„Feuerschein und Wolke“

Gewaltige Wolken und Feuersäulen am Himmel müssen nicht automatisch Gottvertrauen erwecken, sie können auch bedrohlich wirken. Die Israeliten murren gegen Gott trotz der Wolken und des Feuers, sie erkennen diese Zeichen nicht als Beweis für Gottes Nähe an. Mose hält ihnen entgegen: Das ist Gottes Wolkensäule, das ist seine Feuersäule. In dem, was uns geschieht, ist Gott am Werk.

direkt-predigtGottesdienst an Silvester, Freitag, den 31. Dezember 1999, um 18.00 Uhr in der evangelischen Pauluskirche Gießen

Guten Abend, liebe Gemeinde!

Ich begrüße Sie am letzten Abend des Jahres 1999, bevor das Jahr 2000 beginnt, mit dem Bibelwort aus Psalm 130, 8:

„Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte.“

Den Übergang zum runden Jahr 2000 empfinden viele Menschen als etwas ganz Besonderes, zum Teil auch Bedrohliches. Wir fragen uns heute im Gottesdienst, wie uns Gott auf dem Weg zwischen den Zeiten begleitet.

Zu Beginn singen wir das Lied 59:

1) Das alte Jahr vergangen ist; wir danken dir, Herr Jesu Christ, dass du uns in so großer G’fahr so gnädiglich behüt‘ dies Jahr.

2) Wir bitten dich, ewigen Sohn des Vaters in dem höchsten Thron, du wollst dein arme Christenheit bewahren ferner allezeit.

3) Entzieh uns nicht dein heilsam Wort, das ist der Seelen Trost und Hort; vor falscher Lehr, Abgötterei behüt uns, Herr, und steh uns bei.

4) Hilf, dass wir fliehn der Sünde Bahn und fromm zu werden fangen an; der Sünd‘ im alten Jahr nicht denk, ein gnadenreiches Jahr uns schenk,

5) christlich zu leben, seliglich zu sterben und hernach fröhlich am Jüngsten Tage aufzustehn, mit dir in‘ Himmel einzugehn,

6) zu loben und zu preisen dich mit allen Engeln ewiglich. O Jesu, unsern Glauben mehr zu deines Namens Ruhm und Ehr.

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. „Amen.“

Wir feiern den letzten Gottesdienst Anno Domini 1999, im Jahr des Herrn 1999. Gott hat uns dieses Jahr geschenkt, wir konnten es ausfüllen, nun vollendet es sich.

Kommt, lasst uns Gott anbeten! „Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar, und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“

Wir sind verantwortlich für unsere Zeit. Ist sie uns unter den Fingern zerronnen? Hatten wir oft zu wenig Zeit? Oder hatten wir zu viel davon, leere Zeit, Langeweile? Konnten wir sie sinnvoll nutzen, in Arbeit und Spiel, im Umgang mit Herausforderungen und im Ausruhen? Wir rufen zu dir:

Herr, erbarme dich! „Herr, erbarme dich, Christe, erbarme dich, Herr, erbarm dich über uns!“

Unsere Zeit steht in Gottes Händen. Das alte Jahr genau wie das neue – egal wie es heißt, egal ob nun wirklich schon das neue Jahrtausend beginnt oder erst ein Jahr später. In Gottes Augen ist jedes Jahr ein besonderes, ein einmaliges Jahr, eben ein Jahr des Herrn.

Lasst uns Gott lobsingen! „Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Fried, den Menschen ein Wohlgefallen. Allein Gott in der Höh sei Ehr und Dank für seine Gnade, darum dass nun und nimmermehr uns rühren kann kein Schade. Ein Wohlgefalln Gott an uns hat; nun ist groß Fried ohn Unterlass, all Fehd hat nun ein Ende“.

Der Herr sei mit euch „und mit deinem Geist.“

Du, Gott, bist der Herr des Jahres 1999. Dir konnten wir im alten Jahr begegnen. Du kommst uns auch im neuen Jahr 2000 entgegen, und wir müssen uns nicht in Zukunftsängsten und -spekulationen verlieren. Gib uns Hoffnung und Wegweisung, dass wir getrost die Wege gehen, die vor uns liegen. Darum bitten wir dich im Namen Jesu Christi, unseres Herrn. „Amen.“

Wir hören die Lesung aus einem Brief des Apostels Paulus, 1. Korinther 10, 1-4:

1 Ich will euch aber, liebe Brüder, nicht in Unwissenheit darüber lassen, dass unsre Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durchs Meer gegangen sind;

2 und alle sind auf Mose getauft worden durch die Wolke und durch das Meer

3 und haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen

4 und haben alle denselben geistlichen Trank getrunken; sie tranken nämlich von dem geistlichen Felsen, der ihnen folgte; der Fels aber war Christus.

Herr, dein Wort ist unseres Fußes Leuchte und ein Licht auf unserem Wege. Halleluja. „Halleluja, Halleluja, Halleluja!“

Glaubensbekenntnis

Wir singen 409, 1 – 4 + 7:

Gott liebt diese Welt, und wir sind sein eigen
Gott gebe uns ein Herz für sein Wort und Worte für unser Herz. Amen.

Liebe Gemeinde, wenn ein Jahr, ein Jahrhundert, gar ein Jahrtausend zu Ende geht, wird Bilanz gezogen: Können wir lernen aus der Vergangenheit? Sind wir den Herausforderungen der Zukunft gewachsen? Viele haben das Gefühl, in einer Zeit des Übergangs zu leben, nicht nur wegen der Jahrtausendwende.

Leben im Übergang – da ist Altes nicht mehr ganz tragfähig, aber Neues muss sich erst noch als tragfähig erweisen. Wir haben zum Beispiel im vergangenen Jahrhundert soziale Zwänge hinter uns gelassen, Freiheit ist gewachsen, in der Politik, in der Erziehung, auch in der Religion. Und das ist gut so. Aber können auch alle Menschen mit neugewonnener Freiheit gut umgehen? Was ist mit ihren Risiken und Nebenwirkungen, für die kein Arzt oder Apotheker zuständig ist?

Ein Beispiel: Mit der Freiheit, sich für eine Weltanschauung oder Religion zu entscheiden, sind viele überfordert. Großen Zulauf haben Gruppen, die ihren Anhängern das Denken abnehmen. Oder esoterische Praktiken, die eine gewisse Kontrolle des Lebens und sogar der Zukunft versprechen. Man will die Zukunft in den Griff bekommen, doch am Schluss lebt man voller Angst mit dem vermeintlichen Wissen um den Termin des Weltuntergangs oder des eigenen Todes.

Andere nutzen ihre Freiheit für eine Spaßkultur, aus der sie einfach alles ausblenden, was keinen Spaß macht – dabei bleibt allerhand auf der Strecke, zuerst die Rücksicht auf den Menschen, der anders ist, der benachteiligt ist, weil man sich ja für niemanden verantwortlich fühlt, später mit Sicherheit irgendwann auch man selbst, denn man hat nicht gelernt, mit Schwierigkeiten umzugehen, Widrigkeiten standzuhalten; und kein Leben besteht immer nur aus Spaß.

Auf der anderen Seite stehen die, die sich nach einer starken Hand sehnen, die durchgreift und wieder Ordnung schafft, nach einer Rückkehr zur guten alten Zeit, in der man noch wusste, an was man sich zu halten hatte. Aber man kann die Zeit nicht zurückdrehen.

Der Übergang zu mehr Freiheit ist nicht einfach. Das mussten in der Bibel die Israeliten erfahren, als sie aus dem Land Ägypten geflohen waren, weg von der Sklaverei, hin zur Freiheit im gelobten Land. Doch unterwegs gab es zunächst nur Wüste, Entbehrung, Warten auf Gottes Hilfe, Warten auf die Ankunft im Land Kanaan, und das vierzig Jahre lang… Gefahr, Hunger und Durst war ihr tägliches Brot. Und sie fingen an zu murren. Sie wurden frech – gegen Mose und gegen Gott. „Wären wir doch lieber in Ägypten geblieben“, sagten viele, „da waren wir zwar Sklaven, aber wir hatten wenigstens zu essen“. Ähnlich wie die, die sich zehn Jahre nach dem Mauerfall die Mauer zurückwünschen – „damals in der DDR hatte wenigstens jeder Arbeit“. Eigentlich will man ja nicht wirklich zurück, aber vorwärts zu gehen macht auch Angst. Was ist nötig, um getrost nach vorne blicken und gehen zu können?

In der Bibel steht am Anfang des Berichts über die Wanderung des Gottesvolkes in der Wüste die folgende kleine Geschichte – im 2. Buch Mose – Exodus 13, 20-22:

So zogen sie aus von Sukkot und lagerten sich in Etam am Rande der Wüste. Und der HERR zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten. Niemals wich die Wolkensäule von dem Volk bei Tage noch die Feuersäule bei Nacht.

Das Volk Israel kriegt ein Zeichen, dass es in der Wüste nicht allein ist. Gott ist immer da, Tag und Nacht. Tagsüber lässt er sich erkennen in einer mächtigen Wolkensäule, nachts in einer Säule aus Feuer.

Schade, denke ich. Warum dürfen wir nicht so ein klares Zeichen von Gott sehen, das uns immer daran erinnert: „Feuerschein und Wolke sagen seinem Volke: Gott ist in der Welt“ – wie wir gesungen haben?

Allerdings – die Israeliten konnten von Anfang an die beiden Säulen sehen – und wurden trotzdem frech. Sie vertrauten trotzdem nicht auf Gott. Jedenfalls nicht ohne erst zu murren. Nicht ohne viele eindringliche Predigten von Mose. Sie mussten erst im Schilfmeer gerettet werden, als die ägyptischen Verfolger hinter ihnen vom Meer überflutet wurden. Erst musste Manna vom Himmel fallen und Wasser aus dem Felsen springen, damit sie merkten: Gott sorgt für uns. Die Wolkensäule und die Feuersäule reichten allein als Beweis für Gottes Nähe nicht aus. Ähnlich ist auch der Regenbogen in den Wolken nur für den, der auf Gott vertraut, ein Zeichen für Gottes Treue zur Welt. Andere sehen nur ein schönes Farbenspiel des in den Regentropfen gebrochenen Sonnenlichts.

Und was ist mit der Wolkensäule und der Feuersäule? Auch sie sind zunächst einmal Naturereignisse, die Gott dazu benutzt, sich denen zu offenbaren, die auf ihn vertrauen.

Es gibt eine Theorie über die Wolken- und Feuersäule (von Immanuel Velikovsky), die mich fasziniert hat. Sie nimmt an: Damals bricht eine große weltweite Katastrophe über die Erde herein, die auch die zehn ägyptischen Plagen hervorruft. Ihr fällt fast das ganze ägyptische Volk zum Opfer, soweit es in Steinhäusern wohnt, die in sich zusammenstürzen und die Ägypter unter sich begraben. Für die Israeliten ist die Katastrophe nach dieser Theorie trotz allem ein Segen. Sie leben in ärmeren, leichteren Hütten und kommen weitgehend mit dem Leben davon, können sogar das allgemeine Durcheinander zur Flucht nutzen. Das geteilte Rote Meer und gewaltige Wolken und Feuersäulen aus Asche, Rauch und Wasserdampf sind dann weitere Auswirkungen des weltweiten Aufruhrs der Elemente. Bei großen Vulkanausbrüchen bleiben ja auch heute für lange Zeit Asche- und Rauchpartikel in der Luft und verdunkeln die Sonne. Diese Theorie erklärt auch, warum es vierzig Jahre dauert, bis die Israeliten endlich wieder sesshaft werden können.

Bewiesen ist das alles nicht, festhalten möchte ich nur eines: Gewaltige Wolken und Feuersäulen am Himmel müssen nicht automatisch Gottvertrauen erwecken, sie können auch bedrohlich wirken. Die Israeliten murren gegen Gott trotz der Wolken und des Feuers, sie erkennen diese Zeichen nicht als Beweis für Gottes Nähe an. Mose hält ihnen entgegen: Das ist Gottes Wolkensäule, das ist seine Feuersäule. In dem, was uns geschieht, ist Gott am Werk. Er ist im Begriff, uns Freiheit zu schenken, Freiheit vom Leben in Gefangenschaft, neues Leben in Freiheit. Und dabei begleitet er uns, damit wir den richtigen Weg finden. Ähnlich heißt es in einem Psalm 105, 39:

„Er breitete eine Wolke aus, sie zu decken, und ein Feuer, des Nachts zu leuchten.“

Ein Wolkenturm

Wolkensäule (Foto: pixabay.com)

Die Wolke als Bild für Gottes Nähe hat sich bis heute erhalten. Wenn ich Schülern sage: „Malt einmal, wie ihr euch Gott vorstellt“, dann malen einige einen Mann mit langem weißem Bart, der auf einer Wolke sitzt oder steht. Das kennen wir aus Märchen oder aus Spielfilmen mit Engeln: Wer den Himmel darstellen will, spart meist nicht mit Wolken. Natürlich kann man auf einer Wolke nicht sitzen oder stehen. Damit ist für viele Kinder klar: So einen Gott gibt es nicht. Aber so simpel stellt sich die Bibel Gott nicht vor. Die Wolke selber, zu gewaltiger Größe aufgetürmt, ist ein Bild für Gott – kein fester Körper, nicht zu greifen, und zugleich für unsere Augen undurchdringlich. So bleibt auch Gottes Macht für uns verborgen – es sei denn, wir erkennen mit den Augen unseres Herzens, wie Gott uns liebevoll umgibt, wie er uns Bewahrung und Trost und Hoffnung erfahren lässt.

Um in Zeiten des Übergangs und der Krise getrost nach vorne blicken und gehen zu können, brauchen wir nicht mehr als dieses Vertrauen auf Gott: Er ist unsichtbar mit seiner Liebe bei uns. Dann werden wir zur Freiheit fähig, auch in der Kirche.

Wir brauchen nicht der Zeit hinterherzutrauern, in der es selbstverständlich war, dass man zur Kirche ging und auf den Pfarrer hörte. Es ist gut so, dass wir die Menschen von heute wieder ganz neu vom Glauben überzeugen müssen – auf einem Markt von Weltanschauungen, mit denen es die Botschaft der Bibel aufnehmen kann. Auf diesem Markt haben wir als Christen etwas zu sagen. Wir haben klar und deutlich die Botschaft der Freiheit zu verkündigen.

Zum Beispiel die Freiheit vom Versuch, mit Pendeln und Horoskopen die Zukunft in den Griff zu bekommen. Wir dürfen das, was kommt, getrost Gott überlassen.

Oder die Freiheit vom totalen Spaß. Hinter mancher Maske ewiger Heiterkeit verbirgt sich verzweifelte Angst vor Tod und Sinnlosigkeit. Im Vertrauen auf Gott kann man Anstrengendes, Belastendes und Schmerzhaftes bewältigen und trotzdem viel Spaß im Leben haben.

Ganz wichtig ist es, dass wir im Vertrauen auf Gott frei werden von den eigenen jahrhundertealten falschen Traditionen des Glaubenszwangs. Denn Gott ist kein Verbots- und Straf- und Angstmachergott, sondern er will die Freiheit der Menschen, unseren aufrechten Gang. Man gewinnt niemanden für den Glauben, wenn man ihm Angst vor der Hölle macht oder ihm vorhält: Du bist kein wirklicher Christ, wenn du nicht auf meine Weise glaubst.

Und ein letzter Gedankengang: Wenn Gott uns im Symbol von Wolke und Feuerschein begegnet, dann ist das kein Plädoyer für unklares, wolkiges Denken. Mit dem Glauben verträgt sich vielmehr sehr gut die Freiheit zum Denken, allerdings eng verbunden mit der Freiheit von platter Vernunftgläubigkeit. Jeder darf seinen gottgegebenen Verstand benutzen. Es gibt aber Gebiete, wo der Verstand nicht zuständig ist – der Verstand kann Gott nicht beweisen oder widerlegen, ebenso ist der Verstand überfordert, wo es um die Tiefen unserer Seele geht, um Liebe und Vertrauen, um die Frage, welchen Sinn das Leben hat. Mit der Wolkensäule und der Feuersäule begleitet uns ein Gott ins Neue Jahr, dem wir alles in unserer Seele anvertrauen können, das, was wir nicht ergründen können, und das, was noch zur Entfaltung kommen soll, das Bedrohliche in uns, was wir nur schwer in den Griff bekommen, und die Impulse zur Liebe und zum Frieden, die sich segensreich auswirken. Wir müssen sie nur zum Zuge kommen lassen. Amen.

Der Gott der Hoffnung erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben. Amen.

Wir singen Lied 58, 7-11:

7) Gelobt sei deine Treue, die alle Morgen neue; Lob sei den starken Händen, die alles Herzleid wenden.

8) Lass ferner dich erbitten, o Vater, und bleib mitten in unserm Kreuz und Leiden ein Brunnen unsrer Freuden.

9) Gib mir und allen denen, die sich von Herzen sehnen nach dir und deiner Hulde, ein Herz, das sich gedulde.

10) Schließ zu die Jammerpforten und lass an allen Orten auf so viel Blutvergießen die Freudenströme fließen.

11) Sprich deinen milden Segen zu allen unsern Wegen, lass Großen und auch Kleinen die Gnadensonne scheinen.

Abkündigungen

Gott, der du immer warst und immer sein wirst, begleite uns auf dem Weg durch die Zeit. Schenke uns deine Freiheit. Wir brauchen sie, damit wir den Weg zu den anderen finden und uns nicht voreinander verstecken, damit wir uns in die Augen blicken und nicht übereinander hinwegsehen, damit wir miteinander reden und uns nicht nur um uns selbst drehen. Führe uns aus der Enge, damit wir sagen können, wer wir sind, damit wir die Zweifel unseres Lebens nicht verbergen, damit wir uns selbst annehmen. Schenke uns Freiheit, damit wir für die eintreten, die nicht für sich selbst sprechen können, und damit wir vertrauenswürdige Ansprechpartner für die werden, die eingeschüchtert sind.

Lass uns das Neue Jahr aus deiner Hand nehmen wie jedes Jahr. Gib, dass wir uns nicht unerreichbare Ziele setzen, nur weil es das Jahr 2000 ist. Hilf uns, die Herausforderungen zu bewältigen, die tatsächlich für uns dran sind. Amen.

In der Stille bringen wir vor Gott, was wir außerdem auf dem Herzen haben:

Gebetsstille und Vater unser

Zum Schluss singen wir aus dem Lied 65 die Strophen 1+5-7:

Von guten Mächten treu und still umgeben

Und nun geht mit Gottes Segen in den Abend und das Neue Jahr:

Der Herr segne euch und er behüte euch. Er lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig. Er erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch seinen Frieden. „Amen, Amen, Amen!“

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