Das Turmgebet wird seit Beginn des neuen Jahrtausends regelmäßig montags bis freitags um 18.00 Uhr im Stadtkirchenturm Gießen gefeiert, gemeinsam gestaltet von evangelischen und katholischen Christen. Seit 2010 gibt es in der Woche vor Pfingsten sogar eine ökumenische Gebetswoche in erweitertem ökumenischen Rahmen.

Turmgebet

Hier gibt es Andachten mit einem mehr oder weniger langen Guten Gedanken, die ich, Pfarrer Helmut Schütz, zum Turmgebet im Stadtkirchenturm Gießen gehalten habe. Das Turmgebet wird dort regelmäßig (derzeit dienstags bis freitags) um 18.00 Uhr von evangelischen und katholischen Christen gefeiert. Seit 2010 gibt es in der Woche vor Pfingsten sogar eine ökumenische Gebetswoche in erweitertem ökumenischen Rahmen.

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„Gib mir zu trinken!“

So sieht Mission bei Jesus aus: Er ist offen für die fremde Frau in ihrer fremden Religion. Er ist zugleich selbstbewusst in dem, was er anzubieten hat. Er lässt sich zu trinken geben, hört auf ihre Weisheit, ihre Einsicht, lässt sich den Durst löschen, und zugleich lädt er sie ein zu trinken, ohne Druck auf sie auszuüben.

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Christi Blut schreit: „Barmherzigkeit!“

Weder andere Menschen noch wir selbst haben ein Recht, uns zu verdammen, weil Gott selber auf dieses Recht verzichtet. Denn er hört auf seinen Sohn, dessen Blut zum Himmel schreit, wie vor Urzeiten Abels Blut zum Himmel schrie, als sein Bruder Kain ihn getötet hatte. Damals sollte die Untat des Kain nicht verborgen bleiben, aber nicht mit Blut gerächt werden.

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Meinungsvielfalt im Miteinander der Konfessionen

Heute gibt es Meinungsverschiedenheiten, durch die neue Spaltungen zwischen den Konfessionen heraufbeschworen werden. Ich denke an die Haltung gegenüber homosexuell lebenden Christinnen und Christen, die sich in ihrer Partnerschaft als von Gott gesegnet erleben und diesen Segen auch von Repräsentanten ihrer Kirche empfangen möchten. Können wir es in Liebe aushalten, dass wir in solchen Fragen sehr unterschiedliche Haltungen vertreten?

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Engel auf dem Weg Jakobs

Eine bewegte Familiengeschichte wird da erzählt, die mich an so manchen Lebenslauf von Menschen erinnert hat, die ich aus meiner Gemeinde kenne: Konflikte zwischen Verwandten, Ausgenutztwerden bei der Arbeit oder unter Freunden, ein ganz normales Leben mit guten und schlechten Zeiten. Das Besondere an der Geschichte von Jakob ist nun, dass er immer wieder den Engeln Gottes begegnet.

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Mariä Himmelfahrt: „Sie hat sich verduftet“

Mein Denkanstoß heute ist ein Lied zu einer Legende von Mariens Tod. Ich gebe zu, dass ich nicht weiß, welchen Sinn die Himmelfahrt Marias für einen katholischen Christen haben mag. Aber vor Jahrzehnten hörte ich das Lied, geschrieben von Wilhelm Willms, vertont von Peter Janssens, und es sprach mich an in seiner schlichten Symbolhaftigkeit.

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Mit Gott Grenzen überschreiten

Mit Gott gehen kann heute bedeuten, sowohl Grenzen zwischen Christen als auch zwischen Menschen verschiedenen Glaubens zu überwinden. Die Christen Indiens sind in einem multireligiösen Umfeld eine kleine Minderheit. Sie erinnern uns an die Bedeutung des interreligiösen Dialogs. Uns müsste dieser Dialog leichter fallen, sind wir doch in Deutschland in einer Mehrheitssituation.

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Menschen fangen für den Gott, der frei macht

Simon Petrus soll Menschen fangen. Die Formulierung klingt paradox, denn er soll doch Menschen gewinnen für den Gott, der frei macht. Diese Art des Menschenfangs geschieht ja auch nicht mit Netzen oder einem Lasso, sondern allein mit dem Wort Gottes, das Jesus unter uns Menschen ausstreut, und diejenigen, die Jesus mit dem Menschenfang beauftragt, folgen ihm darin nach.

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Gedanken zum islamischen Opferfest

Das islamische Opferfest gründet auf der Erzählung von Abraham, der sich von Gott aufgefordert weiß, seinen Sohn zu opfern. Juden und Christen kennen diese Geschichte aus dem 1. Buch Mose – und sie steht auch im Koran. Dort ist Abraham ebenfalls bereit, Gott zu gehorchen, aber zuvor fragt er seinen Sohn, was er dazu meint.

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Mit Gnade beschenkt – als Christen und Muslime

Wir können einladen zum Glauben an Jesus, aber es mag sein, dass Menschen, die zum Beispiel als Muslime einen anderen Zugang zu Jesus haben, auf ihre Art sich ebenfalls von Gott mit Gnade beschenkt wissen und darum bei ihrem Glauben bleiben. Mein Gedankenanstoß für Sie sind ein paar Texte aus der islamischen Tradition, die christlichen Texten erstaunlich nahe sind.

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