Augenkontakt zu einem Bettler

In diesen Sätzen kommt drei Mal das Wort „Sehen“ vor. Zuerst sieht der Gelähmte die beiden gesunden Männer und tut, was er immer tut, er bittet um eine Spende. Dann sehen Petrus und Johannes den Bettler an. Das ist nicht selbstverständlich. Diese Zeit nehmen sie sich, und Petrus sagt sogar: „Sieh uns an!“ Er will offenbar einen ganz bewussten Augenkontakt.

Ein Bettler in gelbem Gewand auf dem Bordstein eines Weges vor einer Mauer, die mit Löwen und Schwänen geschmückt ist

Ein Bettler an irgendeiner Straße irgendwo auf der Welt (Foto: pixabay.com)

#predigtGottesdienst am Freitag, 24. August 2012, um 10.30 Uhr im Ensemble-Pflegeheim Gießen

Guten Morgen, liebe Gemeinde!

Die meisten von Ihnen kennen mich, aber ich stelle mich doch noch einmal vor: Ich bin Pfarrer Helmut Schütz und komme von der Evangelischen Paulusgemeinde Gießen.

Zum Gottesdienst im Ensemble-Pflegeheim begrüße ich Sie alle herzlich mit einem Wort aus dem Buch Jesaja 42, 3:

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.

So spricht Gott durch den Mund des Propheten Jesaja vom Messias, der kommen sollte und in Jesus Christus gekommen ist.

Wir feiern Gottesdienst, weil Gott Wunder tut. Vielleicht werden wir uns wundern, welche Wunder auch an uns und durch uns geschehen können.

Aus dem Lied 303 singen wir die Verse 1, 5, 6 und 8:

1. Lobe den Herren, o meine Seele! Ich will ihn loben bis in‘ Tod; weil ich noch Stunden auf Erden zähle, will ich lobsingen meinem Gott. Der Leib und Seel gegeben hat, werde gepriesen früh und spat. Halleluja, Halleluja.

5. Zeigen sich welche, die Unrecht leiden, er ist’s, der ihnen Recht verschafft; Hungrigen will er zur Speis bereiten, was ihnen dient zur Lebenskraft; die hart Gebundnen macht er frei, und seine Gnad ist mancherlei. Halleluja, Halleluja.

6. Sehende Augen gibt er den Blinden, erhebt, die tief gebeuget gehn; wo er kann einige Fromme finden, die lässt er seine Liebe sehn. Sein Aufsicht ist des Fremden Trutz, Witwen und Waisen hält er Schutz. Halleluja, Halleluja.

8. Rühmet, ihr Menschen, den hohen Namen des, der so große Wunder tut. Alles, was Odem hat, rufe Amen und bringe Lob mit frohem Mut. Ihr Kinder Gottes, lobt und preist Vater und Sohn und Heilgen Geist! Halleluja, Halleluja.

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. „Amen.“

Wir beten mit Worten aus dem Psalm 147:

1 Halleluja! Lobet den HERRN! Denn unsern Gott loben, das ist ein köstlich Ding, ihn loben ist lieblich und schön.

3 Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden.

4 Er zählt die Sterne und nennt sie alle mit Namen.

5 Unser Herr ist groß und von großer Kraft, und unbegreiflich ist, wie er regiert.

6 Der HERR richtet die Elenden auf und stößt die Gottlosen zu Boden.

11 Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen.

Gott, du kommst zu uns durch deinen Sohn Jesus Christus, nicht um Glauben zu fordern, sondern um Vertrauen zu wecken. Du kommst zu uns Sündern, nicht um uns zu bestrafen, sondern um uns zu vergeben und aufzurichten. Behutsam gehst du mit uns um, wenn wir kaum noch belastbar sind. Du willst an uns Wunder tun, denn deine Kraft ist in uns Schwachen mächtig. Amen.

Wir hören den Text zur Predigt aus der Apostelgeschichte 3, 1-10:

1 Petrus aber und Johannes gingen hinauf in den Tempel um die neunte Stunde, zur Gebetszeit.

2 Und es wurde ein Mann herbeigetragen, lahm von Mutterleibe; den setzte man täglich vor die Tür des Tempels, die da heißt die Schöne, damit er um Almosen bettelte bei denen, die in den Tempel gingen.

3 Als er nun Petrus und Johannes sah, wie sie in den Tempel hineingehen wollten, bat er um ein Almosen.

4 Petrus aber blickte ihn an mit Johannes und sprach: Sieh uns an!

5 Und er sah sie an und wartete darauf, dass er etwas von ihnen empfinge.

6 Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher!

7 Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich wurden seine Füße und Knöchel fest,

8 er sprang auf, konnte gehen und stehen und ging mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott.

9 Und es sah ihn alles Volk umhergehen und Gott loben.

10 Sie erkannten ihn auch, dass er es war, der vor der Schönen Tür des Tempels gesessen und um Almosen gebettelt hatte; und Verwunderung und Entsetzen erfüllte sie über das, was ihm widerfahren war.

Wir singen aus dem Lied 326 die Strophen 1 bis 6:

1. Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut, dem Vater aller Güte, dem Gott, der alle Wunder tut, dem Gott, der mein Gemüte mit seinem reichen Trost erfüllt, dem Gott, der allen Jammer stillt. Gebt unserm Gott die Ehre!

2. Es danken dir die Himmelsheer, o Herrscher aller Thronen; und die auf Erden, Luft und Meer in deinem Schatten wohnen, die preisen deine Schöpfermacht, die alles also wohl bedacht. Gebt unserm Gott die Ehre!

3. Was unser Gott geschaffen hat, das will er auch erhalten, darüber will er früh und spat mit seiner Güte walten. In seinem ganzen Königreich ist alles recht, ist alles gleich. Gebt unserm Gott die Ehre!

4. Ich rief zum Herrn in meiner Not: »Ach Gott, vernimm mein Schreien!« Da half mein Helfer mir vom Tod und ließ mir Trost gedeihen. Drum dank, ach Gott, drum dank ich dir; ach danket, danket Gott mit mir! Gebt unserm Gott die Ehre!

5. Der Herr ist noch und nimmer nicht von seinem Volk geschieden; er bleibet ihre Zuversicht, ihr Segen, Heil und Frieden. Mit Mutterhänden leitet er
die Seinen stetig hin und her. Gebt unserm Gott die Ehre!

6. Wenn Trost und Hilf ermangeln muss, die alle Welt erzeiget, so kommt, so hilft der Überfluss, der Schöpfer selbst, und neiget die Vateraugen denen zu, die sonsten nirgends finden Ruh. Gebt unserm Gott die Ehre!

Gott gebe uns ein Herz für sein Wort und Worte für unser Herz. Amen.

Liebe Gemeinde!

In der Geschichte, die wir gehört haben, heilen die Apostel Petrus und Johannes einen Gelähmten. Ob einige von Ihnen gedacht haben: „Oh, das wäre schön, wenn ich auch wieder laufen könnte wie früher, als ich noch jung war! Aber solche Wunder, wie sie in der Bibel erzählt werden, die gibt es ja heute leider nicht mehr.“ Ich denke, Sie erwarten von mir auch nicht, dass ich Ihnen verspreche: Nachher laufen Sie alle ganz ohne Probleme die Treppe nach oben.

Ich finde aber, die Wundergeschichte, die wir gehört haben, kann uns trotzdem etwas sagen. Dazu möchte ich sie gemeinsam mit Ihnen noch einmal genau anschauen, Vers für Vers.

1 Petrus aber und Johannes gingen hinauf in den Tempel um die neunte Stunde, zur Gebetszeit.

Hier sehen wir, wie Petrus und Johannes in den jüdischen Tempel in Jerusalem gehen. Es ist drei Uhr nachmittags, und die beiden gehen dorthin, um zu beten, genauso wie wir heute hier versammelt sind, um Gottesdienst zu feiern.

2 Und es wurde ein Mann herbeigetragen, lahm von Mutterleibe; den setzte man täglich vor die Tür des Tempels, die da heißt die Schöne, damit er um Almosen bettelte bei denen, die in den Tempel gingen.

Zum damaligen Alltag gehört es, dass Menschen, die in irgendeiner Weise behindert sind, betteln müssen, um überleben zu können. Heute sieht man zwar auch manchmal noch Bettler an Kirchentüren sitzen, aber bei denen weiß man nicht, ob sie nicht eigentlich über soziale Leistungen versorgt sind. Damals gab es keine Sozialhilfe, keine Krankenversicherung, keine Heime für pflegebedürftige Menschen. Wer nicht laufen konnte, musste getragen werden. Und da sitzt der gelähmte Mann nun an der schönen Tür zum Tempel, wo viele Menschen ein und aus gehen. Und er bekommt sicher auch Unterstützung, die Menschen fühlen sich verpflichtet, ihm zu helfen, so funktionierte damals die Hilfe für behinderte Menschen.

Was passiert nun, als Petrus und Johannes diesem Gelähmten begegnen?

3 Als er nun Petrus und Johannes sah, wie sie in den Tempel hineingehen wollten, bat er um ein Almosen.

4 Petrus aber blickte ihn an mit Johannes und sprach: Sieh uns an!

5 Und er sah sie an und wartete darauf, dass er etwas von ihnen empfinge.

Mir fällt auf, dass in diesen drei Sätzen drei Mal das Wort „Sehen“ vorkommt. Zuerst sieht der Gelähmte die beiden gesunden Männer und tut, was er immer tut, er bittet um eine kleine Spende. Normalerweise würden sie ihm jetzt entweder etwas geben oder nicht. Aber die beiden tun etwas anderes. Sie blicken ihn an.

Schon das ist nicht selbstverständlich. Oft will man gar nicht hinsehen, wenn jemand bettelt. Vielleicht wirft man schnell eine Münze hin und geht weiter. Oder man geht einfach so vorbei. Wenn man ihn ansehen würde, müsste man ihn als Person wahrnehmen. Vielleicht würde man spüren, wie schlecht es ihm wirklich geht. Man käme nicht so schnell wieder von ihm los. Diese Zeit nehmen sich die beiden, und Petrus sagt sogar: „Sieh uns an!“

Warum sagt er das? Der Bettler hat die beiden ja schon gesehen. Aber Petrus will offenbar einen ganz bewussten Augenkontakt. Er will den Mann nicht nur als Bettler sehen, und er will, dass der Bettler die beiden nicht nur als Almosengeber sieht, nicht nur als Geldkühe, die man melken kann, um es krass zu sagen. Petrus sieht in dem Mann mehr als nur einen Bettler, er nimmt ihn wahr als seinen Nächsten, von dem Jesus gesagt hat: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Dann sieht der Mann die beiden an – und wartet immer noch darauf, dass sie ihm Geld geben. Wie soll er auch etwas anderes erwarten? Er muss betteln, um zu überleben. Damals ist das anders als heute im Seltersweg: Es gibt noch keine Unterstützung vom Staat. Er kann von Petrus und Johannes nichts anderes erwarten als Geld.

Aber nun fällt Petrus völlig aus der Rolle. Im Text hören wir die folgenden überraschenden Worte:

6 Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher!

Was sollen wir davon halten? Wenn Petrus übernatürliche Kräfte hat, ist das schön für ihn und diesen gelähmten Mann, aber wir können es ihm leider nicht nachmachen. Dazu fällt mir etwas ein, was ich einmal selbst erlebt habe. Ich war einmal als Seelsorger auf einer Suchtstation tätig und saß in einer Gruppe von Alkoholkranken, da fragt mich plötzlich einer: „Sind Sie nur fürs Reden da oder auch fürs Helfen?“ Dabei macht er so mit den Fingern; mit dem Helfen meint er ein paar Mark für Tabak. Ich sage ihm: „Ja, ich bin hier nur fürs Reden da. Aber manchmal hilft Reden mehr als nur ein paar Mark.“

Einige sind dann wirklich gekommen und wollten mit mir reden. Ich hatte nur Worte, konnte hoffen, dass sie auf fruchtbaren Boden fallen. Manche schämten sich, weil sie vom Saufen nicht wegkamen; sie fühlten sich wie der letzte Dreck. Ich sagte ihnen: „Sie sind nicht wertlos. Für Gott sind Sie kostbare Menschen. Sie können aufhören mit dem Alkohol. Aber nur Sie selbst können das entscheiden.“ Wenn es dann tatsächlich jemand geschafft hat, dann hat er darin ein großes Wunder gesehen. Ich kenne trockene Alkoholiker, die Gott jeden Morgen dafür danken, dass sie den Tag mit klarem Kopf beginnen können und die Kraft haben, immer wieder das erste Glas stehen zu lassen.

Auch Petrus bietet dem Gelähmten an der Tempeltür nur Worte an. Mehr hat er nicht. Worte, im Namen Jesu ausgesprochen. „Steh auf und geh umher“, sagt er zu dem Gelähmten.

7 Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich wurden seine Füße und Knöchel fest,

8 er sprang auf, konnte gehen und stehen und ging mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott.

Was geschieht da? Zapft Petrus Gottes Allmacht an, im Namen Jesu, des Sohnes Gottes? Tut er medizinisch Unmögliches, um den Glauben an Jesus Christus zu wecken? Viele verstehen diese Geschichte so.

Ich denke über eine andere Möglichkeit nach, dieses Wunder zu verstehen. Vielleicht hat dieser Mann von anderen immer wieder böse Worte gehört: „Du bist zu nichts nütze, was kannst du denn schon, wozu bist du überhaupt auf der Welt!“ Am Ende denkt er: „Egal wie ich‘s mache, es ist immer verkehrt!“ Er sitzt wie gelähmt da und traut sich nichts mehr zu, außer zu betteln.

Petrus sagt ihm: „Steh auf! Ich trau dir das zu! Im Namen Jesu rede ich zu dir. Denn er ist der Sohn Gottes und zeigt dir, wie Gott ist. Gott ist die Liebe und nimmt auch dich so an, wie du bist. Du darfst dir etwas zutrauen!“ Und dann reicht Petrus dem gelähmten Mann die Hand und richtet ihn auf. Da traut sich der Mann wirklich, auf eigenen Füßen zu stehen. Er spürt, wie seine Füße und Knöchel ihn tragen. Sie werden nicht mehr weich, so bald er versucht, aufzutreten, er springt auf und läuft in aller Öffentlichkeit herum, geht sofort in den Tempel, springt sogar dort umher und lobt Gott.

Wenn ich das so beschreibe, denke ich an eine Lähmung, die nicht einfach von unserem Körper verursacht ist, sondern die mit unserer Seele zu tun hat. Wenn die Beine körperlich nicht mehr wollen, müssen wir damit leben. Aber es gibt Menschen, die sich zusätzlich lähmen, indem sie sagen: So alt bin ich noch nicht, ich will keinen Rollator. Sie bleiben lieber im Zimmer sitzen, als eine Gehhilfe zu benutzen oder sich im Rollstuhl schieben zu lassen.

Auch auf andere Weise kann man sich gelähmt fühlen. Solche Zeiten kenne ich auch, wenn einem alles zu viel wird und man gar nicht weiß, wie man alles schaffen soll. Manche Menschen geraten in tiefe Depressionen und sitzen am Ende da und können gar nichts mehr tun. Gut ist es, wenn man Pause machen kann, sich erholen kann, und dann wieder neue Kraft hat, um das Notwendige zu tun. Und wenn man nicht alles allein schafft, ist es gut, die Hand anzunehmen, die einem als Hilfe gereicht wird.

Und wie reagieren die Leute, als der Gelähmte wieder gehen kann?

9 Und es sah ihn alles Volk umhergehen und Gott loben.

Noch einmal kommt hier das Wort „sehen“ vor; in aller Öffentlichkeit sehen die Menschen den Mann, dem Petrus und Johannes geholfen haben. Sie sehen nicht nur, dass er wieder laufen kann, sie sehen auch, wie er Gott dafür lobt und dankt.

10 Sie erkannten ihn auch, dass er es war, der vor der Schönen Tür des Tempels gesessen und um Almosen gebettelt hatte; und Verwunderung und Entsetzen erfüllte sie über das, was ihm widerfahren war.

Was mich wundert: dass die Menschen sich nicht mit dem geheilten Mann freuen. Sie wundern sich und entsetzen sich. Als ob sie nicht damit zurechtkommen, dass der Bettler plötzlich kein Bettler mehr ist. Können im Namen Jesu denn einfach Wunder geschehen? Können Menschen sich so verändern? Darf man das glauben? Gott will auch uns Mut machen, dass wir uns etwas zutrauen, dass wir Freude am Leben haben. Wenn wir uns wie gelähmt fühlen, wenn wir keine Kraft haben, dann dürfen wir Gott um kleine Wunder bitten, dass wir dankbar werden für kleine Kräfte und für die Hilfe anderer Menschen. So können wir beten: „Gib mir Kraft für diesen Tag. Herr, ich bitte nur für diesen, dass mir werde zugewiesen, was ich heute brauchen mag.“ Amen.

Der Gott der Hoffnung erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben. Amen.

Wir singen das Lied 383:

Herr, du hast mich angerührt

Gott, Vater Jesu Christi und unser Vater, schenke uns die Einsicht, dass wir von dir Ermutigung und Kraft bekommen. Und manchmal nimmst du uns die Kraft, damit wir spüren: Es ist nicht selbstverständlich, stark zu sein.

Schenke uns deine Liebe, damit wir wissen: Wir sind nicht allein auf der Welt. Unser Leben hat seinen Sinn in dir. In dir finden wir Ruhe und die Erfüllung, nach der wir uns sehnen.

Und wenn wir sterben müssen, dann lass uns selig sterben und getrost Abschied nehmen von dieser Welt.

Du ersparst uns nicht Leid und Tränen – aber lass uns in allen Sorgen und Nöten nicht allein! Amen.

Wir beten mit den Worten, die uns unser Herr Jesus Christus selber gelehrt hat:

Vater unser

Zum Schluss singen wir das Lied 394:

1. Nun aufwärts froh den Blick gewandt und vorwärts fest den Schritt! Wir gehn an unsers Meisters Hand, und unser Herr geht mit.

2. Vergesset, was dahinten liegt und euern Weg beschwert; was ewig euer Herz vergnügt, ist wohl des Opfers wert.

3. Und was euch noch gefangen hält, o werft es von euch ab! Begraben sei die ganze Welt für euch in Christi Grab.

4. So steigt ihr frei mit ihm hinan zu lichten Himmelshöhn. Er uns vorauf, er bricht uns Bahn – wer will ihm widerstehn?

5. Drum aufwärts froh den Blick gewandt und vorwärts fest den Schritt! Wir gehn an unsers Meisters Hand, und unser Herr geht mit.

Empfangt Gottes Segen:

Der Herr segne euch und er behüte euch. Er lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig. Er erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch seinen Frieden. „Amen, Amen, Amen!“

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