Gott ist der, der an uns glaubt

Gott zweifelt nicht an uns. Er lässt uns nicht in Ruhe, traut und mutet uns viel zu: über alle Dinge auf Gott zu vertrauen, trotz allem für diese Welt zu hoffen, mit kleinen Kräften unsere Mitmenschen zu lieben wie uns selbst. Weiß Gott denn nicht, wie verzweifelt und depressiv, wie ängstlich und egoistisch wir Tag für Tag sind?

Gott glaubt an uns: Ein Mensch mit ausgebreiteten armen neben einem Kreuz bei Sonnenaufgang

Gott ist fremd – und in Jesus uns auf seine Weise nahe gekommen (Bild: frankbeckerde – pixabay.com)

#predigtGottesdienst am 5. Sonntag nach Trinitatis, 29. Juni 1986 in Weckesheim und Reichelsheim

Herzlich willkommen im Gottesdienst in der Reichelsheimer Kirche! Jetzt ist wieder Ferienzeit, und es sind noch weniger Leute in der Kirche zusammen als sonst. Trotzdem können wir uns aufmerksam auf das konzentrieren, was Gott uns heute sagen will, und wir können ihm dankbar antworten mit unseren Gebeten und Liedern.

Zum Beginn singen wir ein sommerliches Kirchenlied:

Lied EKG 417 (EG 449), 1-5:

1. Die güldene Sonne bringt Leben und Wonne, die Finsternis weicht. Der Morgen sich zeiget, die Röte aufsteiget, der Monde verbleicht.

2. Nun sollen wir loben den Höchsten dort oben, dass er uns die Nacht hat wollen behüten vor Schrecken und Wüten der höllischen Macht.

3. Kommt, lasset uns singen, die Stimmen erschwingen, zu danken dem Herrn. Ei bittet und flehet, dass er uns beistehet und weiche nicht fern.

4. Es sei ihm gegeben mein Leben und Streben, mein Gehen und Stehn. Er gebe mir Gaben zu meinem Vorhaben, lass richtig mich gehn.

5. In meinem Studieren wird er mich wohl führen und bleiben bei mir, wird schärfen die Sinnen zu meinem Beginnen und öffnen die Tür.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. „Amen.“

Jesus Christus spricht (Matthäus 18, 20):

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“

Kommt lasst uns anbeten! „Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar, und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“

Gott, unser Vater im Himmel, du hörst nicht auf, uns zu dir zu rufen, wenige sind wir nur, die kommen, und auch wir können uns nichts darauf einbilden, dass wir zur Kirche gehen, wir sind nichts Besonderes vor dir. Wir dürfen hören, was du zu unserem Leben sagst und wie du zu uns stehst. Wir können spüren, dass du uns liebhast und deshalb unser Leben von vornherein einen Sinn hat. Aber manchmal ist unser Glaube an dich so klein, dass er gar nicht mehr zu sehen ist. Dann lass uns wieder nach dem Glauben suchen und lass uns neuen Mut zum Glauben finden. Und wenn wir zweifeln an dir, wenn wir Mühe haben, an einen lieben Gott zu glauben, oder wenn wir denken, wir bräuchten dich im Alltag nicht, dann schenk uns neue Offenheit für dich. Vielleicht haben wir dich ja noch gar nicht richtig erkannt. Vielleicht haben wir dich an der falschen Stelle gesucht. Vielleicht haben wir einen falschen Gott mit dir verwechselt. Gott, unser Vater, lehre uns dich erkennen durch Jesus Christus, unseren Herrn! „Amen.“

Wir hören die Schriftlesung aus dem 1. Buch Mose – Genesis 12, 1-4a:

1 Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will.

2 Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein.

3 Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.

4 Da zog Abram aus, wie der HERR zu ihm gesagt hatte, und Lot zog mit ihm.

Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren. Halleluja! „Halleluja, Halleluja, Halleluja.“

Lied EKG 250 (EG 351), 1-3:

1. Ist Gott für mich, so trete gleich alles wider mich; sooft ich ruf und bete, weicht alles hinter sich. Hab ich das Haupt zum Freunde und bin geliebt bei Gott, was kann mir tun der Feinde und Widersacher Rott?

2. Nun weiß und glaub ich feste, ich rühm’s auch ohne Scheu, dass Gott, der Höchst und Beste, mein Freund und Vater sei und dass in allen Fällen er mir zur Rechten steh und dämpfe Sturm und Wellen und was mir bringet Weh.

3. Der Grund, da ich mich gründe, ist Christus und sein Blut; das machet, dass ich finde das ewge, wahre Gut. An mir und meinem Leben ist nichts auf dieser Erd; was Christus mir gegeben, das ist der Liebe wert.

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus! Amen.

Wir hören zur Predigt einen Text aus dem ersten Brief des Paulus an die Korinther 1, 18-25:

18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist‘s eine Gotteskraft.

19 Denn es steht geschrieben: »Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.«

20 Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weisen dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?

21 Denn weil die Welt, umgeben von der Weisheit Gottes, Gott durch ihre Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die daran glauben.

22 Denn die Juden fordern Zeichen, und die Griechen fragen nach Weisheit,

23 wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit;

24 denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.

25 Denn die Torheit Gottes ist weiser, als die Menschen sind, und die Schwachheit Gottes ist stärker, als die Menschen sind.

Liebe Gemeinde!

In unserer Zeit gehen nicht viele Leute in die Kirche. Früher hat man den Kirchgang oft als Pflicht angesehen, die einem leicht lästig wurde. Was soll man denn sonst davon haben? Muss man sich denn so intensiv mit Gott beschäftigen? Kann Gott uns denn überhaupt etwas nützen, kann er uns helfen? Kennen wir ihn nicht schon gut genug aus dem Religions- oder Konfirmandenunterricht?

Ich behaupte: Gott ist uns immer wieder fremd. Wir reden oft so leichtfertig von ihm, als könnten wir ihn die Tasche stecken. Was hat noch Franz Beckenbauer gesagt, als die deutsche Fußballmannschaft in Mexiko von den Dänen besiegt worden war? „Der da oben“ hätte halt nicht mitgespielt. Ist Gott denn ein Fußballgott, der die deutsche Mannschaft ins Endspiel bringen muss?

Oder wenn ein Verein ein Fest veranstaltet – wie oft ist da vom Wettergott die Rede, der für Sonnenschein sorgen soll. Wird da nicht überdeutlich, dass wir mitten in unserem sogenannten aufgeklärten oder wissenschaftlichen Zeitalter trotzdem am finstersten Heidentum festhalten? Kleine Götter für verschiedene Anlässe gab es schon bei den Naturvölkern; die griechischen Götter, die wenigstens verschiedene geistige Größen wie die Liebe, den Krieg oder den Frieden verkörpern sollten, waren da schon weitaus hochstehender als unsere neuzeitlichen Wetter- oder Fußballgötter.

Nun kann man einwenden: das meint ja im Grunde niemand ernst. Man redet halt so daher. Aber kann man das machen mit dem Namen dessen, der wirklich unser Gott ist? Wenn Gott lebt, wenn er der ist, der alles geschaffen hat, dann verdanken wir ihm unser Leben, dann hängt unser ganzes Leben von ihm ab, dann müssen wir ihn ernstnehmen – oder wir verfehlen den Sinn unseres Lebens.

Aber wie sollen wir Gott ernstnehmen, wenn wir ihn nicht sehen können, wenn wir so wenig von ihm spüren, wenn er uns fremd ist? Woher erfahren wir, wer Gott wirklich ist? Wie können wir erkennen, dass wir uns nicht irgendein falsches Bild von Gott machen?

Hier hat die Bibel eine einfache schlichte Antwort: In Jesus Christus erkennen wir Gott. Nicht in einer strahlenden Götterfigur, sondern in einem einfachen Mann aus dem Volk. Nicht in einem erfolgreichen oder mächtigen Mitglied der Gesellschaft, sondern in einem, der als Verbrecher hingerichtet wird. Nicht in einem Menschen, der vor Gesundheit strotzt und hundert Jahre alt wird, sondern in einem jungen Mann von dreiunddreißig Jahren, der sein Leben um der Liebe willen verliert.

Die Botschaft von diesem Jesus nennt Paulus „das Wort vom Kreuz“. Um zu verstehen, wie dieses Wort in jüdischen oder griechischen Ohren geklungen hat, müssten wir eigentlich übersetzen: „das Wort vom Schandpfahl“ oder „das Wort vom Galgen“. Nach wie vor ist dieses Wort ärgerlich oder töricht für uns, wenn wir es uns genau überlegen. Gott, von dem wir selber Hilfe erwarten, der kann sich nicht einmal selber helfen? Gott lässt seinen Sohn sterben? Das ist das Bild eines entweder hilflosen oder grausamen Gottes, je nachdem, ob wir Gottvater und Jesus mehr in eins setzen oder mehr als getrennte Personen ansehen. Oder sehen wir die Sache ganz falsch?

Paulus versteht die Menschen, die das Wort vom Kreuz nicht annehmen wollen. Es ist eine ganz natürliche Sache, Gott für schwach zu halten, weil er nicht einmal seinen Sohn vom Kreuz retten konnte, oder Gott für grausam zu halten, weil er das Schicksal seines Sohnes nicht verhindern wollte.

Für Menschen der jüdischen Religion war es ein Ärgernis, dass der Messias ein Leidender sein sollte; nein, das konnte nicht sein, der Messias würde das Friedensreich aufrichten, würde alles Unheil beseitigen, konnte nicht einer sein, der von römischen Hammerschlägen ans Kreuz genagelt wurde. Für Griechen mit höherer Bildung wiederum war es ein Zeichen von Unvernunft und Unverstand, überhaupt anzunehmen, dass ein Gott leiden und sterben könne.

Paulus versteht diese Menschen, aber er akzeptiert ihre Einstellung nicht. Er sagt: das ist die Einstellung von Leuten, die verloren gehen, die keine Hoffnung haben. Liebe Juden, liebe Sucher nach Gerechtigkeit, sagt er, nur so, wie Jesus es getan hat, konnte Gott Frieden in die Welt bringen, nicht mit Gewalt und Zauberkraft. Friede ist vielmehr eine Sache der Liebe, des geduldigen Wartens auf Gegenliebe und Vertrauen, und häufig auch unvermeidlich eine Sache des Leidens. Und, liebe Griechen, liebe Gebildete, nur so, wie Jesus war, können wir Gott erkennen, nicht durch menschliche Vernunft und Phantasie allein, wie ihr es versucht.

Und wenn wir heute sagen: vielleicht gibt es gar keinen Gott, denn sonst wäre er ein ungerechter Gott, der das Böse zulässt, dann ist auch diese Einstellung ein Zeichen dafür, dass wir die Welt verloren geben. Denn was ist damit gewonnen? Wird die Welt erträglich dadurch, dass wir annehmen, sie sei nur das Werk eines gigantischen Zufalls, ohne inneren Sinn, ohne Hoffnung, ohne Ziel, ohne Trost?

Die Bibel spricht von einem Gott, dem die Menschen auf der Welt nicht gleichgültig sind, dem wir so viel wert waren, dass er selbst in die Welt kam und sich uns bekannt gemacht hat. Menschen, die wirklich ganz unten, ganz schwach, ganz gedemütigt waren, haben vielfach erfahren, dass ihnen Gott selbst so nahe war, sie getröstet und aufgerichtet und stark gemacht hat. Es handelt sich um einen Gott, den man nicht erkennen kann, wenn man in einer Zuschauerhaltung bleibt, sondern nur, wenn man sich auf ihn einlässt wie auf einen Menschen, den man liebt.

Aber auf Gott einlassen? Was heißt das? Was tun wir mit Menschen, die wir lieben? Wir sprechen zu ihnen, wir suchen Gegenliebe, wir gehen zu ihnen hin, wir suchen den Kontakt, wir hören ihnen zu. Was tun wir mit Gott, der uns schon lange lieb hat? Sprechen wir zu ihm, hören wir auf seine Worte, die in der Bibel stehen, lassen wir den Kontakt nicht abreißen, ist uns wichtig, was er sich von uns wünscht?

Ich fand eine Geschichte, die von einem Zweifler handelt, der einmal wieder betet und innere Zwiesprache mit Jesus hält. Ich möchte sie Ihnen vorlesen:

„Der Zweifler. Aus: Friedrich Schwanecke, Herr Montag und sein Gummibaum, Seite 41f.“

Ist wirklich nicht mehr zu sagen? Gott ist der, der nicht an uns zweifelt, sondern an uns glaubt? Vielleicht ist es das, was wir für das größte Ärgernis bei diesem Gott Jesu Christi halten: dass er uns nicht in Ruhe lässt, dass er uns viel zutraut und zumutet: über alle Dinge auf Gott zu vertrauen, trotz allem für diese Welt zu hoffen, mit unseren kleinen Kräften unsere Mitmenschen zu lieben wie uns selbst. Ist das nicht Torheit, dass Gott mit uns so viel anfangen will? Weiß er denn nicht, wie zerrissen es in unseren Seelen aussieht, wie verzweifelt und depressiv, wie ängstlich und egoistisch wir Tag für Tag sind?

Doch, er weiß es, und trotzdem glaubt er an uns, weil er uns seinen Geist schenkt, der uns auf gutem Wege führen will. Dann erweist sich das Wort des Paulus als Wahrheit: „Die Torheit Gottes ist weiser als die Menschen sind und die Schwachheit Gottes ist stärker als die Menschen sind.“ Amen.

Und der Friede Gottes, der höher ist als all unsere Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen.
Lied EKG 193, 4+6 (EG 297, 5-6):

5. Ach Herr Gott, wie reich tröstest du, die gänzlich sind verlassen. Der Gnaden Tür steht nimmer zu. Vernunft kann das nicht fassen, sie spricht: »Es ist nun alls verlorn«, da doch das Kreuz hat neu geborn, die deiner Hilfe warten.

6. Den Himmel hast du und die Erd, Herr, unser Gott, gegründet; gib, dass dein Licht uns helle werd, lass unser Herz entzündet in rechter Lieb des Glaubens dein bis an das End beständig sein. Die Welt lass immer murren.

Herr, unser Gott, wir freuen uns über den Sommer; wir freuen uns über freie Tage; wir freuen uns, dass dein Wort der Grund ewiger Freude ist. Darum beten wir zu dir. Wir loben dich, wir preisen dich. Wir bitten dich auch am Schluss dieses Gottesdienstes: für alle, die den Urlaub genießen können, und für die vielen, die auch in dieser Zeit arbeiten müssen; für alle, die sich entspannen können, und für die, die sich auch in dieser Zeit unter Druck setzen; für alle, die schöne Pläne gemacht haben, und deren Pläne durch Krankheit oder Tod durchkreuzt wurden; für die herrliche Freiheit der Kinder und für die Eltern, dass sie Zeit für ihre Kinder und mit ihnen haben; für den gehetzten Kellner: lass uns auch mal ein freundliches Wort für ihn finden; für offene Grenzen, für offene Herzen, für eine offene Gemeinschaft der Christen; für alle, die am Ferienort zum ersten Mal wieder in den Gottesdienst kommen: schenke den Predigern das gute Wort, das gute Wort zur Anknüpfung, das gute Wort ohne Wenn und Aber; für alle, deren Vorfreude und Freude sich in Enttäuschung oder Trauer verwandelt haben: schenke uns das rechte Wort am rechten Platz; schenke uns auch, dass wir spüren, wo Schweigen oder ein Händedruck mehr sagen als viele Worte.

Wir beten für alle, die nie Ferien haben: für Alte; für Kranke; für Gefangene; für Mütter mit kleinen Kindern; für Menschen mit kranken Angehörigen; für Selbstständige, deren Betrieb gefährdet ist. Wir beten für uns selbst, für Gespräche untereinander und für Gespräche mit dir. Insbesondere schließen wir heute ein Brautpaar in unsere Fürbitte ein, das am kommenden Samstag kirchlich getraut wird: Horst Bayer und Sylvia Herrmann. Lass sie spüren, was dein Segen für ihre Ehe bedeutet, und lass von diesem Ehepaar großen Segen ausgehen für die Nächsten in der Nähe und in der Ferne. Herr, wir danken dir, dass du uns nicht loslässt, dass du selbst uns nachgehst, dass du uns überall hörst, daheim und an allen Orten. So höre nun in der Stille, was jeder von uns noch auf dem Herzen hat:

Gebetsstille

Was uns in dieser Stille bewegt hat, schließen wir zusammen in dem Gebet, das Jesus uns gelehrt hat:

Vater unser
Lied EKG 345 (EG 445), 5-6:

5. Führe mich, o Herr, und leite meinen Gang nach deinem Wort; sei und bleibe du auch heute mein Beschützer und mein Hort. Nirgends als von dir allein kann ich recht bewahret sein.

6. Meinen Leib und meine Seele samt den Sinnen und Verstand, großer Gott, ich dir befehle unter deine starke Hand. Herr, mein Schild, mein Ehr und Ruhm, nimm mich auf, dein Eigentum.

Abkündigungen und Segen

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