Reformationstag: In dieser Kategorie sind Gottesdienste zum Reformationsfest und Beiträge zusammengefasst, in denen es um das Profil der evangelischen Kirche geht, um Martin Luther und andere Reformatoren.

Aus der Angst in eine neue Freiheit

Reformationspredigt am 31. Oktober 2015 in der evangelischen Petruskirche Gießen. Gott gibt uns Seligkeit in das ängstlich geöffnete Herz. Deshalb können wir beginnen, die Angst und Ungewissheit, die für Millionen Menschen, die auf der Flucht sind, ganz alltäglich ist, in neuer Weise zu teilen. Wir lassen uns von Seligkeit entängstigen und tun mit Gottvertrauen, was wir tun können.

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Gerechtigkeit!

Wer definiert, was Gerechtigkeit ist, und diese dann von anderen fordert, ist fein raus. Aber so läuft es in der Bibel eben gerade nicht. Das Volk Israel sieht sich selber am stärksten in der Kritik durch den eigenen Gott. Und indem Jesus sich widerstandslos ans Kreuz nageln lässt,  lässt er sich als Opfer von Gewalt nicht selber vom Bösen beherrschen.

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Was ist eigentlich gut?

„Recht tun“ hat für Micha eine klare soziale Zielsetzung. Gott will, dass niemand um die Früchte seiner Arbeit betrogen wird. „Liebe üben“ ist eine Lebenshaltung, die in einzelnen Taten ausgeübt wird – und vielleicht auch eingeübt werden muss. „Demütig sein im Gehen mit deinem Gott“ heißt, dass wir Gott nachfolgen auf dem Weg zu den Menschen, denen er helfen will.

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Süßes oder Saures

Süß war ja früher ein eher seltener Geschmack, für einfache Leute gab es Süßigkeiten höchstens an hohen Feiertagen. Süß war etwas Besonderes, was gut tat, nicht nur dem Gaumen und dem Körper, sondern der ganzen Seele. Kann es sein, dass wir heute zwar einen Überfluss an Süßigkeiten haben, dass aber das, was der Seele wirklich gut tut, selten geworden ist?

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Der stumme Dämon

Jesus und die Macht des Bösen. Jesus ist ein Meister darin, solche bösen Geister auszutreiben: Nicht mit Zaubersprüchen oder exorzistischen Ritualen, sondern indem er den Menschen Vertrauen einflößt. Der Stumme traut sich, die angestaute Angst zu überwinden; er beginnt zu reden. Jesus ist stärker als die inneren Stimmen und Mächte, unter denen er sein Leben lang zwanghaft gelitten hat.

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Hammerschläge mit hammerharten Folgen

Hammerschläge an der Schlosskirche stören die Abendruhe in Wittenberg am 31. Oktober 1517. Ein 33jähriger Mönch nagelt ein Diskussionspapier an die Kirchentür. In 95 Thesen legt sich Dr. Martin Luther mit einer korrupt gewordenen Weltkirche an, die den Bau der Peterskirche in Rom mit dem Verkauf von Ablassbriefen finanziert.

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„Wir sind Papst“

Zu guter Letzt… fragt mich einer beim „Fünfziger“-Stammtisch in kleiner Runde, was ich vom neuen Papst halte. Ich antworte: Benedikt XVI. ist für mich ein persönlich integrer klarer theologischer Denker mit gewissen konservativen Ansichten, die ich nicht teile. Da entgegnet ein anderer: „Für dich müsste er doch der Anti-Christ sein – wie für Martin Luther.“

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Vor Gott mit leeren Händen

Jesus sagt auch zu uns: „Selig seid ihr, die ihr geistlich arm seid.“ Selig seid ihr Konfirmanden, die ihr zum Konfi geht, weil es so üblich ist, denn Gott wartet auf euch. Selig seid ihr, die ihr unzufrieden seid mit der Kirche, denn Gott braucht eure Kritik. Selig seid ihr Verzweifelten, denn Gott schenkt euch neuen Mut.

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Evangelisches Profil

Zu guter Letzt… im Oktober 1517 schlug Dr. Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosstür zu Wittenberg – heute hätte er sie vermutlich ins Internet gestellt. Sündenstrafen soll man nicht durch gute Werke mindern, Vergebung nicht kaufen können. Denn in seinen Augen ist Vergebung ein reines Geschenk Gottes. Niemand verdient sie, jeder kriegt sie, der ehrlich bereut

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