe: Nicht wir kommen in den Himmel, Gott und Jesus kommen mit ihrer Liebe, Agapē, zu uns, suchen bei uns eine Bleibe.

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Hagar erlebt Ostern: „Du bist ein Gott, der mich sieht!“

Am Tag zwischen Karfreitag und Ostern teile ich mit Freunden und Bekannten per Mail und jetzt auch hier mit allen Interessierten ein paar Gedanken über eine Frau, die in der Bibel eher am Rande steht. Sie heißt Hagar, und ihr Sohn Ismael hat in der islamischen Tradition eine viel größere Bedeutung als bei Juden oder Christen. Neugierig geworden?

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Was will die Bibelwelt?

Sie lädt ein zum Glauben an den menschen­freundlichen Gott der Bibel! Seit dem 2. April 2001 gibt es die Bibelwelt – mit besinnlichen Texten und Gottesdiensten aus den 40 Jahren meiner Dienstzeit als Pfarrer, mit Aufsätzen und Vorträgen zu umstrittenen Themen wie dem sexuellen Missbrauch und dem interreligiösen Frieden.

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Wie ich den christlichen Glauben verstehe

Bild: Franz Möller

„Konkrete Glaubensinhalte“ als Antwort auf Anfragen eines Atheisten. Anlass für die Darlegung der Grundlagen meines christlichen Glaubens in der hier vorliegenden Form war die unerwartete Resonanz, die mein Artikel „Marie, die reine Magd“ bei dem radikalen Christentumskritiker Matthias Wendt fand, der meine Gedanken in seinem Buch „Irreale Glaubensinhalte“ zur Untermauerung seiner religionskritischen Thesen verwendet.

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Männer in der Kirche

Bild: Helmut Schütz

Ich freue mich auf den Sonntag. Denn ich feiere gerne Gottesdienst. Schon die Vorbereitung macht mir Freude. Ein Gottesdienst ist in meinem Augen ein kleines Gesamtkunstwerk. Lieder, Gebete und Predigt sollen zueinander passen, Worte der Bibel wollen mir selbst ins Herz sprechen – und dann, so hoffe ich, auch den Menschen, die außer mir noch in der Kirche sind.

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