Die Propheten Obadja, Jona und Micha stehen an vierter bis sechster Stelle im Zwölfprophetenbuch der jüdischen Bibel und unter den Kleinen Propheten des christlichen Alten Testaments.

„Schwerter zu Pflugscharen!“ Oder umgekehrt?

„Bereitet euch zum heiligen Krieg!“ Wie gehen wir als Christen mit einem solchen Aufruf des Propheten Joel um? „Macht aus euren Pflugscharen Schwerter und aus euren Sicheln Spieße!“ Wie verträgt sich dieser Satz aus Joel 4 mit der bekannten Friedensvision aus Micha 4, in der „Schwerter zu Pflugscharen“ geschmiedet werden und niemand mehr das Kriegshandwerk erlernen wird?

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„Nicht Frieden, sondern das Schwert“

Jesus sagt: „Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen auf die Erde“? Widerspricht das nicht allem, was wir von Jesus wissen? Jesus will doch, dass wir Frieden machen. Aber worin besteht die Chance zur Heilung der Zerrissenheit, die wir in Familien, in der Gesellschaft und zwischen Völkern erleben?

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Hesekiel und das Zwölfprophetenbuch

Gottesdienste zu einem Großen und mehreren Kleinen Propheten. Hesekiel oder Ezechiel ist der dritte „Große Prophet“ im christlichen Alten Testament bzw. „Hintere Prophet“ in der jüdischen Bibel. Er wirkte während des babylonischen Exils von 600-560 v. Chr. Amos, Micha und Sacharja gehören im AT zu den „Kleinen Propheten“, in der hebräischen Bibel zum Zwölfprophetenbuch, dem Vierten der „Hinteren Propheten“.

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Gehorsam der Liebe

Auch für Jesus war es nicht leicht, an der Liebe festzuhalten, als Menschen auf seine Liebe mit Hass und Gewalt antworteten und er nicht mit Gewalt zurückschlagen wollte. Aber nicht einmal ein so schrecklicher Tod, wie ihn Jesus am Kreuz erlitten hat, konnte seine Liebe aufhören lassen. Denn in Jesus war die Liebe von Gott selbst lebendig, Gottes heiliger Geist.

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Jona im Wal und Daniel in der Löwengrube

Was für ein „großer Fisch“ hätte den Jona verschlingen können, ohne ihm sämtliche Knochen im Leibe zu zerbrechen? War Jona vielleicht nicht im Magen, sondern in der Maulhöhle eines Pottwals? Wie konnte Daniel mit seinem unerschütterlichen Gottvertrauen in der Löwengrube überleben? Beide Errettungen im Vertrauen auf Gott bleiben wunderbar, auch wenn man sie auf natürliche Weise erklären kann.

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Konfi-Gebote

Ich finde dieses Bild genial, denn es zeigt, welche Eltern es ihren Kindern besonders leicht machen, sie zu ehren, also zu respektieren und zu lieben. Eltern, die miteinander im Einklang leben und sich nicht gegeneinander ausspielen lassen, können ihren Kindern am besten Treue vorleben, ihnen Liebe und Geborgenheit vermitteln und nebenbei auch noch ganz selbstverständlich gute Grenzen setzen.

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„Das ist der Wille Gottes: eure Heiligung“

In Thessalonich soll es wie zur Zeit der Propheten gerecht zugehen im Geschäfts- und Arbeitsleben. Heiligung steht nicht zufällig mit dem Wort Wertschätzung zusammen. Wir gehören zum heiligen Gott, indem wir den Menschen neben uns und uns selber so wertschätzen, wie Gott es tut: Wir sind kostbare Geschöpfe Gottes und mitverantwortlich dafür, dass kein Geschöpf Gottes unter die Räder kommt.

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Was ist eigentlich gut?

„Recht tun“ hat für Micha eine klare soziale Zielsetzung. Gott will, dass niemand um die Früchte seiner Arbeit betrogen wird. „Liebe üben“ ist eine Lebenshaltung, die in einzelnen Taten ausgeübt wird – und vielleicht auch eingeübt werden muss. „Demütig sein im Gehen mit deinem Gott“ heißt, dass wir Gott nachfolgen auf dem Weg zu den Menschen, denen er helfen will.

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Die Engel von Bethlehem

Das Loblied der himmlischen Streitkräfte. Dem einen Engel treten die gesamten himmlischen Heerscharen zur Seite, eine Armee Gottes. Es ist die einzige Stelle im Neuen Testament, an der dieses Wort vorkommt. Sie werden zum Friedenskorps, das Gottes „Ehre“ im Himmel besingt. So groß Gott oben im Himmel ist, so umfassend soll der Friede für die Menschen auf der Erde sein.

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„Mensch, es ist dir gesagt, was gut ist!“

Wir bleiben frei, wenn wir aus Einsicht einem Gebot „gehorchen“. Deshalb ist es gut, wenn wir unseren Kindern beides beibringen: Rechte und Regeln, Freiheiten und Pflichten, Erlaubnisse und Grenzen. Kind, ich sage dir, was gut ist. Du sollst so frei sein wie möglich, aber ich kann dir nicht alles erlauben, sonst nimmst du Schaden an Leib und Seele.

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