Jesus, der gute Hirte für alle Schafe

Wenn wir denken, dass Gott nichts mit uns zu tun haben will, sagt uns Jesus eindringlich: „Ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall.“ Ja, Jesus kümmert sich nicht nur um die Schafe, die schon immer bei ihm gewesen sind. Er sagt: „Auch sie, auch euch schwarze Schafe, auch euch verzweifelte Schäflein, muss ich herführen.“

Holz-Skulptur von Jesus, der ein Schaf im Arm hält

Jesus ist der Gute Hirte für alle Schafe (Bild: pixabay.com)

#predigtGottesdienst am Sonntag Misericordias Domini, den 29. April 1990 um 9.30 Uhr in der Kapelle der Landesnervenklinik Alzey

Heute, am zweiten Sonntag nach Ostern, begrüße ich Sie herzlich im Gottesdienst in unserer Klinik-Kapelle! Dieser Sonntag trägt den Namen „Misericordias Domini“, d. h. „Barmherzigkeit des Herrn“, und heute denken wir besonders daran, dass Gott für uns Menschen wie ein guter Hirte ist. Von Gott, dem guten Hirten, von Jesus, dem guten Hirten, werden wir in diesem Gottesdienst hören und reden und singen.

Osterlied EG 107:

1) Wir danken dir, Herr Jesu Christ, dass du vom Tod erstanden bist und hast dem Tod zerstört sein Macht und uns zum Leben wiederbracht. Halleluja.

2) Wir bitten dich durch deine Gnad: Nimm von uns unsre Missetat und hilf uns durch die Güte dein, dass wir dein treuen Diener sein. Halleluja.

3) Gott Vater in dem höchsten Thron samt seinem eingebornen Sohn, dem Heilgen Geist in gleicher Weis in Ewigkeit sei Lob und Preis. Halleluja.

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. „Amen.“

Wir beten mit Worten des 23. Psalms:

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.

Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

Kommt, lasst uns anbeten! „Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar, und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“

Gott, unser Hirte und Hüter unserer Seelen, viele Menschen können sich überhaupt nicht vorstellen, dass du auf sie achtest. Denn wenn du auf uns achten würdest, warum greifst du dann nicht öfter ein? Warum passiert dann so viel Böses und Schreckliches? Wir können manchmal nicht verstehen, was du mit uns vorhast. Wir begreifen die Art und Weise nicht, wie du uns helfen willst. Lass uns auf dein Wort hören, schenke uns neues Vertrauen zu dir. Das erbitten wir von dir im Namen Jesu Christi, unseres Herrn. „Amen.“

Wir hören die Lesung aus 1. Petrus 2, 21b-25:

21 Christus [hat] für euch [gelitten] und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußtapfen;

22 er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand;

23 der nicht widerschmähte, als er geschmäht wurde, nicht drohte, als er litt, er stellte es aber dem anheim, der gerecht richtet;

24 der unsre Sünde selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden.

25 Denn ihr wart wie die irrenden Schafe; aber ihr seid nun bekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen.

Wir singen das Lied vom guten Hirten 178, 1-5:

1) Der Herr ist mein getreuer Hirt, hält mich in seiner Hute, darin mir gar nicht mangeln wird jemals an einem Gute. Er weidet mich ohn Unterlass, da aufwächst das wohlschmeckend Gras seines heilsamen Wortes.

2) Zum reinen Wasser er mich weist, das mich erquickt so gute, das ist sein werter Heilger Geist, der mich macht wohlgemute; er führet mich auf rechter Straß in seim Gebot ohn Unterlass um seines Namens willen.

3) Ob ich wandert im finstern Tal, fürcht ich doch kein Unglücke in Leid, Verfolgung und Trübsal, in dieser Welte Tücke; denn du bist bei mir stetiglich, dein Stab und Stecken trösten mich, auf dein Wort ich mich lasse.

4) Du b’reitest vor mir einen Tisch vor mein‘ Feind‘ allenthalben, machst mein Herz unverzaget frisch; mein Haupt tust du mir salben mit deinem Geist, der Freuden Öl; und schenkest voll ein meiner Seel deiner geistlichen Freuden.

5) Gutes und viel Barmherzigkeit folgen mir nach im Leben, und ich werd bleiben allezeit im Heus des Herren eben auf Erd in der christlichen Gmein, und nach dem Tode werd ich sein bei Christo, meinem Herren.

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus. Amen.

Zur Predigt hören wir aus dem Evangelium nach Johannes 10, 11-16.27-30:

11 Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.

12 Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht – und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie -,

13 denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe.

14 Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich,

15 wie mich mein Vater kennt, und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe.

16 Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden.

27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir;

28 und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.

29 Mein Vater, der mir sie gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen.

30 Ich und der Vater sind eins.

Liebe Gemeinde,

ich weiß nicht, ob Sie es im Fernsehen diese Woche gesehen oder im Radio gehört haben: meine Frau und ich jedenfalls waren sehr erschrocken und betroffen, als am Mittwoch abend eine Frau versucht hat, den Politiker Oskar Lafontaine zu töten. Niemand weiß genau, was sie dazu getrieben hat, vielleicht nicht einmal sie selbst. Beide sind nun in ärztlicher Behandlung, die Täterin ist in einer Nervenklinik, in geschlossener Abteilung, das Opfer ist operiert worden und mittlerweile außer Lebensgefahr.

Herr Lafontaine ist nur um Haaresbreite vor dem Verbluten gerettet worden – als wir das hörten, haben wir gedacht: Gott hat ihn beschützt. Und dafür waren wir erst einmal dankbar.

Und wir mussten auch daran denken: Es ist wirklich nicht selbstverständlich, dass wir unser Leben haben und gesund sind. Zum Leben in unserer Welt gehören auch die schrecklichen Dinge – Krankheit und Tod, Bosheit und Verwirrung, Schmerzen und Traurigkeit.

Viele Menschen wissen nicht, wie Gott das alles zulassen kann. Wie passen solche Dinge damit zusammen, dass Gott die Menschen liebt?

Manche denken wohl: Gott lässt das Böse zu, um die Bösen zu strafen. Die Frau, die Herrn Lafontaine beinahe getötet hätte, dachte das vielleicht auch. In der BILD-Zeitung stand ja gestern eine große Überschrift – ich habe sie zufällig am Zeitungskiosk in der Stadt gelesen: „Die weiße Frau: Jesus kam zu mir“. Hat die Frau wirklich gemeint, dass Jesus ihr den Auftrag gegeben hat, zu töten?

Auf jeden Fall, wenn die Frau das gedacht hat, dann ist sie wirklich verwirrt gewesen. Dann hat sie sich wirklich sehr geirrt. Gott will Menschen nichts Böses antun. Er will nicht den Tod, sondern er will, dass wir leben. Jesus hätte selber doch auch niemanden getötet, nicht einmal die bösesten Menschen. Er hat sich nicht einmal gewehrt, als man ihn am Kreuz getötet hat.

Ja, Gott will das Gute für uns Menschen. So verstehe ich es, wenn in der Bibel so oft gesagt wird, dass Gott für uns wie ein guter Hirte ist.

Aber was ist denn eigentlich ein guter Hirte? Ist das einer, der auf eine Herde von dummen Schafen aufpasst?

Früher hat man das oft gedacht, dass Schafe dumm seien. Und viele wollten deshalb nicht gern zu den Schäfchen in der Gemeinde Jesu gehören, weil sie dachten: ich bin doch kein dummes Schaf.

Aber darum geht es gar nicht. Das ganze ist ja ein Gleichnis. Jesus sagt: „Ich bin der gute Hirte.“ In dem Bild vom guten Hirten wird ein Vergleich aufgestellt: So wie ein guter Schafhirte mit seinen Schafen umgeht, so geht Gott mit den Menschen um. Jesus, der Sohn Gottes, zeigt es in seinem ganzen Leben und auch in seinem Sterben. Und deshalb sagt er auch gleich am Anfang: „Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.“

Warum tut er das? Wenn dem Hirten die Schafe gehören, dann will er keins verlieren, dann sind sie ihm alle wichtig. Und die Menschen? Sie gehören alle zu Gott, Gott hat uns alle geschaffen, wir alle sind ihm wichtig. Er will keine und keinen von uns verlieren. Lieber lässt er sein eigenes Leben, als dass er uns verloren gehen lassen würde.

Jesus ist nicht nur wie ein gemieteter Knecht, wie ein Mietling, der für Geld auf die Schafe aufpassen soll. Der würde nicht sein Leben einsetzen, um die Schafe zu retten, sagt Jesus. Er „sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht – und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie -, denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe.“

Nein, Jesus sagt noch einmal ausdrücklich: „Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen.“

Ja, die Schafe sind dem Hirten nicht nur alle zusammen wichtig, sondern er kennt auch jedes einzelne Schaf. Ich habe das einmal miterlebt, ich glaube es war in der Lüneburger Heide, da kamen wir zu einem Schäfer, der mit einer großen Schafherde umherzog. Der hat wirklich alle einzelnen Schafe erkannt, wie sie ausgesehen haben und wie sie geblökt haben und konnte sogar jedes einzelne Schaf beim Namen rufen. Ich hätte die Schafe ja nicht auseinanderhalten können; aber der Hirte kannte sie wirklich, ihm gehörten sie ja, und ihm waren sie alle wichtig, vom kleinsten Lämmchen bis zum bockigsten Widder. „Meine Schafe hören meine Stimme,“ sagt Jesus, „und ich kenne sie.“

Bei den wirklichen Schafen ist es nun so: Sie wissen ja, dass sie zur Herde gehören. Sie hören auf die Stimme des Hirten. Und wenn sie es nicht tun, wenn sie weglaufen, dann bringen sie sich in große Gefahr. Sie können verlorengehen, von wilden Tieren zerrissen werden. Und wie ist es bei uns Menschen?

Viele erwarten nichts von Gott. Viele trauen Gott nicht zu, dass er ihnen helfen kann, dass er sich um jeden von uns kümmert, dass wir ihm alle wichtig sind. Aber wer von Gott nichts wissen will, bringt sich selber in große Gefahr. Manche werden dadurch hartherzig. Manche geraten auch in große Verzweiflung. Manche haben keine Hoffnung mehr für ihr Leben.

Aber wenn wir wissen, dass Gott wie ein guter Hirte für uns sorgt, dann kann Jesus auch von uns sagen: „Ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich… Ich kenne sie, und sie folgen mir.“

Wenn wir Jesus nachfolgen, dann haben wir Hoffnung, auch wenn unser Schicksal nicht leicht ist. Jesus hält uns fest, auch wenn wir selber nicht mehr weiter wissen.

Und selbst wenn wir in Todesangst leben, spricht Jesus uns Mut zu: „Ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“ Das gilt für uns schon hier in unserem Leben, und es hört nicht auf, wenn wir einmal nach Gottes Willen sterben sollen.

Warum kann Jesus das so sagen? Weil er der Sohn Gottes ist, weil er durch den Geist Gottes im Auftrag der höchsten Macht handelt. Denn Gott selber hat die Menschen seinem Sohn Jesus anvertraut. „Mein Vater, der mir sie gegeben hat,“ sagt Jesus, „ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind eins.“

Aber wenn sich nun jemand fragt: Gehöre ich wirklich auch zu den Schafen Jesu? Bin ich nicht vielleicht ein schwarzes Schaf? Manche Menschen können sich gar nicht vorstellen, dass Gott nach ihnen fragt, dass sie für Gott irgendeine Bedeutung haben. Sie beneiden die anderen, die an Gott glauben können, aber sie können selber nicht glauben.

Jesus denkt auch an die schwarzen Schafe. Für ihn gibt es keine Schuld, die er nicht vergeben könnte. Er gibt allen Menschen eine neue Chance, ganz gleich, was sie getan haben.

Und Jesus denkt auch an die verlorenen Schafe. Er folgt dem einen Schaf, das weit weg von der Herde sich verlaufen hat, auch wenn er die anderen Schafe dann mal alleine lassen muss. Jesus hat gerade mit den verzweifelten Schafen noch etwas vor, an ihnen will er zeigen, wie seine Kraft in den Schwachen mächtig sein kann. Er nimmt uns in die Arme und trägt uns, wenn wir keine Kraft mehr haben. Er führt uns hindurch durch das finstere Tal, so dass wir nicht verloren gehen. Er hilft uns, dass wir nicht aufgeben, auch wenn wir keinen Ausweg mehr sehen.

Wenn wir denken, dass Gott nichts mit uns zu tun haben will, dass er uns nicht hört, dass wir wohl nicht zu ihm gehören, dann sagt uns Jesus eindringlich: „Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall“ – ja, Jesus kümmert sich nicht nur um die Schafe, die schon immer bei ihm gewesen sind, sondern auch um die anderen; er sagt: „auch sie – auch euch schwarze Schafe, auch euch verzweifelte Schäflein – muss ich herführen, und ihr werdet meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden.“

Darauf können wir alle vertrauen, wir können es wagen mit dem guten Hirten. Er will der Hirte von uns allen sein. Amen.

Und der Friede Gottes, der viel größer ist, als unser Denken und Fühlen erfassen kann, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen.
Lied 220, 1-6:

1) Eine Herde und ein Hirt! Wie wird dann dir sein, o Erde, wenn sein Tag erscheinen wird? Freue dich, du kleine Herde, mach dich auf und werde licht! Jesus hält, was er verspricht.

2) Hüter, ist der Tag noch fern? Schon ergrünt es auf den Weiden, und die Herrlichkeit des Herrn nahet dämmernd sich den Heiden; blinde Pilger flehn um Licht. Jesus hält, was er verspricht.

3) Komm, o komm, getreuer Hirt, dass die Nacht zum Tage werde. Ach wie manches Schäflein irrt fern von dir und deiner Herde. Kleine Herde, zage nicht! Jesus hält, was er verspricht.

4) Sieh, das Heer der Nebel flieht vor des Morgenrotes Helle, und der Sohn der Wüste kniet dürstend an der Lebensquelle; ihn umleuchtet Morgenlicht. Jesu hält, was er verspricht.

5) Gräber harren aufgetan; rauscht, verdorrete Gebeine, macht dem Bundesengel Bahn; großer Tag des Herrn, erscheine! Jesus ruft: „Es werde Licht!“ Jesus hält, was er verspricht.

6) O des Tags der Herrlichkeit! Jesus Christus, du die Sonne, und auf Erden weit und breit Licht und Wahrheit, Fried und Wonne! Mach dich auf, es werde Licht! Jesus hält, was er verspricht.

Lasst uns beten.

Gott, unser guter Hirte, du hast wirklich ein Auge auf uns alle, dir ist nichts wichtiger, als auf uns Menschen zu achten. Aber du greifst nicht immer ein, du lässt uns uns oft unsere eignen Wege gehen, doch wir dürfen uns dir anvertrauen, wenn wir uns verlaufen haben. Manchmal hilfst du uns nicht aus einer Not heraus, aber du trägst uns durch die Not hindurch. Wir danken dir für Bewahrung in Gefahren, zum Beispiel dafür, dass Oskar Lafontaine den Mordanschlag überlebt hat. Und wir bitten dich: lass uns untereinander Vertrauen säen und nicht Angst, lass uns Hass überwinden und Liebe üben, damit nicht Menschen aus Angst oder Hass heraus zu solchen verzweifelten Taten getrieben werden. Amen.

Alles, was uns heute bewegt, schließen wir im Gebet Jesu zusammen:

Vater unser

Zum Schluss singen wir das Osterlied 82; dabei singen wir zuerst die fünf Strophen ohne Halleluja und zum Schluss als sechste Strophe das Halleluja:

1) Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit; denn unser Heil hat Gott bereit‘.

2) Es ist erstanden Jesus Christ, der an dem Kreuz gestorben ist, dem sei Lob, Ehr zu aller Frist.

3) Er hat zerstört der Höllen Pfort und all die Sein‘ herausgeführt und uns erlöst von ewgen Tod.

4) Wir singen alle Lob und Preis dem eingen Gottessohne weis‘, der uns erkauft das Paradeis.

5) Es freu sich alle Christenheit und lobe die Dreifaltigkeit von nun an bis in Ewigkeit.

6) Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja. Gelobt sei Christus, Marien Sohn!

Und nun lasst uns mit Gottes Segen in den Sonntag und in die neue Woche gehen:

Der Herr segne euch und er behüte euch. Er lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig. Er erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch seinen Frieden. „Amen, Amen, Amen!“

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