Ausstieg aus dem Alltagstrott

Wie kann man konkret das Joch Jesu auf sich nehmen? Wir sollen von ihm lernen, „sanftmütig und von Herzen demütig“ zu sein. Gönnen wir uns eine tägliche Zone der Stille, des Betens, der Konzentration auf die Bibel oder ein anderes Buch, einen kleinen Ausstieg aus dem Alltagstrott, wie ihn die Maria sich gönnte, als sie sich Jesus zu Füßen setzte.

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Ostern im Alltag erfahren

Zum Sattwerden trägt beides bei: Wir werden versorgt, und wir versorgen uns selbst. Zwischen beidem besteht kein Gegensatz. So versorgt uns Gott in der Regel: er schenkt uns die Kraft und die Fähigkeiten, selber gut für uns zu sorgen. Und wenn manche Menschen weniger Chancen haben als andere, dann sind diejenigen mit größeren Chancen dazu aufgerufen, ihnen zu helfen.

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Was ist eigentlich gut?

„Recht tun“ hat für Micha eine klare soziale Zielsetzung. Gott will, dass niemand um die Früchte seiner Arbeit betrogen wird. „Liebe üben“ ist eine Lebenshaltung, die in einzelnen Taten ausgeübt wird – und vielleicht auch eingeübt werden muss. „Demütig sein im Gehen mit deinem Gott“ heißt, dass wir Gott nachfolgen auf dem Weg zu den Menschen, denen er helfen will.

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Süßes oder Saures

Süß war ja früher ein eher seltener Geschmack, für einfache Leute gab es Süßigkeiten höchstens an hohen Feiertagen. Süß war etwas Besonderes, was gut tat, nicht nur dem Gaumen und dem Körper, sondern der ganzen Seele. Kann es sein, dass wir heute zwar einen Überfluss an Süßigkeiten haben, dass aber das, was der Seele wirklich gut tut, selten geworden ist?

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Lob der Zweisamkeit

Die Frage: „Wie kann ein einzelner warm werden?“ entsteht in einer Gesellschaft, in der traditionelle Strukturen zerfallen und soziale Kälte entsteht. Da ist es wichtig, Orte zu finden, wo man zusammenrückt und Wärme erlebt, und Menschen, die einen tröstend in den Arm nehmen, wenn man Trauer und Unrecht zu verarbeiten hat, oder die zuhören, wenn man sein Herz ausschütten will.

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Urlaub und Heimkehr

Für Jesus gilt, was jeder Mensch beherzigen muss, der anderen helfen will: Er braucht selber Hilfe, um stark zu sein. Er braucht Seelsorge, um ein guter Seelsorger zu sein. Er braucht den Kontakt mit Gottes Geist, das intensive Gebet, um als ein Mensch aus Fleisch und Blut auf Erden zugleich der Sohn Gottes sein zu können – mit unendlicher Liebe.

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Ist Gott ungerecht?

Oder: Krieg ich genug zum Leben? Wir fordern gern Gerechtigkeit ein. Aber wenn Ungerechtigkeit mich bevorzugt? Wie oft sagt ein Schüler: „Das war ungerecht, dass Sie den andern ermahnt haben. Ja, schon, der hat mich gehauen, aber ich hatte angefangen…“ Jesus erzählt, wie Gott gerecht ist, indem er uns beschenkt: „Euer Leben, eure Fähigkeiten – alles habt ihr von mir!“

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Schuldenerlass – alle fünfzig Jahre!

Das Gebot über Sabbatjahr und Erlassjahr ist keine göttliche Schikane. Sondern es will Sachzwänge durchbrechen, unter denen Menschen leiden. Das biblische Sabbatjahr legt den Gedanken nahe: Es ist gut, wenn sich nicht nur die Wochenarbeitszeit mit geregelter Freizeit abwechselt, sondern wenn es auch für die Lebensarbeitszeit Regeln gibt. Jeder soll Arbeit haben, aber nicht überlastet werden.

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Alle Krankheiten heilen?

Es hat doch seinen guten Sinn, dass Matthäus uns dieses kleine Wörtchen „alle“ mehrfach überliefert. Nicht nur von Jesus, auch von seinen Jüngern erzählt er ausdrücklich, dass sie alle Krankheiten und alle Gebrechen heilen. Das heißt: niemand ist ein hoffnungsloser Fall! Jesus hat keinen Menschen aufgegeben; und er erwartet auch von uns, dass wir niemanden einfach seinem Schicksal überlassen.

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Menschenwürde für einen Sklaven

Vielleicht ist Paulus doch ein Revolutionär, aber nicht das System will er umstürzen, sondern die innere Haltung der Menschen zueinander. Unter denen, die an Christus glauben, gibt es keine Unterschiede mehr, auch nicht den Unterschied zwischen Sklaven und freien Menschen. Das ist eine Umwandlung freiwilliger Art, zu der sie nicht durch einen gewaltsamen Umsturz gezwungen werden.

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