Auch kleine Gaben wollen eingesetzt werden!

Wir sind heute ständig in der Versuchung, dem Beispiel des dritten Knechts zu folgen. Die leeren Kirchenbänke verführen zu dem Gedanken: Was nützt denn noch unser Predigen und unser Kirchgang? Aber auch aus dem Hören und aus dem Gebet der Wenigen kann viel Segen erwachsen.

Auch kleine Gaben wollen eingesetzt werden: Drei Münzstapel, daneben eine Frau mit Bleistift

Auch mit kleinem Budget kann man haushalten! (Bild: mohamed_hassan – pixabay.com)

#predigtGottesdienst am 9. Sonntag nach Trinitatis, 4. August 1985, um 9.30 Uhr in Beienheim, um 10.30 Uhr in Heuchelheim

Im Gottesdienst am 9. Sonntag nach Trinitatis begrüße ich Sie herzlich in der Heuchelheimer Kirche. Dieser Gottesdienst handelt von dem Mut, in dieser Welt zu leben, so wie diese Welt nun einmal ist.

Wir beginnen mit dem Lied EKG 298 (EG 369), 1+5+7:

1. Wer nur den lieben Gott lässt walten und hoffet auf ihn allezeit, den wird er wunderbar erhalten in aller Not und Traurigkeit. Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, der hat auf keinen Sand gebaut.

5. Denk nicht in deiner Drangsalshitze, dass du von Gott verlassen seist und dass ihm der im Schoße sitze, der sich mit stetem Glücke speist. Die Folgezeit verändert viel und setzet jeglichem sein Ziel.

7. Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu. Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht.

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. „Amen.“

4 Wenn ich Angst bekomme, setze ich mein Vertrauen auf dich.

5 Ich preise Gott für sein helfendes Wort. Ich vertraue auf ihn und habe keine Angst. Was könnte ein Mensch mir schon tun?

13 Gott, ich will dir meine Dankesschuld bezahlen, so wie ich es versprochen habe.

14 Denn du hast mich vom drohenden Tod gerettet, meine Füße vom Abgrund zurückgehalten. Ich darf in deiner Nähe weiterleben, weil du mich das Licht noch sehen lässt. (Psalm 56)

Kommt, lasst uns anbeten! „Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar, und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“

Herr, ich sehe auf meine Hände, das Werk meiner Hände ist immer vor mir. Aber ich kann nicht begreifen, wie meine Hände all das gut machen sollen, was meine Zukunft und die Zukunft meiner Mitmenschen bedrängt und bedroht. Ich blicke auf das Werk meiner Hände und ich finde das Werk meiner Hände zu gering, um die Zukunft über meinem Leben zu öffnen. Warum, Herr, ist meine Kraft so schwach, wenn es so viel zu tun gibt?

Herr, ich blicke auf meine Gedanken. Und das Ergebnis dieser meiner Gedanken ist immer vor mir. Aber ich habe das Gefühl, als könnten meine Gedanken die Zukunft nicht mehr erreichen, als griffen sie zu kurz, um auf die Fragen, die mir die Zukunft stellt, antworten zu können. Herr, ich blicke auf meine Gedanken. Und ich finde immer wieder: Sie reichen nicht mehr aus. Und trotzdem lassen sie mich nicht los. Denn die Zukunft ist zu bedrängend, als dass ich sie je vergessen könnte. Herr, warum bringen meine Gedanken so wenig Lösendes in Sicht? Lass mich doch nicht, Herr, mit all meinen Fragen so ratlos zurück. Gib mir Antwort, Herr, eine Antwort, die mich zufriedenstellt, Du, Jesus Christus, unser Herr! „Amen.“

Wir hören die Lesung aus dem Evangelium nach Matthäus 25, 14-30, über die nachher auch gepredigt wird. Jesus erzählt ein Gleichnis über die Herrschaft Gottes:

14 Denn es ist wie mit einem Menschen, der außer Landes ging: er rief seine Knechte und vertraute ihnen sein Vermögen an;

15 dem einen gab er fünf Zentner Silber, dem andern zwei, dem dritten einen, jedem nach seiner Tüchtigkeit, und zog fort.

16 Sogleich ging der hin, der fünf Zentner empfangen hatte, und handelte mit ihnen und gewann weitere fünf dazu.

17 Ebenso gewann der, der zwei Zentner empfangen hatte, zwei weitere dazu.

18 Der aber einen empfangen hatte, ging hin, grub ein Loch in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn.

19 Nach langer Zeit kam der Herr dieser Knechte und forderte Rechenschaft von ihnen.

20 Da trat herzu, der fünf Zentner empfangen hatte, und legte weitere fünf Zentner dazu und sprach: Herr, du hast mir fünf Zentner anvertraut; siehe da, ich habe damit weitere fünf Zentner gewonnen.

21 Da sprach sein Herr zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!

22 Da trat auch herzu, der zwei Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Zentner anvertraut; siehe da, ich habe damit zwei weitere gewonnen.

23 Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!

24 Da trat auch herzu, der einen Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, ich wusste, dass du ein harter Mann bist: du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst ein, wo du nicht ausgestreut hast;

25 und ich fürchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in der Erde. Siehe, da hast du das Deine.

26 Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du böser und fauler Knecht! Wusstest du, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und einsammle, wo ich nicht ausgestreut habe?

27 Dann hättest du mein Geld zu den Wechslern bringen sollen, und wenn ich gekommen wäre, hätte ich das Meine wiederbekommen mit Zinsen.

28 Darum nehmt ihm den Zentner ab und gebt ihn dem, der zehn Zentner hat.

29 Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden.

30 Und den unnützen Knecht werft in die Finsternis hinaus; da wird sein Heulen und Zähneklappern.

Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren. Halleluja. „Halleluja, Halleluja, Halleluja.“

Lied EKG 258 (EG 404), 1-3:

1. Herr Jesu, Gnadensonne, wahrhaftes Lebenslicht: Mit Leben, Licht und Wonne wollst du mein Angesicht nach deiner Gnad erfreuen und meinen Geist erneuen, mein Gott, versag mir‘s nicht.

2. Vergib mir meine Sünden und wirf sie hinter dich; lass allen Zorn verschwinden und hilf mir gnädiglich; lass deine Friedensgaben mein armes Herze laben. Ach, Herr, erhöre mich!

3. Vertreib aus meiner Seelen den alten Adamssinn und lass mich dich erwählen, auf dass ich mich forthin zu deinem Dienst ergebe und dir zu Ehren lebe, weil ich erlöset bin.

Gnade und Friede sei mit euch allen von Gott, unserem Vater, und Jesus Christus, unserem Herrn. Amen.

Wir hören zur Predigt noch einmal einen Vers aus der Lesung (Matthäus 25, 29):

Wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden.

Herr, hilf uns erkennen, was wir bekommen haben, und lass uns mit diesen Gaben dir dienen. Amen.

Liebe Gemeinde!

Jesus weiß genau, wie es zugeht in der Welt. Wer hat, der hat. Und er wird mehr haben. Wer wenig hat, wird auch noch das Wenige, das er hat, verlieren. Unsere Geschichte ist in einer rauhen Wirklichkeit ganz und gar zuhause. Karl Marx könnte seine wirtschaftlichen Theorien auf ihr aufgebaut haben: Wer reich ist, wird immer reicher, wer arm ist, immer ärmer. Der dritte Knecht spricht die Härte unserer Welt deutlich genug aus, indem er die Ungerechtigkeit seines Herrn anklagt: „Herr, du bist ein harter Mann; du erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast.“

Jesus will nicht beschönigen, dass es in unserer Welt ungerecht zugeht, dass viele Menschen unter unverdientem Leid seufzen müssen, während andere es so viel besser haben. Die Gaben sind unterschiedlich verteilt, einer hat fünf Zentner, der andere zwei, der dritte nur einen.

Aber die drei Knechte machen etwas anderes daraus. Der zweite Knecht hätte ja auch klagen können: „Ich habe weniger als die Hälfte von dem, was der erste Knecht hat! Da tue ich lieber gar nichts und vergrabe mein Geld!“ Er setzt sich ein, so gut er kann, und kann dem Herrn am Ende das Doppelte vorweisen. Der dritte Knecht dagegen, er hat zwar auch einen Zentner bekommen, aber es ist, als hätte er gar nichts erhalten, er macht nichts daraus, und da er sein Geld nicht einmal auf die Bank bringt, verliert es an Wert, weil es keine Zinsen bringt.

Jesus erzählt diese Geschichte als Gleichnis dafür, wie Gott mit den Menschen umgeht. Er nimmt Ereignisse aus dem Alltag, die jeder versteht. Jeder sieht ein, dass ein Geschäftsmann so mit seinen Verwaltern umspringen muss. Wer mit seinem Kapital nicht wirtschaften will, der wird hinausgeworfen; wer aber gute Gewinne erzielt, bekommt eine größere Verantwortung übertragen.

Was bedeutet diese Geschichte nun, auf Gott übertragen? Jesus will sicher nicht sagen, dass Gott ein harter Mann sei, der erntet, wo er nicht gesät hat. Jesus weiß ja, dass Gott die Liebe ist. Er weiß, dass Gott die Menschen geschaffen hat und dass er sozusagen alles gesät hat, was Menschen ernten können. Von ihm haben die Menschen ihre Gaben, so wie die Verwalter im Gleichnis die Zentner von ihrem Herrn haben. Aber Jesus weiß auch, dass viele Menschen Gott wirklich für einen so ungerechten Herrn halten.

Das ist sogar verständlich. Wer zu den Armen dieser Welt gehört, wer benachteiligt ist, wer gesundheitlich behindert ist – fragt er sich nicht immer wieder: Womit habe ich das verdient? Wieso geht es gerade mir so viel schlechter als anderen Menschen? Die Chancen in unserer Welt sind ungerecht verteilt. Wie können wir dann an eine Gerechtigkeit Gottes glauben?

Gott ist gerecht auf eine andere Art, als wir uns Gerechtigkeit vorstellen. Er gibt jedem genug Gaben, so dass er auf seine Art damit ein treuer Knecht sein kann. Er gibt nicht jedem gleich viel, aber er verlangt auch nicht von jedem gleich viel. Ja, wenn wir über dieses Gleichnis hinausblicken: er ist ja sogar, wenn wir völlig versagen, wenn wir sozusagen unseren Zentner einsetzen und verlieren, immer noch unser gnädiger Herr, der uns vergibt, der uns dennoch am Ende Freude schenkt. Er verlangt nichts weiter von uns, als dass wir sein Geschenk, seine Gnade annehmen.

Das ist der Unterschied zwischen den ersten beiden Knechten auf der einen Seite und dem dritten Knecht auf der anderen Seite. Die ersten beiden nehmen ihre unterschiedlichen Gaben von ihrem Herrn an, erfahren das Glück, dass sie mehr daraus machen können, und gehen am Ende zur Freude ihres Herrn ein. Der dritte nimmt das Geschenk nicht an, verweigert sich jeder neuen Erfahrung mit dem Geschenk seines Herrn, und er endet draußen vor der Tür seines Herrn. Obwohl auch ihm diese Tür offengestanden hätte.

Wir sind heute ständig in der Versuchung, dem Beispiel des dritten Knechts zu folgen. Die leeren Kirchenbänke verführen zu dem Gedanken: Was nützt denn noch unser Predigen und unser Kirchgang? Aber auch aus dem Hören und aus dem Gebet der Wenigen kann viel Segen erwachsen.

Oder: die immer neuen Nachrichten über Gift im Wein, Verschmutzung der Umwelt, Sterben des Waldes, führen uns in die Versuchung, die Hände in den Schoß zu legen und düster in die Zukunft zu blicken. Aber es gehört zu den Gaben, die uns anvertraut sind, wach zu bleiben und auch die kleinsten Schritte zu unterstützen, mit denen wir unserer Umwelt helfen können. Und sei es nur, dass wir unser Altpapier nicht in den Hausmüll werfen, dass wir Altglas zum Container bringen, dass wir im Hausgarten nicht mehr so viel Gift spritzen.

Oder: wenn wir sehen, wie wenig manche jungen Leute heute an Verantwortung gewöhnt sind, dann geben wir auch am liebsten bald auf, sie noch erziehen zu wollen. Wir schimpfen auf die schrecklichen Zeiten, aber geben die Jugend verloren. Und trotzdem gehört es auch zu den uns anvertrauten Gaben, geduldig und beharrlich unseren jungen Leuten ihre Verantwortung zuzutrauen und konsequent von ihnen zu verlangen, dass sie nicht nur an sich selbst denken. Natürlich gehört dazu auch, dass WIR die jungen Menschen ernst nehmen, dass wir ihnen zuhören und ihnen helfen, einen Weg für sich zu finden.

Die Jugend hat es heute schwerer als junge Leute früher, weil viele sich nicht mehr gebraucht fühlen. Die Älteren haben es heute schwerer mit den Jugendlichen als früher, weil die Kluft größer geworden ist, weil sich die Zeiten schneller als früher geändert haben. Doch all das ist kein Grund, sich gegenseitig aufzugeben und den Mut zu verlieren. Wir brauchen uns gegenseitig, nicht um uns immer wieder zu sagen, wie schrecklich wir sind, sondern um einander zuzuhören, uns Mut zu machen, manchmal auch zu mahnen, um zusammen ein paar Schritte zu gehen.

Ein letztes Beispiel: Frieden. Es ist still geworden um die Friedensbewegung. Es scheint, als ob wir jede Hoffnung begraben hätten, dass man noch etwas gegen die Aufrüstung tun könnte. Aber wir können immer noch beten für den Frieden. Wir können immer noch unsere Meinung äußern, wenn wir denken, dass ein Hiroshima und ein Nagasaki mehr als genug war, dass wir nicht noch mehr Atombomben brauchen und dass wir auch durch Weltraumwaffen nicht unverwundbar gegen Atombomben werden.

Auf vielen Gebieten unseres Lebens sind wir versucht, unsere Energie, unseren Einsatz, unsere Gaben verkümmern zu lassen, weil wir uns vor den Folgen fürchten oder weil wir nicht mehr an einen Erfolg glauben. Jesus will uns mit seinem Gleichnis ermuntern: auch wenn ihr nur wenig habt an Kraft und Zeit – setzt das wenige ein. Gott hat es euch geschenkt. Ihr werdet erleben, wie viel daraus werden konn. Und nur wenn wir Gottes Geschenk an uns wirklich annehmen und dankbar leben, leben wir auch in der Freude des Herrn, schon hier auf der Erde, und dann dort in der Ewigkeit. Amen.

Und der Friede Gottes, der höher ist als unsere Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen.
Lied EKG 294 (EG 361), 1+2+8:

1. Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt. Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.

2. Dem Herren musst du trauen, wenn dir‘s soll wohlergehn; auf sein Werk musst du schauen, wenn dein Werk soll bestehn. Mit Sorgen und mit Grämen und mit selbsteigner Pein lässt Gott sich gar nichts nehmen, es muss erbeten sein.

8. Ihn, ihn lass tun und walten, er ist ein weiser Fürst und wird sich so verhalten, dass du dich wundern wirst, wenn er, wie ihm gebühret, mit wunderbarem Rat das Werk hinausgeführet, das dich bekümmert hat.

Gott, Vater im Himmel, wir bitten dich für diese deine Welt, die du geschaffen hast, dir zur Ehre. Erhalte und bewahre sie, damit auch fernerhin frisches klares Wasser aus Quellen sprudelt, das alles Lebendige netzt, damit auch fernerhin Menschen und Tiere Nahrung finden. Und wenn es sein muss, bewahre sie auch gegen die ausbeuterische Gier des Menschen.

Gott, Sohn, Jesus Christus, Versöhner aller Dinge. Wir bitten dich, bewahre uns Menschen vor Feindschaft und vor Hass und vor Krieg. Bewahre uns vor Hass gegen unsere Nachbarn, bewahre uns vor Krieg in dieser Welt und gib den Menschen, die für Politik verantwortlich sind, schöpferische Vernunft, damit ihnen Besseres einfällt zur Regelung von Konflikten als Krieg und als Waffen, die so gefährlich geworden sind.

Wir bitten dich sehr, Herr, Gott, Heiliger Geist, du Erlöser vom Bösen. Wir bitten dich, hilf uns, dass wir der Macht des Bösen in unserem eigenen Herzen und in unseren Familien und in unseren Nachbarschaften keinen Raum mehr geben. Lass uns mit unseren Worten über andere Menschen behutsam umgehen, weil wir wissen, dass schon in bösen Worten über andere Menschen die Saat des Unheils steckt. Hilf uns, einzuschreiten, wenn Menschen mit Worten und mit Taten verächtlich gemacht werden, und lass uns vor Kummer und Leid nicht einfach verstummen, sondern dann dich anrufen und einander beistehen. Gott, Vater, Sohn und Geist, dir legen wir unser ganzes Leben in dieser Welt in die Hand und bitten: Bewahre uns und alle Menschen. Amen.

Vater unser
Lied EKG 258, (EG 404), 6-8:

6. Ach zünde deine Liebe in meiner Seele an, dass ich aus innerm Triebe dich ewig lieben kann und dir zum Wohlgefallen beständig möge wallen auf rechter Lebensbahn.

7. Nun, Herr, verleih mir Stärke, verleih mir Kraft und Mut; denn das sind Gnadenwerke, die dein Geist schafft und tut; hingegen meine Sinnen, mein Lassen und Beginnen ist böse und nicht gut.

8. Darum, du Gott der Gnaden, du Vater aller Treu, wend allen Seelenschaden und mach mich täglich neu; gib, dass ich deinen Willen gedenke zu erfüllen, und steh mir kräftig bei.

Abkündigungen und Segen

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