„Unser Gott ist ein verzehrendes Feuer“

Silas, wie ich den Schreiber des Hebräerbriefs heute einmal nennen möchte, hatte dazu aufgerufen, Gottes Gnade nicht zu versäumen und Jesus nicht abzuweisen, wenn er zu uns redet. Und er will, dass wir dankbar leben und Gott ohne Angst, aber mit einem heiligen Respekt, dienen. Mir wird klar, dass Gott ein verzehrendes Feuer ist, eben weil er die Liebe ist.

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Respekt!

Jesus hatte es nicht nötig, mit äußerer Gewalt, mit Druck oder Zwang einen Respekt einzufordern, den man ihm freiwillig nicht geben wollte. Er lebte aus einer Liebe heraus, die ihn innerlich so stark und selbstbewusst machte, dass er niemals zur Gewalt gegen Menschen griff. Aus Liebe ließ er sich sogar vom Hass der Welt töten, ohne selber Gewalt anzuwenden.

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Sehnsucht nach dem „Großen Bruder“

Neues Genre von Fernsehsendungen zur Jahrtausendwende. Sind wir wirklich, indem Gott uns sieht? Erlaubt uns Gott, uns zu ändern, indem er mit den Augen zwinkert? Jedenfalls ist Gott selber nicht beobachtbar außer durch Symbole. Der Feuerbach-Kritik entgegne ich: nicht wir projizieren unser eigenes Bild in den Himmel, sondern wir sind die von Gott Beobachteten, denen Gott sich offenbart.

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3 mal 7 Ermahnungen des Apostels Paulus

Wir alle haben Gaben, Talente, Fähigkeiten. Aber nicht jeder die gleichen. Also gebt einerseits nicht übertrieben mit dem an, was ihr könnt! Und tut andererseits nicht so, als ob ihr überhaupt nichts könnt! Dann wird Paulus konkret. Er zählt jede Menge Ermahnungen auf, ich habe in unserem Predigttext insgesamt 21 gezählt, die ich in 3 Staffeln zu je 7 zusammenfasse.

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Gottes Phantasie schuf uns verschieden

Ein Schüler wird als Nazi beschimpft, weil er versehentlich jemanden angerempelt hat. „Wieso nennst du mich Nazi?“ „Weil du Deutscher bist!“ Jetzt wird es kritisch. Ein Konfirmand meinte: „Dem hätte ich gezeigt, was ein Nazi ist!“ Und schon wäre das Vorurteil bestätigt gewesen. Viel schwerer ist es, auf dumme und böse Vorurteile nicht ebenfalls dumm und böse zu reagieren.

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Entlassung in die Freiheit

Einige von euch können mit Jesus nicht so viel anfangen wie mit Gott. Von Jesus erzählt man, er sei Gottes Sohn und ohne ihn könne man nicht zu Gott kommen. Und was dieser Satz bedeutet: „Durch Jesu Wunden sind wir heil geworden“, ist nicht einmal für Erwachsene leicht zu begreifen. Wo bekommt ihr Halt her, den ihr im Leben braucht?

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Das königliche Gesetz der Barmherzigkeit

Es gibt keinen Gegensatz zwischen Pflicht und Freiheit – denn es ist ja das Gebot der Nächstenliebe, das mich frei dazu macht, mich auch selbst liebzuhaben. Es gibt keinen Gegensatz mehr zwischen Barmherzigkeit und Gerechtigkeit. Denn gerade, wenn ich mein Herz sprechen lasse, mein Mitgefühl, dann werde ich Menschen gerechter, als wenn ich nach dem starren Buchstaben eines Gesetzes handele.

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Ein Mensch: unendlich kostbar!

Was uns die Geschichte von der Salbung Jesu in Betanien sagen kann. Wer behauptet, dass die Güte in dieser Welt erfolglos bleiben werde, ist schwer zu widerlegen. Aber Jesus setzt dagegen: Nie wird diese unbekannte Frau von Betanien und ihre Tat vergessen werden. Wir alle sind wertvolle Menschen, dürfen mit Gutem, das wir tun, aus dem Schatten des Bösen heraustreten.

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Kindergeschrei zeugt von Gottes Macht

Kinder können den Erwachsenen das Lob Gottes mit ihrem Schreien vormachen. In ihrem Mund enthält es kein Eigenlob. Sie bringen nichts an Eigenleistung mit und sind auf Hilfe von außen angewiesen. Gott beruft Menschen ohne jede Bedingung zu sich. Wenn ich versuche, verantwortlich zu handeln, kann ich mir auf meine Leistungen nichts einbilden, denn meine Fähigkeiten hat mir Gott gegeben.

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