Der Philipperbrief wurde vom Apostel Paulus in Dankbarkeit und Freude an die erste von ihm in Europa gegründete Gemeinde in Philippi geschrieben. Lydia war die erste Gemeindeleiterin in Philippi. An Philemon schrieb Paulus einen kurzen Brief wegen dessen entlaufenem Sklaven Onesimus.

1. Thessalonicher – Galater – Philipper – Philemon

Gottesdienste zu den vier kurzen echten Briefen des Apostels Paulus. Der Apostel Paulus ist der Autor von mindestens sieben Briefen. Neben den ausführlichen Schreiben an die Gemeinde in Rom und in Korinth hat er drei kürzere Briefe an die Gemeinden in Thessalonich, Galatien und Philippi verfasst und einem Mann namens Philemon einen persönlichen Brief geschrieben.

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Welche Politik unterstützen wir als Christen?

Jesus, der sich selbst erniedrigt hat, will nicht, dass andere erniedrigt und gedemütigt werden. Jesus, der Gottes Namen der Befreiung trägt, will nicht, dass Menschen ungerecht behandelt werden. Er will keinen Rassismus und keine abwertende Unterordnung der Frauen unter die Männer oder der Kinder unter die Erwachsenen. Was das im einzelnen bedeutet, darüber muss jede und jeder selber gründlich nachdenken.

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Danken, um zu teilen

Beim interreligiösen Erntedankfest gibt es „Die Spielsachen und das Teilen“ von Kita-Kindern und ein Lied vom Mädchenchor der DITIB. Abderrahim En-Nosse hält eine islamische Ansprache über Gottes Erbarmen und das Teilen, Pfarrer Helmut Schütz eine christliche Ansprache über Philipper 1, 2-5. Und Tugba Sahin erinnert ans Bayram Kurban, das zur Zeit stattfindet: auch im islamischen Opferfest geht es ums Teilen.

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Erinnern und Loslassen

Erinnerung spielt eine zentrale Rolle in unseren Trauerfeiern. Wir gedenken der Verstorbenen, wir rufen uns ihre Einmaligkeit und Unverwechselbarkeit ins Gedächtnis, wir betonen, dass wir sie, die wir geliebt haben, nicht vergessen werden. Der Liederdichter Andreas Gryphius meinte: Nur dieser Augenblick gehört uns, dann ist unsere Zeit schon wieder verflogen. Aber im Vertrauen auf Gott vergehen wir nie.

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„Gott nahe zu sein ist mein Glück“

Das hebräische Wort „tow“ = „gut“ meint alles, was von Gott her gut ist – für Leib und Seele. Mit der Frage nach dem, was mir gut ist, was mich glücklich macht, was also wirkliches Glück ist und Grund zu anhaltender Freude sein kann, betrachte ich mit Ihnen den Psalm 73, dem die Jahreslosung entnommen ist.

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Passionsfreude

Paulus freut sich darüber, auch im Gefängnis für Jesus eintreten zu können. Indem er ungerecht leiden muss, macht er „in aller Öffentlichkeit sichtbar“, wie groß Christus ist, wie stark die Feindesliebe Jesu ist, wie sehr Paulus sich von diesem Christus getragen fühlt. Lasst uns von ihm lernen: Gott und Christus zu loben in allem, was uns widerfährt.

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Wir gehören zu Gott

Als ich euch fragte, was die Überschrift über euren Konfirmationsgottesdienst sein sollte, habt ihr spontan gesagt: „Wir gehören zu Gott!“ Ich denke: Damit habt ihr in knapper Form ausgedrückt, worum es bei der Konfirmation geht: Ihr sagt Ja dazu, dass Gott in der Taufe zuerst Ja zu uns gesagt hat, und dass jeder Mensch zu Gott gehört.

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„Freuet euch in dem Herrn!“

Meistens geht es bei uns eher ruhig und ernst zu im Gottesdienst. Trotzdem ist in der Kirche Platz für Humor, Heiterkeit und Freude. Der Ernst eines evangelischen Gottesdienstes ist nämlich kein verbissener, verkniffener Ernst; Heiterkeit und Humor gehören zum Leben dazu, wenn es lebenswert sein soll. Menschen, die auf Gott vertrauen, haben viel Grund zu einer gelassenen und fröhlichen Grundstimmung.

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Trost der Pflanzen

Nicht die Pflanzen selbst können uns angesichts des Todes trösten. Aber ihr symbolischer Gehalt ist groß. Die von uns ausgesuchten Pflanzen haben alle auch eine biblische Bedeutung, darüber wollen wir mit Ihnen heute nachdenken, und den Trost erkennen, den die Glaubens­zeugnisse der Bibel uns im Bild der Pflanzen geben.

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