Das Osterevangelium des Paulus

Wir Menschen des 21. Jahrhunderts müssen nicht Augenzeugen der Auferstehung sein, um an sie glauben zu können. Aber wo wir uns wie Paulus getroffen fühlen von einem Wort Jesu, von der lebendigen Botschaft des einen, befreienden Gottes der ganzen heiligen Schrift, da kann es in uns Ostern werden, auf dass wir aus dieser Osterbotschaft heraus getrost leben und Hoffnung verbreiten.

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„Wir wollen alle fröhlich sein!“

„Wir wollen alle fröhlich sein.“ Wollen wir? Können wir? Kann jemand, der an den Terror aus fanatisch-religiösen Gründen denkt, in diesen Tagen froh sein, ohne auch Trauer, Wut oder Angst zu empfinden? Ich halte nichts von Gefühlen auf Knopfdruck. So wenig, wie ich mich am Karfreitag dazu zwingen möchte, traurig zu sein, will ich mich an Ostern auf Kommando freuen.

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Auferstanden von den Toten!

Ist unsere Feier heute morgen so etwas wie eine Trauerfeier um Jesus Christus, die wir jedes Jahr an diesem Kreuz wiederholen, so wie das Murmeltier täglich immer wieder grüßen muss? Nein, wir feiern keinen traurigen Abschied von Jesus, sondern wir begehen eine fröhliche Siegesfeier. Die Todesmächte, die unserem Leben das Glück, den Sinn, den Frieden rauben, hat er besiegt.

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Wiedersehen

„Ich will euch wiedersehen“, das ist das große tröstliche Versprechen, das Jesus all denen gibt, die auf ihn vertrauen. Die Hoffnung, einen Verstorbenen wiederzusehen, bedeutet aber eine Freude mitten im Leid. Die Traurigkeit wird nicht einfach beseitigt, Tränen werden dennoch geweint, die Klage um einen geliebten Menschen behält ihr Recht, die Trauer muss durchgestanden und bewältigt werden.

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„Der Tod ist verschlungen vom Sieg“

Nach unserem Tod dürfen wir unverwesliches, unvorstellbar anderes Leben erwarten, Leben in ewigem Frieden, in unzerstörbarer Erfülltheit. Und schon vor unserem Tod dürfen wir uns verwandeln, weil Jesus die Sünde besiegt hat: Statt in Gleichgültigkeit oder Hass oder zerfressen von Vorurteilen zu leben, dürfen wir Liebe leben, eine Haltung des unverdorbenen Einstehens füreinander, einfach weil alle Menschen Kinder Gottes sind.

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Auferstehen „am Ende der Tage“

Um das Ende soll es in dieser Andacht gehen, das im Lied „selig“ genannt wird, das mit einem neuen, herrlichen Anfang zu tun hat, mit dem Eintritt in Gottes Ewigkeit. Auferstehung: Der Tod hat nicht das letzte Wort. Unrecht, Sünde, Verzweiflung sind überwunden durch die Liebe Jesu Christi. Wir leben in der Hoffnung auf unsere eigene Auferstehung von den Toten.

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„Deine Toten werden leben!“

Wer hier auf Erden geliebt hat und geliebt wurde, bleibt nicht gefangen in der Erde. Ein Tau der Lichter belebt die Toten; das ist ein schönes Bild für das ewige Leben in Gottes Liebe. Und wir, die noch auf dieser Erde leben, sollen aufstehen aus der Gebundenheit nur an das Materielle, sollen nicht ein Leben in Gier und Eigensucht führen.

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Am Ostermorgen: Verstummen oder Jubeln?

Vielleicht wollte Markus nicht vorschnell jubeln. In unserer Welt wird der Sohn Gottes bis heute getötet in jedem Menschen, der verhungert, und Jesus leidet mit in jedem Kind, das gequält wird. Wenn dieser Gequälte, Gekreuzigte, Begrabene auferstanden ist und vor uns hergeht nach Galiläa, also dorthin, wo unser Alltag stattfindet, dann erwartet er dort unseren Aufstand gegen alle Todesmächte.

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„Halt im Gedächtnis Jesus Christ!“

Denjenigen, die anderen Menschen furchtbarste Qualen und Traumata zufügen, tritt Jesus entgegen; mit der Macht seiner Erlösung reißt er ihnen die Maske des Rechts von ihrem Gesicht. Die Macht seiner Vergebung verharmlost nicht, was sie ihm und seinen geringsten Geschwistern antun, sondern zeigt den einzigen Ausweg aus Sünde und Hölle: Einsicht, Reue, Umkehr, Neuanfang im Vertrauen auf Gottes allmächtige Liebe.

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