In dieser Kategorie sind Gottesdienste zusammengestellt, die an verschiedenen Stationen auf dem Neuen Friedhof in Gießen gehalten wurden.

Gottesdienste unterwegs auf dem Friedhof

Die folgenden Gottesdienste wurden auf dem Neuen Friedhof am Rodtberg in Gießen von Pfarrer Helmut Schütz gemeinsam mit anderen vorbereitet und gestaltet, in den ersten Jahren in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Stadtkirchenarbeit Gießen und dem „Team halb 6“ der Evangelischen Paulusgemeinde, in den letzten Jahren in ökumenischer Zusammen­arbeit.

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Erinnern und Loslassen

Erinnerung spielt eine zentrale Rolle in unseren Trauerfeiern. Wir gedenken der Verstorbenen, wir rufen uns ihre Einmaligkeit und Unverwechselbarkeit ins Gedächtnis, wir betonen, dass wir sie, die wir geliebt haben, nicht vergessen werden. Der Liederdichter Andreas Gryphius meinte: Nur dieser Augenblick gehört uns, dann ist unsere Zeit schon wieder verflogen. Aber im Vertrauen auf Gott vergehen wir nie.

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Kein Ort wie jeder andere

Am „Tag des Friedhofs“ gehen wir über den Friedhof in dem Bewusstsein, dass dieser Ort uns an den Zusammenhang von Leben und Tod erinnert – nicht, um uns zu ängstigen, sondern zu trösten, nicht um uns in depressive Stimmung zu versetzen, sondern mit Dankbarkeit zu erfüllen. Denn an diesem Ort wird erkennbar, dass das Leben ein unendlich kostbares Geschenk ist.

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Redende Steine

Wohl denen, die vor Gott in Heiligkeit wandeln. Wandeln, das tun wir heute buchstäblich, indem wir Stationen auf dem Friedhof ansteuern. Wir machen an einigen Grabsteinen Halt – zum Hören, zum Singen und zum Beten. „Redende Steine“, so lautet heute das Thema. Denn die in Grabsteine eingravierten Symbole und Worte können ebenso zu uns reden wie manche der Steine selbst.

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Trost der Pflanzen

Nicht die Pflanzen selbst können uns angesichts des Todes trösten. Aber ihr symbolischer Gehalt ist groß. Die von uns ausgesuchten Pflanzen haben alle auch eine biblische Bedeutung, darüber wollen wir mit Ihnen heute nachdenken, und den Trost erkennen, den die Glaubens­zeugnisse der Bibel uns im Bild der Pflanzen geben.

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Symbole der Hoffnung

Beim zweiten Gottesdienst unterwegs auf dem Neuen Friedhof Gießen ging es um „Symbole der Hoffnung“: Blume und Baum, Davidsstern und Kreuz. Die von der Künstlerin Heide Birgitt Theiss gestaltete Skulptur „Geborgen“ lenkte am Schluss des Stationenweges die Aufmerksamkeit auf den Trost für Eltern totgeborener Kinder.

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Friedhof – ein Garten des Lebens

Ein Friedhof ist nicht nur ein Ort des Todes, sondern er kann zum Garten des Lebens werden, wenn wir die vielen hoffnungsvollen Worte, die auf Grabsteinen stehen oder an Gräbern ausgesprochen werden, ernst nehmen. Zum 100. Geburtstag des Neuen Friedhofs Gießen wird hier zum ersten Mal ein Gottesdienst unterwegs gefeiert.

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