Sara und Hagar – Frauenbefreiung im 1. Buch Mose

Männliche Ausleger des Alten Testaments behaupteten von den Frauen der Erzväter des Volkes Israel, dass sie in den Überlieferungen des 1. Buchs Mose keine ursprüngliche, wesentliche, selbstständige Rolle gespielt hätten. Irmtraud Fischer wies 1994 in ihrem Buch „Die Erzeltern Israels“ nach, dass die Bibel ganz im Gegenteil ursprünglich vor allem an den Befreiungsgeschichten von Sara, Hagar und anderen interessiert war.

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Genesis 12-50: Von Abraham bis Josef

Hier finden Sie Gottesdienste, die sich thematisch mit Erzählungen aus der Ursprungszeit des Volkes Israel im 1. Buch Mose – Genesis beschäftigen. Es geht um Abraham und Sara, Lot und seine Töchter, Isaak und Rebekka, Jakob, Laban, Rahel und Lea und schließlich um Josef, seine Brüder und seine Söhne.

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Der Abram-Plan

Abraham wird durch seinen Sohn Isaak der Stammvater der Juden, die sich bis heute als Abrahams Kinder begreifen. Außerdem ist Abraham durch seinen Sohn Ismael der Stammvater der arabischen Völker, und der Islam sieht Abraham als großen Propheten und Begründer des Glaubens an den einen Gott. Und auch wir Christen berufen uns auf Abraham, wenn es um unseren Glauben geht.

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Hieroglyphen

Bild: Schülerin

Eine Schülerin aus Korea, die an meinem Religionsunterricht teilnahm, machte sich viel Mühe, die Geschichten des Alten Testaments in Hieroglyphen umzusetzen, wie sie es nannte. In drei Bildergalerien sind sie hier zu sehen.

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Wie heißt der liebe Gott?

Bild: Helmut Schütz

Gott ist nicht mit Hilfe eines Namens in den Griff zu bekommen. Gott geschieht, Gott befreit, Gott führt Menschen aus unwürdigen Verhältnissen heraus. Gott macht Geschichte mit uns, weil er es will, und nicht, weil wir wie mit einem Zauberspruch seine Hilfe heraufbeschwören könnten. Es ist nicht wie bei Rumpelstilzchen, den man bezwingen kann, wenn man seinen Namen kennt.

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Vertrauen auf „durchsichtige“ Hände Gottes

Eine junge Frau hatte viel Traurigkeit in sich, wagte es aber nicht, sich bei jemandem auszuweinen. Zu dem Satz „Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand“ meinte sie: „Gottes Hand sieht man nicht so. Die ist so durchsichtig.“ Gut ist es, wenn man Vertrauen auch ‚handgreiflich‘ spüren, sich zum Beispiel liebevoll in den Arm nehmen lassen kann.

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Wo ist unsere Heimat?

Abraham sehnt sich nicht zurück nach der Großstadt Ur am Euphrat. Die Stadt, die Gott baut, existiert dort, wo Gott dem Abraham in seinem Zelt Zuversicht gibt für den nächsten Tag, wo er ihm hilft, Frieden zu bewahren. Im Glauben wohnt er schon in der Stadt Gottes. Glücklicher könnte er gar nicht sein als in diesem Getragensein von seinem Gott.

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Isaak: Geschenk des Lachens für Sara und Abraham

Wer auf Gott vertraut, braucht kein überlegenes Lächeln aufzusetzen, um zu verbergen, was in ihm ist an Unsicherheit oder Verzweiflung. Wer auf Gott vertraut, muss nicht lachen, wo es eigentlich nichts zu lachen gibt. Wer auf Gott vertraut, der hat vielleicht nicht das bequemste Leben, aber sein Leben wird erfüllt sein, und er wird Grund zu echter Freude haben.

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