Gott macht uns „tüchtig zum Guten“

Wenn wir nicht Liebe spüren würden, könnten wir nicht lieben. In jedem Menschen, dem wir begegnen, kann Jesus selbst uns seine Nähe schenken. Zum Guten tüchtig werden können wir nur, wenn wir das von Gott, von Jesus, von anderen Christen lernen, so wie Kinder in der Familie von den Eltern angeleitet werden, so wie sich Erwachsene gegenseitig ermutigen und anspornen.

Ein mit Blumen verzierter stilisierter Arm mit Daumen hoch

Kinder und Erwachsene brauchen Anleitung und Ermutigung zum Guten (Grafik: pixabay.com)

#predigtGottesdienst am Sonntag Misericordias Domini, den 21. April 1996, um 9.30 Uhr in der Kapelle der Landesnervenklinik Alzey

Herzlich willkommen im Gottesdienst am zweiten Sonntag nach Ostern! Dieser Sonntag trägt den lateinischen Namen „Misericordias Domini“, das heißt auf Deutsch: „Barmherzigkeit des Herrn“. Und um dieses Thema geht es auch in den Liedern und Texten heute – dass Gott mit uns Menschen barmherzig umgeht und uns Barmherzigkeit beibringen will.

Lied 625, 1-3: Wir strecken uns nach dir
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. „Amen.“

Wir beten mit dem Psalm 23:

1 Der HERR ist mein Hirte, / mir wird nichts mangeln.

2 Er weidet mich auf einer grünen Aue / und führet mich zum frischen Wasser.

3 Er erquicket meine Seele. / Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, / fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, / dein Stecken und Stab trösten mich.

5 Du bereitest vor mir einen Tisch / im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl / und schenkest mir voll ein.

6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, / und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Kommt, lasst uns anbeten! „Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar, und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“

Gott, es gibt viele Menschen, die sagen: man bekommt im Leben nichts geschenkt. Hart und unbarmherzig erscheint die Welt, und viele sehen Dich im gleichen Licht. Ist es denn möglich, dass Du ein barmherziger Gott bist, wenn Du all das Unrecht zulässt, das schon kleinen Kindern geschieht, wenn in Deiner Schöpfung immer wieder das Recht des Stärkeren die Oberhand gewinnt? Lass uns den Glauben an Deine Barmherzigkeit nicht verlieren; lass das Vertrauen zu Dir in uns wachsen! Das erbitten wir von dir im Namen Jesu Christi, unseres Herrn. „Amen.“

Wir hören die Schriftlesung aus dem Evangelium nach Johannes 10, 11-16. Jesus Christus spricht:

11 Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.

12 Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht – und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie -,

13 denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe.

14 Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich,

15 wie mich mein Vater kennt, und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe.

16 Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden.

Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren. Halleluja! „Halleluja, Halleluja, Halleluja.“

Lied 406, 1-3:

Bei dir, Jesu, will ich bleiben, stets in deinem Dienste stehn; nichts soll mich von dir vertreiben, will auf deinen Wegen gehn. Du bist meines Lebens Leben, meiner Seele Trieb und Kraft, wie der Weinstock seinen Reben zuströmt Kraft und Lebenssaft.

Könnt ich’s irgend besser haben als bei dir, der allezeit soviel tausend Gnadengaben für mich Armen hat bereit? Könnt ich je getroster werden als bei dir, Herr Jesu Christ, dem im Himmel und auf Erden alle Macht gegeben ist?

Wo ist solch ein Herr zu finden, der, was Jesus tat, mir tut; mich erkauft von Tod und Sünden mit dem eignen teuren Blut? Sollt ich dem nicht angehören, der sein Leben für mich gab, sollt ich ihm nicht Treue schwören, Treue bis in Tod und Grab?

Gnade und Friede sei mit uns allen von Gott, unserem Vater, und Jesus Christus, unserem Herrn. Amen.

Wir hören den Predigttext aus dem Brief an die Hebräer 13, 20-21:

20 Der Gott des Friedens, der den großen Hirten der Schafe, unsern Herrn Jesus, von den Toten heraufgeführt hat durch das Blut des ewigen Bundes,

21 der mache euch tüchtig in allem Guten, zu tun seinen Willen, und schaffe in uns, was ihm gefällt, durch Jesus Christus, welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Liebe Gemeinde, in unserem Predigttext kommt das Wort Barmherzigkeit gar nicht vor. Aber trotzdem hat man dieses Wort aus dem Hebräerbrief für den Barmherzigkeitssonntag ausgewählt. Es steht am Schluss des Hebräerbriefes, so eine Art Abschiedsgruß oder abschließender Wunsch für alle, die den Brief lesen.

Aber was wird uns da gewünscht? Gott, der etwas mit Jesus gemacht hat – er hat ihn von den Toten auferweckt -, der soll auch etwas mit uns machen – dass wir zum Guten fähig werden, dass wir innerlich anders werden.

Wie gesagt: Das Wort Barmherzigkeit kommt nicht vor. Aber der Gott, der da etwas mit Jesus gemacht hat und der etwas mit uns machen soll, wird ein „Gott des Friedens“ genannt. Einer, der es gut mit uns meint, der Frieden bringt und nicht Gewalt, der uns annimmt und nicht zurückstößt.

Aber ob Gott nur ein Gott des Friedens ist, nur ein Gott der Liebe, nur ein Gott der Barmherzigkeit, daran zweifeln viele Menschen. Am vergangenen Samstag auf einer Hochzeitsgesellschaft verwickelte mich ein älterer, katholischer Bundeswehroffizier in ein Gespräch über den Glauben. Er meinte: Er gehe ja als katholischer Christ regelmäßig in die Kirche, aber er habe seine Schwierigkeiten mit dem, was da gepredigt wird. Kann Gott denn wirklich allmächtig sein, wenn er zulässt, dass kleinen Kindern Schlimmes angetan wird? Oder, wenn er alle Macht hat und er sieht dennoch gleichgültig zu, dass seine Schöpfung voller Gewalt und Blutvergießen ist – kann man ihn dann barmherzig nennen? Kann er ein Gott des Friedens sein?

Ich kann diese Zweifel gut verstehen. Und ich konnte diesem Mann keine einfache Antwort geben. Niemand weiß eine einfache Antwort auf die Frage, warum Gott, der Allmächtige und Barmherzige, das Böse in der Welt nicht einfach beseitigt.

Aber eins habe ich doch gesagt. Auch wenn Gott in der Regel nicht übernatürlich in den Lauf der Welt eingreift, um Menschen zu helfen, so bleibt er doch nicht einfach ein gleichgültiger Zuschauer. Immer wieder hat er sich Menschen zu erkennen gegeben, die Botschaften und Worte von ihm in der Tiefe ihrer Seele empfangen konnten. Und einmal im Lauf unserer menschlichen Geschichte auf der Erde ist es auch geschehen, dass Gott die Rolle des über allem stehenden Schöpfers völlig aufgegeben hat: Er wurde selber Mensch. Er ging den Weg eines Menschen auf unserer Erde. Die Popsängerin Joan Osborne fragt in einem ihrer neuesten Lieder, das ich kürzlich öfters im Radio hörte: “Is God One Of Us?“ Ist Gott einer von uns? Ja, er ist es. In Jesus nahm er menschliche Gestalt an. In Jesus entschied er sich endgültig, kein unbeteiligter Zuschauer des Weltgeschehens zu bleiben. Er griff ein. Aber nicht von oben herab. Nicht auf übernatürliche Weise. Sondern ganz menschlich. Ganz unscheinbar. Er ging unseren Weg mit. Den Weg eines einfachen Menschen. Und er ging auch zu den einfachen Menschen. Er fühlte mit, was Menschen fühlen, die am Ende sind. Er stellte sich auf die Seite der Unterlegenen, der Unwichtigen, der Menschen am Rande des Weltgeschehens und stellte dadurch diese Menschen in die Mitte! So wurde Jesus zum großen Hirten der verlassenen, verwahrlosten, verirrten Schafe.

Aber dann starb dieser Hirte. Menschen, in denen eine zaghafte Hoffnung zu wachsen begonnen hatte, drohten wieder zu verzweifeln. Denn Jesus, der Gute Hirte, fühlte nicht nur mit den Kindern mit, deren Seele gemordet wurde, er wurde selber grausam gequält und getötet. Jesus tröstete nicht nur Menschen, die vom Tod betroffen waren, sondern am eigenen Leibe musste er erleiden, was auch vielen tausend anderen Menschen zuteil wird: zu früh zu sterben – sei es durch brutale Menschenhand oder durch ein anderes grausames Schicksal.

Was hat nun der Gott des Friedens mit Jesus, dem Guten Hirten, gemacht? Er hat ihn heraufgeführt, heraufgeführt von den Toten. Unten war er gewesen, unten im Grab, unten in der Verwesung, unten, am Ende, da wo Verzweiflung ist, wo es keine Hoffnung mehr gibt, wo man nur noch schreien kann: „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Und von da hat Gott ihn heraufgeführt. Herauf ans Licht, herauf zum Leben, herauf zu neuer Erfüllung, herauf in den Himmel, auch wenn wir nicht beschreiben können, wo der ist.

Weil Gott das getan hat, bleibt Jesus für alle Zeit und Ewigkeit unser großer Hirte. Darum behält Gott im Himmel für immer das menschliche Angesicht Jesu. Da oben kann kein grausamer Gott sitzen, sondern einer, der das Leben will, ein Gott, der auch will, dass wir leben, jeder und jede von uns.

An dieser Stelle singen wir ein Lied von diesem Jesus, der aus dem Tode erweckt wurde und der auch unser Leben ist, das Lied 552:
Einer ist unser Leben

Eine eigentümliche Formulierung steckt nun in unserem Predigttext, liebe Gemeinde. Da steht nämlich nicht einfach nur, dass Gott Jesus von den Toten auferweckt oder heraufgeführt hat, da ist noch etwas angefügt: „durch das Blut des ewigen Bundes“. Konnte Gott denn Jesus nicht einfach so auferwecken? Brauchte er ein blutiges Opfer, um erst einmal versöhnt zu werden, wie manche Menschen meinen?

Das Blut, das Jesus vergossen hat, hat im christlichen Glauben oft eine Rolle gespielt. In vielen Liedern zum Beispiel, auch in dem Lied, das wir vor der Predigt gesungen haben:

„Wo ist solch ein Herr zu finden, der, was Jesus tat, mir tut; mich erkauft von Tod und Sünden mit dem eignen teuren Blut? Sollt ich dem nicht angehören, der sein Leben für mich gab?“

Das Blut ist ein Symbol, ein Bild für das Leben. Da gibt einer sein Leben hin – aus Liebe, für andere. Aber warum soll das Blut Jesu so etwas Besonderes sein? Es sind doch viele Millionen Menschen gestorben. Es ist das Blut von vielen unschuldigen Menschen vergossen worden. Es hat auch Menschen gegeben, die ihr Leben für andere eingesetzt haben, zum Beispiel Lebensretter, die bei dem Versuch zu helfen selber gestorben sind. Und ich weiß sogar von Kindern, die sich nicht wehrten gegen ihren Vater, der sie missbrauchte, weil sie nicht wollten, dass er auch ihre jüngeren Geschwister anfassen sollte – ein verzweifelter und oft erfolgloser Versuch, sich selbst für andere zu opfern.

Was macht das Blut des Menschen Jesus dann zu etwas so Besonderem? Was macht seinen Tod zu etwas Einmaligem in der Weltgeschichte? Die Antwort lautet: Nur sein Blut ist das Blut des ewigen Bundes. Es ist das Blut eines Menschen, und zugleich ist es Gott, der da sein eigenes Blut vergießt. In Jesus leidet der Schöpfer selbst unser Schicksal mit. In Jesus wird offenbar: Dem großen Gott im Himmel ist unser kleines Leben nicht egal. In Jesus zeigt Gott endgültig, wer er ist: er ist nicht ein gleichgültiger Gott, sondern ein Gott der Liebe. Die Schwachen und Leidenden sind von der Gottheit nicht vergessen, auch das unscheinbarste Geschöpf hat seinen eigenen Platz in der Welt.

Indem Gott selbst in Jesus sein Blut für andere vergießt, werden zwei Dinge klar: Erstens: auch wenn es in unserer Welt so aussieht, als ob immer der Stärkere siegt, immer der, der das Blut anderer vergießt, immer das Raubtier, das ein anderes Tier auffrisst, so ist das doch nicht immer der Fall. Bei Jesus ist es umgekehrt: Das Opferlamm, das geschlachtet wird, ist am Ende der Sieger. Es steht auf vom Tod, es trägt den Sieg davon. Es lebt in Ewigkeit und schenkt uns das Leben. Und zweitens: Um uns selber von Schuld zu befreien, um mit Gott versöhnt zu sein, müssen wir Gott kein Opfer mehr darbringen. Gott hat in Jesus sich selber geopfert, er hat alles, was wir an Strafe verdient hätten, selber getragen, und uns ist vergeben. Es wäre hochmütig von uns, wenn wir meinen würden, wir könnten noch mehr tun, wir müssten noch mehr tun, wir müssten noch irgendein Opfer bringen, damit Gott uns vergibt. Nein: einen ewigen Bund zwischen Gott und uns Menschen hat Jesus geschlossen, als er sein Leben am Kreuz für uns hingab. Und als Gott, der Vater, Jesus aus dem Tod heraufführte, sagte er ein für allemal Ja zu diesem ewigen Bund.

An dieser Stelle unterbrechen wir noch einmal die Predigt und singen aus dem Lied 351 die Strophen 3 und 5 und 6:

3) Der Grund, da ich mich gründe, ist Christus und sein Blut; das machet, dass ich finde das ewge, wahre Gut. An mir und meinem Leben ist nichts auf dieser Erd; was Christus mir gegeben, das ist der Liebe wert.

5) Der, der hat ausgelöschet, was mit sich führt den Tod; der ist’s, der mich rein wäschet, macht schneeweiß, was ist rot. In ihm kann ich mich freuen, hab einen Heldenmut, darf kein Gerichte scheuen, wie sonst ein Sünder tut.

6) Nichts, nichts kann mich verdammen, nichts nimmt mir meinen Mut: die Höll und ihre Flammen löscht meines Heilands Blut. Kein Urteil mich erschrecket, kein Unheil mich betrübt, weil mich mit Flügeln decket mein Heiland, der mich liebt.

Was der barmherzige Gott des Friedens mit Jesus macht, das ist also im Grunde schon etwas, was er auch mit uns macht: Wenn er sein Leben für uns hingibt, wenn er uns nicht strafen will für unsere Sünde, dann will er ja, dass wir leben, dass uns vergeben ist, dass wir einen neuen Anfang machen können in unserem Leben. Im zweiten Vers unseres Predigtextes wird dieser der Wunsch ausdrücklich ausgesprochen, dass Gott etwas mit uns machen soll: „Gott mache euch tüchtig in allem Guten, zu tun seinen Willen“. Vergebung bedeutet also nicht, dass das Böse, was wir Menschen tun, nicht so schlimm sei. Vergebung bedeutet, dass wir dazu fähig werden, anders zu handeln, Gutes zu tun.

Und wie werden wir „tüchtig zum Guten“? Indem Gott selber uns innerlich verändert. Gott selber, so sagt unser Text, muss das tun. Er, der barmherzige Gott, will uns zu barmherzigen Menschen machen. Er „schaffe in uns, was ihm gefällt“. Wenn er das nicht selber täte, könnten wir gar nichts Gutes tun. Aber wie kann Gott uns innerlich verändern? „Durch Jesus Christus, welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit“, so schließt unser Text. Wenn wir nicht Liebe spüren würden, so wie Jesus andere Menschen seine Liebe hat spüren lassen, dann könnten wir nicht lieben. Und wie können wir Jesu Liebe spüren? In jedem Menschen, dem wir begegnen, kann Jesus selbst uns seine Nähe schenken. Ändern können wir uns nur durch gute Erfahrungen mit anderen Menschen. Zum Guten tüchtig werden können wir nur, wenn wir das von Gott, von Jesus, von anderen Christen lernen, so wie Kinder in der Familie von den Eltern angeleitet werden, so wie sich Erwachsene gegenseitig ermutigen und anspornen.

In diesem Sinne wünsche ich uns, dass das unter uns wahr wird, was im Hebräerbrief steht: „Der Gott des Friedens, der den großen Hirten der Schafe, unsern Herrn Jesus, von den Toten heraufgeführt hat durch das Blut des ewigen Bundes, der mache euch tüchtig in allem Guten, zu tun seinen Willen, und schaffe in uns, was ihm gefällt, durch Jesus Christus, welchem sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“

Und der Friede Gottes, der höher ist als all unsere Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen.

Liebe Gemeinde, so ganz zufrieden bin ich heute nicht mit meiner Predigt. Wenn Sie nicht alles verstanden haben, muss es nicht an Ihnen liegen, ich fand des Text selber ziemlich schwer. Vielleicht ist das, was der Text sagen will und was ich auch uns allen wünsche, noch besser in den Liedtexten ausgedrückt, die wir gesungen haben, und auch in dem folgenden Lied Nr. 590, 1-5, das wir jetzt nach der Predigt singen:

Herr, wir bitten: Komm und segne uns

Barmherziger Gott, mache du auch uns barmherzig. Lass uns barmherzig umgehen mit uns selbst, dass wir gut für uns sorgen, dass wir uns nicht niedermachen, dass wir uns nicht quälen mit Selbstvorwürfen. Und lass uns barmherzig sein mit anderen, dass wir sie nicht unter Druck setzen und nicht überfordern. Du forderst nicht von uns, dass wir uns aufopfern, nein, du willst nichts anderes von uns als nur Menschlichkeit und Barmherzigkeit. Danke, Gott, dass du ein menschlicher Gott bist, dass du ein Gott des Friedens bist. Danke, Gott, dass du uns ewig liebst. Amen.

Wir beten mit Jesu Worten:

Vater unser
Osterlied 107, 1-3:

Wir danken dir, Herr Jesu Christ, dass du vom Tod erstanden bist und hast dem Tod zerstört sein Macht und uns zum Leben wiederbracht. Halleluja.

Wir bitten dich durch deine Gnad: nimm von uns unsre Missetat und hilf uns durch die Güte dein, dass wir dein treuen Diener sein. Halleluja.

Gott Vater in dem höchsten Thron samt seinem eingebornen Sohn, dem Heilgen Geist in gleicher Weis in Ewigkeit sei Lob und Preis! Halleluja.

Abkündigungen

Gott, der Herr, segne euch, und er behüte euch. Er lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig. Er erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch Frieden. Amen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.