Weihnachten: In dieser Kategorie der Bibelwelt sind Beiträge zusammengefasst, die mit der Weihnachtszeit zu tun haben, insbesondere mit Gottesdiensten an Heiligabend, an den beiden Christfest-Tagen und der Zeit zwischen den Jahren.

Eingeboren

Was bedeutet eigentlich das merkwürdige Wort „eingeboren“, wenn der Evangelist Johannes vom „eingeborenen Sohn des Vaters“ spricht? Wie kann „das Wort Fleisch werden“? Was ist die „Herrlichkeit“, die man dann zu sehen bekommt? Nach Ton Veerkamp sollten all diese christlichen Begriffe von ihrem jüdischen Ursprung her ausgelegt werden.

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An Heiligabend über Hesekiel 37, 24-28 predigen?

Ist es sinnvoll, an Heiligabend über einen Text aus dem Buch Hesekiel zu predigen, der mit den Worten beginnt: „Und mein Knecht David soll ihr König sein und der einzige Hirte für sie alle…“? Der Leserbriefschreiber Klaus Nürnberger hält die von Hesekiel proklamierten Gottesworte für völlig überholt, für zementierte Tradition. Ich widerspreche ihm meinerseits in einer Zuschrift ans Deutsche Pfarrerblatt.

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Lichtschein von oben wie ein Weihnachtsbaum

In einem vorweihnachtlichen Brief an Weggefährtinnen, Freunde und Interessierte an meinen Neuigkeiten meditiere ich über ein Bild des chinesischen Künstlers He Qi. Auf den ersten Blick erinnert mich das kegelförmige Licht, das vom Himmel über vier Personen herunterstrahlt, an einen Weihnachtsbaum. Ein verschneiter Tannenwald im Hintergrund scheint ebenfalls weiße Weihnachten anzudeuten. Dabei stellt das Bild eigentlich gar keine Weihnachtsszene dar.

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Weihnachtsfreude für Bethlehems Kinder?

Bild: Helmut Schütz

Wie kann Weihnachtsfreude von Bethlehem ausgehen, wenn König Herodes die kleinen Kinder dieser Stadt ermorden lässt? Der Evangelist Matthäus hält der Trostlosigkeit der Mütter Stand, versinkt aber nicht in abgrundtiefer Trauer. Er tut das, indem er Worte des Propheten Jeremia in Erinnerung ruft, die von Rama und den Kindern Rahels erzählen, vor allem von Gottes erstgeborenem Sohn Ephraim.

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„Ich steh an deiner Krippen hier“

Der Liederdichter Paul Gerhardt nimmt uns mit an die Krippe. Lässt uns da stehen und staunen. Führt uns mit seinen Liedstrophen von der Krippe zu unseren Todesnächten, den leidvollen Erfahrungen unseres Lebens und wieder zurück an die Krippe. Da stehen wir nun wieder. Und bekommen eine Ahnung davon, dass dieses Geschehen da im Stall uns gilt.

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Josef, Herodes und Rahel

Herodes handelt mit dem Kindermord in Bethlehem wie der Pharao, dem sich Mose entgegenstellte. Jesu Reich ist nicht von dieser Welt, ist nicht auf Intrigen, Geld und Kriegsmacht aufgebaut. Er wird ein Mann nach der Art des Josef sein, der auf die Stimme Gottes hört, und baut ein Reich aus Steinen der Gerechtigkeit, der Barmherzigkeit und des Friedens.

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