„Nehmt einander an“, denn Gott ist Geduld, Trost und Hoffnung

Offenbar liebt Paulus die Zahl 3. Im Römerbrief stellt er aber nicht Glaube, Liebe und Hoffnung zusammen. Als der Vater ist Gott selber die Hoffnung. Als der Sohn ist er die Geduld, die uns erträgt und aushält. Und als der Heilige Geist ist er der Tröster, der ermutigende Beistand in Person, der uns mit Geduld und Hoffnung erfüllt.

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„Völlig ausgetan“? Auf Diamanten bauen!

Wir können „völlig ausgetan“ sein, zu keinen Taten mehr fähig. Unsere alten Kräfte, unser alter Stolz, die alten Baumaterialien unseres Lebens haben versagt. Neue Kräfte werden frei, wenn wir nicht alles ohne Hilfe ganz allein schaffen müssen. Es mögen nur kleine Kräfte sein, aber sie sind wie Diamanten, die auch klein, aber viel wertvoller sind als Holz, Heu oder Stroh.

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Sieben unsichtbare Kleider – und die Liebe!

Was wir von Paulus gehört haben, sind lauter Ermahnungen. Ist das eine Erinnerung an Ihre Konfirmandenzeit: Erhobener Zeigefinger, „das darfst du nicht, das musst du tun!“? Aber man kann Ermahnungen auch anders hören: „Trau dich doch, hab Mut, zu dir selbst zu stehen, deinen Weg mit Gott zu gehen!“ Ich schlage vor, die Ermahnungen des Paulus als Ermutigungen zu hören.

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Weiße Weste zum Nulltarif

Von neuen Erfahrungen mit Gott bis zur Nachfolge Christi. Auf den ersten Blick hört ist das eine Riesenüberforderung: Was man alles sein soll – freundlich, demütig, sanft, geduldig. Wer schafft das schon? Dann lese ich: Das ist gar keine Forderung, sondern ein Angebot. Ein weißes Kleid, eine weiße Weste zum Nulltarif. Wir sind nämlich heilig, Gott traut uns Gutes zu.

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„Du darfst hier rein!“

Wenn der Türsteher sagt: „Du kommst hier nicht rein!“, fängt vielleicht einer an zu provozieren: „Bist du Rassist, oder was – soll ich mit deinem Chef sprechen?“ Wer ist Türsteher vor der Tür zum Leben? Und welchem Chef gehört dieser Laden? Für Paulus ist klar: Wer glücklich leben will, muss sich an die höchste Adresse wenden, an Gott selbst.

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Paulus liebt die Zahl Drei

Um seinen Missionserfolg in Saloniki zu beschreiben, zählt Paulus drei Dinge auf, die dafür entscheidend waren: Kraft, Geist, Gewissheit. Er lobt die Thessalonicher für das Werk des Glaubens, die Arbeit der Liebe und die Geduld der Hoffnung. Und sie haben das Wort von Jesus in dreifacher Weise aufgenommen: In großer Bedrängnis – mit Freuden – im heiligen Geist.

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Gottes Geduld will an uns arbeiten

Manchmal lasse ich mir Geduld schenken. Dann atme ich auf und spüre, dass Geduld nicht meine eigene Leistung ist. Dann habe ich auf einmal mehr Geduld mit mir selbst – und mit anderen. Aber miteinander Geduld haben heißt nicht, dass es nie Auseinandersetzungen geben darf. Sondern dass wir einander annehmen, auch wenn wir verschieden leben und denken.

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Jesus kommt uns zu Hilfe

Es ist verständlich, wenn wir Jesu Hilfe nicht in Anspruch nehmen wollen. Was denn, wenn wir anfangen würden, zu vertrauen – und dann käme wieder die große Enttäuschung? Oder würde Jesus uns an sich fesseln? Und was wäre, wenn Gott die große Illusion wäre, wenn man es sich nur vormachen würde, da gäbe es den, der uns vollkommen liebt?

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Krafttraining für die Seele

Wie kann ein Krafttraining für die Seele aussehen? Unser Herz braucht sozusagen den aufweichenden Frühregen, Begegnungen von einer Sanftheit, die uns Mut machen, überhaupt etwas von außen zu erwarten, was uns nicht ängstigt oder einsperrt. Wie schwer ist es, Vertrauen zu fassen, erst ein kleines bisschen, dann noch ein Stück mehr, bis es schließlich immer größer und tragfähiger wird.

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Stumme Geduld

Zacharias – Vater des Wegbereiters Jesu – der Mann eines zweifelnden Wartens. Zacharias muss verstummen. Er kann nicht glauben, dass das Gebet vieler Jahre um ein Kind doch noch erhört wird. Es geht ihm wie so vielen Menschen heute, die sich vor Weihnachten fürchten, weil sie zwar eine große Sehnsucht im Herzen haben, aber nicht wieder enttäuscht werden möchten.

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