Besinnliches: In dieser Kategorie sind alle Texte gesammelt, die in kürzerer Form zum Nachdenken und Nachsinnen einladen und die zum Beispiel in Zeitungen oder Gemeindebriefen erschienen sind.

Wie ich den christlichen Glauben verstehe

„Konkrete Glaubensinhalte“ als Antwort auf Anfragen eines Atheisten. Anlass für die Darlegung der Grundlagen meines christlichen Glaubens in der hier vorliegenden Form war die unerwartete Resonanz, die mein Artikel „Marie, die reine Magd“ bei dem radikalen Christentumskritiker Matthias Wendt fand, der meine Gedanken in seinem Buch „Irreale Glaubensinhalte“ zur Untermauerung seiner religionskritischen Thesen verwendet.

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Männer in der Kirche

Ich freue mich auf den Sonntag. Denn ich feiere gerne Gottesdienst. Schon die Vorbereitung macht mir Freude. Ein Gottesdienst ist in meinem Augen ein kleines Gesamtkunstwerk. Lieder, Gebete und Predigt sollen zueinander passen, Worte der Bibel wollen mir selbst ins Herz sprechen – und dann, so hoffe ich, auch den Menschen, die außer mir noch in der Kirche sind.

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Wenn Jobel erschallt, ist „Heimholer“

Quelle: Pixabay.com

Warum das Jubeljahr auch Halljahr, Erlassjahr oder Heimholerjahr heißt. Erklärt jedes „fünfzigste Jahr für heilig… Es gelte euch als Jubeljahr.“ So steht es im 3. Buch Mose (Levitikus 25, 10) nach der katholischen Einheitsübersetzung. Luther übersetzt „Erlassjahr“. Die Verwirrung steigt, wenn man in die Zürcher Bibel und in die Lutherbibel von 1912 schaut. Dort steht „Jobeljahr“ und „Halljahr“.

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„Nehmt einander an!“

Die Jahreslosung ist ein biblisches Motto, das Christen durch ein ganzes Jahr begleiten kann. Im Jahr 2015 sind weltweit Krisen und Kriege zu überwinden, und da, wo wir leben, sind wir mit verantwortlich für das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Menschen. Dazu passt die Losung für 2015 wie ein maßgeschneiderter Anzug: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.“

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Stammbäume

Die beiden Stammbäume des Todes und des Lebens in Genesis 4 und 5 stellen uns vor eine Wahl: Sehen wir uns als Teil einer menschlichen Geschichte, in der Menschen nicht anders können, als sich selbst rücksichtslos gegen andere zu behaupten? Oder nutzen wir innerhalb dieser menschlichen Geschichte die uns von Gott geschenkte Chance, im Segen Gottes zu leben?

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Befreiender Gott oder Goldenes Kalb

„Kirche und Politik“ – ein heikles Thema für einen Gemeindebrief! Ich erinnere mich an deutschnationale Töne in Predigten des Pastors meiner westfälischen Heimatgemeinde, die ich als Konfirmand unpassend fand. Selber hielt ich es in den Achtziger Jahren als Pfarrer einer Gemeinde in der Wetterau für wichtig, dass sich die Kirche mit umstrittenen Fragen der Friedens-, Umwelt- und Sozialpolitik auseinandersetzt

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